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Spendenaufruf!





Hallo Sportsfreunde, Mitglieder, Gönner und Unterstützer des WFV Schwarz−Gelb!

Wie ihr sicher bemerkt habt, hauen wir uns voll rein, um den Verein wieder attraktiver zu machen. Leider sind uns, v.a. finanziell, oft die Hände gebunden. Trotz eurer bisherigen Unterstützung sowie vieler Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt Weißenfels gestaltet es sich sehr schwierig, eine Finanzierung für die Sanierung unseres Platzes auf die Beine zu stellen. An alle Fußballverrückten da draußen: Bitte helft uns bei der Sanierung unseres Platzes, damit wir sehr bald eine neue Spielwiese präsentieren können.

Vielen, vielen Dank!

Neuer Vorstand gewählt21.09.2016



Am 16.09.2016 fand in den heiligen Hallen des WFV die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Der alte Vorstand berichtete den zahlreich erschienen Vereinsmitglieder über die Geschehnisse und vollbrachten Leistungen des vergangenen Jahres. Nach Entlastung des Vorstandes wurde mit unserem Schriftführer Thomas Reichert ein langjähriges Vorstandsmitglied aus seinen Diensten verabschiedet. Er führte den Verein in guten, aber vor allem auch in den schwersten Zeiten und behielt ihn mit am Leben. Für seine langjährige Arbeit danken wir ihm noch einmal recht herzlich und wünschen Ihm für seine zukünftigen Aufgaben und Ziele alles erdenklich Gute! Es erfolgte dann die Wahl des neuen Vorstandes. Alle sich zur Wahl stellenden Personen wurden letztendlich auch gewählt. Für die nächsten zwei Jahre besteht der Vorstand aus folgenden Sportfreunden:

Geschäftsführender Vorstand:

1. Vorsitzender - Matthias Timpel
2. Vorsitzender - Daniel Nürnberger
Schriftführer - Christian Hofmeister
Kassenwart - Marcus Wilnewski

Erweiterter Vorstand:

Technischer Leiter - Alexander Beutner
Sportlicher Leiter - Andreas Wolf
Schiedsrichterobmann - Uwe Nürnberger
Koordinator Alte Herren - André Graw
Verantwortlicher Sponsoring - Ralf-Uwe Schischka

Im Anschluss konnte alle Mitglieder gemeinsam mit dem neuen Vorstand in einer offenen Diskussion über Probleme, Ziele, Aufgaben und sonstige Themen im und um den Verein debattieren. Wir hoffen, dass wir gemeinsam die erklärten Aufgaben und Ziele bewältigen und erreichen, damit der Verein noch lange am Leben erhalten wird und sich immer wieder ein Stückchen verbessern kann!
Punkte in Saubach liegen gelassen19.09.2016



Zum fälligen Punktspiel des 4. Spieltages der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I reiste der WFV nach Saubach zur SG Bad Bibra/Saubach. Leider spielen die Hausherren die Hinrunde dort, sodass man wie im Vorjahr das „Vergnügen“ bekam, auf dem sehr kleinen und engen Platz, der durch den starken Regen zudem noch ordentlich aufgeweicht war, um die drei Punkte zu kämpfen. Der WFV erwischte einen guten Start. Bereits in der 3. Spielminute erzielte Maik Weiß, der aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere erneut aushelfen musste, per Freistoß das 0:1. Sein Schuss wurde durch die Mauer noch leicht abgefälscht und landete somit unhaltbar im Kasten der Gastgeber. Dadurch kam beim WFV eine gewisse Sicherheit ins Spiel, sodass man den Gegner weitestgehend im Griff hatte. In der 9. Spielminute bekam der WFV aus ca. 25 Metern erneut einen Freistoß zugesprochen. Dieses Mal nahm Kapitän Marcel Scholz Anlauf und drosch den Ball über die Mauer, sodass Keeper Kuhn der Ball über die Hände rutschte. Jedoch konnte er mit einem Hechtsprung nach hinten den Ball noch von der Linie kratzen. Nach einem Missverständnis im Mittelfeld des WFV kam die SG in der 25. Minute zu ihrer ersten Großchance. Adelsberger ging alleine auf WFV-Hüter Ecknigk zu, doch dieser konnte mit einem starken Fußreflex den Ball zur Ecke abwehren. Danach übernahm der WFV wieder das Spielgeschehen. Zumeist fand der letzte Pass aber nicht sein Ziel bzw. wurde auf dem rutschigen Geläuf zu schnell für unsere Stürmer. Also musste man weiterhin auf Standards hoffen. In der 30. Spielminute bekam man wieder einen Freistoß aus halblinker Position zugesprochen. Maik Weiß legte sich wieder den Ball zurecht und zirkelte ihn wunderschön über die Mauer ins kurze, obere Eck zum 0:2. Mit der beruhigenden Führung lief der Ball noch ein wenig besser beim WFV. Jedoch verpasste man es, die Führung noch vor der Pause zu erhöhen. Einen Schuss von Eldin Mulic konnte vom Keeper Kuhn gerade noch am Kasten vorbei gelenkt werden. Kurz vor der Pause bekamen die Gastgeber durch Schiedsrichter Franke einen Strafstoß zugesprochen. Da der kleine Platz (Strafraum und Seitenauslinie sind gerade einmal drei Meter auseinander) nicht abgekreidet wurde, musste Franke zunächst schauen, wo das Foulspiel begangen wurde und zeigte dann auf den Punkt. Martin Adelsberger verwandelte sicher im linken Eck zum 1:2. Das war auch der Pausenstand. Nach der Pause wollte man den alten Vorsprung gleich wieder herstellen, um die Gastgeber auf Distanz zu halten. Dies gelang auch. Der sich aufreibende Anis Guiga, dem oft der Pfiff des Schiedsrichters verwehrt blieb, setzte sich auf der rechten Seite in den Strafraum durch und konnte nur mit einem Foulspiel gestoppt werden. Auch hier erfolgte nach kurzer Kontrolle das Zeichen in Richtung Elfmeterpunkt. Maik Weiß blieb cool und erzielte mittig ins Gehäuse sein drittes Tor zum 1:3. Eigentlich schwer zu glauben, dass er seine Schuhe bereits an den Nagel hing und nur noch als Aushilfe zur Verfügung steht. Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Zweikämpfe immer intensiver, beide Teams schenkten sich nichts und auch die ersten kleinen verbalen Auseinandersetzungen ließen nicht lange auf sich warten. Schiedsrichter Franke ließ da häufig ein wenig zu viel durchgehen und traf beidseitig nicht immer die beste Entscheidung. Die Gastgeber kamen ab der 70. Minute zu besseren Tormöglichkeiten. Aber entweder verfehlten die Angreifer bei ihren Schüssen das WFV-Gehäuse oder fanden ihren Meister in dem stark spielenden WFV-Keeper Michel Ecknigk. Der WFV bekam nun ein wenig mehr Platz zum Kontern. Die Umstellung, den pfeilschnellen Patrick Wandelt als rechten Außenstürmer einzusetzen, griff leider nicht allzu oft. Wenn er jedoch auf Außen den Ball bekam, wurde es gefährlich. So auch in der 78. Minute als seine Flanke nur ganz knapp den Fuß von Guiga verfehlte. Ein kurioser Höhepunkt war die Auswechslung von Mohamed Mossa. Nachdem er von den erfahrenen Spielern Wolf und Weiß für seine lässige Spielart stark kritisiert wurde, zog er beleidigt sein Trikot aus und ging vom Platz. Für diese Aktion bekam er die gelbe Karte vom Schiedsrichter. Da alle vermuteten, dass er in der ersten Halbzeit bei einem Handgemenge bereits Gelb sah, gingen alle davon aus, dass man nun zu zehnt weiterspielen würde. Jedoch hatte Schiedsrichter Franke wohl einen anderen Spieler verwarnt. Somit wurde diese dämliche Aktion zum Glück nicht zum Nachteil und Kleinschmidt konnte für Mossa aufs Feld. Nach dieser Aktion wurde die Stimmung auf und neben dem Platz rauer. Teilweise wurden die ausländischen WFV-Akteure mit heftigen Anfeindungen angegangen, sodass es nochmal zu einem Handgemenge kam. In der 85. Minute kam der WFV mit dem besten Angriff im Spiel über die rechte Seit zur vermeintlichen Entscheidung. Nachdem Guiga Kay Guttmann bediente, legte dieser von der Grundlinie zurück auf den freistehenden Patrick Wandelt, der den Ball über die Linie schob. Leider hatte Schiedsrichter Franke etwas gegen den ersten Saisontreffer des Neuzugangs. Er entschied zum Unverständnis aller auf Abseits. Selbst die Heimfans konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen bei dieser Szene. Bei allem Ärger vergaß man nun leider das Fußballspielen. Durch ein Stochertor in der 89. Spielminute von Nico Riegler wurde das Spiel nochmal spannend. Jetzt hieß es die 4 Minuten Nachspielzeit zu überstehen. Doch leider fiel mit der letzten Aktion noch der Ausgleich. Nach einem Eckball schraubte sich Moritz Hartung am höchsten und drückte per Kopf den Ball zum 3:3 über die Linie. Ein ganz bitteres Ende für den WFV, da man das Spiel über 90 Minuten weitestgehend im Griff hatte und den Sieg hätte mitnehmen müssen. Auch wenn die Bedingungen widrig waren und die Schiedsrichterleistung nicht die Beste war, muss man sich bis zum Schluss mit dem eigenen Spiel befassen, hochkonzentriert bleiben, damit man sich für die kämpferisch gute Leistung mit drei Punkten hätte belohnen können.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Timpel, M. Scholz, B. Rahmani(46.) – A. Wolf – E. Mulic, M. Weiß, P. Wandelt – M. Mossa(80.), A. Guiga, K. Guttmann – Reserve: F. Bornschein(46.), D. Kleinschmidt(80.), M. Exner
Debakel gegen Kreisoberligaabsteiger14.09.2016



Da sich ein Teil des Presseteams im Urlaub befand, gibt es zum letzten Punktspiel nur einen verkürzten Bericht. Am vergangenen Samstag hatte der WFV mit dem Ortsnachbarn SV Burgwerben einen harten Brocken zu Gast an der Selauer Straße. Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga haben sich die Gäste im Sommer gut verstärkt und haben sich den direkten Wiederaufstieg zum Ziel für diese Saison gesetzt. Und das bekamen die Hausherren von Beginn an zu spüren. Bereits nach drei Minuten erzielte der wohl beste Neuzugang der Gäste Kaba Diakite den Führungstreffer für die Gäste. Mit viel Laufbereitschaft, hochkonzentriertem Passspiel und dem nötigen Selbstvertrauen setzten die Burgwerbener unsere Mannschaft weiter unter Druck. Auch wenn es personell etwas besser aussah als in den vergangenen beiden Spielen, bekam man keinen Zugriff zu den Gegenspielern und rannte meist den spielerisch starken Gästen hinterher. So erhöhte folgerichtig Bastian Schlag auf 0:2. In der 34. Minute fiel durch Tom Schwabe bereits der dritte Treffer für Burgwerben. Kurz vor der Pause hätte der WFV eine Strafstoß bekommen müssen, da sich aber Mulic in dieser Aktion nicht wie wohl jeder andere Spieler fallen ließ, blieb der Pfiff aus. Nach der Pause wollte man nochmal dagegenhalten und zum Anschlusstreffer gelangen, doch dieses Unterfangen wurde in der 56. Minute zu Nichte gemacht. Nach einem Foulspiel an Roberto Riedel verwandelte selbiger souverän zum 0:4 per Strafstoß. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Moral unserer Mannschaft gebrochen. Hinzu kam nun die deutlich bessere Fitness auf Seiten der Gäste, die unseren Jungs weiterhin zu schaffen machte. In der 61. und 66. Minute erhöhten Diakite und Schlag bereits auf 0:6. Das Debakel ließ sich nun nicht mehr verhindern. Man versuchte noch ein paar gute Spielzüge nach vorne, die aber prompt von den pfeilschnellen Gästen ausgekontert wurden. So auch das 0:7 in der 71. Minute durch Diakite, der damit seinen dritten Treffer verzeichnen konnte. Den Schlusspunkt setzte in der 83. Minute ebenfalls mit seinem dritten Treffer Bastian Schlag zum 0:8. Man muss anerkennen, dass man an diesem Tag keine Chancen hatte und sollte sich aber auch hinterfragen, warum es zu so einer derben Klatsche kommen musste. Auch wenn viele Spieler noch verletzte fehlen, müssen zu oft unsere älteren Spieler, manche haben eigentlich schon aufgehört, die Knochen hinhalten und die schwarz-gelbe Fahne versuchen hochzuhalten. Da kann es gegen ein junges, fites, spielstarkes Team wie Burgwerben leider auch zu so einem Ergebnis kommen. Es sollte sich jeder hinterfragen, wie er zur Mannschaft steht und wie er sich einbringen kann und sollte. Jetzt heißt es zusammenzurücken, zum Training zukommen, um die nötige Fitness zu erlangen und mit dem nötigen Ehrgeiz anzutreten, damit die nächsten Spiele wieder erfolgreich gestaltet werden können und die Mannschaft ihr wahres Gesicht zeigen kann!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk - M. Rosenthal, M. Scholz, D. Nürnberger - A. Wolf(46.) - T. Langrock(76.), E. Mulic, M. Weiß, M. Mossa(83.) - O. Knothe, G. Schotten-Lieberam - Reserve: F. Bornschein (46.), M. Timpel(76.), D. Kleinschmidt(83.)
Denkwürdige Hitzeschlacht in Mertendorf30.08.2016



Nachdem man bereits in der Vorwoche beim knappen Pokalaus in Goseck mit lediglich 10 Akteuren antrat, sah es am vergangenen Samstag erneut sehr finster aus, was die zur Verfügung stehenden Spieler betraf. Aufgrund der schlimmen Verletzungsmisere plus den arbeits-/urlaubsbedingten Ausfällen fehlten Co-Trainer Hannes Weiß, der für Coach Henze dieses Spiel an der Linie stand, 13 potenzielle Stammspieler, sodass man mit Spielern der ehemaligen zweiten Mannschaft und Alten Herren gerade mal wieder 11 Mann auf den Platz in Mertendorf bekam. Und das bei den hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad und mehr. Somit wusste man vor dem Spiel, wie schwer es werden würde, hier etwas Zählbares mitzunehmen. Dennoch wollte man für einander kämpfen und so lange es ging, dagegen halten. Der WFV erwischten einen perfekten Start. Direkt nach Anstoß spielte Maik Weiß einen langen Ball auf Guttmann, der sich diesen auch erlief, behauptete und wieder auf Weiß prallen ließ, sodass dieser aus 25 Metern den Ball in den Winkel zum 0:1 zirkelte. Mit 16 Sekunden könnte das wohl das schnellste Tor der WFV-Geschichte gewesen sein. Danach hatte der WFV bei zwei Großchancen durch Kranz und Staude Glück, dass man nicht gleich den Ausgleich fing. In der 9. Spielminute sah dann Daniel Nürnberger Weiß aus dem Mittelfeld heraus starten und spielte einen schönen Ball über die Abwehr. Maik Weiß ließ den Ball nochmals aufkommen und zog dann vom rechten Strafraumeck volley ab, sodass der Ball im langen Eck zum 0:2 einschlug. In der Folgezeit versuchte man kompakt zu verteidigen, dass die Hausherren meist nur zu Fernschüssen kamen, die über das Gehäuse von Maik Exner gingen. In der 32. Minute musste allerdings Andreas Wolf nach Ecke einen Kopfball von der Linie kratzen. Somit wieder Glück für den WFV. In der 42. Minute holte Guiga den ersten Eckball für den WFV raus. Weiß brachte den Ball in die Mitte, wo sich der für gewöhnlich im Tor stehenden Michél Ecknigk hochschraubte und per Kopf sein erstes Tor für den WFV zum 0:3 erzielte. Mertendorf/Molau-Trainer Stenzel konnte es kaum fassen. Kurz vor der Halbzeit hätte sogar das vierte Tor für den WFV fallen müssen, als Kay Guttmann und Michél Ecknigk alleine aufs Gehäuse zugingen, beide jedoch nicht aufs Abseits achteten und somit Ecknigk beim Querpass von Guttmann ein Stück zu weit vorne stand. Das wäre wohl die Entscheidung gewesen. Zu diesem Ärgernis kam hinzu, dass im Gegenzug Maik Exner beim Herauslaufen so unglücklich mit einem Gegenspieler zusammenprallte, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir wünschen ihm gute Besserung an dieser Stelle. Somit ging Ecknigk in den WFV-Kasten und man musste zu 10. weiter spielen. Bei diesen Temperaturen wusste man, dass es nun eine Abwehrschlacht werden würde und trotz dieser Führung man noch lange nicht an den Auswärtssieg denken durfte. Die Hausherren wollten nun alles reinschmeißen, um den Bock nochmals umzustoßen und gingen dementsprechend in die Offensive. Gleich in den ersten 5 Minuten nach Wiederanpfiff musste Ecknigk dreimal zur Stelle sein um den ersten Gegentreffer zu vermeiden. WFV-Angriffe bekam man nun so gut wie nicht mehr zu sehen. In der 59. Minute war es dann der 4. oder 5. Eckball, der die Gastgeber jubeln ließ. Daniel Heid ließ einen auf den kurzen Pfosten gezogenen Ball über den Scheitel ins lange Eck zum 1:3 rutschen. Doch kurz danach hatte Anis Guiga die riesen Möglichkeit den alten Abstand wieder herzustellen. Nachdem Hüter Herfurth eine Flanke nicht richtig festhielt, stand Guiga vor dem fast leeren Tor und schoss aus kurzer Distanz den einzigen Mertendorf-Spieler auf der Linie an, sodass der Ball nur zum Eckball ins Aus ging. Vor der zweiten Trinkpause im Spiel hatte dann der beste Mann auf dem Platz, Sebastian Staude, seinen Auftritt. Mit einem starken Solo durch drei Mann hindurch, kam er aufgrund seiner Schnelligkeit vor dem herauseilenden Ecknigk an den Ball und verwandelte aus 12 Metern ins linke untere Eck zum Anschlusstreffer. Die Stimmung ging bei vielen mit den schwindenden Kräften in den Keller, da man auch noch beinharte 20 Minuten vor sich hatte. Nach erneuter Glanztat von Ecknigk in Minute 71 war es dann aber 5 Minuten später soweit. Zwei WFV-Akteure ließen Heid auf der rechten Seite in den Strafraum gehen und zum Flanken kommen, sodass der unbewachte Nico Köllner am langen Pfosten nur noch zum 3:3 einschieben brauchte. Jetzt hieß es, wenigstens den Punkt mitzunehmen. In der 83. Minute wurde ein weiterer Treffer der Hausherren zu Recht vom gutleitenden Schiedsrichter Nielsen abgepfiffen, da sich Schäler bei seinem Kopfball gut zwei Meter im Abseits befand. Am Ende war es sogar Kay Guttmann für den WFV, der noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte, aber etwas zu überhastet aus zentraler Position abschloss und somit das Gehäuse verfehlte. Somit blieb es beim 3:3-Unentschieden. Auch wenn sich die Akteure aufgrund der 3:0-Führung erst einmal ärgerten, muss man doch sagen, dass aufgrund der Vielzahl an Chancen, der Punkt für Mertendorf/Molau mehr als verdient war und man am Ende auch damit leben kann, gerade aufgrund der Besetzung, mit der man anreiste. Allen Akteuren soll nochmal ein Lob ausgesprochen werden, dass man sich trotz Hitze, trotz teilweise fehlender Fitness, trotz des vielleicht nicht ganz so guten Mitspielers, trotz 45-minütiger Unterzahl reingeschmissen hat und diesen Punkt erkämpft hat!

Der WFV spielte mit: M. Exner(45.) – M. Timpel, D. Nürnberger, F. Bornschein – E. Mulic, A. Wolf – D. Metzenbauer, M. Weiß, K. Guttmann – A. Guiga, M. Ecknigk
Fußballturnier für Flüchtlinge26.08.2016



Nach einer Anfrage der Malteser Flüchtlingshilfe hat sich der WFV bereit erklärt, am Samstag, den 03.09.16 ein kleines Fußballturnier für Flüchtlinge auf dem Sportgelände an der Selauer Straße 29 auszutragen. Dabei sollen 4 Mannschaft in freundschaftlicher Atmosphäre im Turniermodus gegeneinander antreten. Wir würden uns freuen, wenn ein paar interessierte Sportfreunde zum Zuschauen vorbei kommen. Für Speis und Trank wird seitens des WFV gesorgt.
Beginn des Turniers ist 10 Uhr.
Gelungener Saisonauftakt gegen Leißling16.08.2016



Vergangenen Samstag startete die Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I in die Saison 2016/2017. Der WFV begann die neue Spielzeit mit einem Heimspiel und hatte die Fortuna aus Leißling zu Gast an der Selauer Straße. Die Vorbereitung verlief recht durchwachsen, hatte das Trainergespann durch Urlaub, Arbeit oder noch andauernden Verletzungen immer wechselndes Personal zur Verfügung. Es fanden mit dem abgebrochenen Test gegen Borau und in Osterfeld lediglich nur eineinhalb Vorbereitungsspiele statt, sodass man nicht so recht wusste, auf welchem Stand die Mannschaft ist. Zudem mussten gleich für das erste Spiel bereits verabschiedete Kräfte, wie Maik Weiß und Marco Rosenthal reaktiviert werden, da 7 Stammkräfte nicht zur Verfügung standen. Nichtsdestotrotz wollte man mit einem Sieg in die Saison starten und den zahlreichen Zuschauern ein anschauliches Spiel abliefern. Da auch bei den Gästen ein paar Akteure fehlten, merkte man beiden Teams in der ersten Halbzeit an, dass keiner einen Fehler machen wollte und man erst einmal abwartend agierte. Leißling überließ den Hausherren das Spiel und versuchte aus einer kompakten Abwehr heraus auf Fehler im Spielaufbau der Schwarz-Gelben zu lauern und dann zu kontern. Mit mehr Ballbesitz suchten unsere Jungs nach der Lücke in der Gästeabwehr, fand diese mangels Bewegung und Kreativität vorerst nicht. Man versuchte es zunächst mit Fernschüssen, wie in der 18. Minute durch Neuzugang Patrick Wandelt (spielt nebenbei noch für den WHV ´91), den wir an dieser Stell nochmal herzlich beim WFV willkommen heißen. Die beste Möglichkeit für den WFV hatte Marcel Scholz, der als Vertreter für den noch verletzten neuen Kapitän Alexander Beutner die Binde an diesem Tag trug. Nach einer Hereingabe zog er direkt ab, bekam aber nicht genug Fahrt hinter den Ball, sodass Gästekeeper Kochanek den Ball im linken unteren Eck parieren konnte. Mitte der ersten Halbzeit wurde Leißling etwas stärker und kam zu ersten Tormöglichkeiten, allerdings auch eher aus der Distanz. Die beste Chance im Spiel entstand nach einem Freistoß aus halblinker Position. Pauli brachte den Ball zum torgeschnitten in den Strafraum und Daniel Nagel verpasste den Ball nur um Zentimeter. So trudelte das Leder knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Kurz vor der Halbzeit musste Neuzugang Wandelt nach einem Zusammenprall mit dem Gästetorhüter verletzte ausgewechselt werden. Unverständlicher Weise bekam er Gelb für die Aktion, wobei es hätte, wenn überhaupt Foulspiel gepfiffen, eher für den WFV-Akteur entschieden werden müssen, da er sogar den Ball leicht am Hüter vorbeispitzelte. Nach Wiederanpfiff versuchten die Hausherren das Spiel wieder zu kontrollieren. Jedoch plätscherte das Spiel, wie so oft gegen Leißling vor sich hin. Man wusste, wer hier das erste Tor erzielt, gewinnt dieses Spiel. Der für Wandelt eingewechselte Mohamad Mossa brachte ein wenig mehr Bewegung ins Offensivspiel und riss durch viele Laufwege einige Lücken auf. In der 65. Minuten wurde nach Ballgewinn der Ball von Maik Weiß tief auf den bis dahin glücklosen Guido Schotten-Lieberam gespielt. Auf der linken Seite erlief er sich den Ball drei Meter vor der Grundlinie, zog ins Eins-gegen-Eins nach Innen und versenkte den Ball mit einem schönen Schuss ins lange Eck zum 1:0 für den WFV. In dieser Aktion merkte man den unbedingten Willen nun das Tor zu erzielen. Leißling bemühte sich um eine Antwort, doch die Kräfte schwanden langsam, sodass wenig Gefahr für Ecknigk im WFV-Gehäuse entstand. Nur bei einer kollektiven Schlafeinheit in der WFV-Hintermannschaft musste Michél Ecknigk in allerletzter Not vor dem einschussbereiten Tony Vater retten. Er stürmte aus seinem Tor und konnte den Ball vor dem alleingelassenen Vater klären. 10 Minuten vor dem Ende ging nach erneuter Balleroberung Christian Hofmeister auf der linken Seite durch. Mit einem beherzten Antritt ließ er gleich drei Gegenspieler stehen, ging in den Strafraum und spielte den Ball straff in die Mitte, wo Fortunas Keeper den Ball nur prallen lassen konnte, sodass der frisch vermählten Bräutigam Oliver Knothe mit ein bisschen Glück den Ball zum 2:0 über die Linie drückte und sich damit selbst ein passendes Geschenk zu seiner vortägigen Hochzeit machte. Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels war kurz vor Schluss ein Foul an Christian Hofmeister. Ein Leißliner Akteur ließ ihn so hart auflaufen, dass er benommen vom Feld musste und bei ihm schließlich eine mittlere Brustbeinprellung diagnostiziert wurde. Er wird dem Team somit in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Mit dem Schlusspfiff durch den gutleitenden Schiedsrichter Harnisch stand ein 2:0-Auftaktsieg für den WFV zu Buche, der aufgrund der zweiten Halbzeit nicht unverdient war und dem Team für die kommenden schweren Spiele in der Liga Selbstvertrauen geben sollte. Zunächst muss man nächsten Samstag aber erst im Pokal bei der LSG Goseck ran, bevor es in der Liga in Mertendorf weitergeht.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Rosenthal, D. Nürnberger, S. Rosenheinrich – M. Weiß, M. Scholz – C. Hofmeister(86.), G. Schotten-Lieberam, P. Wandelt(38.) – A. Guiga, O. Knothe(83.) – Reserve: F. Bornschein(86.), M.Mossa(38.), T. Langrock(83.)
WFV Schwarz-Gelb - Ein Sportverein am Limit12.08.2016



"Weißenfels - Matthias Timpel gibt sich entschlossen. „Wir wollen raus aus dem Pachtvertrag mit der Stadt, möglichst bis zum Jahresende“, sagt der Vorsitzende des Weißenfelser Fußballvereins (WFV) Schwarz-Gelb. Denn er weiß: Längst ist das Papier zur drückenden Altlast geworden.

Rückblick: 1994 haben die damaligen Verantwortlichen des WFV einen Vertrag mit der Stadt abgeschlossen. Dem zufolge kümmert sich der Verein allein um die Sportanlage an der Selauer Straße und trägt sämtliche anfallenden Kosten. Im Gegenzug wurde dem WFV das alleinige Nutzungsrecht für die Sportanlage eingeräumt. Der 1903 gegründete Sportverein ist nicht nur der älteste in Weißenfels, sondern auch der einzige, der einen solchen Pachtvertrag mit der Stadt hat. Die anderen Vereine zahlen seit 2012 eine jährliche Betriebskostenpauschale von fünf Euro pro erwachsenem Mitglied, dafür kümmern sich die Mitarbeiter des Sport- und Freizeitbetriebes um die Sportanlagen.

Ungewolltes Alleinstellungsmerkmal

Was in den ersten Jahren beim WFV funktioniert haben mag, ist längst zum „ungewollten Alleinstellungsmerkmal in der Stadt“ geworden, sagt der heutige Vereinsvorsitzende. Man müsse mittlerweile jährliche Betriebskosten in einem „hohen vierstelligen Bereich“ allein stemmen. Instandhaltung des in die Jahre gekommenen Vereinsheims, Pflege des Wettkampf- und Trainingsplatzes sowie der Außenanlagen, Reparatur und Wartung der Technik - damit ist der Verein mit seinen heute noch rund 70 Mitgliedern zunehmend überfordert. Ganz zu schweigen davon, dass man seit vier Jahren einen neuen Pächter für die vereinseigene Gaststätte sucht.

„Seit 1994 ist hier über lange Zeit nicht das gemacht worden, was hätte geleistet werden müssen“, kritisiert Viola Schikorr, die Leiterin des Sport- und Freizeitbetriebes. Das Ergebnis ist nicht zu übersehen. Den Sportplatz, auf dem die Kreisliga-Mannschaft ab dem morgigen Sonnabend wieder ihre Punktspiele bestreitet, bezeichnet der Vereinsvorsitzende selbst nur noch als „Wiese“. Zwei Beispiele der jüngsten Zeit offenbaren das ganze Dilemma.[...]"
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Vorbereitung Saison 2016/201710.07.2016



Das Trainergespann Henze/Weiß bittet seine Jungs zum Trainingsauftakt. Die Vorbereitung für die kommende Saison beginnt am Donnerstag, den 14.07. um 18:30 Uhr mit der ersten Trainingseinheit.

Folgende Vorbereitungsspiele stehen bisher auf dem Programm:

Fr. 15.07. 18:30 Uhr WFV - FSV Blau-Weiß Borau 1:3 (nach 45 Min verletzungsbedingt abgebrochen)
Sa. 30.07. 15:00 Uhr FSV Grün-Gelb Osterfeld - WFV 4:2
Sa. 06.08. 15:00 Uhr SG SC UM/1. FC Weißenfels II - WFV abgesagt




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