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Hallo Sportsfreunde, Mitglieder, Gönner und Unterstützer des WFV Schwarz−Gelb!

Wie ihr sicher bemerkt habt, hauen wir uns voll rein, um den Verein wieder attraktiver zu machen. Leider sind uns, v.a. finanziell, oft die Hände gebunden. Trotz eurer bisherigen Unterstützung sowie vieler Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt Weißenfels gestaltet es sich sehr schwierig, eine Finanzierung für die Sanierung unseres Platzes auf die Beine zu stellen. An alle Fußballverrückten da draußen: Bitte helft uns bei der Sanierung unseres Platzes, damit wir sehr bald eine neue Spielwiese präsentieren können.

Vielen, vielen Dank!

Nach hartem Kampf zum Hinrundenende glücklos11.12.2018



Zum letzten Spieltag der Hinrunde der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises begrüßte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb den LSV Rot-Weiß Reichardtswerben auf dem Sportplatz in Langendorf. Mit einem Heimsieg wollte man die ordentliche Hinrunde erfolgreich abschließen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Dass dies eine schwere Aufgabe werden würde, war der Mannschaft um Trainerteam Sommerfeld/Henze bewusst. Die Gäste verstärkten sich nach dem Aufstieg im Sommer zahlreich und zeigten in der Hinrunde auch, dass sie ein Kandidat für den Durchmarsch werden könnten. Die Bedingungen waren durch den starken Wind schwierig, zumal man die Platzwahl verlor und in der ersten Halbzeit gegen den Wind agieren musste. So versuchte man zunächst kompakt zu stehen und überließ den Gästen ein wenig das Spiel. Die Rot-Weißen bekamen ihr Kurzpasspiel allerdings auch noch nicht auf die Reihe. Einzig bei einer Schusschance durch Adrian Mikitiuk musste Michel Ecknigk im SG-Gehäuse sein Können zeigen, tauchte blitzartig ab und parierte diese Torchance. In der 14. Spielminute hatte unsere Mannschaft dann die erste Gelegenheit nach einem schönen Spielzug von hinten heraus. Den Ball von Maudrich verlängerte Andreas Wolf in den tollen Laufweg von Nils Schneider, der bei seinem Abschluss aus 16 Metern nur knapp das Tor verfehlte. Kurz danach war es Andreas Wolf der mit links aus der Distanz abzog und ebenfalls nur knapp den rechten oberen Torwinkel verpasste. Ein Tor von Christian Wahren wurde leider wegen einer knappen Abseitsstellung in Minute 20 zurecht aberkannt. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts, es wurden harte Zweikämpfe geführt, die aber alles in allem in einem fairen Rahmen abliefen. Dennoch hatte es der junge Schiedsrichter Odental an diesem Tag nicht einfach. Die Ansetzung eines so jungen Schiedsrichters, der sicherlich Potenzial hat, hätte man bei einem Derby und beim Spiel 5. gegen 2. vielleicht gründlicher überdenken sollen. So gab es die erste strittige Szene beim Führungstreffer der Gäste. Nach einem Befreiungsschlag kam LSV-Stürmer Ion ins Laufduell mit SG-Libero Müller. Als Ecknigk den beiden entgegenkam und den Ball aufnehmen wollte, schob Ion Müller in Ecknigk rein, der dadurch den Ball nicht festhalten konnte und so Ion zum 0:1 einschieben konnte. Hier hätte man auch auf Foulspiel entscheiden können. Allerdings war es eine schwer zu beurteilende Szene. Die Hausherren ließen sich vom Rückstand aber nicht beirren und spielten nun sogar noch etwas besseren Fußball. Der Gegenwind zwang zu kurzen, flachen Bällen, die auch das richtige Mittel waren. Beide Stürmer Wahren und Schneider ließen sich immer wieder gut fallen, um die Bälle prallen zu lassen, sodass für die Außen, vor allem über rechts mit Maik Gewinner Räumen entstanden. So erspielte man sich jetzt mehr Tormöglichkeiten. Nach einer Ecke in der 35. Minute landete der zweite Ball bei Weiß, der auf Schneider zurücklegte und dessen Schuss nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeistrich. Nur wenige Minuten später schaltete Schneider bei einem Einwurf gut und führte diesen schnell aus, sodass der aufgerückte Vorstopper Wilnewski an der Strafraumgrenze den Ball mitnehmen konnte. Auf dem Weg Richtung Tor stellte sich sein Gegenspieler sehr plump an und hielt ihn sichtbar am Arm fest. Wilnewsi nahm dies dankend an und ging zu Boden. Odental blieb keine andere Wahl, als auf Strafstoß zu entscheiden. Christian Wahren übernahm die Verantwortung und schob den Ball souverän zum 1:1 in die rechte untere Ecke. Kurz vor der Pause hatte Maik Gewinner sogar noch die Chance auf die Führung, doch sein Schuss von halbrechts ging knapp neben das LSV-Gehäuse. So blieb es beim 1:1 zur Pause. Nach Wiederanpfiff wechselten die Gäste zweimal. Ihr bester Spieler Mikitiuk musste unter anderem angeschlagen vom Feld. Dies und der Gegenwind machte sich dann sofort bemerkbar. Die Hausherren waren nun spielbestimmend und drückten die Gäste immer mehr hinten rein. Jedoch gelang es unseren Jungs nicht, die Feldüberlegenheit in die nötige Torgefahr umzuwandeln. Die beste Möglichkeit hatte Nils Schneider bei einem Freistoß zentral direkt an der Strafraumgrenze. Sein Geschoss strich aber einen halben Meter am Pfosten vorbei. Nach der guten Anfangsphase der zweiten Halbzeit entstand dann urplötzlich ein Bruch im Spiel der Hausherren. Dazu agierten man total ungeordnet, sodass man die Gäste förmlich einlud. So durfte man sich bei Michel Ecknigk bedanken, der gleich zwei hochkarätigen Torchancen durch Ion und Kuszek mit seinen Paraden abwehren konnte. In der 74. Minute war er dann allerdings machtlos. Eine ähnliche Situation wie beim ersten Tor der Gäste ergab ein erneutes Duell zwischen Ion und Müller vor dem SG-Strafraum. Hierbei arbeitet Ion erneut stark mit dem Armen im Gesicht von Müller und traf ihn ebenfalls am Knie, sodass Müller zu Boden ging und Ion mit Ball alleine auf Ecknigk zugehend das 1:2 erzielen konnte. Hier hätte man noch deutlicher als beim ersten Gegentreffer die Situation abpfeifen können. Dem jungen Schiedsrichter, der ansonsten eine gute Partie ablieferte, merkte man nun an, dass er nach den Protesten der Hausherren beim 1:2 verunsichert war. So entschied er zum Ende des Spiels viele Kleinigkeiten gegen die Gäste und brachte ein wenig Unruhe in die Partie. Unsere Jungs versuchten nochmal alles, um wenigstens einen Punkt auf heimischen Platz zu behalten. Nach einem Eckball zog Andreas Wolf in der 81. Minute aus der zweiten Reihe ab. Sein etwas missglückter Schuss landete 10 Meter vor dem Tor bei Marcus Wilnewski, der das vermeintliche 2:2 erzielte. Doch das Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben. Eine ebenfalls strittige Entscheidung. Kurz vor dem Ende war es erneut Wilnewski, der nach Vorarbeit von Wahren nochmal eine gute Schussgelegenheit zum Ausgleich hatte, doch sein Versuch ging einen knappen Meter über das LSV-Gehäuse. Bei den Kontern der Gäste hatten unsere Jungs allerdings auch Glück, dass die Vorentscheidung nicht schon eher fiel. Am Ende blieb es beim 1:2 für Reichardtswerben, die aufgrund der Niederlage der Freyburger damit sogar die Herbstmeisterschaft feiern konnten. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle dazu. Am Ende wäre sicherlich eine Punkteteilung gerechter gewesen, aber es sollte nicht sein. Leider verletzte sich Pierre Maudrich kurz vor Spielende an der Schulter und musste im Krankenhaus behandelt werden. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und gute Besserung! So beendet die SG die Vorrunde mit 20 Punkten und 25:21 Toren auf Platz 7. Allerdings ist die Liga so eng beieinander (Zwischen Platz 1 und 7 lediglich 5 Punkte Unterschied), dass für die Rückrunde noch alles drin ist, egal in welche Richtung. Am Abend feierte die Mannschaft trotz der Niederlage gemeinsam feuchtfröhlich bei der Weihnachtsfeier des WFV und lies die Vorrunde noch einmal Revue passieren. Dabei wurde dem Trainerteam und den Spielerfrauen gedankt und Coach Erhardt Henze wurde für seine über 40-jährige Trainerkarriere vom Verein geehrt. Abschließend möchte ich mich wieder bei allen Fans, Unterstützern und Anhängern des Vereins bzw. im Namen der Mannschaft beider Vereine für das vergangene Jahr bedanken und wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2019! M. W.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner, P. Müller, P. Maudrich(82.) – M. Wilnewski – E. Weiß(71.), M. Schnürer, A. Wolf, M. Gewinner – N. Schneider, C. Wahren – Reserve: D. Gebühr(82.), P. Wolf(71.)

Bilder zum Spiel findet ihr dieses Mal auf der Internetseite der Gäste unter:

https://www.rot-weiss-reichardtswerben.de/sg-langendorf-wfv-lsv-herren-i/
Knapper Auswärtserfolg in Teuchern03.12.2018



Am vorletzten Spieltag der Hinrunde stand für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb die Reise nach Teuchern an. Leider brachte die zweiwöchige Pause nicht die erhoffte Wirkung der Erholung, da sogar noch mehr Akteure für dieses Spiel krankheits- oder verletzungsbedingt absagen mussten. So standen dem Trainergespann Sommerfeld/Henze lediglich 12 Spieler zur Verfügung, von denen auch noch einige mit einer Erkältung zu kämpfen hatten. Dennoch bot man eine ordentliche Partie und spielte weitestgehend diszipliniert seinen Stiefel runter. Aufgrund der Personaldecke wollte man auswärts den Gegner erst einmal kommen lassen und auf Konter setzen. Doch die Hausherren wollten selber nicht so richtig agieren, sodass sich die Partie meist zwischen den Strafräumen abspielte. Chancen waren in den ersten 30 Minuten eher Mangelware. So musste der Gegner helfen, damit etwas Zählbares auf die Anzeigetafel kam. In der 25. Minute spielte der wiedergenesene Patrick Wolf einen Befreiungsschlag in die gegnerische Hälfte, den Teucherns letzter Mann zurück zu seinem Torhüter klärte. Bei dem Versuch den Ball anzunehmen und zu verarbeiten rutschte der Keeper auf dem nassen Geläuf aus, sodass der anlaufende Oliver Knothe den Ball nur noch mitnehmen musste und ins Tor schieben musste. Bei dieser Szene konnte einem der Schlussmann der Hausherren schon ein wenig leidtun. Mit dem 0:1 gingen die Teams dann auch in die Pause. Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich weiter, allerdings bekamen die Torleute nun etwas mehr zu tun. Michel Ecknigk im SG-Gehäuse erwies sich hierbei erneut als sicherer Rückhalt. In der 56. Minute zeigte Schiedsrichter Reichold, der die Partie souverän leitete, dann auf den Punkt im SG-Strafraum. Im Laufduell kreuzte Teucherns Stürmer clever den Laufweg von Patrick Wolf, sodass dieser ihn zu Fall brachte und es folgerichtig Strafstoß gab. Paul Fröhlich trat an und ließ Ecknigk keine Chance. Somit war das Spiel wieder ausgeglichen. Die spielbestimmende Mannschaft blieben aber unsere Jungs. Für die Führung brauchte es aber erneut die Mithilfe des Gegners. Nach einem weiten Freistoß aus der eigenen Hälfte von Phillip Müller in den Straffraum ging Christian Wahren in der 68. Minute energisch zwischen den herauskommenden Torhüter und einem Teucherner Verteidiger, sodass der Ball von den beiden nicht geklärt werden konnte und frei blieb. Wahren hob den Ball in Richtung Tor, wo ein heranlaufender Spieler der Hausherren den Ball einfach ins Aus klären hätte können. Jedoch lief er unter dem Ball durch, sodass der dahinter lauernde Oli Knothe die Kugel mit dem Kopf zum 1:2 über die Linie drückte. Eine ähnlich zum Schmunzeln anregende Szene wie in Halbzeit eins. Danach hatten unsere Jungs noch zwei gute Möglichkeiten die Führung zu erhöhen, doch erst konnte Nils Schneider einen Heber nicht im Tor unterbringen dann traf nach einer gute Aktion Knothe mit seinem schwächeren rechten Fuß das freie Tor nicht, der Keeper lag bereits geschlagen am Boden. So musste man bis zum Ende noch einmal zittern. Doch die SG-Defensive hielt stand und brachte den Sieg über die Zeit. Großen Respekt an alle Akteure, dass sie bei den nasskalten Bedingungen durchgehalten haben und diese 3 Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Am Ende war aufgrund der Entstehung der Tore der Sieg zwar ein wenig glücklich, aber insgesamt verdiente man sich den Auswärtserfolg als Mannschaft, da man über weite Strecken das Spiel im Griff hatte und diszipliniert für einander arbeitete. Zum letzten Spieltag der Hinrunde empfängt man nun in Langendorf mit dem LSV Rot-Weiß Reichardtswerben das aktuell heißeste Team der Kreisligastaffel I. Der Aufsteiger hatte sich im Sommer sehr gut verstärkt und scheint nun seine Form gefunden zu haben. Dies wird zum Abschluss nochmal eine richtig schwere Aufgabe für unsere Jungs. Aber auf heimischem Geläuf braucht man sich nicht verstecken und sollte an seine eigenen Stärken glauben, dann sind auch in diesem Spiel noch einmal 3 Punkte drin!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Gewinner, P. Müller, P. Wolf – P. Maudrich – E. Weiß(90.), M. Schnürer, A. Wolf, C. Wahren – O. Knothe, N. Schneider – Reserve: F. Meier(90.)
Guter Auftritt sorgt für Wiedergutmachung20.11.2018



Nach der unnötigen Heimpleite gegen Bad Bibra/Saubach hatte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb am vergangenen Samstag beim nächsten Heimspiel an der Selauer Straße direkt die Chance, es vor den heimischen Fans besser zu machen als in der Vorwoche. Die Mannschaft wurde vom Trainergespann Sommerfeld/Henze gut eingestellt und wollte die drei Punkte unbedingt hierbehalten. Doch der Beginn gegen die Reserve aus Herrengosserstedt, die von ihrer ersten Vertretung (die im Vorfeld bereits in Merseburg spielten) lautstark unterstützt wurden, gestaltete sich als sehr zäh. Die Gäste pressten gut und störten unsere Mannschaft bereits beim Aufbauspiel, sodass die erste halbe Stunde sehr ausgeglichen war und beide Mannschaften in Führung hätten gehen können. Die besten Möglichkeiten auf Seiten der Hausherren hatten Felix Schade und Sven Theile nach einem Standard, doch beide blieben ungenutzt. Auf der anderen Seite musste zwei Mal Michel Ecknigk im SG-Tor zupacken und bewahrte seine Mannschaft mit zwei guten Paraden vor dem Rückstand. Zu allem Übel mussten die Trainer verletzungsbedingt früh wechseln. Erst zog sich Reik Czepluch am Knie eine Prellung zu und kurz darauf verletzte sich mit Nils Schneider auch noch einer der beiden Topstürmer (sein Sturmpartner Knothe fehlte bereits krankheitsbedingt), sodass sich die Mannschaft erst einmal neu finden musste. Beiden Spielern wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung. Eins schon vorne weg, beide Einwechselspieler Alexander Beutner und Maik Gewinner machten ihre Sache gut. Ab der 30. Minute bekamen die Hausherren das Spiel dann besser in den Griff und hatten in der 36. Minute ein wenig Glück, dass ein Herrengosserstedter Verteidiger einen Schuss mit der Hand abblockte und Schiedsrichter Thiel auf den Elfmeterpunkt zeigte. Christian Wahren übernahm die Verantwortung und verwandelte sehr sicher im rechten, oberen Winkel zum 1:0 für die SG. Kurz vor der Pause eroberte Pierre Maudrich in der eigenen Hälfte den Ball und eröffnete den Konter der SG auf Wahren, der den Ball gleich weiterleitete auf Maik Gewinner. Mit Übersicht bediente er den mitgelaufenen Max Schnürer, der mit der nötigen Ruhe den Ball am linken Strafraumeck annahm und am Hüter vorbei ins lange Eck schob. So ging man mit einer beruhigenden 2:0-Pausenführung in die Kabine. Nach Wiederanpfiff merkte man unserer Mannschaft an, dass sie mit der Führung im Rücken nun selbstbewusster auftrat und das Spiel gleich an sich riss. So gelang bereits in der 51. Minute das dritte Tor für die SG. Nach einem langen Ball von Maudrich verlängerte Maik Gewinner per Kopf auf den startenden Andreas Wolf, der auf der rechten Seite durchging und den wieder mitlaufenden Gewinner im Strafraum bediente. Er ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und zog dann mit links ab, hatte bei seinem eigentlich zu schwachen Schuss etwas Glück, dass er noch abgefälscht wurde und somit zum 3:0 im Gäste-Gehäuse landete. Damit war das Spiel schon so gut wie entschieden. Die Hausherren ließen in den folgenden 20 Minuten viele gute Gelegenheiten liegen, weil meistens der letzte Pass entweder zu spät oder zu ungenau kam. Man hätte in dieser Phase das Ergebnis deutlich nach oben schrauben können. Egal, ob über den schnellen Felix Schade rechts, Erik Weiß über links oder dem unermüdlich arbeitenden Christian Wahren, der immer wieder Räume schaffte, man hatte viele Möglichkeiten um etwas für das Torverhältnis zu tun. Doch erst in der 81. Minute belohnte man sich für das gute Spiel in der zweiten Halbzeit. Nach Balleroberung von Sven Theile schickte Wolf noch einmal Felix Schade auf die Reise, der vor dem letzten gegnerischen Verteidiger an den Ball kam und vor dem Tor die Übersicht behielt, indem er auf den mitgelaufenen Christian Wahren querlegte, sodass dieser nur noch zum 4:0 einschieben brauchte. Aber die Gäste erzielten in der 85. Minute zum Ärger von Libero Müller und Keeper Ecknigk, die gerne zu 0 gespielt hätten, noch den Ehrentreffer. Nach einem langen Ball über die Abwehr schaltete Michael Keimling am schnellsten und hob den Ball zum 4:1 über den herausgelaufenen Ecknigk ins SG-Gehäuse. Die Möglichkeiten auf das fünfte Tor waren kurz vor dem Ende auf Seiten der SG dennoch da, doch der Ball wollte nicht mehr über die Linie. So blieb es am Ende beim verdienten 4:1-Erfolg der SG, die damit ihre Position im Mittelfeld der Liga festigten. Schiedsrichter Ralf Thiel leitete die Partie recht gut, auch wenn es auf beiden Seiten ein paar strittige Szenen gab, die man auch hätte anders bewerten können. Die Gäste fühlten sich dort teilweise zu recht ein wenig benachteiligt, gratulierten aber dennoch fair zu diesem Heimsieg. Da kommendes Wochenende das Viertelfinale im Kreispokal ansteht, aus dem man bereits ausgeschieden ist, kann man die zwei Wochen nun nutzen, um zu regenerieren und für den Endspurt der Hinrunde nochmal alle Kräfte zu bündeln.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – R. Czepluch(12.), P. Müller, P. Maudrich – S. Theile – E. Weiß, M. Schnürer, A. Wolf(85.), F. Schade – N. Schneider(33.), C. Wahren – Reserve: M. Wilnewski, M. Gewinner(12.), A. Beutner(33.), B. Händler(85.)
SG gibt Spiel aus der Hand13.11.2018



Am 10. Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises hatte die SG SV Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb den unmittelbaren Tabellennachbarn SG Bad Bibra/Saubach zu Gast auf dem Langendorfer Sportplatz. Bei guten Bedingungen wollte die Mannschaft um Trainergespann Sommerfeld/Henze nach dem Auswärtserfolg in Uichteritz nachlegen und die nächsten drei Punkte einfahren. Doch die Jungs begannen recht nervös. In den ersten Minuten unterlief der Hintermannschaft im Aufbauspiel zu viele Abspielfehler, sodass die Gäste förmlich eingeladen wurden. Bei Ballverlusten bzw. Abspielfehlern von Wilnewski, Maudrich und Ecknigk hatte man richtig Glück, dass die anschließenden Torschüsse entweder knapp am Gehäuse vorbeigingen oder in den Arme von SG-Keeper Ecknigk landeten. Über einen Rückstand hätte man sich in den ersten 15-20 Minuten nicht beklagen dürfen. Danach wurde das Spiel der Hausherren besser. Man bekam Ruhe ins Spiel und kontrollierte allmählich die Partie. Prompt gab es auch die ersten Tormöglichkeiten. Nachdem Weiß auf der linken Seite Schneider schickte, legte dieser quer in die Mitte auf den einrückenden Rechtsaußen Maik Gewinner, der frei vor dem Tor den Ball erst auf seinen starken linken Fuß legte, anstatt gleich mit Rechts zu schießen und dann knapp am Tor vorbeischoss, wobei ihm der Winkel durch Gästekeeper Kuhn auch gut verkürzt wurde. Im zentralen Mittelfeld bekam man nun auch mehr Bälle, sodass meist Kapitän Max Schnürer, der vor dem Spiel für seine langjährige Arbeit im und um den Verein mit der bronzenen Ehrennadel des FSA ausgezeichnet wurde, zwischen die beiden Defensivreihen der Gäste kam und zwei/drei Mal aus aussichtsreicher Position zum Abschluss kam. Seine Schüsse wurden aber entweder in letzter Sekunde noch abgefälscht oder landeten knapp neben dem Gästetor. Die gutgetretenen Standards brachten auch nicht die gewünschte Gefahr, da meistens Gäste-Libero Götze alles rausköpfte oder bei der vielversprechendsten Möglichkeit der Schuss von Andreas Wolf vom eigenen Mann (Wilnewski) abgeblockt wurde. Eine strittige Szene gab es in der 41. Minute als nach einer Flanke Maik Gewinner zum Kopfball ging, dabei von hinten gestoßen wurde und somit keine Kontrolle in den Kopfball bekam. Hier hätte Schiedsrichter Harnisch, der ansonsten eine sehr gute Partie ablieferte auch auf Strafstoß entscheiden können. Kurz vor der Pause gab es noch einmal eine Doppelchance für die Hausherren. Nach einem langen Freistoß von Müller auf den aufgerückten Wilnewski wurde dessen Schuss erst abgeblockt und auch der Nachschuss von Christian Wahren verfehlte sein Ziel. So blieb es zur Pause beim 0:0, was gut und gerne auch ein 2:2 hätte sein können. Nach Wiederanpfiff übernahen die Hausherren nun endgültig die Kontrolle. Man erspielte sich Strafraumaktionen, die aber in letzter Konsequenz nur zu Eckbällen führten. In der 54. Minute war es dann aber soweit. Nach einem Heber von Schnürer über die Abwehr, bei dem sich Gästelibero Götze verschätzte, ging Nils Schneider alleine aufs Tor zu und vollendete zum 1:0. Danach hatte man die Gäste weiter im Griff und drückte auf das zweite Tor. Ein Schuss von Schneider landete nur am Außennetz und auch ein Abschluss von Schnürer wurde gerade noch vom Keeper der Gäste zur Ecke gelenkt. Die beste Möglichkeit hatten die Hausherren in der 66. Minute, als nach Zuspiel von Wahren Max Schnürer auf der rechten Seite durchging, eine schöne Flanke auf den zweiten Pfosten zog, wo Nils Schneider nur noch einschieben musste, er aber schon ein Tick zu weit vorne war und so den Ball verpasste. Danach kam urplötzlich ein Bruch ins Spiel der Hausherren. So verlor man in der 68. Minute in der Vorwärtsbewegung den Ball und die Gäste konnten über die rechte Seite frei auf Ecknigk zulaufen und durch Andreas Milker wie aus dem Nichts das 1:1 erzielen. Nur drei Minuten später verlor Phillip Müller an der Grundlinie den Zweikampf gegen Moritz Hartung, der dann aus kurzem Winkel Ecknigk ein zweites Mal überwinden konnte. Bei dem Zweikampf war der Ball evtl. schon im Toraus, was Schiedsrichter Harnisch aber nur schwer sehen konnte. Unsere Jungs wirkten nun sichtlich geschockt und kamen nicht mehr ins Spiel. In der 77. Minute kam es dann noch schlimmer. Nach einem Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum verschätzte sich der eingewechselte Theile und unterlief den Ball, sodass Martin Adelsberger hinter ihm zum 1:3 einschoss. So gab man das Spiel durch individuelle Fehler in der Hintermannschaft in nicht einmal 10 Minuten komplett aus der Hand. Was man der Mannschaft aber zu Gute heißen musste, dass man in den letzten 10 Minuten wieder guten Fußball zeigte, nach vorne kombinierte und noch nicht aufgab. In der 88. Minute hatte Andreas Wolf den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss aus gut 23 Metern ging nur an den Querbalken. So blieb es am Ende bei der ernüchternden 1:3-Niederlage, die völlig unnötig war, da man nach den anfänglichen Schwierigkeiten das Spiel im Griff hatte, es verpasste das zweite Tor zu erzielen und dann durch eigene Fehler drei einfache Gegentore bekam. Jetzt sollte man die Köpfe aber nicht hängen lassen, denn schon am kommenden Samstag beim Heimspiel an der Selauer Straße kann man es wieder besser machen!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – R. Czepluch, P. Müller, P. Maudrich – M. Wilnewski(57.) – E. Weiß(67.), M. Schnürer, A. Wolf, M. Gewinner – N. Schneider, C. Wahren – Reserve: S. Theile(57.), F. Schade(67.), F. Meier
SG wieder in der Spur06.11.2018



Am vergangenen Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises trat die SG SV Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb beim Tabellenletzten und Stadtnachbarn SSC Weißenfels III an. Nach der Heimpleite am letzten Wochenende wollte man Wiedergutmachung betreiben und die nächste drei Punkte einfahren. Vorab: Der Tabellenplatz der Hausherren sollte nicht die Leistung in diesem Spiel widerspiegeln, es erwartete unsere Mannschaft keine leichte Aufgabe. Der SSC trat mit einigen jungen Spielern an, die läuferisch und auch fußballerisch eine ansprechende Leistung boten. Doch unsere Jungs waren von Beginn an im Spiel und übernahmen die Spielkontrolle. In den ersten Minuten verlief das Spielgeschehen aber zwischen beiden Strafräumen ab. In der 15. Minute spielte Oli Knothe den Ball auf der rechten Seite auf den startenden Felix Schade, der in den Strafraum ging und in der Mitte Nils Schneider fand. Mit ein wenig Glück bei seinem Abschluss verwandelte Schneider dann gegen die Laufrichtung des Keepers zum 0:1 für die SG. Die Antwort der Hausherren folgte prompt. Beim Gegenangriff musste Ecknigk-Vertreter Patrick Hädrich, der eine gute Partie spielte, einen Schuss von Riel parieren. Danach wurde die Partie ausgeglichener und bei den Gästen etwas ungeordneter. Trotz Aufbauspiel in der Viererkette bekam man die beiden zentralen Spieler Wolf und Schnürer nicht richtig ins Spiel und versuchte es zu oft mit langen Bällen, wobei einige gut abgefangen wurden und in Konter umgewandelt wurden, wodurch man oft Mann gegen Mann in der Defensive stand. Einige Diagonalbälle kamen aber auch an und sorgten für Gefahr. So z. Bsp als Max Schnürer halblinks in die Schnittstelle ging und eine gute Möglichkeit für Schneider auflegte. Sein Schuss ging knapp am kurzen Pfosten vorbei. In der 29. Minute gab es dann eine Doppelchance für die SG. Erst scheiterte Schneider mit seinem Abschluss an SSC-Hüter Robitsch und auch der Nachschuss von Weiß wurde abgeblockt. In der 37. Spielminute gelang der SG dann der schönste Spielzug der ersten Halbzeit. In der Mitte wurde endlich einmal Kapitän Schnürer gefunden, der den schnellen Felix Schade auf der rechte Seite bediente. Mit einer tollen Flanke von der Grundlinie auf den zweiten Pfosten fand dieser den einlaufenden Erik Weiß, der mit einer schönen Direktabnahme das 0:2 einnetzte. Damit erzielte der 17-Jährige sein erstes Tor im Pflichtspielbetrieb und belohnte sich für seine guten Trainings- und Spielleistungen. Vor der Pause machte die Gastgeber dann etwas mehr Druck und die SG wurde in die eigen Hälfte gedrängt. Oftmals bekam man hinten den Ball nicht geklärt und konnte ihn auch nicht mehr in den eigenen Reihen halten. So hatte man Glück, dass man das 0:2 in die Pause rettet. Für den angeschlagenen Nürnberger startete im zweiten Spielabschnitt auf der Linksverteidigerposition Maik Gewinner, der auch gleich entscheidend in Minute 51 beteiligt war. Er spielte von hinten heraus auf Schnürer, der die Lücke in der SSC-Hintermannschaft fand und Nils Schneider schickte. Allein auf den Hüter gehend blieb Schneider eiskalt und erhöhte auf 0:3. Damit sollte nun eigentlich noch mehr Ruhe ins Spiel der SG gelangen. Doch leider war das nicht immer der Fall. Ein paar Unkonzentriertheiten und Abspielfehler luden die Hausherren förmlich ein. So auch in der 56. Minute als erst Libero Müller den Ball nicht sauber zum eigenen Mann bekam und dann Wolf nicht konsequent klärte, sodass Pollmächer in den Strafraum ging und im Rückraum Michael Riel bediente, der den Ball zum 1:3 in den Winkel schoss. Hädrich hatte hier keine Abwehrmöglichkeit. Doch so recht kam keine Spannung mehr auf. Müller und Wilnewski in der Innenverteidigung bekamen beim Spielaufbau wieder Ruhe rein und man fand nun in der zweiten Halbzeit beide zentralen Mittelfeldspieler besser, sodass man sich mit guten Kombinationen Torchancen erspielte. So hatte nach Zuspiel von Schade wieder Schneider eine gute Einschussmöglichkeit in der 61. Minute. Nur zwei Minuten später brachte Schade einen hohen Ball in Richtung Strafraum, wo Nils Schneider energisch zwischen Hüter und Verteidiger ging, der Ball somit frei war und Oliver Knothe zum 1:4 abstauben konnte. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Doch die junge Truppe der Hausherren gaben nicht auf. Vor allem der eingewechselte Robert Schenk forderte viele Bälle und zog so das Spiel gut auf für die Hausherren. In der 80. Minute wurden die Angriffsbemühungen dann auch nochmal belohnt. Beim vergeblichen Versuch der SG auf Abseits zu stellen, gelangte der zweite Ball bei Lars Matylewicz, der aus 18 Metern trocken abzog und unhaltbar zum 2:4 im kurzen Eck traf. Die größte Chance kurz vor dem Spielende das Ergebnis für die SG noch zu erhöhen, hatte nach schöner Vorarbeit vom eingewechselten Christian Wahren der ebenfalls eingewechselte Florian Meier, doch er traf freistehend 6 Meter vor dem Tor den Ball nicht richtig, sodass diese letzte Möglichkeit verpuffte und der gutleitende Schiedsrichter Löber abpfiff. Am Ende stand ein verdienter 2:4-Auswärtserfolg für die SG auf dem Spielberichtsbogen, mit dem man durchaus zufrieden sein kann, auch wenn natürlich wieder einige Fehler zu viel im Spiel waren und diese noch abgestellt werden müssen. Wichtig waren jedoch die 3 Punkte, mit denen man nun gestärkt in die nächsten beiden aufeinanderfolgenden Heimspiele gehen kann.

Die SG spielte mit: P. Hädrich – D. Nürnberger(46.), P. Müller, P. Maudrich – M. Wilnewski – E. Weiß(81.), M. Schnürer, A. Wolf, F. Schade – N. Schneider(65.), O. Knothe – Reserve: C. Wahren(65.), B. Händler, M. Gewinner(46.), F. Meier(81.)
Enttäuschende Vorstellung beim Stadtderby30.10.2018



Nach dem guten Auftreten in Balgstädt wollte die SG um Trainergespann Sommerfeld/Henze beim Stadtderby gegen Rot-Weiß Weißenfels II an diese Leistung anknüpfen und einen weiteren Heimsieg holen. Man merkte nicht nur am Samstag, dass der Herbst im Osten Deutschlands angekommen war, leider fehlten auch einige Akteure krankheitsbedingt, sodass vor allem die Hintermannschaft etwas umgebaut werden musste. Unsere Mannschaft begann das Spiel dennoch recht druckvoll und war in der Anfangsphase spielbestimmend. Erste gute Offensivaktionen führten aber noch nicht zum Erfolg. In der 8. Spielminute kam dann Oliver Knothe auf der linken Seite an den Ball und spielte einen schönen Ball über die Abwehr auf seinen Sturmpartner Nils Schneider. Der herauslaufende Keeper der Gäste wollte den Ball mit dem Fuß klären, schoss dabei aber einen seiner Vorderleute an, sodass der Ball wieder Schneider vor die Füße fiel. Aus der Drehung heraus wollte er aus 16 Metern ins leere Tor einschieben, doch sein Schuss schien rechts am Tor vorbei zu gehen. Glücklicherweise erkannte das Rot-Weiß-Verteidiger Yun Wure Bah nicht, eilte zum Ball und knallte ihn beim Klärungsversuch ins eigene Tor. So ging die SG mit 1:0 in Führung. In den Folgeminuten wollte man direkt nachlegen. Die beste Gelegenheit dazu hatte in der 13. Minute Oli Knothe. Nach schönem Zusammenspiel auf der rechten Seite zwischen Felix Schade und Schneider brachte letzterer den Ball in die Mitte auf den freistehenden Knothe, der aber ein Tick zu lange bei der Ballannahme brauchte, sodass Gästekeeper Seeger den Winkel beim Abschluss entscheidend verkürzen konnte und somit den Schuss entschärfen konnte. Nur zwei Minuten später ging Rechtsverteidiger Pierre Maudrich über die rechte Seite durch und hatte gleich mehrere Möglichkeiten in der Mitte einen Mitspieler zu finden. Doch er überlegte zu lange und lief mit dem Ball letztendlich ins Toraus. So verpasste man es das zweite Tor in dieser Phase zu erzielen. Wie aus dem Nichts fiel dann in der 19. Minute der Ausgleich für die Gäste. Nach einem Befreiungsschlag, der bis in den Strafraum der SG segelte, waren sich Libero Andreas Wolf und SG-Keeper Michel Ecknigk uneinig. Ecknigk kam heraus und wollte den Ball klären, doch Wolf war in der Annahme, sein Hüter bliebe auf der Linie und köpfte ihn somit zurück über den herauskommenden Ecknigk, sodass Rot-Weiß-Stürmer Khouli den Ball nur noch über die Linie ins leere Tor drücken musste. Von da an verloren die Hausherren so ein bisschen den Faden. Das Spiel wurde zerfahrener und auch ungeordneter. Die Gäste standen hinten kompakt und gut geordnet und fingen jeden Ball ab. So plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit vor sich hin. Nach Wiederanpfiff waren es dann auch die Gäste, die besser aus der Kabine kamen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stand man hinten relativ offen und hatte Glück, dass der gegnerische Stürmer nur den Pfosten traf. Das Spiel war insgesamt nun viel ausgeglichener und nach wie vor fanden die Gastgeber nicht mehr zu ihrem Spiel. Die laufstarken Gäste setzten unsere Jungs immer wieder so unter Druck, dass Fehlabspielen entstanden und man zu schnell und zu oft mit langen Bällen agierte. In der 65. Minute entstand dann aus einem Einwurf in der Hälfte der Gäste der Führungstreffer für Rot-Weiß. Patrick Sandor Ignacz konnte sich mit einer geschickten Drehung von seinem Gegenspieler lösen und sah in der Mitte Brunn, der seinem Gegenspieler Wilnewski enteilte. Brunn legte den Ball weiter auf den von rechts einlaufenden Moustapha Sani, der locker ins kurze Eck zum 1:2 einschob. Eine Fehlerkette der SG, die von den Gästen prompt bestraft wurde. Zum Ende des Spiels versuchte man wenigstens noch den Ausgleich zu erlangen. Nach einem Eckball in der 73. Minute konnten gleich drei SG-Spieler den Ball im Getümmel des 5-Meter-Raums nicht im Tor unterbringen. Leider konnte man sich aber auch keine zwingende Torchance aus dem Spiel heraus erarbeiten. Da das Spiel zum Ende hin etwas ruppiger wurde, der ordentlich leitende Schiedsrichter Reichold auch einige Karten zeigte, hoffte man zumindest auf die Möglichkeit nach einem Standard. Doch auch diese waren an diesem Tag eher schlecht getreten, sodass auch dabei keine wirkliche Gefahr für das Gästetor zustande kam. Auch nachdem sich die Gäste kurz vor Ende der Partie mit einer gelb-roten Karte für Bah dezimierten, reichte die Schlussoffensive der Hausherren nicht mehr für einen Punktgewinn. Ziemlich enttäuscht schlichen die Spieler und Trainer nach dem Schlusspfiff in die Kabine. Am Ende war der Sieg der Gäste nicht mal unverdient, auch wenn man zu Beginn die klar bessere Mannschaft war und an sich in Normalform dem Gegner hätte überlegen sein müssen. Leider war es aber bei zu vielen Akteuren ein gebrauchter Tag, wo wenig gelang, sodass man die Niederlage so akzeptieren muss. Zum Glück gibt es immer ein nächstes Spiel, in dem man es wieder besser machen kann. So auch am kommenden Samstag beim SSC Weißenfels III, wo man bereits 11:30 Uhr wieder gefordert ist.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – R. Czepluch, A. Wolf, P. Maudrich(81.) – S. Theile – E. Weiß(65.), M. Schnürer, M. Wilnewski, F. Schade(74.) – N. Schneider, O. Knothe – Reserve: P. Müller(81.), C. Wahren(74.), M. Gewinner(65.), D. Gebühr
SG mit starker Leistung und Effizienz beim Tabellenführer23.10.2018



Nachdem unglücklichen Ausscheiden im Achtelfinale des Kreispokals gegen die höherklassige Eintracht Profen, wo man die bessere Mannschaft war und leider zahlreiche Chancen liegen ließ, wollte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb am vergangenen Wochenende in der Liga beim punktverlustlosen Tabellenführer SV Balgstädt/BSC Laucha II an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und einen Sieg mitnehmen. Zunächst möchten wir uns im Vorfeld noch bei Gerhard Kokoski bedanken, der aufgrund von ein paar Unstimmigkeiten und nach Rücksprache mit dem Langendorfer Vorstand nicht mehr dem Trainerteam angehören wird. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute! So begann die Truppe vom neuen Trainergespann Sommerfeld/Henze in einer wieder etwas veränderten Aufstellung, da leider erneut einige Akteure verletzungs- bzw. arbeitsbedingt ausfielen. Das Spiel begann recht flott und unsere Mannschaft war zunächst spielbestimmend. So gelang in der 8. Spielminute nach einer schönen Kombination auch gleich der Führungstreffer für die Gäste. Nach Kopfball von Felix Schade auf Knothe spielte dieser links raus auf Andreas Wolf, der Nils Schneider in der Mitte fand, welcher den Ball zurück auf den durch die Mitte gehenden Oli Knothe prallen ließ, sodass er mit seinem schwächeren rechten Fuß das 0:1 erzielen konnte. Bei dieser Aktion verletzte sich der Keeper der Hausherren und musste ausgewechselt werden. Wir wünschen ihm gute und schnelle Genesung! Wieder Knothe und Maik Gewinner hatten noch zwei weitere gute Schussmöglichkeiten, um die Führung auszubauen, verfehlten aber jeweils das Gehäuse. Ab Minute 15 wurden die Gastgeber etwas stärker und kamen durch den quirligen Mosavi und Chris Werner zu ihren ersten guten Möglichkeiten. Doch Patrick Hädrich, der Ecknigk im SG-Tor vertrat, musste bei den Schüssen noch nicht eingreifen. Gegen das junge Team der Hausherren (Altersdurchschnitt von 21,7 Jahren) musste unsere Mannschaft läuferisch und auch kämpferisch voll dagegenhalten, was auch alle Akteure auf dem Feld verinnerlichten. So entstand auch das 0:2. Nils Schneider arbeitet gut nach hinten mit, störte die Gastgeber beim Spielaufbau und eroberte den Ball. Er legte ihn sich bis zum linken Strafraumeck nochmal vor und sah in der Mitte seinen Sturmpartner Oli Knothe, der mühelos gegen die Laufrichtung des Keepers zum 0:2 einschob. Leider musste man unmittelbar vor der Pause in der vierten Minute der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Die Entstehung war allerdings ziemlich umstritten. Nach einem langen Ball von Schmidt über die SG-Abwehr auf Werner wurde dieser von Libero Phillip Müller ein wenig gehalten, sodass beide nebeneinander in den Strafraum gingen, wo dann Müller den Ball klar zur Ecke klärte und dann einen Tritt von Werner bekam. Schiedsrichter Heyse pfiff und zeigte plötzlich auf den Punkt. Er begründete seine Entscheidung mit dem Halten, was vor dem Strafraum geschah, wodurch es maximal hätte Freistoß geben dürfen für die Gastgeber. Den Strafstoß verwandelte Dominik Mohs dann sicher im rechten oberen Eck zum 1:2-Pausenstand. Nach Wiederanpfiff merkte man den psychologisch ungünstigen Zeitpunkt des Gegentreffers unserer Mannschaft nicht an. Sie versuchte gleich wieder in ihr Spiel zu finden und wurde belohnt. In der 51. Minute gewann Erik Weiß auf der linken Seite den entscheidenden Zweikampf und spielte den Ball in den 16er. Als alle schon dachten, der Ball sei zu lang und entweder Schlussmann Mohs oder Ersatzkeeper Stollberg würden ihn klären, ging Nils Schneider energisch dazwischen, spitzelte den Ball am Keeper vorbei, hielt ihn vor der Grundlinie im Spiel und schob ihn aus sehr spitzem Winkel zum vielumjubelten 1:3 ins lange Eck. Zwischen der 55. Minute und der 70. Minute wurden die Hausherren dann nochmal durckvoller und kamen vor allem durch Standards zu gefährlichen Torchancen. Doch entweder konnte Hädrich parieren oder der Ball ging am SG-Gehäuse vorbei. Die beste Chance hatte Mohs in der 67. Minute, als sein Freistoß aus 18 Metern nur Zentimeter am Tor vorbeischoss. In den letzten 20 Minuten verwaltete dann unsere Mannschaft clever und unaufgeregt das Ergebnis. Vor allem Andreas Wolf, der sich als Vorstopper hervorragend um den unbequemen und spielstarken Hossein Mosavi kümmerte und sich am Ende auch auf keine Provokationen einließ, war sinnbildlich für die gesamte Leistung der Mannschaft an diesem Tag. Bei zwei, drei Kontern hätte das Ergebnis noch deutlicher gestaltet werden können, doch da fehlte beim Abspiel etwas die Präzision. Am Ende stand ein verdienter 1:3-Auswärtserfolg zu Buche, der allen Spielern Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben sollte. Durch gute Spielzüge, Effektivität vor dem Tor und ebenfalls gutes Arbeiten gegen den Ball war dieser Sieg möglich und darauf sollte man aufbauen. Zu verbessern gibt es immer etwas, aber so kann es weitergehen. Am kommenden Wochenende steht das Stadtderby gegen die punktgleiche Reserve von Rot-Weiß Weißenfels an, was sicher keine leichte Aufgabe werden wird.

Die SG spielte mit: P. Hädrich – R. Czepluch, P. Müller, D. Nürnberger – A. Wolf – E. Weiß(68.), F. Schade(83.), M. Schnürer, M. Gewinner – O. Knothe(87.), N. Schneider – Reserve: M. Wilnewski(68.), B. Händler(87.), D. Gebühr(83.)
+++ Arbeitseinsätze im Herbst +++03.10.2018



Werte Vereinsmitglieder und Anhänger des Vereins,

an folgenden Tagen finden unsere Arbeitseinsätze im Herbst statt:

Samstag, den 06.10.2018 ab 9:00 Uhr
Samstag, den 17.11.2018 ab 9:00 Uhr

Es wird gebeten, dass jedes Mitglied mindestens an einem der Termine zur Verfügung steht!

Denkt daran, Ihr habt auch Pflichten!

Wir bitten um zahlreiche Teilnahme!
Zwei Punkte in Goseck liegen gelassen03.10.2018



Am 5. Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises reiste die Truppe um Trainergespann Kokoski/Henze zur LSG nach Goseck. Das erste Aufeinandertreffen im Pokal konnte die SG mit 2:0 für sich entscheiden, jedoch war jedem bewusst, dass dies ein anderes Spiel werden würde. Die LSG war nachdem eher mageren Auftakt in der Liga schon ein wenig unter Zugzwang und konnte an diesem Tag fast aus dem vollen Kader schöpfen, sodass unsere Mannschaft auf einen willensstarken Gegner eingestellt wurde. Der Beginn unserer Mannschaft war sehr gut. Alle waren gleich hellwach und gingen konsequent in die Zweikämpfe. So hatten Oli Knothe und Felix Schade in den Anfangsminuten gleich zwei klasse Möglichkeiten auf den Führungstreffer, doch Zimmerling tauchte beim Schuss von Knothe ab, um diesen zu parieren und Schades Schuss ging Zentimeter am linken Pfosten vorbei. In der 13. Spielminute belohnte man sich dann aber für die druckvolle Anfangsphase. Kay Guttmann ging von der Mittellinie aus über die rechte Seite bis in den Strafraum, wo er nur durch ein Foulspiel gebremst werden konnte. Folglich zeigte Schiedsrichter Sturm auf den Punkt. Oliver Knothe legte sich den Ball zurecht und verwandelte ihn mit ein wenig Glück durch die Beine von Zimmerling zum 0:1. Ab Minute 20 wurde das Spiel dann etwas ausgeglichener. Die Hausherren wurden nun spielstärker, was sicherlich auch an der Hereinnahme von Enrico Bossig lag. So kamen sie zu mehr Ballbesitz und die Gäste mussten weitere Wege gehen, um die Lücken zu schließen. Gosecks Angriffsreihe wechselte immer wieder die Positionen, was ein wenig Unruhe in die Hintermannschaft der SG brachte. Die Hausherren konnten sich allerdings keine zwingenden Torchancen herausarbeiten. So blieb es bis zur Pause beim 0:1. Nach Wiederanpfiff verflachte das Spiel dann etwas. Meist spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab, wobei die Hausherren weiterhin mehr Ballbesitz hatten. Unsere Mannschaft verlegte sich nun immer mehr aufs Kontern und spielte nun vermehrt mit langen Bällen. In der 62. Minute bekam Wilnewski kurz vor der Mittellinie den Ball und spielte einen Diagonalball auf den startenden Christian Wahren. Sein Gegenspieler Bossig eilte hinterher und spitzelte den Ball in den Lauf von Oli Knothe, der mit einem Heber über Zimmerling das 0:2 erzielte und damit die vermeintliche Vorentscheidung. Die Hausherren gaben aber nicht auf und drückten weiterhin in Richtung SG-Tor. Vor allem über links mit Bossig und Pusch hatten unsere Jungs ordentlich zu tun, um die LSG vom Torabschluss fernzuhalten. Ein Fernschuss von Bossig verfehlte in der 74. Minute das Tor von Ecknigk nur knapp. Den Hausherren lief dann allerdings die Zeit davon. Auch wenn man nun komplett das Spiel bestimmte, gelang es ihnen nicht, weitere gefährlichen Torchancen herauszuspielen. Bei unserer Mannschaft ließen die Kräfte nun auch deutlich nach. Christian Wahren, der gegen den Dauerläufer Bossig verteidigte und auch Wilnewski im zentralen Mittelfeld, der in der Woche noch krank im Bett lag, waren mit ihren Kräften am Ende. Jedoch verpasste man die Gelegenheit nochmal zu wechseln, um zusätzlich auch noch ein wenig Zeit von der Uhr zu nehmen. Jedoch rechnete 7-8 Minuten vor dem Ende nun kaum noch einer mit einem Comeback der LSG. Leider verhalf ihnen der ansonsten sicherer Rückhalt unserer Mannschaft Michel Ecknigk in der 85. Minute dann aber dazu. Bei einer Ecke wollte er den Ball herunterpflücken, konnte ihn aber unbedrängt nicht richtig festhalten und ließ ihn vor die Füße von Bossig abprallen, sodass dieser den 1:2-Anschlusstreffer erzielen konnte. Damit kam die LSG nochmal ins Spiel zurück und das Momentum war auf ihrer Seite. Nur zwei Minuten später bekam die SG in der Mitte vor dem Strafraum den Ball nicht geklärt und so ging der Ball durch in den Strafraum, wo erneut Enrico Bossig am schnellsten schaltete und ihn über Ecknigk zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich hob. Jetzt wollten die Hausherren das Spiel auch noch komplett drehen und wenn noch ein paar Minuten mehr auf der Uhr gewesen wären, wäre das vielleicht sogar noch geglückt, da unsere Mannschaft doch sichtlich geschockt über den Doppelschlag kurz vor Schluss war. Am Ende blieb es aber beim Unentschieden. Vor dem Spiel hätte man dieses Ergebnis wohl auch so unterschrieben, aufgrund der langen Führung fühlte es sich aber letztendlich wie eine Niederlage an, auch wenn sich Goseck den Ausgleich aufgrund der zweiten spielbestimmenden Hälfte durchaus verdiente. So nimmt man am Ende einen Punkt mit, der zwar okay ist auf gegnerischem Geläuf, aber letztendlich hätte mehr sein können. Die SG hat am kommenden Wochenende spielfrei und trifft sich zu einem Mannschaftsabend, an dem man sich in geselliger Runde noch besser kennenlernen kann und über noch ausstehende Probleme reden und die Teamchemie stärken kann.


Die SG spielte mit: M. Ecknigk – R. Czepluch, P. Müller, K. Guttmann – P. Maudrich – F. Schade, A. Wolf, M. Wilnewski, C. Wahren – D. Gebühr(61.), O. Knothe – Reserve: A. Beutner, M. Schnürer, B. Händler, E. Weiß, M. Gewinner(61.)
Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel25.09.2018



Am vergangenen Samstag fand für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb das erste Heimspiel auf dem Sportplatz in Langendorf statt. Gegner war der Ortsnachbar Fortuna Leißling. Nachdem die Heimpremiere an der Selauer Straße bereits gelungen war, wollte die Mannschaft gleiches auch in Langendorf hinbekommen. Nach der Niederlage in der Vorwoche in Freyburg war ein Heimerfolg vom Trainerteam Kokoski/Henze als klare Zielstellung ausgegeben. Leider fielen viele Stammkräfte verletzungs – bzw. arbeitsbedingt aus, sodass man wieder umstellen musste. So merkte man dem Team gerade in den ersten 20-30 Minuten an, dass die Abstimmungen noch nicht passten und man sich dadurch wenig zutraute. Das Spiel plätscherte allmählich vor sich hin und war zu Beginn ereignislos. Die Gäste, bei denen auch ein paar Akteure fehlten, standen hinten sicher und verließen sich auf Konter. Diese Konter waren auch die Höhepunkte im ersten Spielabschnitt. Vor allem Tony Vater bekam die Hintermannschaft der SG nicht in den Griff. So ging er in der 25. Spielminute gleich an vier Abwehrspielern vorbei in den Strafraum, ließ sich nicht fallen (dies hätte wohl die rote Karte für die SG bedeutet), sondern legte überlegt quer auf den mitgelaufenen Tom Schröder, der es aber vollbrachte, den Ball am schon geschlagenen Ecknigk vorbei neben das Tor zu setzen. Hier wäre die Führung für die Gäste fällig gewesen. Bei eins-zwei weiteren Aktionen hatten die Hausherren ebenfalls Glück, dass die Gäste zu wenig daraus machten. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde unsere Mannschaft dann besser und konnte ein paar Kombinationen nach vorne tragen. Die beiden Außenverteidiger Gewinner und Theile gingen oftmals mit und verschafften somit ein Übergewicht. Aber mehr als ein Schuss von Maik Gewinner, der knapp am Leißlinger Gehäuse vorbei ging, sprang nicht heraus. So blieb es torlos zur Halbzeit. Nach der Pause wurde die SG nun spielbestimmender. Leißling kam kaum noch aus der eigenen Hälfte raus. Doch die Hintermannschaft der Gäste ließ noch nichts zu. In der 50. Spielminute bekamen die Hausherren ca. 22 Meter halbrechts vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen. Alle rechneten mit Linksfuß Müller, der aber nur über den Ball lief, sodass Nils Schneider den Ball gefühlvoll über die Mauer unhaltbar in den rechten oberen Winkel zum viel umjubelten 1:0 zirkelte. Damit wurde sofort die Körpersprache bei allen Akteuren besser und man traute sich nun mit der Führung mehr zu. Nur fünf Minuten später brachte Libero Phillip Müller einen langen Ball in die rechte Strafraumhälfte, wo Patrick Wolf energisch hinging und den Ball mit der Brust für Felix Schade vorlegte, der den Ball mit viel Willen zum 2:0 unter die Querlatte schoss. Damit war die Moral der Gäste, die nun auch einige angeschlagene Spieler in ihren Reihen hatten, schon fast gebrochen. Die SG kontrollierte weiter das Spielgeschehen und versuchte nach vorne zu spielen. Erik Weiß auf der linken Seite kam nun auch zu einigen guten Aktionen, die für Torgefahr sorgten. Auch das Zusammenspiel über rechts zwischen abwechselnd Schade und Schneider oder Wolf und Wahren funktionierte viel besser als im ersten Abschnitt. Die beste Möglichkeit zum dritten Treffer hatte Schneider in der 74. Minute mit einem Volleyschuss aus 17 Metern, der knapp rechts am Tor vorbei ging. Die Gäste hatten noch ein paar Standards, die gefährlich vor das SG-Tor geschlagen wurden. Aber entweder pflückte der sichere Rückhalt Michel Ecknigk die Bälle runter oder die Gäste konnte den Ball, wie Modrozinski in Minute 79 nicht verwerten. So blieb es am Ende beim 2:0-Heimerfolg der SG. Auch wenn man in der ersten Halbzeit ordentlich Glück hatte bei den Großchancen der Gäste, verdiente man sich den Sieg in der zweiten Halbzeit durch einen spielbestimmenden Auftritt und durch eine gute Chancenverwertung. Gegen den kommenden Gegner, die LSG Goseck, muss jedoch noch eine Leistungssteigerung her, damit man auch in Goseck was Zählbares mitnehmen kann. Die Gosecker sind nach ihrem schwierigem Start mit nur einem Punkt aus drei Spielen ein wenig im Zugzwang und werden alles daransetzen, auf heimischen Platz drei Punkte zu holen. Schauen wir mal, wie unsere Jungs dagegenhalten können. Nachdem 4. Spieltag belegt die SG nun mit 7 Punkten und 7:7 Toren Platz 4 der Kreisliga Staffel I.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Gewinner, P. Müller, S. Theile(46.) - P. Maudrich – E. Weiß(72.), F. Schade, A. Wolf, P. Wolf – N. Schneider, C. Wahren – Reserve: A. Beutner(72.), D. Nürnberger(46.), M. Wilnewski
Derbe Niederlage beim Aufsteiger in Freyburg18.09.2018



Am dritten Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises trat die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb bei der zweiten Mannschaft des FC RSK Freyburg an. Gespielt wurde auf dem sehr schmalen Kunstrasenplatz direkt an der B180, der unseren Jungs doch ganz schön Probleme bereiten sollte. Lieder fielen vor der Partie einige Leistungsträger verletzungs- und arbeitsbedingt aus, sodass das Trainergespann Kokoski/Sommerfeld/Henze die Mannschaft etwas umstellen musste. Dennoch stand eine schlagfertige Truppe auf dem Platz, die auch gut ins Spiel fand. Man bekam zu Beginn der Partie eine gute Mischung aus Kurzpassspiel und dem ein oder anderen langen Ball ins eigene Spiel und kontrollierte somit die Begegnung. Belohnt wurde die gute Anfangsphase in der 10. Minute durch das 0:1 von Nils Schneider. Nach einem langen Einwurf von Knothe konzentrierten sich alle auf den aufgerückten Wilnewski, sodass Schneider den durchlaufenden Ball freistehend am zweiten Pfosten zur SG-Führung verwerten konnte. Die Gastgeber versuchten es anfangs auch mit langen Bällen auf den wuchtigen Mittelstürmer Sorge, die aber durch die SG-Defensive gemeinschaftlich geklärt werden konnten. Außer einem Lattentreffer gleich zu Beginn der Partie, der eher zufällig entstand, gab es keine Gefahr für das SG-Gehäuse. Ab Minute 20 kippte dann allmählich das Spiel. Die SG verlor nach und nach den Faden und hörte auf Fußball zu spielen. Kombinationen auf dem engen Geläuf fanden kaum noch statt, man spielte nur noch lange Bälle, die unsere Stürmer aber nicht verarbeiten konnten. Besser machten es die Hausherren, die nun kurze Passfolgen mit eins, zwei Kontakten immer besser in ihr Spiel bekamen und dadurch Unordnung in die Hintermannschaft der SG brachten. So geriet man durch einen Doppelschlag von Christian Lehwald in Rückstand. Beim ersten Tor bekam man den Ball nicht geklärt und ein Zuspiel durch die Gasse reichte, dass Lehwald frei zum Abschluss kam und Ecknigk im SG-Gehäuse keine Chance ließ. Der zweite Gegentreffer nur drei Minuten später entstand aus einem eigenen Einwurf heraus, der beim Gegner landete und nachdem die ungeordnete Hintermannschaft mit einem Zuspiel überspielt wurde. Auch hier fackelte Lehwald nicht lange und versenkte den Ball unhaltbar. Zu den eigenen Fehlern kamen einige unglückliche Entscheidungen von Schiedsrichter Neumann, der einige taktische Foulspiele der Hausherren nicht ahndete und somit den Spielfluss zusätzlich unterbrach. Kurz vor der Pause fiel auch noch der dritte Treffer für die RSK-Reserve. Wieder war es eine schnelle Kombination und am Ende ein schönes Zuspiel von Hagge auf Lehwald, die unsere Abwehr aushebelte und das 3:1 bedeutete. Somit hatte Christian Lehwald mit einem lupenreinen Hattrick das Spiel komplett gedreht. In der Pause rafften sich unsere Jungs nochmal auf und wollten den Rückstand gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts aufholen. Dies schien zunächst auch im Bereich des Möglichen. Nach einem langen Ball über die Abwehr von Phillip Müller hatte Oliver Knothe die große Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, doch Freyburgs Keeper Hörnig konnte seinen Schuss mit einer Glanztat parieren. Nur zwei Minuten später ging wieder Knothe über links durch und legte quer auf Sturmkollege Schneider, der den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte, da er von einem Abwehrspieler geblockt wurde. Nachdem es nun wieder druckvoller aussah und man wieder besser ins Spiel fand, kam in dieser Phase mit dem ersten Angriff der Genickschlag. Nach einer erneut schnellen Kombination landete mit etwas Glück der Ball bei Lehwald, der den Ball wieder sofort aus 17 Metern abzog und das 4:1 erzielte. Ecknigk rutschte hier leicht weg und kam somit nicht mehr an den Ball heran. Es kam dann sogar noch schlimmer. In der 56. Minute pennte die SG bei einer Ecke, die straff in den 5-Meterraum geschlagen wurde und Philipp Wenzel am kurzen Pfosten vollendete. Damit war das Spiel entschieden. Die SG ließ sich aber nicht ganz hängen und hatte noch zwei gute Möglichkeiten, das Ergebnis ein wenig erträglicher zu gestalten. Doch so fehlten bei Guttmanns Schuss in der 72. Minute ein paar Zentimeter am Torerfolg und auch Felix Schade konnte seine Strafraumaktion nicht mit einem Tor belohnen. So blieb es am Ende bei der deutlichen 5:1-Pleite, die zwar eins, zwei Tore zu hoch ausfiel, aber am Ende hochverdient war. Die Hausherren zeigten, wie man auf dem kleinen Kunstrasenplatz agieren muss und nutzten ihren Heimvorteil eiskalt aus. Man sollte nun aber auf Seiten der SG nicht gleich alles in Frage stellen, sondern weiter konzentriert arbeiten, denn am Samstag beim ersten Heimauftritt in Langendorf gegen die Fortuna aus Leißling hat man die Gelegenheit aus Wiedergutmachung!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, P. Müller, K. Guttmann – M. Wilnewski – E. Weiß(56.), P. Maudrich, F. Schade, C. Wahren – O. Knothe(78.), N. Schneider – Reserve: M. Schnürer, D. Gebühr(78.), B. Händler, P. Wolf(56.)
SG zieht nach hartem Stück Arbeit ins Achtelfinale ein11.09.2018



Am vergangenen Wochenende stand die zweite Runde des Kreispokals im Burgenlandkreis an. Nachdem die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb in der ersten Runde von einem Freilos profitierte, hatte man nun die LSG Goseck zu Gast an der Selauer Straße. Die Truppe vom neuen Trainer Henry Bleck ist eine in den letzten Jahren zusammengewachsene, eingeschworene Gemeinschaft, die in der Kreisliga um die oberen Tabellenplätze mitspielen will und auch das Potential dazu hat. Beiden Teams fehlten zwei-drei Leistungsträger, sodass auch andere ihre Chance auf einen Startelfeinsatz bekamen. So begann die SG im linken Mittelfeld mit dem 17-jährigen Erik Weiß, der sich durch eine gute Vorbereitung seinen ersten Pflichtspieleinsatz verdient hatte. Das Spiel an sich begann vor den Augen zahlreicher Zuschauer eher verhalten. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab und versuchten sicher zu stehen. Doch so allmählich übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen. Sie ließen den Ball in ihren eigenen Reihen laufen und suchten nach den Lücken in der LSG-Defensive. Allerdings blieb das weitestgehend erfolglos. Ein probates Mittel sollten lange Bälle über die Abwehr in die Zwischenräume der Gosecker Viererkette sein, wo Kapitän Wilnewski, der den verletzten Schnürer vertrat, die schnellen Schneider, Wahren und Schade versuchte in Szene zu setzen. Aber auch hier stand die Gosecker Hintermannschaft stabil und ließ wenig zu. Die Gäste überließen unserer Mannschaft weitestgehend den Ball und lauerten auf Fehler, so wie in Minute 27, als Wilnewski ein missglücktes Rückspiel auf Libero Müller direkt in den Lauf von Enrico Bossig spielte und dieser mit seiner wahnsinnigen Schnelligkeit alleine auf Michel Ecknigk im WFV-Gehäuse zulief. Ecknigk blieb lange stehen und vereitelte mit einem Reflex die Führung der Gäste. Nur wenige Minuten später eine ähnliche Aktion. Dieses Mal war es Nils Schneider mit einem ungenauen Zuspiel in die Beine der gegnerischen Angreifer. Erneut lief Bossig frei aufs Tor zu, hätte auch quer auf Pusch legen können, zog aber aus kurzer Distanz ab und schoss glücklicherweise rechts am Kasten vorbei. In dieser Phase hätte sich die SG nicht über einen Rückstand beschweren dürfen, zumal nach einer Hereingabe auch Pusch selber am langen Pfosten nur knapp den Ball verpasste und es weiterhin 0:0 stand. Danach fingen sich unsere Jungs dann aber wieder und zeigte eins, zwei Offensivaktionen vor der Pause. Eine Flanke von links verpasste nur knapp Geburtstagskind Felix Schade, der sich trotz Familienfeier dankenswerter Weise eine Halbzeit zur Verfügung stellte. Dann war es Wilnewski mit einer Doppelchance. Erst konnte sein Heber über Gästekeeper Reißner noch von Fandrich geklärt werden und nach einer Ecke von Wolf konnte er freistehend seinen Kopfball nicht im Kasten unterbringen. So ging es torlos in die Pause. Nach Wiederanpfiff veränderte sich das Spielbild nicht, die Hausherren mit mehr Ballbesitz und die Gäste auf Fehler lauernd. Jedoch streuten sich diese nun nicht mehr ins Angriffsspiel der SG ein. Die Außenverteidiger Czepluch und Guttmann spielten sehr diszipliniert und meldeten das starke Sturmduo Pusch und Bossig weitestgehend ab. Nach vorne sorgte nun Erik Weiß über links für gute Aktionen, die nun auch für mehr Torgefahr brachten. Nachdem auch Christian Wahren vorzeitig das Feld verlassen musste, kam für ihn Pierre Maudrich ins Spiel, der sich als hängender Stürmer immer wieder fallen ließ und Bälle eroberte. So auch in der 74. Minute. Nach seinem Ballgewinn schickte Erik Weiß mit einem schönen Zuspiel durch die Gasse Nils Schneider auf die Reise, der mit seinem Schuss in die lange Ecke das vielumjubelte 1:0 erzielen konnte. Nur zwei Minuten später entschied Schneider dann auch im Alleingang die Partie. Er eroberte am linken Strafraumeck gegen Hartung den Ball ging in die Mitte und zog sofort ab, sodass der Gosecker Aushilfskeeper Reißner sich nicht mehr positionieren konnte und den Ball nur noch im kurzen Eck einschlagen sah. Andreas Wolf hätte kurz darauf noch auf den dritten Treffer erhöhen können, doch seinen Schuss konnte dieses Mal Reißner parieren. Daniel Haucke tauchte kurz vor dem Abpfiff auf Gosecker Seite nochmal vor Ecknigk auf, doch auch hier blieb das SG-Gehäuse sauber. So blieb es letztendlich beim 2:0-Heimsieg der SG, die damit ins Achtelfinale einzog. Nachdem man in der ersten Halbzeit aufgrund der besseren Chancen der Gäste noch Glück hatte, erarbeitete und verdiente man sich dann den Sieg in der zweiten Hälfte mit diszipliniertem Fußball, guter Laufleistung und am Ende mit dem vielleicht größeren Willen. Insgesamt war es aber ein Spiel auf Augenhöhe, indem die bessere Chancenverwertung der SG am Ende den Unterschied ausmachte. Für die SG geht es nächsten Samstag in der Liga bei der Reserve des FC RSK Freyburg weiter. Anstoß ist bereits 13 Uhr in Freyburg.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – R. Czepluch, P. Müller, K. Guttmann – S. Theile – E. Weiß, A. Wolf, M. Wilnewski(82.), Felix Schade(46.) – N. Schneider, C. Wahren(51.) – Reserve: P. Maudrich(51.), B. Händler, P. Wolf(46.), D. Nürnberger(82.)
Erster Dreier im ersten Heimspiel04.09.2018



Am vergangenen Samstag stand für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb das erste Heimspiel der noch jungen Saison auf dem Spielplan. Zu Gast an der Selauer Straße war der Kreisoberligaabsteiger Schwarz-Gelb Deuben. Auch wenn das Team der Gäste sich etwas verändert hat, kannte man sich doch noch aus früheren hartumkämpften Begegnungen und wusste, dass es keine leichte Aufgabe werden würde. Mit einem gutaufgestellten Kader aus 15 Spielern stellte Trainergespann Kokoski/Sommerfeld unsere Jungs auf Heimsieg ein und so begannen unsere Jungs auch das Spiel. Von Beginn an spielte man nach vorne und suchte die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Vor allem Kapitän Max Schnürer und Christian Wahren brachten durch gute Laufwege in den ersten Minuten über die linke Seite ihre Gegenspieler durcheinander und tauchten gefährlich im Strafraum auf. Doch der letzte Pass oder der richtige Abschluss blieb noch aus. Auch Kay Guttmann und Patrick Wolf über rechts wechselten sich anfangs gut ab und kamen bis zur Grundlinie durch, fanden in der Mitte aber noch nicht den richtigen Abnehmer. Die Gäste zogen sich weitestgehend zurück und agierten nur mit langen Bällen auf Riemenschneider und Pötzsch, sodass die Hausherren meistens ihr Spiel von hinten aufbauen konnten. In der 20. Spielminute bekam Max Schnürer im Mittelkreis den Ball und hatte genug Platz, um einen schönen Ball in die Gasse auf Nils Schneider zu spielen. Dieser blieb vor dem Tor abgeklärt und schob zur verdienten 1:0-Führung links am Hüter vorbei ein. Danach schlichen sich ein paar Unsicherheiten ins Aufbauspiel der Hausherren ein, sodass die gute Spielanlage der ersten Minuten verloren ging und der Gegner zu mehr Ballgewinnen kam. Auch die fehlenden Absprachen unter den einzelnen Mannschaftsteilen brachte einen Knick in das Spiel. So kamen die Gäste zu ihren ersten Torabschlüssen, die aber entweder im Toraus landeten oder durch Michel Ecknigk im SG-Gehäuse pariert wurden. Vor der Halbzeit wurden die Hausherren dann noch mal etwas stärker. Nils Schneider, der an diesem Tag auch viele Wege mit nach hinten verrichtete kam noch einmal zum Abschluss, konnte aber keinen Erfolg verbuchen. Man hatte wieder mehr Ballbesitz, spielte sich teilweise wieder besser bis zum Strafraum durch, kam aber nicht zu vielversprechenden Abschlüssen. So blieb es zur Pause beim 1:0. Kurz vor der Halbzeit musste Kapitän Schnürer leider mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel verletzt ausgewechselt werden und wird auch die nächsten Wochen fehlen. Gute und schnelle Genesung wünschen wir ihm an dieser Stelle! Für ihn kam Maik Gewinner ins Spiel, der zunächst auch in der Zentrale agierte. Nach Wiederanpfiff kontrollierte man das Spiel durch sicheres Herausspielen und geduldiges Aufbauspiel, sodass man zunächst mehr Ruhe in die Partie bekam. Das änderte sich aber ab Minute 55. Man verlor im Mittelfeld zu schnell den Ball und verlor ein wenig die Ordnung. Die Gäste wurden nun druckvoller und kamen zu Strafraumszenen. So mussten gemeinschaftlich Wilnewski und Siermann den einschussbereiten Ronny Riemenschneider in der 59. Minute am Ausgleich hindern. In der 60. Minute wurde Felix Schade ins Spiel gebracht und etwas umgestellt, damit man mit ihm in der Zentrale wieder mehr Kontrolle ins Spiel bekommen sollte. Doch so recht gelang dies noch nicht. In der 65. Minute hatten die Gäste ihre beste Gelegenheit, als der eingewechselte 1,60 m-große Stephan Rembde nach einem Freistoß aus dem Halbfeld plötzlich völlig frei vor Ecknigk zum Kopfball kam, jedoch knapp am Tor vorbeiköpfte. Auch wenn das Aufbauspiel nur teilweise besser wurde (Wilnewski verzog gleich drei Mal einen langen Ball ins Seitenaus), bekam man den Gegner nun wieder besser in den Griff und kam wieder zu Offensivaktionen. So ging erst Guttmann im Zusammenspiel mit Wahren über die rechte Seite durch und kam zum Abschluss, ehe beim Doppelpass zwischen Schade und Schneider nur etwas die Genauigkeit fehlte für eine gute Schussposition. Die Erlösung für die zahlreichen Heimfans besorgte Goalgetter Oliver Knothe dann in der 78. Minute. Nachdem erst Schade nach Zuspiel von Schneider durch die Mitte ging und sein Zuspiel mittels gegnerischer Hilfe bei Christian Wahren landete, legte dieser quer auf Knothe, der nur noch zum 2:0 einschieben musste. Danach gaben sich die Gäste zwar noch nicht ganz auf, aber Knothe hatte noch zwei weitere Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Erst wurde sein Kopfball vom Keeper über die Latte gelenkt und kurz vor Schluss ging er alleine auf Hüter Mock zu, überlupfte ihn, wobei der Ball von der Querlatte fast einen guten Meter hinter die Linie und von dort wieder heraussprang, doch der gutleitende Schiedsrichter Franke zu weit weg stand und dieses klare Tor nicht anerkannte. Im Gegenzug hatte man bei Riemenschneiders Pfostenschuss auch noch einmal Glück, dass die 0 hinten stehen blieb. Am Ende stand ein alles in allem verdienter 2:0-Heimerfolg zu Buche, der für die nächsten Partien weiter Auftrieb geben sollte. Es gibt immer noch einiges zu verbessern, aber nach den ersten beiden schweren Spielen mit 4 Punkten dazustehen, sollte Mut für eine erfolgreiche Saison machen! Am kommenden Samstag steht die Kreispokalpartie gegen die LSG aus Goseck auf dem Plan. Anstoß ist 15 Uhr an der Selauer Straße.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, P. Müller, K. Guttmann – M. Wilnewski(80.) – C. Wahren, M. Schnürer(43.), A. Wolf, P. Wolf(60.) – O. Knothe, N. Schneider – Reserve: D. Nürnberger(80.), M. Timpel, F. Schade(60.), B. Händler, M. Gewinner(43.)
Zum Punktspielauftakt Moral bewiesen28.08.2018



Am vergangenen Wochenende startete die Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises in die neue Spielsaison. Nach einer ordentlichen Vorbereitung mit Höhen und Tiefen hatte die neugegründete Spielgemeinschaft Grün-Weiß Langendorf / WFV Schwarz-Gelb gleich zu Beginn beim Baumersrodaer SV eine schwere Aufgabe vor sich. Die Gastgeber hatten sich in der Sommerpause gut verstärkt und gelten als Kandidat für die obersten Tabellenplätze. Vor dem Spiel erreichte unsere Mannschaft leider eine unschöne Nachricht. Co-Trainer Hannes Weiß musste mit einem Schlaganfall am Freitagabend ins Krankenhaus gebracht werden und befindet sich noch in ärztlicher Betreuung. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung! Unsere Mannschaft, die an diesem Tag von Trainer Gerhard Kokoski und dem langzeitverletzten Jan Benndorf auf das Spiel eingestellt wurde, wollte aus einer kompakten Abwehr heraus zunächst hinten sicher stehen und wenig zulassen. Doch dies gelang unseren Jungs nur bedingt. Man versuchte von hinten heraus das Spiel aufzubauen, geriet jedoch durch das aggressive Pressing der Gastgeber früh unter Druck. Zudem kam der schwer bespielbare Untergrund hinzu, der durch den langen, trockenen Sommer noch arg in Mitleidenschaft gezogen war. So wäre man besser beraten gewesen, den ein oder anderen Ball lang zu spielen, da ein ordentliches Kurzpassspiel meist schnell unterbunden wurde und man so die Gastgeber regelrecht einlud. Die erste vielversprechende Möglichkeit der Hausherren vergab Martin Beyer nach 15 Minuten, indem er seinen Schuss knapp am linken Torpfosten vorbeizog. Nur wenige Minuten später gingen mit Neumann und Beyer gleich zwei Baumersrodaer alleine auf Michel Ecknigk im SG-Tor zu, der jedoch lange stehen blieb und den Ball von Neumann parieren konnte. Auch bei einem Schuss von Engel aus spitzem Winkel tauchte Ecknigk stark im kurzen Eck ab und parierte diesen zum Eckball. In der 33. Minute musste Marcus Wilnewski dann nach einem Ball über die Abwehr ins Laufduell mit Beyer, bei dem sich beide Spieler ordentlich bearbeiteten, am Ende jedoch das Ziehen von Wilnewski im Strafraum zurecht von Schiedsrichter Vollrath geahndet wurde. Der gefoulte Beyer trat selbst zum Strafstoß an, jagte den Ball jedoch glücklicherweise über die Querlatte aus dem Stadion. Zwei Offensivaktionen gelangen dann endlich auch unserer Mannschaft. Erst setzte sich Kay Guttmann über rechts durch, fand nur den passenden Abnehmer in der Mitte nicht, dann war es Reik Czepluch in der 38. Minute, der an der linken Strafraumecke vor dem herauseilenden Keeper Schreiber zum Abschluss kam, den Ball aber nicht an ihm vorbeigeschoben bekam. Kurz vor dem Pausenpfiff belohnten sich dann die Hausherren doch noch für ihre starke erste Halbzeit. Felix Neumann wurde schön durch die Gasse geschickt und legte quer auf Martin Beyer, der am langen Pfosten die hochverdiente 1:0-Führung erzielen konnte. Nachdem die Köpfe unserer Jungs ein wenig hingen, raffte man sich für die zweite Halbzeit wieder auf und wollte nun mit Rückenwind eine bessere Leistung zeigen und die bisher gemachten Fehler abstellen. Dies schien auch zu gelingen. Nachdem sich Christian Wahren den Ball rechts an der Grundlinie zurechtlegte und zurück auf Andreas Wolf legte, fehlten bei seinem Schuss nur Zentimeter zum Ausgleich. 5 Minuten später wurde die erste Drangphase unserer Mannschaft jedoch mit dem 2:0 der Hausherren beendet. Nachdem Schnürer und auch Wilnewski im zentralen Mittelfeld ihre Zweikämpfe verloren, geriet man in einen Konter, bei dem man vergeblich noch versuchte auf Abseits zu spielen. Am Ende ließ Martin Beyer Michel Ecknigk bei seinem zweiten Treffer keine Chance. Nach dem erneuten Rückschlag spielte man nun konsequenter nach vorne und stellte bei eigenen Abschlägen etwas um, sodass sich Wilnewski mit nach vorne schob und den ein oder anderen Kopfball verlängern konnte. Die Hausherren zogen sich immer mehr zurück. Nach einem Diagonalball entwischte Czepluch auf der linken Seite seinem Gegenspieler und wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Auch hier gab es den fälligen Strafstoß. Oli Knothe legte sich den Ball zurecht und verwandelte souverän zum 2:1-Anschlusstreffer. Auch wenn die Hausherren noch eins, zwei gefährliche Situationen vor dem SG-Gehäuse hatten, übernahm unsere Mannschaft doch nun die Kontrolle über das Spiel. In der 69. Minute legte Knothe per Hacke auf den einlaufenden Max Schnürer ab, der in den Strafraum ging und mit seinem Rechtsschuss leider an Schreiber scheiterte. Reik Czepluch setzte sich nun öfters über die linke Seite durch und sorgte für Unruhe. In der 76. Minute sorgte der beste Spielzug des Spiels dann für den vielumjubelten Ausgleich. Kay Guttmann nahm den Ball nach Zuspiel von Wolf auf Höhe der Mittellinie mit und hob ihn über die Abwehr auf Oliver Knothe, der ebenfalls mit einem schönen Heber über den Keeper das 2:2 markierte. Zum Ende des Spiels hatte unsere Mannschaft sogar noch mehr Kraft und durchaus die Möglichkeiten, hier noch mehr mitzunehmen. Allerdings wäre dies aufgrund der ersten Halbzeit auch zu viel des Guten gewesen. So sollte man am Ende mit dem Punktgewinn zufrieden sein und sich auf die nächste Aufgabe konzentrieren, die ebenfalls nicht leicht werden wird. Mit dem Kreisoberligaabsteiger Schwarz-Gelb Deuben erwartet unsere Mannschaft nächste Woche ein ähnlich robuster Gegner an der Selauer Straße.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, P. Müller, S. Theile – M. Wilnewski – R. Czepluch, A. Wolf, M. Schnürer, K. Guttmann – O. Knothe, C. Wahren – Reserve: E. Weiß, B. Händler, P. Wolf, M. Gewinner
SG mit gutem Heimauftritt gegen Kreisoberligaaufsteiger13.08.2018



Am vergangenen Samstag stand das nächste Testspiel für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb auf dem Programm. Man empfing auf dem Langendorfer Grün den letztjährigen Staffelsieger der Kreisliga Staffel II SV Kretzschau, der ohne Niederlage souverän in die Kreisoberliga aufgestiegen ist. Nach der derben Pleite in Großkorbetha unter der Woche wollte man ein anderes Gesicht zeigen und den heimischen Fans eine ansprechendere Leistung zeigen. Mit Guttmann, Siermann und Wilnewski kamen Spieler zurück, die bereits in den ersten drei Testspielen mit die Verteidigung bildeten und somit wieder mehr für die Stabilität sorgen sollten. Nur dieses Mal fungierte der schnellere Phillip Müller als letzter Mann und Wilnewski übernahm die Rolle des Vorstoppers, wobei man im eigenen Spielaufbau eher als Viererkette agierte. So wollte man zunächst kompakt stehen und über eine sichere Abwehr heraus das Spiel aufbauen. Die laufstarken Schade und Schnürer liefen viele Wege in der Zentrale zu, sodass der Gegner mit seinen schnellen Mittelfeldspielern nicht sonderlich zum Zuge kam. Die ersten 20 bis 30 Minuten spielten sich zumeist zwischen den Strafräumen ab, ohne das ein Team nennenswerte Torszenen zuließ. In der 33. Minute bekamen die Hausherren dann den Ball vor dem Strafraum nicht unter Kontrolle und durch energisches Nachsetzen landete der Ball beim abseitsverdächtig stehenden Etienne Noel Kalkofen, der in den Strafraum ging und das 0:1 für Kretzschau erzielen konnte. Ecknigk im SG-Tor war noch mit dem Fuß dran, konnte den Gegentreffer aber nicht mehr verhindern. Danach spielte unsere Mannschaft ihren Stiefel aber ruhig weiter und wurde nicht hektisch. Nur vier Minuten nach dem Rückstand setzte Nils Schneider vor dem gegnerischen Strafraum sehr gut nach, sodass Max Schnürer im Strafraum in Schussposition kam. Beim Ausholen wurde er jedoch unsanft von den Beinen geholt und der gut leitende Schiedsrichter Kruse zeigte folgerichtig auf den Punkt. Oli Knothe, der nun endlich auch zum Team dazu stoßen konnte, legte sich den Ball zurecht und verwandelte sicher im unteren rechten Eck zum 1:1-Ausgleich. So ging man auch in die Pause. Nach Wiederanpfiff wurden die Hausherren immer stärker und die Gäste bauten erstaunlicherweise immer mehr ab. Der Ball lief bei unseren Jungs gut in den eigenen Reihen, wodurch man nun auch für mehr Torgefahr sorgte. Nach schönem Zusammenspiel zwischen Guttmann und Schade über die rechte Seite legte Schade den Ball in der 55. Minute quer auf den von links einlaufenden Maik Gewinner, der mit einem Lupfer über den gegnerischen Torwart den Führungstreffer für die Hausherren markierte. Das brachte der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen und weitere gute Offensivaktionen sollten folgen. In der 70. Minute erzielte Marcus Wilnewski nach einem Eckball von Schnürer das 3:1, als er den Ball am langen Pfosten freistehend nur noch mit dem rechten Fuß über die Linie drücken musste. Nur zwei Minuten später sorgte Oliver Knothe für die endgültige Entscheidung. Nach einem Abschlag von Ecknigk verschätzte sich ein gegnerischer Verteidiger und köpfte den Ball in den Lauf von Knothe, der vor seinem Gegenspieler und dem herauseilenden Torhüter an den Ball kam und mit einem Heber das 4:1 erzielen konnte. Zum Ende hin schienen die Hausherren noch deutlich mehr Luft zu haben als der Kreisoberligaaufsteiger, der sich wohl noch um einiges steigern muss, wenn er in der neuen Liga bestehen möchte. Nils Schneider und auch der eingewechselte Daniel Gebühr hätten das Ergebnis sogar noch höher gestalten können, ließen ihre guten Gelegenheiten aber liegen. Am Ende blieb es beim aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten 4:1-Heimerfolg der SG, die ihr bis dato bestes Testspiel und damit auch die richtige Reaktion auf die Niederlage in Großkorbetha zeigten. Zu verbessern gibt es immer etwas, aber das war doch schon eine ansprechende Vorstellung, wo auch die Absprachen in den einzelnen Mannschaftsteilen wieder besser funktionierten und man auch gute Kombinationen zu sehen bekam. Allerdings war der Gegner auch nicht so stark wie die beiden zuvor. Da man in der ersten Pokalrunde glücklicherweise ein Freilos bekam, findet nächste Woche noch ein letzter Test vor dem Punktspielbeginn gegen den Kreisoberligisten SG Lützen/Meuchen statt. Anstoß ist 15 Uhr in Meuchen. Bis dahin heißt es, im Training weiter Gas zu geben, um die letzten konditionellen und auch spielerischen Defizite zu minimieren. So wie Samstag kann und soll es weitergehen!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann(60.), P. Müller, K. Guttmann – M. Wilnewski – M. Gewinner, M. Schnürer, F. Schade, P. Wolf(75.) – O. Knothe(72.), N. Schneider – Reserve: D. Nürnberger(60.), D. Gebühr(72.), E. Weiß(75.)
Deutliche Niederlage beim starken Kreisoberligisten Großkorbetha10.08.2018



Mit dem TSV Großkorbetha hat sich kurzfristig für den gestrigen Donnerstag noch ein weiterer Testspielgegner gefunden. Statt einer Trainingseinheit wollte man mit diesem Test das Zusammenspiel weiter fördern und wieder ein paar neue Dinge ausprobieren, was aufgrund der Personaldecke unumgänglich war, da wieder neue Spieler zum Kader dazu stießen und andere fehlten. Der Platz in Großkorbetha war trotz der anhaltenden Hitze in einem sehr guten Zustand, sodass einem sommerlichen Abendkick nichts im Wege stand. Die SG begann die ersten 10 Minuten recht gut. Man stand hinten sicher, verschob sich gut und ließ den spielstarken Hausherren keinen Platz zum Spielen. Mit der ersten Offensivaktion geriet man aber nach 11 Minuten in Rückstand. Nach einem Pass in die Tiefe ging Konstantinos Tsianakas alleine aufs Tor zu, umkreiste den herauslaufenden Hädrich im SG-Tor und erzielte das 1:0. Danach wurden die Hausherren stärker und die Ordnung ging bei unserer Mannschaft ein wenig verloren. Durch die immer wieder rotierenden Angreifer und Außenspieler der Gastgeber und fehlenden Absprachen in unserer Mannschaft wurden nun immer mehr Lücken aufgerissen und man musste viele unnötige Wege gehen, um dagegen zu halten. Das kostete natürlich Kraft, die dann in den eigenen Offensivbemühungen fehlte. Teilweise versuchte man, zumeist über die rechte Seite, mit Patrick Wolf und Christian Wahren sich durch ein paar Kombinationen nach vorne zu arbeiten, doch schon recht früh wurden es mehr und mehr lange Bälle, die von der Großkorbethaer Hintermannschaft problemlos abgelaufen werden konnten. Die Absprachen und das Übergeben von Gegenspielern funktionierten nun in der Defensive teilweise auch nicht mehr so richtig. So fiel nach einem Ballverlust im Mittelfeld das nächste Gegentor. Ein Steilpass in die Gasse von Knauf auf Stefan Große, der allen davonlief und Hädrich keine Chance ließ, bedeutete das 2:0. In der 35. Minute hätte beinahe Dennis Knauf mit einem Kunstschuss von halblinks den Spielstand noch erhöht, doch Patrick Hädrich lenkte den Ball noch mit der Hand an den Querbalken. Die beste Gelegenheit für die SG hatte kurz vor der Pause Christian Wahren, dem der Ball nach einem Abpraller des Keepers vor die Füße fiel und er diesen hätte nur ins leere Tor schieben müssen. Leider kam er aber in Rücklage und verzog rechts am Tor vorbei. So blieb es beim 2:0 zur Pause. Nach Wiederanpfiff stellte man um, nahm den sich im zentralen Mittelfeld nicht wohlfühlenden Daniel Nürnberger hinter und wechselte auf ein paar Positionen durch. Dies schien zunächst etwas Stabilität in unser Spiel zu bringen. Die Hausherren kamen nun nicht mehr so druckvoll zu ihrem Spiel und man konnte sich ein wenig entlasten. In der 67. Minute nutzte dann jedoch Knauf eine Lücke in der Hintermannschaft und erzielte das 3:0. Nur 5 Minuten später leistete sich Hädrich im SG-Tor beim 4:0 und dem darauffolgenden 5:0 leider gleich zwei Patzer, als er erst den Ball nicht festhalten konnte und Große den Abpraller einschob und er dann einen eher harmlosen Fernschuss von Riedel durch die Hände ins Netz rutschen ließ. Nun ließen unsere Jungs die Köpfe ein wenig hängen, kamen kaum noch zum eigenen Spiel und mussten dem lauf- und spielintensiven Passspiel des Kreisoberligisten Tribut zollen, da man mit den Kräften am Ende war. Kurz vor Spielende fielen noch zwei weitere Tore durch Leon Kampf und Philipp Sturm zum letztendlich verdienten 7:0-Sieg der Hausherren, die nochmal eine Spur stärker waren als Osterfeld am vergangenen Wochenende. Allerdings stand auf unserer Seite eine deutlich veränderte Mannschaft auf dem Platz, wo sichtbar zu erkennen war, dass es noch eine Weile braucht, bis sich alle Spieler gegenseitig kennen, man die Absprachen besser hinbekommt und das Aufbauspiel besser gestalten werden muss. Ein wenig Zeit bis zum Pflichtspielstart ist ja noch. Trotz des deutlichen Ergebnisses sollte man jetzt aber nicht die Köpfe in den Sand stecken, sondern gemeinsam die Fehler analysieren, noch mehr miteinander reden, damit es in den kommenden Spielen besser wird. Immer Schritt für Schritt weiter daran arbeiten Jungs, auch Rückschläge gehören dazu. Am morgigen Samstag gibt es gleich das nächste Testspiel in Langendorf gegen den Kreisoberligaaufsteiger SV Kretzschau.

Die SG spielte mit: P. Hädrich – A. Beutner, P. Müller, P. Wolf – S. Theile(45.) – E. Weiß(45.), M. Schnürer, D. Nürnberger, C. Wahren – M. Gewinner(45.), D. Gebühr(45.) – Reserve: R. Czepluch(45.), N. Schneider(45.), F. Meier(45.), P. Maudrich(45.)
Knappe Niederlage in Osterfeld06.08.2018



Das dritte Testspiel bestritt die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb am vergangenen Samstag beim Kreisoberligisten Grün-Gelb Osterfeld. Jedem war bewusst, dass dies ein ganz anderer Gegner werden würde im Vergleich zur Vorwoche. Hinzu kam, dass wieder einige Spieler urlaubs- oder arbeitsbedingt fehlten, andere wieder hinzukamen, sodass die Mannschaft wieder in veränderter Form auflief. Einzig die Abwehr ließ das Trainergespann genauso auflaufen wie gegen Grana. Der Platz war aufgrund der anhaltenden Hitze sehr hart und trocken und auch die ballernde Sonne machte allen Akteuren von Beginn an zu schaffen. Die SG stand zunächst hinten recht gut, versuchte die Räume eng zu halten und verschob erfolgreich gegen den Ball. Die Hausherren versuchten das Spiel in die Breite zu ziehen und suchten nach der Lücke, die sie in den ersten 20 Minuten aber selten fanden. In der 11. Minute beförderte Libero Marcus Wilnewski einen Freistoß aus der eigenen Hälfte über die Osterfelder Hintermannschaft, die den Ball etwas unterschätzten, auf den startenden Kapitän Max Schnürer, der mit einem schönen Linksschuss in die lange Ecke das 0:1 erzielen konnte. Die Gastgeber wurden in der Folgezeit etwas stärker, kamen aber immer noch nicht zu richtig gefährlichen Torchancen, da sie entweder ins Abseits liefen oder ihre Angriffsbemühungen im Toraus landeten. Unsere Mannschaft versuchte zwar von hinten heraus das Spiel spielerisch aufzubauen, jedoch wurde sie früh unter Druck gesetzt, wodurch zu gefährliche Ballverluste entstanden und man meist die Abschläge und Bälle von hinten rausschlagen musste. Nach der ersten Trinkpause setzte ein wohltuender Landregen ein, der den Ball schnell werden ließ und einigen Spielern, die sich für Nockenschuhe entschieden, Probleme bei der Standfestigkeit bereitete. Die Kreisoberligisten wurden nun immer stärker und kamen jetzt oft über die rechte Seite durch. Eine gefährliche Hereingabe landete in der 40. Minute am Außenpfosten. Für die SG war es mehr ein laufintensives Verteidigen, kam man doch selbst eher selten zu guten Kombinationen. Christian Wahren und Kay Guttmann kamen ein paar Mal im Zusammenspiel auf der rechten Seite durch. Ein Abschluss von Reik Czepluch konnte Osterfelds Keeper ohne Probleme parieren. Ansonsten bestimmten die Gastgeber das Spiel und belohnten sich in Minute 56. Nachdem die Abseitsfalle mehrfach gut ging, blieb dieses Mal der Pfiff bei einem öffnenden Zuspiel aus dem Mittelfeld durch die SG-Hintermannschaft aus, sodass zwei Osterfelder auf SG-Keeper Hädrich zuliefen und letztendlich Tobias Tenscher zum 1:1 einschob. Unserer Mannschaft gelang weiterhin nach vorne recht wenig. Nach der zweiten Trinkpause musste Patrick Hädrich beim Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren, um noch vor dem heranstürmenden Osterfelder Angreifer an den Ball zu kommen und den Rückstand zu verhindern. In der 73. Minute war es dann aber soweit. Nachdem man den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam, war es Sebastian Pfitzner, der mit einem trockenen Volleyschuss aus 10 Metern das 2:1 erzielte. Doch die SG schlug fast im Gegenangriff nochmal zurück. Nach einer abgewehrten Ecke brachte Kay Guttmann den Ball von halbrechts nochmal in den Strafraum, wo Daniel Gebühr (zwar leicht abseitsverdächtig) goldrichtig stand und zum 2:2 einschieben konnte. Kurz vor dem Ende erzielten die Kreisoberligisten aber dann noch den verdienten Siegtreffer. Nach einem Eckball in der 86. Minute kam Osterfelds Spielmacher Rudi Arendsen frei zum Kopfball, den er ins linke Eck zum 3:2 einnickte. Maik Gewinner hatte in der 90. Minute nochmal die Chance auf den erneuten Ausgleich, doch er verzog seinen Schuss rechts am Tor vorbei. So blieb es beim verdienten 3:2-Sieg für Osterfeld. Die Gastgeber waren fast über das ganze Spiel feldüberlegen und ließen unsere Jungs kaum zum eigenen Spiel kommen. Auch wenn man gut dagegenhielt und defensiv viel Kraft lassen musste, fehlte es doch an diesem Tag im Offensivspiel an Bewegung und Kreativität. Das gilt es noch zu verbessern, auch wenn der Gegner eine Klasse höher spielt.

Die SG spielte mit: P. Hädrich – M. Siermann(60.), M. Wilnewski(70.), K. Guttmann – S. Theile – R. Czepluch, M. Gewinner, M. Schnürer, C. Wahren – E. Weiß(60.), D. Gebühr – Reserve: P. Müller(60.), D. Nürnberger(70.), K. Tillmann(60.), B. Händler
Gelungene Heimpremiere der SG30.07.2018



Am vergangenen Samstag stand für die neuformierte SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb das zweite Testspiel auf dem Programm. Zu Gast an der Selauer Straße war der SV Blau-Weiß Grana, der in der anderen Kreisligastaffel letztes Jahr einen guten 4. Platz belegte. Die Mannschaft um Trainerteam Kokoski/Sommerfeld/Henze/Weiß wurde aufgrund von neu dazukommenden Spielern und fehlenden Spieler zur Vorwoche etwas umgestellt, sollte sich aber weiter einspielen. Auf dem schwer bespielbaren, trockenen Geläuf und bei den hochsommerlichen Temperaturen versuchte man, so gut es ging, von hinten heraus das Spiel aufzubauen und über Kombinationsfußball für Torgefahr zu sorgen. In den Anfangsminuten gelang das noch nicht ganz, wurde aber im Verlauf des Spiels immer besser. Die Absprachen und das Verschieben zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen funktionierte schon besser als im ersten Spiel, sodass man den Gegner früh zu Fehlern zwang, den Ball in der gegnerischen Hälfte gewann und so das Spielgeschehen beherrschte. Die ersten Torchancen durch das Sturmduo Wahren/Schneider blieben aber noch ungenutzt. In der 24. Minute setzte sich Kay Guttmann nach Doppelpass mit Christian Wahren über die rechte Seite bis in den Strafraum durch und wurde dort mit einem Foulspiel zu Fall gebracht. Schiedsrichter Uwe Nürnberger zeigte folgerichtig auf den Punkt. Christian Wahren übernahm die Verantwortung und erzielte mit Hilfe des linken Innenpfostens das 1:0. Weitere gute Kombinationen brachten die nächsten Tormöglichkeiten, die ihr Ziel aber verfehlten. Am Ende kam der letzte Pass noch zu ungenau oder man schloss nicht konsequent genug ab. Ecknigk im WFV-Gehäuse hatte bis dahin einen ruhigen Tag, da seine Vorderleute mit wenigen Ausnahmen nichts anbrennen ließen. Zur Pause blieb es beim 1:0. Nach Wiederanpfiff drängten die Hausherren den Gegner weiter in die eigene Hälfte, doch nun sollte auch mehr Zählbares aus der Feldüberlegenheit entstehen. Den Anfang machte in der 50. Minute Kapitän Max Schnürer. Er brachte von rechts eine Flanke auf den langen Pfosten gezogen, die länger und länger wurde und schließlich neben dem Pfosten zum 2:0 im Netz einschlug. Gästekeeper Schmidt machte dabei keine gute Figur. Nur 10 Minuten später war es der eingewechselte Patrick Wolf, der erneut von der rechten Seite eine Flanke in den Strafraum schlug. Am zweiten Pfosten stehend köpfte Nils Schneider den Ball quer auf den ebenfalls eingewechselten Daniel Gebühr, der letztendlich zum 3:0 einnickte. Die Gäste sorgten meist nur mit Einzelaktionen für Entlastung und brachten weiterhin bis auf einen Torabschluss keine große Gefahr für das SG-Gehäuse. In der 75. Spielminute war es dann Nils Schneider, der mit einem Rechtsschuss auf Höhe der Strafraumgrenze für das 4:0 sorgte. Die Kräfte schienen nun auf beiden Seiten zu schwinden und das Spiel verflachte ein wenig bis zum Ende. Bei der SG bemerkte man nun auch wieder eine gewisse Unordnung, da man nicht mehr mit letzter Konsequenz verschob und die Lücken dadurch zu groß wurden und sich auch ein paar unnötige Fehlabspiele einschlichen. Den Schlusspunkt setzten aber nochmal die Hausherren. Nach einer kurz ausgeführten Ecke legte der aufgerückte Libero Wilnewski auf Max Schnürer zurück, der mit einem flachen Schuss ins kurze Ecke den 5:0-Endstand besorgte. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg zu Buche, wo eine Steigerung zur Vorwoche bereits zu erkennen war, auch wenn der Gegner etwas schwächer erschien. Der nächste Test in Osterfeld wird da schon wieder eine andere Hausnummer werden. Dennoch kann man nach dieser ansprechenden Leistung von allen viele positive Erkenntnisse mitnehmen und darauf aufbauen. Weiter so Jungs!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, M. Wilnewski, K. Guttmann – S. Theile – E. Weiß, M. Schnürer, A. Wolf, F. Schade(60.) – N. Schneider(76.), C. Wahren(60.) – Reserve: P. Wolf(60.), D. Gebühr(60.), F. Meier(76.)
Passabler erster Test der neuen SG23.07.2018



Am vergangenen Samstag bestritt die neuformierte Spielgemeinschaft SV Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb nach der ersten Trainingswoche ihr erstes Testspiel. Die Mannschaft des Trainergespanns Kokoski/Sommerfeld/Henze reiste in den Saalekreis zum Kreisoberligaaufsteiger SG Döllnitz. Da man sich noch in der Urlaubszeit befindet, fehlten noch viele Akteure, sodass für dieses erste gemeinsame Spiel 14 Akteure im Kader standen. Zielgabe für dieses Spiel war es, sich erst einmal zu finden, den Ball so gut es ging laufen zu lassen und einfach Spaß zu haben. Erstaunlicherweise gelang das in der Anfangsphase der Mannschaft recht gut. So gelang unseren Jungs bereits nach vier Minuten der Führungstreffer. Nach einem schönen Zuspiel von Andreas Wolf in die Gasse auf den einlaufenden Christian Wahren erzielter dieser mit einem Rechtsschuss in die kurze Ecke das 0:1. Bei zwei weiteren Hereingaben von der rechten Seite in Minute 11 und 17 fehlten leider in der Mitte der passenden Abnehmer in der Mitte. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel, indem sie das Spiel sehr breit zogen und somit unsere Mannschaft immer wieder zum laufintensiven Verschieben zwang. In der 29. Minute gelang den Gästen dann auch der Ausgleich nach einer Ecke. Zuvor parierte Michel Ecknigk im Gästegehäuse einen Freistoß von der Strafraumgrenze. Beim anschließenden Eckball war der dann machtlos. Der hochgewachsene Döllnitzer Verteidiger Winkler schraubte sich ins zweite Stockwerk hoch und machte mit einem wuchtigen Kopfball den 1:1-Ausgleich. Die Hausherren waren nun spielbestimmender und bei unserer SG ging der Spielfluss ein wenig verloren. Ärgerlich war jedoch, dass in der 43. Minute erneut ein Standard die Führung der Hausherren brachte. Bei einem Freistoß von der linken Seite war erneut Winkler am langen Pfosten frei und konnte zum 2:1 einnicken. Beide Mannschaften wechselten nun durch, sodass die Ordnung ein wenig verloren ging. In der 63. Minute wurde die rausrückende Gästeabwehr von einem Befreiungsschlag überrascht, der Döllnitz Stürmer Hoffmann in Position brachte. Aus 12 Metern ließ er Patrick Hädrich, der für Ecknigk zwischen die Pfosten ging, mit seinem Schuss zum 3:1 keine Chance. Trotz schwindender Kräfte gab die SG aber nicht auf und kämpfte sich nochmal zurück. So bekam in der 68. Minute nach einer abgewehrten Flanke Andreas Wolf den Ball ca. 20 Meter vor dem Tor aufgelegt und zog mit rechts ab. Sein Schuss schlug unhaltbar im rechten oberen Winkel zum 3:2-Anschlusstreffer ein. Jetzt wurde die SG nochmal stärker und drängte auf den Ausgleich. Einen Schuss konnte Dölnnitz-Keeper Merbach an den Pfosten lenken. Bei einer Ecke von Schnürer verfehlten gleich zwei Gästeakteure die Möglichkeit zum Ausgleich. Da man nun hinten aufmachte, geriet man folglich in Konter der Hausherren. So musste Hädrich einmal parieren und hielt die Mannschaft im Spiel. In der 86. Minute spielte man weit aufgerückt auf Höhe der Mittellinie vergeblich auf Abseits, sodass gleich zwei Dölnitzer Angreifer aufs SG-Gehäuse zu liefen. Hoffmann ließ sich die Chance nicht nehmen und erhöhte auf 4:2. Doch auch jetzt kamen die Gäste nochmal zurück. Nach einem schönen Zuspiel von Max Schnürer erzielte Andreas Wolf von rechts in den Strafraum gehend volley das 4:3. Jetzt warf man nochmal alles nach vorne, wurde aber nicht belohnt. Mit der letzten Aktion des Spiels nutzten die Hausherren nochmals einen Konter zum 5:3-Endstand. Trotz der Niederlage kann man auf dieses Spiel aufbauen. Für das erste gemeinsame Spiel war das doch eine recht ansprechende Leistung. Klar ist auch, dass die Absprachen noch ein wenig fehlen und man sich noch kennen lernen muss, zumal ja auch noch viele Spieler gefehlt haben. Im Training heißt es jetzt, weiter Gas geben und die konditionellen Defizite abbauen und die Testspiele weiter nutzen, um sich einzuspielen.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk(46.) – M. Siermann, M. Wilnewski, K. Guttmann – R. Czepluch – E. Weiß(46.), M. Schnürer, A. Wolf, C. Wahren – Z. Alizada(46.), D. Gebühr – Reserve: P. Hädrich(46.), K. Tillmann(46.), F. Meier(46.)
Saisonvorbereitung 2018/201912.07.2018



Die Sommerpause neigt sich wie die WM in Russland langsam dem Ende. Unsere Jungs treten die neue Saison in einer Spielgemeinschaft mit dem Stadtnachbarn SV Grün-Weiß Langendorf an. Nach mehreren Gesprächen der Verantwortlichen, sowie einem ersten Zusammentreffen der Spieler steht der neuen Mannschaft nichts mehr im Wege und man schaut positiv auf die kommende Saison. Am 17.07. startet die Saisonvorbereitung mit dem ersten Training an der Selauer Straße. Betreut wird die neue Kombination von beiden Trainerteams. Dienstags findet das Training immer beim WFV, donnerstags in Langendorf statt. Beginn ist jeweils 18:30 Uhr. Auch die Vorbereitungsspiele sind bereits geplant und lauten folgendermaßen:

21.07. SG Döllnitz : SG Langendorf/WFV – Ergebnis: 5:3
28.07. SG Langendorf/WFV : Blau-Weiß Grana – Ergebnis: 5:0
04.08. Grün-Gelb Osterfeld : SG Langendorf/WFV – Ergebnis: 3:2
09.08. TSV Großkorbetha : SG Langendorf/WFV - Ergebnis: 7:0
11.08. SG Langendorf/WFV : SV Kretzschau – Ergebnis: 4:1
18.08. SG Lützen/Meuchen - SG Langendorf/WFV - Ergebnis: 5:2

Die Saisonheimspiele finden dann auch immer im Wechsel statt, sprich aller 4 Wochen in Langendorf und aller 4 Wochen an der Selauer Straße.

Wir wünschen dem Trainerteam und den Jungs eine gute und erfolgreiche Vorbereitung, damit man möglichst fit und eingespielt in die neue Saison starten kann!




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