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Spendenaufruf!





Hallo Sportsfreunde, Mitglieder, Gönner und Unterstützer des WFV Schwarz−Gelb!

Wie ihr sicher bemerkt habt, hauen wir uns voll rein, um den Verein wieder attraktiver zu machen. Leider sind uns, v.a. finanziell, oft die Hände gebunden. Trotz eurer bisherigen Unterstützung sowie vieler Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt Weißenfels gestaltet es sich sehr schwierig, eine Finanzierung für die Sanierung unseres Platzes auf die Beine zu stellen. An alle Fußballverrückten da draußen: Bitte helft uns bei der Sanierung unseres Platzes, damit wir sehr bald eine neue Spielwiese präsentieren können.

Vielen, vielen Dank!

Saisonvorbereitung 2018/201912.07.2018



Die Sommerpause neigt sich wie die WM in Russland langsam dem Ende. Unsere Jungs treten die neue Saison in einer Spielgemeinschaft mit dem Stadtnachbarn SV Grün-Weiß Langendorf an. Nach mehreren Gesprächen der Verantwortlichen, sowie einem ersten Zusammentreffen der Spieler steht der neuen Mannschaft nichts mehr im Wege und man schaut positiv auf die kommende Saison. Am 17.07. startet die Saisonvorbereitung mit dem ersten Training an der Selauer Straße. Betreut wird die neue Kombination von beiden Trainerteams. Dienstags findet das Training immer beim WFV, donnerstags in Langendorf statt. Beginn ist jeweils 18:30 Uhr. Auch die Vorbereitungsspiele sind bereits geplant und lauten folgendermaßen:

21.07. SG Döllnitz : SG Langendorf/WFV – Anstoß: 15 Uhr in Döllnitz
28.07. SG Langendorf/WFV : Blau-Weiß Grana – Anstoß: 15 Uhr Sportplatz Selauer Str.
04.08. Grün-Gelb Osterfeld : SG Langendorf/WFV – Anstoß: 14 Uhr in Osterfeld
11.08. SG Langendorf/WFV : SV Kretzschau – Anstoß: 15 Uhr Sportplatz Langendorf

Die Saisonheimspiele finden dann auch immer im Wechsel statt, sprich aller 14 Tage in Langendorf und aller 14 Tage an der Selauer Straße.

Wir wünschen dem Trainerteam und den Jungs eine gute und erfolgreiche Vorbereitung, damit man möglichst fit und eingespielt in die neue Saison starten kann!
Sommerliches Altherrenturnier05.07.2018



Am vergangenen Samstag fand das alljährige Kleinfeldturnier „der Löwen“ auf dem Sportgelände an der Selauer Straße statt. Gut gelaunt traten 5 Teams im Modus „Jeder gegen Jeden“ um den Turniersieg an. Bei sommerlichen Temperaturen verliefen die Spiele sehr fair, aber mit dem entsprechenden Ehrgeiz. Am Ende konnte der Titel von Schönburg/Possenhain verteidigt werden. Folgende Platzierungen standen am Ende zu Buche:

1. Platz - Schönburg/Possenhain
2. Platz - WFV „Die Löwen“
3. Platz - 1. FC Weißenfels
4. Platz - SG Gera Lusan
5. Platz - Grün-Weiß Langendorf

Nach dem Turnier standen noch viele Spieler und Betreuer bei gemeinsamen Bierchen und Würstchen zusammen und feierten ein wenig. Vielen Dank an alle Helfer und Vorbereiter für die Organisation und den Ablauf des Turniers!
Versöhnlicher Saisonabschluss in Saubach19.06.2018



Zum letzten Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises hatte das Team um Trainergespann Henze/Weiß noch einmal eine weite Auswärtsfahrt nach Saubach vor sich. 12 Akteure standen zur Verfügung und diese wollten die verkorkste Saison für die ausscheidenden Spieler und für ihre treuen Fans wenigstens mit einem Sieg beenden. Aufgrund des kleinen Spielfeldes spielte man in einem ungewohnten 3-1-3-3-System, wo man sich zu Beginn der Partie auch etwas unwohl fühlte. Die Gastgeber drängten unsere Mannschaft zunächst in die Defensive und kamen viel besser in die Zweikämpfe. So bekam der WFV in der dritten Spielminute den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass Andreas Götze in der Mitte freigespielt werden konnte und die frühe Führung für die SG erzielen konnte. Die nachfolgenden Minuten liefen ähnlich, der WFV suchte noch den Zugriff im Spiel. Allerdings ließ man hinten keine weitere Torchance zu. Das Spiel wurde etwas ruppig und zerfahren, da Schiedsrichter Borschke sehr früh viele gelbe Karten zog und so immer wieder mit Diskussionen leben musste. Christian Hofmeister war es dann über rechts kommend, der beim WFV nun die ersten guten Offensivaktionen zeigte. Mit seiner Schnelligkeit lies er oft zwei bis drei Gegenspieler stehen und konnte oft nur mittels Foulspiel gestoppt werden. Die ersten vielversprechenden Torabschlüsse hatten Knothe und Scholz für den WFV. Nach einem Ball in die Gasse war es in der 30. Minute Kay Guttmann, der frei vor dem Keeper auftauchte, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte. Das Spiel war Ende der ersten Halbzeit nun recht ausgeglichen. Marcel Scholz hatte kurz vor der Pause die größte Möglichkeit für die Gäste zum Ausgleich, doch sein Kopfball aus 8 Metern ging nur an den Querbalken. So blieb es beim 1:0 zur Pause. Nach Wiederanpfiff wendete sich dann das Spielgeschehen. Der WFV war nun spielbestimmend und kontrollierte den Gegner. Die Gastgeber fanden überhaupt nicht mehr ins Spiel. Die langen Bälle wurden prompt von der Hintermannschaft unserer Mannschaft abgefangen und so drückte man auf den Ausgleich. In der 53. Minute war es dann auch soweit. Über Umwege fand ein Zuspiel von Hofmeister den mitgelaufenen Alexander Beutner auf der rechten Seite, der aus spitzen Winkel abzog und den Ball ins kurze obere Eck zum 1:1 nagelte. Der WFV blieb gleich dran und drückte weiter. Nur drei Minuten später sah Kapitän Maik Weiß Wilnewski auf der rechten Seite, der den Ball über die Abwehr zu Oli Knothe hob und dieser mit etwas Glück und Durchsetzungsvermögen gegen den herauslaufenden Keeper die Oberhand behielt und das 1:2 erzielte. Die SG, von diesem Doppelschlag sichtlich geschockt, brauchten eine Weile, um sich davon zu erholen. Erst ab Minute 70 kamen sie wieder zu einigen Offensivaktionen. Die beste war ein Schuss, den Michel Ecknigk im Kasten des WFV gerade noch an die Querlatte lenken konnte. Aber auch der WFV hatte in der 78. Minute in Form einer Doppelchance die Möglichkeit zur Vorentscheidung. Der starke SG-Keeper Kuhn konnte die Schüsse von Knothe und dem emsigen Zaman Alizada aber glänzend parieren. So musste man zum Ende hin noch einmal mit Mann und Maus die knappe Führung verteidigen, was letztendlich aber gelang. Somit konnte man trotz des sportlichen Abstiegs ein wenig versöhnlich die Saison ausklingen lassen und zumindest Marcel Scholz und Maik Weiß konnten ihre Karriere mit einem Sieg beenden. Man wird einen Teil der WFV-Spieler trotzdem nächstes Jahr in der Kreisliga wieder sehen, da das Team in eine Spielgemeinschaft mit dem Rückrundenmeister Grün-Weiß Langendorf gehen wird. Eine neue Situation für alle, die es anzunehmen gilt und in der man seinen Platz finden muss und wird. Wir wünschen den Jungs bei der neuen Herausforderung viel Erfolg und viel Spaß im Training mit den neuen Mannschaftskollegen. Ein erstes Kennenlernen findet am 28.06.18 in Langendorf statt.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – D. Nürnberger, A. Wolf, A. Beutner – M. Wilnewski(77.) - K. Guttmann, M. Weiß, C. Hofmeister – Z. Alizada, O. Knothe, M. Scholz – Reserve: M. Gewinner(77.)

Zum Abschluss möchte ich mich an dieser Stelle, trotz der enttäuschenden Saison, bei allen Verantwortlichen, den Trainern, den Spielern, allen Helfern und den Fans bedanken und allen eine schöne Sommerpause wünschen. Gerne laden wir alle Anhänger des WFV am kommenden Samstag, den 23.06.18 um 17 Uhr zu unserer Vereinsfeier ein!

M.W.
Mitglieder wählen neuen Vorstand19.06.2018



Am vergangenen Freitag fand in den heiligen Hallen des WFV die diesjährige Mitgliederversammlung mit der Wahl des neuen Vorstandes statt. Aufgrund der aktuellen Ereignisse und der aktuellen Lage in und um den Verein wurde die MV nach vorne gezogen, um den Mitgliedern noch vor der Sommerpause alle wichtigen Informationen nahe zu bringen. Nach einer angeregten Diskussion wurde der neue Vorstand gewählt. So wird der Verein in den nächsten zwei Jahren folgendermaßen vertreten:

1. Vorsitzender - Daniel Nürnberger
2. Vorsitzender - Alexander Beutner
Schriftführer - Thomas Reichert
Kassenwart - Marcus Wilnewski
Technischer Leiter - Uwe Nürnberger
Koordinator Alte Herren - André Graw

Wir gratulieren allen Gewählten recht herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der zukünftigen Vorstandsarbeit!

An dieser Stelle gilt aber auch nochmal ein großes Dankeschön an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, die sich aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Wahl stellten:

Matthias Timpel, Christian Hofmeister und Andreas Wolf

Vielen Dank an euch für die geleistete Arbeit!
Entscheidung am „Grünen Tisch“ verärgert WFV14.06.2018



Das Spiel WFV Schwarz-Gelb 1903 e.V. – Baumersrodaer SV vom 26.05.18 wurde nach einem Sportgerichtsverfahren des Kreisfachverband Fußball Burgenland 0:3 gewertet. Hinzu kommen noch eine Geldstrafe für den WFV, sowie Verfahrenskosten.

Hintergrund war der Einsatz von Maik Gewinner, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Es war ein Versehen der Verantwortlichen des WFV bei der Eingabe des elektronischen Spielformulars, die ärgerlicherweise Gewinner nicht gegen den verletzten Wilnewski austauschten. Dieser Fehler wurde schon während der ersten Halbzeit von beiden Teams erkannt. Bereits in der ersten Trinkpause wurde sich seitens des WFV dafür entschuldigt, jedoch war der Trainer der Gäste schwer zu beruhigen. Er wollte das Spiel als „Freundschaftsspiel“ fortführen. Das Spiel lief aber normal weiter, Gewinner wurde nach Passvorlage beim Schiedsrichter und auf dessen Anweisung in der Halbzeit ausgewechselt. Am Ende gewannen die Gäste das Spiel mit 3:4.

Nach dem Spiel erschien auch auf Nachfrage kein Verantwortlicher der Gäste zur Rücksprache in der Schiedsrichterkabine und zur Spielbestätigung, was man als ein recht unsportliches Verhalten empfanden. Da das Spiel eh zu Gunsten von Baumersroda ausging und es bei den Gästen tabellarisch um nichts mehr ging, meinte man, die Sache ist damit erledigt. Wie wir dann erfuhren, wurde auf Nachdruck des gegnerischen Trainers nun doch ein Verfahren eingeleitet, wozu wir nochmals Stellung bezogen, uns für den unabsichtlichen Fehler entschuldigten und versicherten, dass dieser Fehler ohne jede Betrugsabsicht geschehen ist. Leider wurde dennoch das o.g. Urteil ausgesprochen.
Da sich unser Verein im Gegensatz zu fast allen Vereinen im Burgenlandkreis komplett eigenständig trägt, jeden Monat eine beachtliche Summe zur Aufrechterhaltung der Sportanlage aufbringen muss und finanziell immer am Limit arbeitet, ist jeder zu zahlende Betrag sehr schmerzhaft.

Es ist schon sehr bedauerlich und fragwürdig, dass man trotz sportlich errungenem Sieg dennoch auf ein solches Verfahren drängt und das Urteil seitens des KFV dementsprechend dann auch noch ausfällt. Wir als Verein sind sehr enttäuscht darüber, werden aber wieder einmal daraus lernen!
WFV gelingt endlich ein Sieg05.06.2018



Am vergangenen Wochenende stand das vorletzte Saisonspiel für den WFV an. Die Mannschaft von Trainerteam Henze/Weiß hatte eine kurze Anreise ins benachbarte Uichteritz, wo man auf die SG UM/ 1.FC Weißenfels III traf. Es waren wieder nur 12 Akteure, die zur Verfügung standen, darunter auch der angeschlagene Maik Gewinner, der sich bereiterklärte ins Tor zu gehen, um der Mannschaft so zu helfen. Michel Ecknigk durfte hingegen sein Können im Sturm unter Beweis stellen. Man war zum Siegen verdammt, damit man eventuell doch noch den Abstieg vermeiden kann. So spielte die Mannschaft auch von Beginn an nach vorne. Aus einer sicheren Defensive heraus kontrollierte man den Gegner und ließ den Ball auf dem noch recht neuen und gut bespielbaren Grün in den eigenen Reihen laufen. So kam man auch zu den ersten Tormöglichkeiten, die aber noch ungenutzt blieben. Die Gastgeber kamen kaum vor das schwarz-gelbe Gehäuse und versuchten weitestgehend nur die Angriffsbemühungen unserer Mannschaft zu zerstören. In der 29. Minute brachte Eldin Mulic nach einer Ecke den zweiten Ball als Flanke nochmals in den Strafraum auf Alexander Beutner, der mit einem Kopfball in die gegengesetzte Laufrichtung des Hüters die verdiente Führung für den WFV erzielte. Noch vor der Pause hätten die Gäste den Spielstand erhöhen können. Doch mehrere gute Abschlussmöglichkeiten wurde liegen gelassen. So ging es mit dem 0:1 in die Pause. Nach der Pause veränderte sich das Spielgeschehen kaum. Der WFV kontrollierte weiter das Spiel, musste nur bei dem ein oder anderen Standard aufpassen. Gewinner im WFV-Tor hatte aber weiterhin einen ruhigen Nachmittag. In der 66. Spielminute eroberte sich Maik Weiß den Ball im zentralen Mittefeld und spielte auf den eingerückten Kay Guttmann, der den Ball bei der Annahme etwas abtropfen ließ und ihn Alexander Beutner überließ. Mit einem gezielten Schuss in die lange Ecke schnürte dieser mit dem 0:2 seinen Doppelpack, was als Vorstopper auch nicht alle Tage vorkommt. Doch das Highlight sollte 11 Minuten später folgen. Nach einem Diagonalpass von Marcel Scholz in die Spitze, hob Michel Ecknigk per Direktabnahme den Ball aus 18 Metern über den herausgelaufenen SG Keeper Robitsch zum sehenswerten 0:3. Damit war das Spiel endgültig entschieden. In den letzten Minuten hatten die Gäste noch mehrere Chancen das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, doch am Ende blieb es in einem sehr fairen Spiel, in dem Schiedsrichter Kirchhoff keine Probleme hatte, beim hochverdienten 0:3 für den WFV. Ein Sieg, der gut war für die geschundene WFV-Seele der Spieler, Trainer und Anhänger. Leider wurde die gute Stimmung in der Kabine durch das Ergebnis aus Herrengosserstedt (4:1 gegen Löbitz) getrübt, da man nun so gut wie abgestiegen ist. Da das Sportgericht noch über die Partie Löbitz-SG UM/1. FC III entscheiden muss, ist der Abstieg noch nicht ganz besiegelt. Bei aktuellem Punktestand hätte man immer noch rechnerisch die Möglichkeit. Allerdings sollte man sich dabei keine großen Hoffnungen mehr machen. Das letzte Saisonspiel will die Mannschaft aber nochmal mit vollem Ehrgeiz und Spaß angehen, um allen ausscheidenden Spielern und auch den treuen Anhängern einen würdigen Abschluss zu ermöglichen. Da man am kommenden Wochenende spielfrei ist, sehen wir uns am 16.06. 15 Uhr in Saubach wieder zum letzten Saisonspiel des WFV!

Der WFV spielte mit: M. Gewinner – M. Timpel, A. Wolf, D. Nürnberger – A. Beutner – E. Mulic, M. Weiß, M. Scholz, K. Guttmann – Z. Alizada(78.), M. Ecknigk – Reserve: M. Wilnewski(78.)
Letztes Heimspiel mit vielen Emotionen und dem Tor des Jahres28.05.2018



Am vergangenen Wochenende stand für den WFV das letzte Heimspiel der Saison und auch das vorerst letzte Heimspiel als eigenständige Mannschaft, da man sich mit Grün-Weiß Langendorf auf eine Spielgemeinschaft für das kommende Jahr geeinigt hat. So wurde vor dem Spiel gegen Baumersroda die Gelegenheit genutzt, drei verdiente Spieler, die am Ende der Saison ihre Schuhe nun endgültig an den Nagel hängen, zu verabschieden, wo das ein oder andere Auge auch nicht trocken blieb. Stefan Rosenheinrich hört nach fast 22 Jahren für den WFV hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen auf, mit Marcel Scholz beendet nach vielen Jahren in der Jugend und letztendlich im Männerbereich einer der besten Fußballer des WFV seine Karriere und auch Antreiber und langjähriger Kapitän Maik Weiß, der nochmal zwei Jahre dranhing, beendet nun seine aktive Karriere und wird nur noch für die Alten Herren auflaufen. Jungs, wir sagen DANKE, DANKE, DANKE für die ganzen Jahre und wünschen euch natürlich alles Gute für die Zukunft! Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich ein munteres Spiel. Die erste große Gelegenheit hatten die Gäste aus Baumersroda, als Felix Neumann den Außenpfosten traf. Danach wurden die Hausherren besser und kamen zu ersten Strafraumszenen, die aber noch ungenutzt blieben. In der 18. Spielminute gingen die Gäste nach einem Fehlabspiel von Libero Andreas Wolf durch Martin Beyer in Führung. In der ersten Trinkpause fiel beiden Vereinen dann auf, dass dem WFV bei der Aufstellungseingabe im elektronischen Formular ein Fehler unterlaufen war. Statt Maik Gewinner stand der verletzte Marcus Wilnewski auf dem Formular, was im Nachhinein durch Schiedsrichter Rauchbach korrigiert wurde. Die Gäste wiesen allerdings schon darauf hin, dass im Falle eines WFV-Sieges Protest eingelegt werden würde. Das Spiel ging aber normal weiter und der WFV ließ sich nicht beirren und spielte weiter nach vorne. In der 29. Minute wurde dies auch belohnt. Scholz setzte sich im Strafraum durch und sah den besser postierten Oliver Knothe, der zum 1:1 einschob. Danach ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause kam WFV-Keeper Ecknigk bei einem Klärungsversuch einen Tick zu spät, sodass er Stürmer Beyer aus dem Gleichgewicht brachte. Schiedsrichter Rauchbach entschied folgerichtig auf Elfmeter. Diesen verwandelte der gefoulte Martin Beyer selber knallhart unter die Latte zum 1:2. So ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel weiter hart umkämpft, doch unsere Jungs erwischten den besseren Start. Gefährlich waren bei aufrückender Abwehr nur die Konter der Gäste, wo ein ums andere Mal Michel Ecknigk dem WFV ein starker Rückhalt war und weitere Gegentore durch seine Paraden verhinderte. Aber auch Gäste-Keeper Zimmermann musste mehrfach zur Stelle sein. Wie so oft war es Kay Guttmann, der als Stürmer agierend die Hintermannschaft immer wieder beschäftigte und der alleine drei, vier gute Abschlussmöglichkeiten hatte. In der 64. Minute wurde dann Oliver Knothe kurz vor dem Abschluss im Strafraum umgestoßen und Schiri Rauchbach, der insgesamt eine souveräne Leistung zeigte, gab erneut Foulelfmeter. Oli Knothe ließ es sich nicht nehmen und erzielte den 2:2-Ausgleich, auch wenn Keeper Zimmermann noch dran war an seinem Schuss. Beide Mannschaften wollten das Spiel gewinnen und so war es weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, wo der WFV zwar mehr den Ball hatte, die Gäste aber immer wieder zu Torchancen kamen. So gab es auf beiden Seite jeweils Aluminiumtreffer und Glanzparaden der Torhüter. Beim WFV bissen alle durch und gaben alles. Leider musste Ronny Mühlstäff, der aufgrund der erneut schwachen Personaldecke aushalf, in der 84. Minute das Feld mit der roten Karte verlassen. Er kam als letzter Mann auf Höhe der Mittellinie etwas zu spät und brachte seinen Gegenspieler zu Fall. Eine harte Entscheidung, die aber vertretbar war. Doch auch in Unterzahl kämpfte unsere Mannschaft weiter gegen den drohenden Abstieg und sollte zunächst in der 88. Minute belohnt werden. In seinem letzten Heimspiel bekam Marcel Scholz im zentralen Mittelfeld in der eigenen Hälfte den Ball und sah, dass Gäste-Keeper Zimmermann recht weit vor dem Tor stand. Er legte sich den Ball kurz vor und zog aus sage und schreibe 60 Metern einfach mal ab. Der Ball, perfekt getroffen, flog über Zimmermann drüber in die Maschen zum vielumjubelten Tor des Jahres. Es wäre ein Abschied nach Maß gewesen, doch das war noch nicht das Ende des Spiels, denn Baumersrodas Oliver Piper hatte noch einen auf Lager. Er bekam gedeckt im Strafraum noch mal den Ball, drehte sich mit einer kurzen Körpertäuschung und nagelte den Ball unhaltbar ins kurze Eck zum 3:3. Und es sollte noch bitterer kommen. Der WFV warf alles nach vorne und wurde in der letzten Minute ausgekonntert und durch Martin Beyer mit dem 3:4 bestraft. Wieder einmal sinnbildlich für die ganze Saison verlor man nach großem Kampf am Ende das Spiel, was den Abstieg nun fast besiegelt. Da aber auch die Konkurrenz nicht punktete, bleibt noch eine minimale Chance bei zwei eigenen Siegen, wenn die anderen Teams ihre Spiele verlieren.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – S. Rosenheinrich, A. Wolf, A. Beutner – R. Mühlstäff – M. Timpel, M. Weiß, M. Scholz, M. Gewinner(46.) – O. Knothe, K. Guttmann – Reserve: C. Hofmeister(46.)
Langsam wird es duster beim WFV15.05.2018



Am vergangenen Samstag stand für den WFV das dritte Auswärtsspiel dieser englischen Woche auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainerteam Henze/Weiß war zu Gast in Balgstädt, wo man auf die SG Balgstädt/Laucha II traf. Es kehrten zwar einige Spieler gegenüber dem Mittwochspiel in den Kader zurück, dafür fehlten aber wieder andere arbeits- bzw. verletzungsbedingt. Am Ende standen 13 Akteure zur Verfügung. Ein Sieg in Balgstädt wäre enorm wichtig, damit man nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze verliert. Bei sommerlichen Temperaturen merkte man den Schwarz-Gelben an, dass ihnen die Begegnung in Löbitz noch in den Knochen steckte. Die junge Truppe der Gastgeber waren spritziger und ließen Ball und Gegner in den ersten Minuten gut laufen. Beim WFV fehlte noch die Ordnung, man lief zunächst eher hinterher und versuchte Tormöglichkeiten zu verhindern. Zum Glück gelang das auch im letzten Moment, sodass entweder Michel Ecknigk parieren konnte oder noch rechtzeitig von der Hintermannschaft geklärt werden konnte. Nach 20 Minuten fand unsere Mannschaft dann besser ins Spiel. Man konnte nun von hinten heraus das Spiel aufziehen und ließ den Ball besser in den eigenen Reihen laufen. Prompt kam es zu den ersten Torszenen am und im Strafraum der SG. Zumeist kam man über die rechte Seite, wo sich Kay Guttmann und der schnelle Christian Hofmeister abwechselten und mit Geschwindigkeit an ihren Gegenspielern vorbeigingen. Libero Mohs auf Seiten der Hausherren konnte mit seinem sehr guten Stellungsspiel meist in letzter Not retten, ehe die WFV-Akteure alleine aufs Gehäuse hätten zulaufen können. Der WFV drückte zum Ende der ersten Halbzeit die SG in die eigene Hälfte und kontrollierte das Spiel. Doch auch bei zahlreichen Standards wollte noch kein Tor fallen. Vor der Pause hatte Eldin Mulic die große Chance zur Führung. Über die linke Seite ging er alleine in den Strafraum und hätte selber in die lange Ecke abschließen müssen, versuchte stattdessen aber einen Querpass auf die mitgelaufenen Knothe und Alizada, der aber noch abgewehrt werden konnte. So blieb es beim 0:0 zur Halbzeit. Nach der Pause machte der WFV zunächst so weiter. In der 50. Minute holte der quirlige Zaman Alizada, der in den letzten beiden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen hatte, aus halbrechter Position vor dem Strafraum einen Freistoß für den WFV heraus. Oliver Knothe legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn wunderschön mit seinem linken Fuß über die Mauer ins Eck zum 0:1. Mit dieser Führung sollte nun noch mehr Selbstvertrauen in die Mannschaft kommen. Doch sie hielt nicht lange. In der 58. Minute beförderte Marcus Wilnewski einen Klärungsversuch nach einem Eckball unglücklich ins eigene Gehäuse. Maik Weiß versuchte den Ball am Pfosten stehend noch über den Querbalken zu köpfen, was ihm aber auch nicht mehr gelang. Danach wurde es ein offenes und zerfahrenes Spiel. Der eingewechselte Mosavi erhitzte durch einige unfaire Aktionen die Gemüter auf Seiten der Gäste und so kam es immer wieder zu Nickligkeiten, was den Spielfluss zerstörte. In der 70. Minute kam dann noch eine klare Fehlentscheidung des ansonsten gut und ruhig leitenden Schiedsrichters Kirchhoff hinzu. Bei einem Befreiungsschlag der Gastgeber ging zunächst Zille zum Ball, der vorher zwei Meter aus dem Abseits kam. Der durchrutschende Ball landete bei Hossein Mosavi, der ebenfalls einen knappen Meter im Abseits stand und der nun alleine auf Ecknigk zu gehen und zum 2:1 einschieben konnte. Trotz schwindender Kräfte versuchte der WFV nochmal zurückzukommen, aber die Angriffsbemühungen wurden immer schwerer. In der 73. Minute wurde bei einem Abspiel Knothe im Strafraum deutlich am Schienbein getroffen, der Pfiff blieb aber auch hier aus. Im Gegenzug hatte der WFV allerdings auch Glück, als der Schiedsrichter ein Foul außerhalb des Strafraums legte, obwohl es innerhalb war. Ebenfalls hatte Marcel Scholz Glück, als er bei einem taktischen Foul im Mittelfeld doch recht grob zugriff und dort anstatt Gelb auch eine andere Farbe hätte sehen können. In Minute 76 hatte Alexander Beutner nochmal die Möglichkeit zum Ausgleich, nach einer Kopfballverlängerung von Wilnewski kam er im Strafraum aus 9 Metern zum Schuss, geriet aber in Rücklage und bekam somit keinen richtigen Druck hinter den Ball, sodass sein Schuss vom SG-Keeper gehalten werden konnte. Zwei Minuten später fiel dann die Entscheidung. Nach einem weiten Abschlag landete mit etwas Glück der Ball im Lauf von Mosavi, der aus 12 Meter Ecknigk keine Chance ließ und das 3:1 erzielte. So blieb es dann auch bis zum Schluss. Sichtlicht enttäuscht saßen die Schwarz-Gelben nach dem Spiel noch eine Weile auf dem Rasen, aber spätestens nachdem man die Ergebnisse von den anderen Partien gehört hatte, wusste man, dass es nur noch eine geringe Chance auf den Klassenerhalt gibt. Die Pause über Pfingsten sollten alle nutzen, um nochmal Kräfte zu sammeln, damit in den letzten drei Spielen nochmal alles für den WFV rausgehauen werden kann. Vielleicht klappt gibt es ja doch noch ein Wunder!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner, A. Wolf, K. Guttmann – M. Wilnewski – E. Mulic, M. Weiß, M. Scholz, C. Hofmeister – O. Knothe, Z. Alizada(73.) – Reserve: F. Bornschein, S. Rosenheinrich(73.)
WFV mit guter Moral in Löbitz11.05.2018



Am vergangenen Mittwoch stand das letzte Nachholespiel vom März auf dem Programm. Bei sommerlichen Temperaturen reiste die Mannschaft von Trainergespann Henze/Weiß zum Tabellendritten nach Löbitz. Im Gegensatz zu den Gastgebern, bei denen der gesamte Kader zur Verfügung stand, waren lediglich 12 Akteure, von denen auch zwei verletzt ins Spiel gingen, für den WFV dabei. Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Schwarz-Gelben. Libero Andreas Wolf rutschte ein Befreiungsschlag über den Spann und landete beim Löbitzer Stürmer Dörl, der mit einem Heber über Ersatzkeeper Exner das 1:0 erzielte. Danach kam der WFV besser ins Spiel. Marcus Wilnewski hatte mit einer Doppelchance den Ausgleich auf dem Fuß, erst hielt der Löbitzer Schlussmann seinen Schuss aus 11 Metern danach verzog Wilnewski mit dem schwächeren linken Fuß den Nachschuss über das Gehäuse. Nur wenige Minuten später hatte Christian Hofmeister über rechts kommend die nächste vielversprechende Möglichkeit, aber auch sein Schuss ging knapp drüber. Durch einen Konter in der 14 Minute kamen die Gastgeber mit ihrer zweiten Chance im Spiel auch zum zweiten Tor. Naujoks flankte von der rechten Seite auf Hans Meier, der locker zum 2:0 einköpfte. Kurz darauf hatte der WFV bei einem Pfostentreffer Glück, dass der Rückstand nicht höher wurde. Nach dieser kurzen Auszeit spielten die Gäste aber wieder ansehnlichen Fußball und ließen den Ball gut laufen. Folglich entstanden die nächsten Tormöglichkeiten. Nach einem Zuspiel von Wilnewski kam Oliver Knothe in der 24. Minute im Strafraum zum Abschluss, doch auch sein Schuss ging wenige Zentimeter über das Tor. In der 28. Minute war es dann aber soweit. Mit einem Außenristpass von Scholz in den Lauf von Knothe konnte dieser über die linke Seite den mitgelaufenen Zaman Alizada in Szene bringen. Alizada ließ mit einem Haken noch einen Gegenspieler stehen und zog dann in die kurze Ecke zum längst überfälligen Anschlusstreffer ab. Bis kurz vor der Pause gab es zunächst keine Torszenen mehr. Nach einem Foulspiel an Alizada hätte Schiedsrichter Rockitta in der 38. Minute allerdings auf Strafstoß für den WFV entscheiden müssen. In der 44. Minute brachte dann Wilnewski eine Flanke von rechts in den Strafraum, wo im Gewühl Christian Hofmeister am schnellsten schaltete und mit links das 2:2 erzielte. Damit ging es dann in die Pause. Nach der Halbzeit verflachte das Spiel ein wenig. In der 53. Minute fehlte dann bei einem Löbitzer Angriff die Abstimmung im Weißenfelser Mittelfeld , sodass die Gegenspieler zu viel Platz zum Spielen hatten.So konnte Erik Fengler im rechten Strafraumeck freigespielt werden, der Maik Exner bei seinem Schuss unter die Latte zum 3:2 keine Chance ließ. Wenige Minuten später legte Marcel Scholz nach einem Standard per Kopf quer auf Wilnewski und Beutner, die aber beide nicht an den Ball kamen. In der 65. Minute verunglückte Exner ein Abschlag, sodass er direkt in den Fuß von Naujoks sprang. Dieser schickte Sebastian Hüttig, den die WFV-Abwehr noch erfolglos versuchte ins Abseits zu stellen und der mit einem Schuss gegen die Laufrichtung das 4:2 erzielte. Kurz darauf musste der Torschütze verletzt ausgewechselt werden. Bei einem Zweikampf rutschte Scholz weg und fiel mir seinem Körper in das Sprunggelenk von Hüttig. Wir wünsche ihm an dieser Stelle gute Besserung! Das Spiel wurde nun unruhiger, da Schiedsrichter Rockitta sehr kleinlich pfiff, viele Fehlentscheidungen traf und das ansonsten faire Spiel mit unnötigen gelben Karten unterband. Der WFV gab trotz des erneuten Rückschlags nicht auf und erspielte sich nun wieder Torchancen. Nach einer Flanke von Knothe in der 73. Minute nahm Wilnewski den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes an und musste ihn nur noch aufs Tor bringen. Doch er schoss mit links zur Weißenfelser Verzweiflung über das Löbitzer Gehäuse. Nur wenige Minuten später kam nach einer erneuten Freistoßflanke von Knothe Wilnewski am langen Pfosten zum Kopfball. Er setzte ihn über den Keeper in die Lange Ecke, doch der Ball tropfte von der Querlatte zurück ins Feld. Als nun bei manchen WFV-Akeuren die Köpfe runter gingen, machte Routinier Marco Rosenthal, der an diesem Tag mit aushalf, den Weißenfelser Anhängern wieder Hoffnung. Michel Ecknigk, der für den angeschlagenen Gewinner ins Spiel kam und heute als Feldspieler ran musste, legte eine Freistoßflanke von Knothe quer und Rosenthal drückte den Ball aus spitzem Winkel über die Linie. Nun schienen die Gastgeber verunsichert. Nur zwei Minuten später (85. Minute) eroberten die Henze-Schützlinge im Mittelfeld den Ball. Christian Hofmeister spielte mit Wilnewski einen schönen Doppelpass, Knothe ließ clever durch und zog seinen Gegenspieler mit, sodass Hofmeister in den Strafraum gehen konnte und das vielumjubelte 4:4 erzielte. Kurz vor Schluss hatte der WFV noch eine gute Freistoßchance hakbrechts vor dem Strafraum. Oli Knothe brachte den Ball über die Mauer, doch Löbitz Schlussmann tauchte ab, holte den Ball aus der Ecke und sicherte damit das 4:4. Dabei blieb es dann letztendlich. Den Jungs kann man für diese doppelte Aufholjagd nur gratulieren. Auch wenn der Punkt aufgrund des deutlichen Chancenübergewichts am Ende eigentlich zu wenig ist für den Abstiegskampf, war es doch ein Punkt für die Moral. Mit dem fast letzten Aufgebot, wo sich alle durchbissen, zwei mal so zurückzukommen sollte für die letzten Spiele nochmal Aufschwung geben! Vor allem Daniel Nürnberger, der mit einem angerissenen Außenband auflief, aber auch allen anderen Akteuren kann man nicht vorwerfen, dass sie nicht alles für den WFV geben. Auch wenn noch zu viele Fehler im Spiel sind, sind die letzten gezeigten Leistungen eigentlich nicht die eines Tabellenletzten. So weiter machen Jungs, dann sollten die nötigen Punkte für den Klassenerhalt noch möglich sein!

Der WFV spielte mit: M. Exner – D. Nürnberger, A. Wolf, M. Rosenthal – A. Beutner, M. Wilnewski – M. Gewinner(75.), M. Scholz, C. Hofmeister – O. Knothe, Z. Alizada – Reserve: M. Ecknigk
Am Ende reichten die Kräfte nicht in Mertendorf08.05.2018



Am vergangenen Wochenende stand das Spiel Tabellenerster gegen Tabellenletzter auf dem Programm in der Kreisliga Staffel I. Die Mannschaft von Trainergespann Henze/Weiß musste auswärts bei dem unangefochtenen Spitzenreiter SG Mertendorf/Molau antreten. Die Vorzeichen standen nicht sonderlich gut, da nur 12 fitte Spieler die Reise mit antraten. Zu Beginn sahen die Zuschauer aber ein Spiel, in dem nicht zu erkennen war, dass der Tabellenletzte zu Gast war. Es war ein offenes Spiel, in dem der WFV gut mithielt und auch spielerisch sich nicht versteckte. Die erste Aktion brachte dann auch gleich die frühe Führung. Nach einem missglückten Abschlag nahm Marcus Wilnewski den Ball an und zog aus ca. 21 Metern volley ab, sodass der Ball unhaltbar im langen Eck zum 0:1 einschlug. Die Führung hielt aber nicht lange. In der 13. Minute verlängerte Alexander Seyfarth einen Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf über Wilnewski und den herausgelaufenen WFV-Keeper Ecknigk zum 1:1 ins Tor. Doch der WFV blieb weiterhin gut im Spiel. Kay Guttmann, der als Stürmer fungierte ging bei einem versuchten Aufbauspiel der Hausherren dazwischen und konnte fast das zweite Tor für den WFV erzielen. Er wurde allerdings vom letzten Mann am Trikot gehalten, sodass er den Ball nicht mehr kontrolliert am Hüter vorbeibrachte. Hätte er sich in dieser Situation fallen gelassen, wäre wohl ein Platzverweis wir die Gastgeber die Konsequenz gewesen. Mertendorf versuchte ihre schnellen Außenstürmer ins Spiel zu bekommen, was ihnen in der ersten Halbzeit aber wenig gelang. Der WFV konnte sich mit einigen gute Ballstafetten immer wieder befreien und Akzente nach vorne setzen. In der 35. Minute schlug Libero Andreas Wolf mal einen weiten Ball von hinten heraus genau in den Lauf von Oliver Knothe, der sich im Laufduell gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und mit seinem schwächeren rechten Fuß ins lange Ecke das 1:2 erzielen konnte. Noch vor der Halbzeit hatten die Gäste eine gute Möglichkeit, um die Führung sogar zu erhöhen. Nachdem Knothe auf der linken Seite in Szene gesetzt wurde, legte er zurück auf Maik Gewinner, der mit Schwung kommend völlig frei am 16er zum Abschluss kam. Sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. Mit ein wenig mehr Übersicht hätte er den Ball aber auch erst noch mitnehmen können oder den noch besser postierten Kapitän Maik Weiß, der extra an seinem Geburtstag und Hochzeitstag mitgereist war, anspielen können. So blieb es beim 1:2 zur Pause. Nach der Halbzeit machten die Hausherren mit Rückenwind deutlich mehr Druck. Unsere Jungs konnten sich nun wenig befreien. Die ersten Torschüsse gingen allerdings alle über das Gehäuse von Ecknigk. In der 50. Minute bekamen die Hausherren auf der linken Seite einen Freistoß zugesprochen. Während Schiedsrichter Skupin noch mit zwei Verteidigern des WFV sprach, führte die SG den Freistoß schnell aus, wodurch Johannes Voigt am 16er frei zum Schuss kam und dieser im langen Eck einschlug. Ein wenig fragend schauten unsere Hinterleute den Schiedsrichter an, warum er diesen Ball nicht erst mit einem Pfiff freigab, zumal er selber noch im Gespräch mit den Akteuren war. Drei Minuten später gab es den nächsten Rückschlag für die Gäste. Bei einer Glanztat von WFV-Keeper Ecknigk krachte dieser mit dem Knie gegen den Eisenpfosten und musste wenige Augenblicke später das Spielfeld verlassen. Da zuvor Coach Henze seinen einzig fiten Auswechselspieler brachte, zog sich der verletzte Daniel Nürnberg das Trikot über und kam als Verteidiger herein. Wilnewski ging für den verletzten Ecknigk ins Tor. Hoffen wir, dass seine Verletzung nicht so schlimm ist und wünschen ihm eine schnelle Genesung. In der 66. Minute machte Schiedsrichter Skupin erneut eine unglückliche Entscheidung. Er entschied bei der Balleroberung von Knothe fälschlicherweise auf Freistoß für die Hausherren. Diesen zirkelte Seyfarth um die Mauer ins kurze Eck zum 3:2. Wilnewski war zwar noch mit den Fingern dran, konnte den Ball aber nicht mehr um den Pfosten lenken. Danach überrannten die Hausherren mit ihren schnellen Stürmern förmlich unsere Jungs. Es kam kaum noch zur Entlastung, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis das nächste Tor fiel. In der 71. Minute war es dann Maximilian Kranz der am schnellsten schaltete und mit der Picke das 4:2 erzielte. Die Kräfte waren nun auch bei unseren Jungs am Ende und man versuchte jetzt nur noch Schadensbegrenzung. In der 81. Minute bereitete der beste Mann auf dem Platz, Alexander Seyfarth dann noch das 5:2 durch Schmelzer vor, der freistehend aus 11 Metern Wilnewski keine Chance ließ. Dies war dann auch der Endstand. Am Ende ein verdienter Sieg für die Hausherren, der aber wieder einen faden Beigeschmack für unsere Mannschaft hatte. Eigentlich nicht schlecht gespielt, die Chancen auch mal genutzt, am Ende aber wieder mit einigem Pech und Verletzungssorgen als Verlierer den Platz verlassen. Bis zum Mittwoch heißt es nun schnell Wunden lecken, denn dann steht das letzte Nachholspiel in Löbitz auf dem Programm, was ebenfalls eine unangenehme Aufgabe werden wird.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk(64.) – M. Siermann, A. Wolf, M. Timpel(50.) – M. Wilnewski, A. Beutner – M. Gewinner, M. Weiß, C. Hofmeister – O. Knothe, K. Guttmann – Reserve: D. Nürnberger(64.), Z. Alizada(50.)
Gute Leistung mit Punktgewinn am Ende zu wenig01.05.2018



Am 20. Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises standen sich vergangen Samstag der WFV und die LSG Goseck an der Selauer Straße gegenüber. Die Hausherren benötigten unbedingt einen Sieg, um nicht den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Da die Gäste bisher eine starke Saison spielten, wusste man, dass es eine sehr schwere Aufgabe werden würde. Zudem erreichten Trainergespann Henze/Weiß mehrere Absagen vor dem Spiel, sodass nur 12 Akteure im Kader standen. Unter den Absagen war auch die von Keeper Michel Ecknigk, der in diesem Spiel von Marcus Wilnewski im Tor vertreten wurde. Eine Entscheidung, die aus dem Kreise der Mannschaft getroffen wurde. Das Spiel begann mit Abtasten beider Mannschaften, wobei der WFV von hinten heraus versuchte das Spiel zu übernehmen. Leider misslang das in der 9. Minute, als Maik Weiß ein Rückspiel genau in den Lauf des Gosecker Patrick Pusch brachte und dieser im Eins gegen Eins Wilnewski keine Chance ließ und das 0:1 erzielte. Damit begann die Partie für unsere Jungs denkbar unglücklich, aber sie ließen sich davon nicht beeinflussen. Goseck zog sich mit der Führung ein wenig zurück und überließ den Hausherren das Spiel. Mehr als zwei Fernschüssen sprangen für den WFV aber zunächst nicht heraus. Außer einem Freistoß, den Wilnewski mühelos entschärfen konnte, hatte aber auch Goseck im ersten Spielabschnitt keine weitere nennenswerte Szene. In der 32. Minute hatte nach Flanke von Maik Gewinner, der über die linke Seite kam, Eldin Mulic die riesen Chance auf den Ausgleich, doch seine Direktabnahme im 5-Meterraum ging knapp über das Gehäuse. Kurz vor der Pause hatte dann Marcel Scholz die nächste große Gelegenheit. Gosecks Schlussmann verunglückte ein Abschlag und fiel Scholz direkt auf Höhe der Strafraumgrenze in die Füße, sodass er den Ball nur aufs leere Tor bringen musste. Sein Schuss ging aber leider ebenfalls knapp drüber. So blieb es beim 0:1 zur Pause. Der zweite Spielabschnitt begann dann ähnlich wie der erste. Das Spiel lief hauptsächlich zwischen den 16ern ab, wobei die Hausherren mehr Ballbesitz hatten. Goseck bekam immer wieder Probleme in der Zuordnung, da auch die Weißenfelser Verteidiger sich mit ins Spiel einbrachten. Im Vergleich zu den vergangenen Spielen lief der Ball deutlich besser in den eigenen Reihen und man hatte wenig Ballverluste. Nur die Durchschlagskraft nach vorne fehlte noch. Mit zunehmender Spielzeit gingen die Hausherren mehr Risiko, sodass für Goseck in ihren Kontern mehr Räume entstanden. In der 60. Spielminute musste der WFV nach einem Foulspiel an Daniel Nürnberger einen schmerzlichen Verlust hinnehmen. Er riss sich bei dieser Aktion das Außenband im linken Sprunggelenk und wird für den Rest der Saison ausfallen. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung! Für ihn kam Martin Timpel ins Spiel und machte seine Sache ordentlich. Die Hausherren erhöhten nun den Druck und kamen nun auch zu Torchancen. Einen Schuss von Scholz konnte Gosecks Keeper Weiß nur prallen lassen, sodass die Möglichkeit zum Nachschuss da war, doch vor dem einschussbereiten Alexander Beutner konnte der Ball zur Ecke geklärt werden. In der 76. Minute platzte dann endlich der Knoten. Nach Zuspiel von Weiß setzte sich Guttmann zentral kommend bis an den Strafraum durch und zog aus 16 Metern ab. Der Ball hatte zwar nicht viel Geschwindigkeit, wurde aber länger und länger, bis er schließlich mit Hilfe des Innenpfostens im Gosecker Tor landete zum vielumjubelten 1:1. Goseck hatte danach noch eine Gelegenheit, in der Wilnewski bei einem Ball gegen die Laufrichtung abtauchen musste und parieren konnte. In der 80. Minute köpfte Marco Rosenthal das vermeintliche 2:1, doch er wurde von Schiedsrichter Spröte zurückgepfiffen. Er entschied auf Abseits, wobei es eine sehr knappe Entscheidung war. Kurz vor dem Ende gab es dann noch eine große Doppelchance für den WFV. Nach einer Hereingabe von rechts bekam erst Eldin Mulic den Ball nicht über die Linie als sich Torhüter und ein Gosecker Spieler in seine Versuche hineinwarfen und dann verfehlte Alexander Beutner beim Nachschuss auch nur um Zentimeter das Tor. In der letzten Aktion des Spiels stand Schiedsrichter Spröte dann im Mittelpunkt, der eine sehr kleinliche Spielführung hatte und bei einem recht fairen Spiel unnötigerweise am Ende 7 gelbe Karten verteilte. Nachdem Andreas Wolf einen Einwurf verlängerte, geriet der Ball an die Hand des Gosecker Verteidigers, wo es hätte auch Elfmeter geben können, da Rosenthal hinter ihm stehend einschussbereit war. Auch wenn dies keine eindeutige Szene war, hätte man ein wenig Glück an diesem Tag gebrauchen können und am Ende auch verdient gehabt, da man doch die bessere Mannschaft war. So blieb es aber beim 1:1, was an sich zu wenig war, auch wenn alle Konkurrenten im Tabellenkeller verloren. Nächste Woche muss man nun erneut sein Glück beim Tabellenführer in Mertendorf versuchen. Mit einer ähnlichen Leistung ist aber auch dort was zu holen. Man sollte darauf jetzt aufbauen!

Der WFV spielte mit: M. Wilnewski – M. Siermann, A. Wolf, D. Nürnberger(60.) – A. Beutner, M. Weiß – M. Gewinner, M. Scholz, K. Guttmann – E. Mulic, M. Rosenthal – Reserve: M. Exner, M. Timpel(60.)
Negativserie hält weiter an24.04.2018



Am vergangenen Wochenende war die Mannschaft um Trainergespann Henze/Weiß zu Gast bei der Fortuna in Leißling zum fälligen Punktspiel. Trotz ein paar Ausfällen, standen 14 Akteure zur Verfügung, sodass eine schlagfertige Truppe für den WFV auf dem Platz stand. Das Spiel begann bei sommerlichen Temperaturen sehr verhalten. Beide Teams tasteten sich ab und wollten keine Fehler machen. So blieb die Anfangsphase ereignislos. In der 15. Minute entstand dann der erste sehenswerte Angriff der Gäste. Über die rechte Seite wurde Andreas Wolf von Guttmann freigespielt und brachte den Ball flach in den 16er auf Zaman Alizada, der den Ball kurz mitnahm und unhaltbar zum 0:1 aus 7 Metern unter die Latte nagelte. Somit gelang dem WFV zumindest schon mal etwas, was die letzten Spiele ausblieb, nämlich gleich mit der ersten Torchance in Führung zu gehen. Mit dieser Führung spielte man auch etwas sicherer und ließ zunächst weiterhin keine Möglichkeiten des Gegners zu. In der 22. Minute hatte dann sogar Maik Gewinner die Möglichkeit das zweite Tor zu erzielen, doch sein Kopfball nach Flanke von Guttmann wurde noch von einem Leißlinger Spieler abgefälscht, sodass Fortuna-Keeper Weinitz den Ball entschärfen konnte. Danach wurden die Hausherren stärker und beim WFV schlichen sich mehr und mehr die alten Probleme im Spielaufbau ein. Unkonzentriertheiten, ungenaue Abspiele und schlechte Ballannahmen luden den Gegner nun förmlich ein. Zudem kam man nicht mehr richtig in die Zweikämpfe und stand zu weit von den Gegenspielern entfernt. So wurde in der 26. Minute auf der rechten Seite Tony Vater alleine gelassen, der eine scharfe Hereingabe auf den zweiten Pfosten des WFV-Gehäuses brachte, wo Nico Modrozinski zur Stelle war und das 1:1 erzielte. Jetzt war es wieder ein offenes Spiel, wobei die Fortuna nach vorne gefährlicher waren. Bei unseren Jungs merkte man nun wieder eine gewisse Verunsicherung in den Aktionen an, wodurch der Spielfluss wieder verloren ging. Kurz vor der Pause fing Tony Vater einen Querpass von Matthias Siermann ab, bediente Christian Pauli, der aus kurzer Distanz mit Vollspann abzog und zum 2:1 traf. Ecknigk im WFV-Gehäuse bekam zwar noch die Finger an den Ball, konnte den wuchtigen Schuss jedoch nicht platzieren. So ging es mit dem Rückstand in die Pause, wo sich die Mannschaft in der Kabine teilweise gegenseitig über die entstandenen Fehler beschuldigte. Nach der Pause verteilte man dann zu allem Übel noch ein Gastgeschenk. WFV-Keeper Ecknigk konnte eine harmlose Flanke nicht festhalten, sodass Modrozinski der Ball vor die Füße sprang und er das 3:1 erzielen konnte. Die Moral schien da bei den Gästen schon fast wieder gebrochen. Die Köpfe gingen runter und Leißling kam nur wenige Minuten später zur nächsten Großchance durch Modrozinski, der den Ball aus kurzer Distanz aber knapp über das Tor schoss. Erst ab der 70. Minute raffte sich der WFV nochmal auf und kam wieder besser ins Spiel und auch mehr in die Leißlinger Hälfte. Der ein oder andere Standard schien auch vielversprechend zu sein, konnte aber leider nicht genutzt werden. Durch die aufrückende Abwehr kamen die Hausherren nun zu Kontern, wo Michel Ecknigk einen Schuss von Vater gerade noch mit den Fingerspitzen über den Querbalken bringen konnte. Die beste Möglichkeit für den WFV hatte der aufgerückte Kapitän Alexander Beutner in der 88. Minute, als er alleingehend kurz vor dem Einschieben ins Tor noch vom Leißlinger Starke gehindert werden konnte. Kurz vor dem Abpfiff verfehlte Andreas Wolfs Schuss aus 13 Metern auch nur knapp das Leißlinger Tor. So blieb es am Ende bei der verdienten Niederlage in Leißling, die den WFV noch tiefer in die Krise stürzen lässt, da die Mitkonkurrenten um den Abstieg gepunktet haben und man nun mit 4 Zählern hinter dem rettenden Ufer steht. Am kommenden Wochenende wartet mit der LSG Goseck ein schwerer Gegner auf unsere Mannschaft, gegen die man in der Hinrunde die höchste Niederlage der Saison einstecken musste. Hoffen wir, dass unsere Jungs dagegenhalten können, um etwas Zählbares an der Selauer Straße behalten zu können.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, D. Nürnberger, A. Beutner – A. Wolf, M. Gewinner – E. Mulic, M. Scholz, K. Guttmann – O. Knothe, Z. Alizada(46.) – Reserve: S. Rosenheinrich(46.,83.), M. Timpel(83.), M. Wilnewski
WFV wieder ohne Punkte17.04.2018



Am 18. Spieltag der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I begrüßte der WFV vergangenen Samstag den Stadtnachbarn Grün-Weiß Langendorf an der Selauer Straße zum fälligen Punktspiel. In der Vorrunde ging man als verdienter Verlierer vom Platz und wollte im Heimspiel nun Wiedergutmachung betreiben. Mit 15 Spielern standen Trainergespann Henze/Weiß ein ordentlicher Kader zur Verfügung. Auch das Wetter spielte mit und lockte zahlreiche Zuschauer auf den Fußballplatz. Der WFV begann recht nervös. Man versuchte von hinten heraus spielerisch zu agieren, was selten gelang. Ungenaue Zuspiele, schlechte Ballannahmen oder hastige Aktionen prägten die Anfangsphase der Schwarz-Gelben, wodurch die zunächst abwartenden Gäste sofort ins Spiel gebracht wurden. Durch schnelles Umschalten brachten sie die Hintermannschaft der Hausherren öfters in Schwierigkeiten. In der 7. Spielminute brachte Czepluch einen abgewehrten Einwurf einfach mal in den WFV-Strafraum. Dort kam WFV-Keeper Ecknigk heraus, musste allerdings gegen die Sonne schauen und unterlief somit den aufspringenden Ball, sodass Langendorfs Daniel Gebühr nur noch zum 0:1 einschieben brauchte. Danach wurde das Spiel der Hausherren nicht viel besser. Erneute Fehler im Spielaufbau spielten den schnellen Langendorfer Kontern in die Karten, die nur auf solche Fehler lauerten. Diese blieben aber unbestraft, da der letzte Ball der Gäste zu ungenau war oder der Abschluss das WFV-Gehäuse verfehlte. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnte die Nervosität bei unserer Mannschaft abgestellt werden und die ersten Angriffsbemühungen gingen Richtung Langendorfer Tor. Die gefährlicheren Aktionen hatten jedoch weiterhin die Grün-Weißen. Zur Halbzeit blieb es aber beim 0:1. Nach der Pause wollten unsere Jungs nun endlich zielstrebiger nach vorne spielen und zu ihrem Spiel finden. Doch dieses Unterfangen wurde gleich zu Nichte gemacht, da Langendorfs Wahren im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde und es zurecht Strafstoß für die Gäste gab. Max Schnürer legte sich den Ball zurecht und zielte in die rechte untere Ecke, wohin auch Michel Ecknigk abtauchte und den Ball parieren konnte. Beim Nachsetzen war Ecknigk erneut zur Stelle und hielt den Ball fest. Somit machte er seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut und hielt sein Team im Spiel. Eins, zwei Umstellungen beim WFV brachten dann auch ein wenig Unordnung in die Hintermannschaft der Gäste, die daraufhin sich etwas zurückzogen und dem WFV das Spiel überließen. Zudem haderten sie mit einigen Entscheidungen des ansonsten gutleitenden Schiedsrichters Franke, der in ein paar strittigen Aktionen immer für den WFV entschied. Torchancen unserer Mannschaft blieben jedoch weiterhin Mangelware. Einen Freistoß von Maik Weiß konnte Hädrich parieren. Ein weiterer abgefälschter Schuss von Scholz verfehle das Gehäuse um einen knappen Meter. Zum Ende hin warfen die Schwarz-Gelben zwar nochmal alles nach vorne, jedoch gingen die Kräfte auch zu Ende und man kam nicht mehr entscheiden in den Langendorfer Strafraum. Ausnahme war die 90. Minute. Nach einem Ball über die Abwehr war es Maik Gewinner, der an den Ball kam und ihn über den herauseilenden Gästekeeper ins Tor heben wollte. Jedoch konnte Hädrich im Langendorfer Tor den Ball mit den Fingerspitzen entschärfen. So blieb es am Ende beim 0:1 für Grün-Weiß, was alles in allem auch verdient war. Erneut schaffte man es nicht, in einem engen Spiel zumindest einen Punkt mitzunehmen. Langsam ist es schon sehr frustrierend für alle Beteiligten, da der drohende Abstieg damit immer näher rückt und man dringend Punkte braucht, um diesen zu entgehen. Das Beste für die kommenden Spiele wird es sein, gar nicht weiter auf die Tabelle oder andere Partien zu schauen, sondern jedes Spiel aufs Neue als Endspiel anzunehmen und doch noch die Wende zu schaffen. Aber das geht auf alle Fälle nur gemeinsam als Team!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Timpel(74.), A. Wolf, M. Siermann – M. Wilnewski(39.), M. Gewinner – C. Hofmeister, M. Weiß, K. Guttmann – E. Mulic(78.), M. Scholz – Reserve: M. Exner, F. Bornschein(74.), D. Nürnberger(39.), Z. Alizada(78.)
Schwache Vorstellung in Herrengosserstedt09.04.2018



Am vergangenen Wochenende stand das nächste Nachholspiel für den WFV auf dem Programm. Bei bestem Fußballwetter trat unsere Mannschaft die lange Auswärtsfahrt zur Reserve des ESV Herrengosserstedt an. Leider standen Coach Henze drei Akteure nicht zur Verfügung, sodass Marco Rosenthal von den Alten Herren mit in den Kader berufen werden musste. Das Spiel begann für den WFV recht gut. In der 7. Spielminute setze Maik Weiß einen Freistoß an die Unterkante des Querbalkens, wovon der Ball leider nicht hinter die Linie sprang. Im Nachsetzen scheiterte Zaman Alizada, als er den Ball nicht ins leere Tor köpfen konnte. Danach wurden die Hausherren besser und kamen durch ihren ersten Angriff zur Führung. Durch einen Konter stand die Hintermannschaft des WFV nicht gut und Maik Grottel konnte zum 1:0 vollenden. Die nächste gute Möglichkeit der Gastgeber ließ nicht lang auf sich warten. Doch Ecknigk im WFV-Gehäuse war zur Stelle. Nach einem Foulspiel im Strafraum der ESV-Reserve hätte es in der 25. Minute bereits Elfmeter geben können für den WFV, was es bei einer ähnlichen Aktion dann in der 31. Minute gab. Dort wurde Maik Weiß unsanft von den Beinen geholt und Schiedsrichter Vollrath entschied nun folgerichtig auf Strafstoß. Diesen verwandelte Oliver Knothe mittig zum 1:1-Ausgleich. So richtig Spielfluss bekamen unsere Jungs jedoch weiter nicht hin. Auch die Lauf- und Kampfbereitschaft, die in den beiden ersten Spielen noch zu sehen war, wurde an diesem Tag nicht so gezeigt. Kurz vor der Pause stand die Hintermannschaft des WFV bei einem verunglückten Freistoß von Weiß sehr hoch, sodass die Hausherren erneut in Überzahl zum Konter kamen. Ecknigk kam zudem aus seinem Tor heraus, erreichte den Ball aber nicht und wurde von Grottel umlaufen, sodass dieser mühelos zum 2:1 einschieben konnte. So ging es in die Pause. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie total. Beide Mannschaften zeigte wenig Offensivfußball und so verging die Zeit für den WFV, um noch etwas Zählbares mitzunehmen. In der 72. Minute hatte nach Vorlage von Knothe Marco Rosenthal die Möglichkeit, verzog aber mit dem schwächeren linken Fuß den Schuss am Tor vorbei. Leider fiel unserer Mannschaft nicht mehr wirklich was ein, da das Spiel auch sehr zerfahren war und viele Ballverluste, Annahme- sowie Abspielfehler ein gepflegtes Kombinationsspiel verhinderten. So verging die Zeit und Schiedsrichter Vollrath pfiff zudem die zweite Halbzeit nach nur 44 Minuten ab. Man hatte allerdings auch nicht das Gefühl, dass hier noch der Ausgleichstreffer fallen würde. So ging man letztendlich erneut als Verlierer vom Platz. Leider fehlte der Mannschaft an diesem Tag der nötige Biss, den es braucht, um solche unschönen Spiele zu gewinnen und sich aus dem Tabellenkeller heraus zu arbeiten. Die Aufgaben werden nicht leichter und die Spiele nicht mehr. Es müssen langsam Punkte eingefahren werden, damit der WFV nicht absteigt. Jedes Spiel sollte nun als Endspiel angesehen werden. Man sollte auch nicht mit den vergangenen Spielen hadern, sondern nach vorne schauen und an die eigenen Stärken glauben, sich anfeuern, um gemeinsam die Wende zu schaffen!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner, D. Nürnberger, M. Siermann – A. Wolf, M. Rosenthal(82.) – C. Hofmeister, M. Weiß, K. Guttmann – O. Knothe, Z. Alizada(46.) – Reserve: M. Timpel(82.), M. Gewinner(46.)
Viel Gutes, aber auch alte Probleme zum Rückrundenauftakt am Osterwochenende03.04.2018



Nachdem der späte Wintereinbruch im März für zahlreiche Spielabsagen sorgte und somit auch eine halbwegs normale Vorbereitung zu Nichte machte, wurde das Osterwochenende gleich für zwei Nachholspiele genutzt. Am Ostersamstag begrüßte der WFV an der Selauer Straße den SV Teuchern, bei dem man im Hinspiel eine knappe 0:1-Niederlage hinnehmen musste. Ähnlich eng sollte auch diese Partie ablaufen. Glücklicherweise standen zum Auftakt dem Trainergespann Henze/Weiß 15 Akteure zur Verfügung, sodass man fast aus dem Vollen schöpfen konnte. Das Spiel begann auf dem noch winterlich mitgenommenen, unebenen Geläuf verhaltend. Beide Teams tasteten sich ab und wollten zunächst keine Fehler machen. Doch schon nach 10 Minuten übernahmen die Hausherren allmählich das Spielgeschehen. Die Gäste zogen sich weitestgehend zurück, sodass die WFV-Abwehr kontrolliert aus der Abwehr heraus das Spiel aufbauen konnte. Durch einige erste gute Kombinationen wurde auf der rechten Seite Kay Guttmann oft freigespielt, sodass er bis in den Strafraum vordringen konnte. Leider waren die ersten Abspiele vor dem Tor zu ungenau oder der Abschluss kam zu spät. In der 27. Spielminute setzte sich dann erneut Guttmann über die rechte Seite bis in den 16er durch und wurde dort unsanft von den Beinen geholt. Schiedsrichter Harnisch entschied folgerichtig auf Strafstoß. Oliver Knothe legte sich den Ball zurecht, zog ihn aber ein wenig zu hoch an den Querbalken. Beim Nachschuss stand er dann laut Regelwerk im Abseits. Das war ein Weckruf für die Gäste, die jetzt durch ihre schnelle Stürmer zu den ersten Torchancen kamen. Doch Michel Ecknigk im Gehäuse des WFV verhinderte mit zwei starken Reflexen den Rückstand. Kurz vor der Pause hatten die Hausherren wieder die Möglichkeit zum Führungstreffer durch Marcel Scholz. Nach guter Vorarbeit von Hofmeister schoss er den Ball mit links gegen die Laufrichtung des Hüters ans Lattenkreuz. Somit ging es torlos in die Pause. Nach der Pause wollten unsere Jungs gleich weiter druckvoll agieren, um endlich in Führung zu gehen. In der 53. Minute gelang dies dann auch durch gutes Pressing beim Aufbauspiel der Gäste. So konnte Kay Guttmann den Ball in der gegnerischen Hälfte erkämpfen und bediente nach Doppelpass mit Scholz wiederum diesen, der das erlösenden 1:0 für die Hausherren erzielte. Doch gleich im Gegenangriff musste erneut Ecknigk zur Stelle sein und pflückte einen gefährlichen Flankenball herunter. Das Spiel verlagerte sich nun mehr ins Mittelfeld. Der WFV versuchte noch den ein oder anderen Konter zu nutzen, konnte aber die Vorentscheidung nicht erzielen. Die größte Möglichkeit für die Teucherner gab es 10 Minuten vor dem Ende, als Andreas Wolf eine scharfe Hereingabe abwehren wollte, er aber den Ball damit aufs eigene Tor ablenkte und erneut Michel Ecknigk, der am Ende der entscheidende Akteur für den WFV war, den Sieg für unsere Mannschaft festhielt. Somit erkämpfte man sich diesen nicht unverdienten, sehr wichtigen Heimsieg zum Rückrundenauftakt. Am gestrigen Ostermontag wollten unsere Jungs gleich nachziehen und weitere drei Punkte im Abstiegskampf einfahren. Der Gegner zum erneuten Heimspiel war die SG Billroda/Wohlmirstedt, die immer nicht einfach zu bespielen war in der Vergangenheit. Leider erschien der angesetzte Schiedsrichter Bernd Hesse nicht, sodass Uwe Nürnberger kurzfristig einsprang, um die Partie zu leiten. An großes Dankeschön an ihn an dieser Stelle. Bei bestem Frühlingswetter konnte die Partie unter den Augen von zahlreichen Zuschauern mit etwas Verspätung beginnen. Es gab ein Novum in dieser Saison, so konnte doch Trainer Henze exakt die gleiche Mannschaft aufstellen wie gegen Teuchern. Leider merkte man unseren Jungs zu Beginn an, dass sie das kräfteraubende Spiel vom Samstag nicht so gut wegsteckten wie die Gäste, die ebenfalls Samstag aktiv waren. Die ersten Szenen des Spiels gehörten den Finne-Akteuren. Die dritte Möglichkeit des Spiels wurde dann auch prompt genutzt. Nachdem die WFV-Abwehr erfolglos auf Abseits spielte, ging Ehrhardt nach einem schönen Ball über die schwarz-gelbe Hintermannschaft alleine auf Ecknigk zu und erzielte mühelos das 0:1. Erst nach 20 Minuten fanden die Hausherren langsam ins Spiel rein. Über den emsigen Kay Guttmann entstanden wie schon gegen Teuchern die ersten gefährlichen Szenen im Gästestrafraum. Aber auch Christian Hofmeister über die linke Seite konnte nun ein wenig seine Schnelligkeit in Szene setzen. Leider blieben die Aktionen ungenutzt. Entweder fehlte das genaue Zuspiel in die Mitte oder der Abschluss wurde verpasst. Erst ein Fernschuss von Marcel Scholz, der wieder als hängende Spitze agierte, brachte nach Vorarbeit von Siermann den Ausgleich. Aus 25 Metern setzte er den Ball unhaltbar ins linke untere Eck zum 1:1. Jetzt übernahmen die Hausherren das Geschehen. Gleich drei Mal konnte Kay Guttmann über die rechte Seite in die Gefahrenzone einbrechen, legte einmal den Ball quer, wo kein Abnehmer stand, zögerte zu lange beim Abschluss oder scheiterte am starken Schlussmann der Gäste. Kurz vor der Pause entschied Schiedsrichter Nürnberger nach Foulspiel an Hofmeister auf Elfmeter. Kapitän Maik Weiß legte sich dieses Mal den Ball zurecht, scheiterte aber am Gästekeeper Spenner. So blieb es nur beim 1:1 zur Pause. Direkt nach Wiederanpfiff machten die Hausherren weiter, wo sie aufgehört hatten. Ein Zuspiel von Scholz verpasste vor dem Tor Weiß nur um Zentimeter. Nur wenige Minuten später setzte sich Hofmeister im Zusammenspiel mit Gewinner in den Strafraum durch, legte quer auf Maik Weiß, der aus 7 Metern aber wieder am Schlussmann scheiterte. In der 65. Minute rettete wieder Gästekeeper Spenner bei zwei Schüssen von Hofmeister und Scholz. Die Führung wäre nun längst überfällig gewesen, zumal die Gäste deutlich müder schienen als unsere Mannschaft. In der 76. Minute hatte dann Wilnewski nach Doppelpass mit Scholz die Möglichkeit aus zentraler Position, doch der Ball sprang ihm zu weit weg in die Arme von Spenner. Ein weiterer Schuss von Wolf fand ebenfalls nicht sein Ziel. Und so kam es, wie schon zu oft in der Hinrunde in Minute 83. Bei einem Konter der Gäste stand Gewinner bei einer Flanke auf Dominik Huhndorf nicht gut und unterlief den Ball, sodass Huhndorf die Kugel runternehmen konnte und ins lange Eck zum 1:2 schießen konnte. Doch noch gaben sich die Schwarz-Gelben nicht auf. Kurz vor Schluss standen nach einem Ball aus dem Halbfeld Guttmann und Alizada völlig frei vor dem Tor, behinderten sich aber gegenseitig, sodass auch die letzte Chance verpuffte. So stand man am Ende völlig entkräftet mit leeren Händen da und haderte erneut mit der Chancenverwertung. Die Leistungen der beiden Spiele sollten aber als Ansporn für die kommenden Aufgaben dienen, denn sowohl spielerisch als auch kämpferisch sah das nach der langen Winterpause nicht so schlecht aus. Das Glück muss man sich erarbeiten, aber irgendwann wird es zurückkommen. Jetzt heißt es weitermachen!

Der WFV spielte gegen SV Teuchern mit: M. Ecknigk – M. Siermann, A. Wolf, A. Beutner – M. Wilnewski, M. Gewinner – C. Hofmeister(87.), M. Weiß, K. Guttmann(89.) – O. Knothe(59.), M. Scholz – Reserve: F. Bornschein(87.), Z. Alizada(59.), K. Sohail Saba(89.), M. Timpel

und gegen SG Billroda/Wohlmirstedt mit: M. Ecknigk – M. Siermann(60.), A. Wolf, A. Beutner – M. Wilnewski, M. Gewinner – C. Hofmeister, M. Weiß, K. Guttmann – O. Knothe(60.), M. Scholz – Reserve: M. Exner, Z. Alizada(60.), M. Timpel, E. Mulic(60.)
Vorbereitungsspiele18.01.2018



Der WFV startet mit folgendem Fahrplan in die Rückrunde:

Trainingsauftakt:
Donnerstag, den 25.01.2018 um 18 Uhr

Hallenstadtmeisterschaft:
Sonntag, den 04.02.2018 - 5. Platz

WFV - SV Großgräfendorf:
Samstag, den 10.02.2018 - abgesagt

SV Zöschen - WFV:
Samstag, den 17.02.2018 - 3:2

FC Freyburg II - WFV:
Samstag, den 24.02.2018 - 2:3
WFV überwintert als Schlusslicht23.11.2017



Zum letzten Spieltag der Hinrunde begrüßte der WFV vergangenen Samstag die SG Bad Bibra/Saubach an der Selauer Straße. Bei widrigen äußeren Bedingungen wollte man im letzten Heimspiel nochmal einen Dreier landen, um in der Tabelle wieder etwas nach oben zu klettern. Leider standen Trainergespann nur 13 Akteure zur Verfügung, sodass sich die Mannschaft fast von alleine aufstellte. Man merkte aber von Beginn an, dass die Jungs nach vorne spielen wollte und mit Rückenwind in Halbzeit eins die Partie früh zu ihren Gunsten entscheiden wollte. Man ließ die Gäste kaum ins Spiel kommen und versuchte den Spielaufbau frühzeitig zu stören, was auch meist gelang. Auch wenn in den Anfangsminuten der Ball in den eigenen Reihen noch nicht so gut lief, übernahm man allmählich das Spielgeschehen. Die ersten beiden richtig guten Gelegenheiten in Minute 21 und 26 hatte Marcus Wilnewski bei zwei Standards. Erst setzte er eine Hereingabe aus dem Halbfeld von Scholz per Kopf knapp neben den linken Torpfosten. Danach hätte er eine Flanke von Weiß veredeln müssen, drückte den Ball per Kopf aber ebenfalls einen halben Meter am kurzen Pfosten vorbei. Die Standards des WFV waren an diesem Tag generell sehr gefährlich, da mit Beutner, Wilnewski und Scholz auch die besten Kopfballspieler auf dem Platz standen. So hatte Alexander Beutner nach einer Ecke von Weiß in der 29. Minute die nächste vielversprechende Möglichkeit. Aber auch er bekam seinen Kopfball nicht aufs Tor, sondern setzte ihn knapp drüber. Die Gäste versuchten es eher mit Kontern in der ersten Halbzeit, aber diese bekam die Abwehr um Nürnberger gut in den Griff. Ein erneuter Freistoß für die Hausherren ermöglichte die nächste Großchance. Maik Weiß zog aus 24 Metern ab, sodass Gästekeeper Hönig den Ball nur nach vorne prallen lassen konnte. Eldin Mulic schaltete am schnellsten, doch verfehlte ebenfalls mit dem Nachschuss knapp das Tor. Langsam verzweifelten die Anhänger der Schwarz-Gelben, da die Hausherren locker zwei bis drei Tore hätten erzielen müssen. Kurz vor der Pause hatte Eldin Mulic die größte Möglichkeit auf dem Fuß. Er setzte sich bis in den Strafraum durch, ließ einen Gegenspieler noch ins Leere laufen und konnte 7 Meter vor dem Tor sich die Ecke aussuchen oder den Ball querlegen auf Weiß. Er entschied sich den Ball flach in die kurze Ecke zu schieben, wo allerdings Keeper Hönig den Ball mit den Fingerspitzen noch zur Ecke lenken konnte. Somit blieb es zur Ernüchterung des WFV zur Halbzeit beim 0:0. Obwohl man eigentlich ein gutes Spiel zeigte und überlegen war, saß man aufgrund der zahlreich vergebenen Chancen etwas betrübt in der Kabine. Nach Wiederanpfiff war das Spiel zunächst ausgeglichen, allerdings merkte man nun durch den Gegenwind, dass es unserer Mannschaft schwerer viel, sich weiterhin Torchancen heraus zu spielen. Ab der 60. Minute ging auch mehr und mehr die Ordnung verloren und die Gäste wurden gefährlicher. Bei Schüssen von Thieme, Klein und Milker musste WFV-Hüter Ecknigk wachsam sein und sein Können unter Beweis stellen. Der WFV hatte nun zu viele einfache Ballverluste und verzettelte sich oft in Einzelaktionen, sodass das Spiel deutlich an Qualität abgenommen hatte. In der 79. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Beim Spielaufbau verlor Beutner den Ball, sodass Hilamieh über links in den Strafraum des WFV gehen konnte, den Ball in die Mitte spielte, wo Andreas Milker den Ball zum 0:1 über die Linie drückte. Somit wurden man hinten für die vielen liegen gelassenen Chancen in Halbzeit eins bestraft und rannte nun dem Rückstand hinterher. In den letzten Minuten warf man nochmal alles nach vorne. Zwei strittige Situationen im Strafraum der Gäste wurden leider nicht zu Gunsten der Hausherren entschieden. Erst wurde in der 84. Minute der eingewechselte Martin Timpel von den Beinen geholt und in Minute 89 klärte Libero Götze eine Flanke mit weit ausgestrecktem Arm zur Ecke, wo es in mindestens einer von beiden Situationen hätte Straffstoß geben müssen. Den letzten Torschuss für den WFV hatte Alizada von der Strafraumgrenze, der aber zu schwach war und am Tor vorbeiging. So blieb es am Ende bei der bitteren 0:1 Niederlage, die sinnbildlich war für die gesamte Vorrunde. Man spielt besser als der Gegner, hat viele Möglichkeiten in Führung zu gehen, nutzt diese nicht, hört dann auf Fußball zu spielen, wird bei eignen Fehlern sofort bestraft, hat dann in einigen Situationen noch Pech und verliert am Ende das Spiel. Durch die anderen Ergebnisse in der Liga rutscht man nun sogar auf den letzten Tabellenplatz ab und überwintert mit der roten Laterne. Auch wenn es sogar bis Platz 3 ziemlich eng beieinander ist in dieser Liga, wo fast jeder jeden schlagen kann, ist diese Situation alles andere als lustig und sehr alarmierend. Es zeigt aber auch die aktuelle Situation in der Mannschaft und im Verein. Das Interesse wird immer weniger, es sind fast immer die gleichen, die sich einsetzen und kümmern, die auf und neben dem Platz wollen. Dazu kommt das fehlende Selbstvertrauen und auch das fehlende Glück, was du im Tabellenkeller eben einfach nicht hast. Für die Rückrunde sollten sich alle nochmal hinterfragen, ob es so weitergehen soll und was jeder noch erreichen will. Nichts desto trotz wünschen wir allen Anhängern des WFV, den Fans, den Mitgliedern mit ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge es sportlich für uns alle besser beginnen, als dieses geendet hat! M.W.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Gewinner, D. Nürnberger(70.), A. Beutner – M. Wilnewski, A. Wolf – E. Mulic, M. Scholz, K. Guttmann – M. Weiß, Z. Alizada – Reserve: M. Exner, M. Timpel(70.)
Gerechtes Remis gegen Stadtrivalen08.11.2017



Am 11. Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises hatte der WFV den Stadtnachbarn SG 1. FC Weißenfels III/ SC U-M Weißenfels zu Gast an der Selauer Straße. Nach dem Sieg in Baumersroda wollte die Mannschaft gleich nachlegen, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Jedoch wusste man, dass die Gäste nach schlechtem Saisonstart nun mit drei Siegen und einem Unentschieden in Folge zu ihrer Form gefunden hatten und somit alles andere, als ein leichtes Unterfangen werden würden. Die Personaldecke sah wieder etwas besser aus, da zwei-drei Stammkräfte ins Team zurückkehrten und mit Kapitän Maik Weiß krankheitsbedingt nur ein Ausfall hinzukamen. Das Spiel begann zunächst abwartend. Beide Teams wollten keine Fehler machen und versuchten den Ball in den eigenen Reihen zu halten. So blieben die Anfangsminuten ereignislos. Nach 17 Minuten konnten die Gäste ihre erste Chance nicht nutzen. Sommerfeld kam nach einer Ecke am zweiten Pfosten frei zum Kopfball, konnte ihn aber nicht im WFV-Gehäuse unterbringen. Danach drehten endlich die Hausherren auf und übernahmen das Spielgeschehen. In der 21. Minute wurde Eldin Mulic von Knothe bedient, ging in den Strafraum und wurde erst beim Abschluss so gestört, dass sein Schuss knapp über das Tor ging. Man setzte jetzt die Gäste beim Aufbauspiel besser unter Druck und eroberte so schneller den Ball. Nur 6 Minuten später ging Daniel Nürnberger mit einem unglaublichen Lauf von ganz hinten über die linke Seite bis zur Grundlinie durch, brachte den Ball in die Mitte auf Oliver Knothe, der den Ball mit seinem starken linken Fuß per Außenrist direkt nahm, aber knapp am Tor vorbeischob. Vielleicht wäre hier die rechte Innenseite besser gewesen, um den Ball über die Linie zu schieben. In der 32. Minute setzte sich Kay Guttmann über die linke Seite energisch bis in den Straffraum durch, kam aus halblinker Position ca. 10 Meter vor dem Tor frei zum Abschluss, scheiterte aber am Reflex von Gästekeeper Gonell. Die darauffolgende Ecke von Andreas Wolf getreten brachte dann die verdiente Führung für den WFV. Der Ball kam 5 Meter vor dem Gästegehäuse im Strafraum runter, wo Eldin Mulic schneller schaltete als Gegenspieler und Torhüter und den Ball zum 1:0 über die Linie drückte. In der 38. Minute hätte Oliver Knothe das Ergebnis erhöhen müssen. Nach einem Ballgewinn von Nazari auf der rechte Seite, bediente dieser mit einem schönen Diagonalball den sich freilaufenden Toptorschützen des WFV, der damit alleine auf Keeper Gonell zulief. Normalerweise eine sichere Geschichte, doch beim Abschluss versprang Knothe der Ball wohl ein wenig, sodass er ihn rechts vorbeischoss. Zurzeit fehlt auch ihm ein wenig die Konzentration und das Glück im Abschluss, würde man sich doch sonst in einer ähnlichen Situation bereits zum Jubeln bereitmachen. Somit ließ man die Gäste im Spiel, was sie beinahe noch vor der Pause ausgenutzt hätten. Bei einem schnellausgeführten Freistoß pennte die Hintermannschaft des WFV, sodass Max Hauer am linken Strafraumeck freistehend zum Abschluss kam und den Ball nur Zentimeter über das Gehäuse setzte. So blieb es zur Pause beim 1:0 des WFV, was aus Sicht der Hausherren ein Tor zu wenig war. Nach der Pause wechselte Co-Trainer Hannes Weiß, der Coach Henze an diesem Tag vertrat, und stellte ein wenig um, da man auf der linken Seite Probleme mit dem schnellen A-Jugendspieler Max Hauer hatte. Mulic sollte nun mit seiner Erfahrung auf der Seite Ruhe reinbringen. Doch im Allgemeinen wurde das Spiel zerfahrener und unansehnlicher. Bei den Schwarz-Gelben bauten sich nach und nach mehr Fehlabspiele ein, sodass die Gäste spielbestimmender wurden. In der 55. Minute patzte dann die ansonsten wieder gutspielende Nr. 1 der Hausherren. Bei einem Fernschuss von Nils Walther aus ca. 27 Metern ließ er den Ball durch die Hände flutschen, sodass er zum 1:1 hinter ihm im Netz landete. Auch wenn der straffe Schuss etwas flatterte, muss er ihn zumindest mit den Fäusten abwehren. Danach ließ sich aber die ganze Mannschaft anstecken und hörte auf Fußball zu spielen. Man wurde mehr und mehr hinten reingedrückt und verlor teilweise im Mittelfeld die Ordnung. Zwar schafften es die Gäste nicht, sich klare Torchancen herauszuspielen, aber gefühlt waren sie jetzt der Führung näher als unsere Mannschaft. Erst zwischen 70. und 80. Minute spielte sich der WFV noch ein paar Angriffsszenen heraus. So kam erst Knothe im 5-Meterraum nach einem Querpass von links nicht mehr richtig an den Ball, um diesen zu verwerten. Danach hatte Guttmann die Möglichkeit zum Torabschluss, nachdem Wilnewski einen Querpass von Wolf mit einer Körpertäuschung durchlaufen ließ, doch er am letzten Verteidiger hängenblieb. In den letzten Minuten beschäftigte man sich dann mehr mit Schiedsrichter Spröte, der dann einige Entscheidungen etwas unglücklich gegen den WFV traf, aber ansonsten eine ordentliche Spielführung hatte. In der letzten Aktion des Spiels musste Libero Nürnberger nochmal in aller letzter Not vor dem einschussbereiten Gästestürmer klären. Somit blieb es beim 1:1-Unentschieden, was alles in allem eine gerechte Punkteteilung zur Folge hatte. Auch wenn man den Chancen aus der ersten Halbzeit hinterher trauert, muss man aufgrund des zweiten Abschnitts mit dem Punkt leben können. Am kommenden Wochenende ist die Mannschaft spielfrei und nutzt dies für einen teambildenden Mannschaftstag aus, um in lockerer Runde Missstände miteinander zu besprechen und auszuräumen, damit am letzten Vorrundenspieltag und in der Rückrunde der Bock endgültig umgestoßen werden kann und man sich aus der Abstiegszone befreien kann.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Timpel, D. Nürnberger, A. Beutner – M. Gewinner, A. Wolf – K. Guttmann, M. Scholz, P. M. Nazari(46.) – E. Mulic(73.), O. Knothe – Reserve: M. Exner, F. Bornschein, Z. Alizada(46.), M. Wilnewski(73.)
Endlich wieder ein Sieg für den WFV01.11.2017



Am vergangenen stürmischen Wochenende trat das Team von Trainergespann Henze/Weiß die Reise nach Baumersroda zum fälligen Auswärtsspiel an. Nachdem die Niederlagenserie unsere Mannschaft bis auf den vorletzten Platz abstürzen ließ, war allen bewusst, dass egal wie, jetzt nur noch Resultate zählen. Leider sah die Personaldecke wieder einmal recht dünn aus. So standen nur 13 Akteure zur Verfügung, davon zwei Torhüter. Aber die Truppe war von Anfang an auf ein kämpferisches Spiel eingestellt und kam besser ins Spiel als der Gegner. Die ersten zwei guten Angriffe blieben allerdings noch harmlos. In der 6. Spielminute holte WFV-Neuling Zaman Alizada halbrechts vor dem Strafraum einen Freistoß heraus. Bei dieser Aktion fiel sein Gegenspieler Mirko Ziehme so unglücklich auf die Schulter, dass er anschließend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung! Den Freistoß tippte Weiß kurz an und Maik Gewinner zog mit links ab in die linke Torecke. Der Ball wurde noch leicht abgefälscht und landete schließlich zum 0:1 im Netz. Die Gäste versuchten weiter Druck auf zu bauen und gleich nachzulegen. Nur 5 Minuten später holte Mulic am linken Strafraumeck einen weiteren Freistoß für den WFV aus, den sich dieses Mal Kapitän Maik Weiß zurechtlegte. Er zirkelte den Ball um die Zwei-Mann-Mauer genau neben den Pfosten ins kurze Eck zum 0:2. Somit konnte man von einem Auftakt nach Maß reden. In der 19. Minute hätte der dritte Freistoß fast auch das dritte Tor zur Folge. Doch dieses Mal konnte Baumersroda-Keeper Schreiber den Ball von Weiß noch aus dem Winkel kratzen und eine noch höheren Rückstand verhindern. Mit Wind spielte es sich für unsere Jungs in Halbzeit eins auch etwas leichter. Die Gastgeber kam gar nicht so recht ins Spiel, versuchten es oft nur mit langen Bällen, getreten von Libero Martin Beyer, was aber wenig Gefahr brachte. Die beste Möglichkeit gab es in der 35. Minute durch einen Fernschuss, den Michel Ecknigk im WFV-Gehäuse mit einer Glanztat noch über den Querbalken lenken konnte. So ging man mit dem 0:2 in die Halbzeitpause. Man vermutete, dass die Hausherren mit Rückenwind nun druckvoller aus der Kabine kommen würden. Jedoch blieb das zunächst aus. Es waren die Gäste, die die ersten Angriffsbemühungen hatten. So ging Rechtsverteidiger Martin Timpel in der 52. Minute bei einem langen Ball mit nach vorne, lief konsequent durch und konnte somit ein Missverständnis zwischen Baumersrodas Verteidiger und Keeper ausnutzen. Den missglückten Abwehrversuch drückte er nach langem Sprint mittels Grätsche zum 0:3 über die Linie. Man hätte nun denken können, die Hausherren geben sich geschlagen und der WFV konnte das Ergebnis verwalten. Doch dem war nicht so. Die Gastgeber wachten nun förmlich auf und drückten unsere Mannschaft in die eigene Hälfte. In der 66. Minute bekamen sie dann ca. 21 Meter vor dem WFV-Gehäuse einen Freistoß zugesprochen, den Martin Beyer mit einem satten Vollspannschuss in den Winkel unhaltbar für Ecknigk zum 1:3 abschloss. Unsere Mannschaft kam in dieser Phase nicht mehr richtig in die Zweikämpfe, ließ zu viele Standards zu und konnte sich nun kaum mit Gegenangriffen befreien. So musste Ecknigk hellwach sein und zwei-drei Möglichkeiten noch entschärfen. In der 73. Minute war dann aber erneut machtlos. Nach einer Freistoßhereingabe kam der zweite Ball am 16er auf Brusthöhe von Sebastian Zimmermann , der den Ball kurz annahm und dann volley in den rechten oberen Winkel zum 2:3-Anschlusstreffer vollendete. Somit war das Spiel wieder offen. Coach Henze brachte in der Schlussphase dann Wilnewski für Timpel, um bei Standards gegen die hochgewachsenen Hausherren dagegenhalten zu können. Unsere Jungs nahmen nun den Kampf noch mehr an und konnten den Gegner nun weitestgehend vom eigenen Tor weghalten. In den letzten Minuten schienen allerdings auch die Kräfte bei den Gastgebern am Ende zu sein, sodass der WFV den Ball nun auch wieder länger in den eigenen Reihen halten konnte. So auch in der 92. Minute. Wilnewski fing den Ball ab und leitete den Konter auf Maik Weiß ein. Dieser ging auf die Abwehrreihe zu und wartete auf den richtigen Moment, um auf den kreuzenden Kay Guttmann zu spielen, der am linken Strafraumeck in die Box ging, noch einen Gegenspieler stehen ließ und überlegt zum vielumjubelten 2:4 ins lange Eck einschob. Dies war gleichzeitig auch die letzte Aktion des Spiels, da Schiedsrichter Sturm, der das Spiel weitestgehend im Griff hatte, danach abpfiff. Sichtlich erleichtert lagen sich unsere Jungs in den Armen und konnten am Ende endlich wieder einen verdienten Sieg mit nach Hause nehmen. Auch wenn es spielerisch keine Augenweide war, taktisch und kämpferisch war die Leistung sehr ordentlich, woran man in den kommenden beiden Heimspielen anknüpfen sollte. Aufgrund der Ergebnisse aus den anderen Partien bleibt es unten weiterhin sehr eng, zumal man bereits ein Spiel mehr als die Tabellennachbarn gespielt hat. Somit heißt es weiterhin, so viel wie möglich an Punkten mitnehmen bis zur Winterpause!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner, D. Nürnberger, M. Timpel(78.) – A. Wolf, M. Gewinner – K. Guttmann, M. Weiß, P. M. Nazari – Z. Alizada, E. Mulic – Reserve: M. Exner, M. Wilnewski(78.)
WFV rutscht nach schwacher Leistung auf Abstiegsplatz ab25.10.2017



Am 9. Spieltag der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I traten am vergangenen Samstag die Schwarz-Gelben erneut auf heimischen Geläuf gegen den Aufsteiger SG Balgstädt/Laucha II an. Es musste nach der Niederlagenserie gegen den Tabellennachbarn unbedingt ein Sieg her, um wieder etwas Luft nach unten zu bekommen. Leider fielen wieder einmal zahlreiche Stammakteure an diesem Tag aus, sodass man erneut auf vielen Positionen umstellen musste. Dennoch stand auf dem Platz eine Truppe, die auf alle Fälle in der Lage war, einen Heimsieg gegen die junge Gästemannschaft zu erreichen. Das Spiel begann zunächst verhalten. Die erste Möglichkeit hatten die Gäste durch Mucke, dessen Schuss von WFV-Keeper Ecknigk entschärft werden konnte. Danach kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel. Man konnte das Aufbauspiel der Gäste nun entscheidend stören und übernahm selber das Spielgeschehen. In der 17. Minute hatte Oliver Knothe nach einem schönen Ball von Wilnewski über die Abwehr die erste große Gelegenheit für den WFV. Er nahm den Ball schön herunter, schob den Ball aber mit seinem schwächeren rechten Fuß knapp am Gehäuse vorbei. Die nächste sehr gute Tormöglichkeit hatte in der 26. Minute Payandeh Mohammad Nazari, der bei einem Freistoß von der linke Seite am zweiten Pfosten frei zum Abschluss kam, den Ball aber volley am Tor vorbei schoss. Danach verflachte das Spiel wieder bis zur Pause. Keiner von beiden Teams konnte so wirklich sein Spiel aufziehen. Die Gäste versuchten immer wieder ihre beiden schnellen und beweglichen Stürmer ins Szene zu setzen, was aber weitestgehend von der WFV-Abwehr um Nürnberger, Beutner und Rosenthal verhindert werden konnte. Beim WFV spielte eine generelle Staffelung im Mittelfeld, zudem kamen die vielen kleinen Fehler, die sich summierten. Fehlabspiele, Konzentriertheiten oder falsche Entscheidungen ließen weitere Torgefahr nicht zu. Nach Wiederanpfiff wollte man dies besser machen, aber das Gegenteil war der Fall. Das WFV-Spiel wurde noch zerfahrener. Oftmals war der ballführende Spieler der ärmste Akteur auf dem Feld, da sich zu wenig Anspielmöglichkeiten anboten. Mit einsetzendem Regen wurde es dann zu einem Kampfspiel. Man möchte nicht sagen, dass die Hausherren sich nicht reinwarfen, allerdings merkte man bei den Gästen den stärkeren Willen. In Minute 57 und 66 musste der beste WFV-Akteur Michel Ecknigk zwei mal gegen Werner zur Stelle sein, um einen Rückstand seiner Mannschaft zu verhindern. Beim WFV kam weiterhin wenig Torgefahr zu Stande. Auch die zahlreichen Standards konnten trotz kopfballstarker Besetzung mit Siermann, Beutner und Wilnewski nicht genutzt werden. So kam es zur 77. Minute, als Wilnewski gegen zwei Spieler im Mittelfeld einen Zweikampf bzw. Pressschlag verlor, dadurch Chris Werner an den Ball kam und mit einem satten Schuss aus 18 Metern ins linke untere Eck Ecknigk keine Chance ließ und das 0:1 erzielte. Damit gingen die Köpfe bei den Schwarz-Gelben, die sowieso sichtlich unzufrieden mit der Partie waren, runter und man brauchte fast 10 Minuten, um nochmal zurückzukommen. Über Gewinner kam der Ball in der 87. Minute zu Oliver Knothe in den Strafraum, der mit einer Drehung freie Schussbahn hatte, den Ball aber leider wieder nur auf seinem schwächeren rechte Fuß hatte und am Gästekeeper scheiterte. Die letzte Aktion des Spiels hatte Maik Gewinner mittels Freistoß aus halblinker Position. Er zog den Ball direkt aufs Tor, doch SG-Hüter Hahnemann konnte den Ball über den Querbalken lenken. Danach pfiff der ordentlich leitende Schiedsrichter Reichold die Partie ab. Somit stand die 6. Niederlage in Folge für den WFV fest, die dieses Mal auch nicht unverdient war. Damit rutschte man auf den vorvorletzten Tabellenplatz ab und steckt nun tief im Abstiegskampf. Es sollten sich alle Spieler einmal hinterfragen, wie man selber mit der Situation umgehen sollte, wie es dazu kam (Trainingsbeteiligung, generelles Interesse am Verein) und wie man sich als Mannschaft wieder befreien kann. Das Team sollte jetzt zusammenrücken und jedes Spiel einzeln betrachten und angehen, als ob es ein K.O.-Spiel wäre. Man darf sich auch nicht zerfleischen, aber der Ernst der Lage sollte trotzdem jedem bewusst sein. Auch wenn viele Niederlagen sehr knapp und unglücklich waren, hat es zu keinen Punkten gereicht, egal ob Glück, Pech oder Unvermögen. Für die nächsten Spiele vor der Winterpause gilt es nun alles in die Waagschale zu werfen - für sich selber, für seine Mitspieler, für das Trainerteam und vor allem für den Verein!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner(88.), D. Nürnberger, M. Rosenthal – M. Wilnewski, A. Wolf – M. Gewinner, M. Siermann, P. M. Nazari(61.) – O. Knothe, K. Guttmann – Reserve: M. Exner, Z. Alizada(88.), M. Timpel(61.)
WFV bleibt auch gegen den Tabellenführer ohne Glück16.10.2017



Am vergangenen 8. Spieltag der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel 1 war mit der SG Mertendorf/Molau der aktuelle Tabellenführer zu Gast an der Selauer Straße. Co-Trainer Hannes Weiß, der Coach Henze vertrat, hatte 14 Akteure zur Verfügung und stellte die Mannschaft auf die schwere Aufgabe ein. Man hatte nichts zu verlieren und wollte dementsprechend ohne Druck in die Partie gehen. Und so begann bei bestem Fußballwetter auch die Partie. Der WFV war in den ersten 15 Minuten spielbestimmend, die beste Torchance hatten allerdings die Gäste. Ein Schuss von Staude streifte den linken Außenpfosten des WFV-Gehäuse. In der 23. Minute gab es die erste gefährliche Torchance für den WFV. Nach gutem Zusammenspiel von Wolf und Mulic über die rechte Seite, verpasste Oliver Knothe in der Mitte die Hereingabe nur um Zentimeter. Im Nachsetzen verzog dann Gewinner um einige Meter am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später kamen dann die Gäste zur Führung. Ein Pass aus dem Zentrum von Seyfarth wurde so unglücklich abgefälscht, dass er genau zwischen Libero Nürnberger und Keeper Ecknigk in den Lauf von SG-Stürmer Felix Bach landete und dieser nur noch an Ecknigk vorbei musste und zum 0:1 einschieben brauchte. Und es kam in der 33. Minute noch schlimmer, bei einem Zuspiel von der linken Seite, spielte die WFV-Abwehr auf Abseits und blieb fast komplett stehen. Da der Pfiff ausblieb, konnte wiederum Felix Bach alleine auf Ecknigk zugehen und das 0:2 erzielen. Unsere Jungs brauchten nun einige Minuten, um sich wieder zu fangen. Ein Freistoß von Schiller hätte beinahe noch das dritte Tor der Gäste zur Folge gehabt, ging aber glücklicherweise nur an den Außenpfosten. 5 Minuten vor der Halbzeit waren die Hausherren dann wieder im Spiel. Oliver Knothe hatte aus spitzem Winkel mit einem scharfen Schuss die Chance zum Anschlusstreffer, doch Keeper Zilse war zur Stelle. Drei Minuten später setzte sich Maik Gewinner auf der linken Seite durch und kam aus ca 17 Meter zum Abschluss. Seinen Schuss ins lange Eck konnte Zilse gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken und brachte somit die Gäste mit einer 0:2-Führung in die Halbzeitpause. Nach der Pause spielten sich die ersten 10 Minuten ausgeglichen zwischen den Strafräumen ab, ehe die Hausherren wieder stärker wurden und das Spiel übernahmen. Nach einer Hereingabe von Gewinner hatte der wieder genesene Alexander Beutner in der 53. Minute eine gute Kopfballchance am zweiten Pfosten, köpfte aber einen Meter über das SG-Tor. Kurz danach war es Maik Gewinner mit einem Schuss aus 18 Metern, der wieder nur knapp das Tor verfehlte. In Minute 56. ging Kapitän Maik Weiß ein Zuspiel von Gewinner nach und wurde kompromisslos vom Gästehüter abgeräumt. Auch wenn er in dieser Szene zunächst den Ball spielte, ging er mit beiden Beinen in Weiß hinein und nahm somit eine Verletzung in Kauf, die zum Glück ausblieb. Schiedsrichter Töpel entschied hier folgerichtig auf Elfmeter. Oli Knothe übernahm die Verantwortung und traf zum 1:2-Anschlusstreffer ins linke untere Toreck. Somit witterten unsere Jungs noch einmal Morgenluft und wollten unbedingt noch den Ausgleich erzielen. Zunächst kamen aber die Gäste zu einer guten Gelegenheit. Michel Ecknigk musste in Minuten 63 einen Fernschuss an den Querbalken lenken. Vier Minuten später hätte es einen zweiten Elfmeter für den WFV geben können. Nach einer Hereingabe vom sehr laufstarkem Gewinner, kam Oli Knothe im 5-Meteraum mit der Spitze an den Ball und lenkte ihn Richtung Tor. Dabei ging das Leder an die Hand vom Verteidiger und zur Ecke. Schiedsrichter Töpel konnte diese Handspiel wohl im Gewühl nicht erkennen, also hier keinen Vorwurf. Auch wenn die Kräfte bei unseren Jungs langsam zu schwinden schienen, versuchte man weiter nach vorne zu spielen. Die Gäste ließen sich in der Schlussphase auch hinten rein drängen und versuchten das Ergebnis über die Zeit zu retten. In der 89. Minute brachte Kay Guttmann über die rechte Seite kommend eine scharfe Flanke in den 5-Meterraum, die am kurzen Pfosten Knothe knapp verpasste und am langen Pfosten Weiß ebenfalls nicht mehr erreichte. Er kam mit den Kopf nicht heran und nahm die Hand zur Hilfe, wofür er die Gelbe Karte bekam. Kurioserweise gab es diese Szene nur zwei Minuten später noch einmal. Dieses Mal flankte Andreas Wolf in die Mitte, wo Maik Weiß wieder nicht mit dem Kopf herankam und reflexartig die Hand ausfuhr. Schiedsrichter Hansi Töpel blieb nichts anderes übrig, als den WFV-Kapitän mit gelb-rot des Feldes zu verweisen. Maik ärgerte sich bereits nach der Aktion selber am meisten über sich für diese Aktion, da er nun der Mannschaft in der kommenden Woche fehlen wird. Der letzte Eckball für den WFV in der 93. Minute brachte leider nichts mehr ein, sodass man erneut eine Niederlage hinnehmen musste. Am Ende steht man wieder mit leeren Händen da und darf sich nicht das erste Mal nach dem Spiel vom gegnerischen Trainer und auch vom Schiedsrichter anhören, dass man nicht die schlechtere Mannschaft war und einen Punkt verdient gehabt hätte. Leider kann man sich dafür nichts kaufen. Nach der fünften Niederlage in Folge sieht es jetzt wirklich finster aus. Man ist mittlerweile im Abstiegskampf angekommen und muss nun dringend am nächsten Wochenende zu Hause gegen den Aufsteiger SG Balgstädt/Laucha II punkten!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner(82.), D. Nürnberger, K. Guttmann – M. Siermann, A. Wolf – M. Gewinner, M. Scholz, E. Mulic(66.) - M. Weiß – O. Knothe – Reserve: M. Exner, F. Bornschein(66.), M. Timpel(82.)
WFV kann auch in Goseck nicht punkten06.10.2017



Am Tag der deutschen Einheit stand das zweite Spiel der „englischen Woche“ für den WFV an. Auch wenn einige Stammkräfte wie Scholz, Nürnberger und Knothe ins Team zurückkehrten, waren es wieder nur 13 Akteure, die zur Verfügung standen, darunter angeschlagene Spieler. Insgesamt war es ein Spiel, dass die derzeitige Situation des WFV widerspiegelt. Der Spielbericht der LSG fasst die Partie recht treffend zusammen: „...Goseck begann dementsprechend furios und erzielte bereits in der 2.min. das 1:0. Goalgetter P. Pusch ließ 2 Verteidiger im gegnerischen Strafraum stehen und passte mustergültig quer auf J. Zimmerling, der den Führungstreffer erzielte. Die Gäste blieben davon unbeeindruckt und erspielten sich selbst Chancen, die jedoch der gute Torhüter M. Högel oder die Abwehrspieler im letzten Moment vereiteln konnten. Obwohl die Gastgeber dieses mal spielerisch nicht überzeugen konnten, erhöhte erneut J. Zimmerling in der 18.min. auf 2:0. So blieb es dann bis zum Pausenpfiff. Da die Gastgeber etwas zu viel Chancen für die Gäste zuließen, wurde der Abwehrblock in der Halbzeitpause etwas umgestellt. In der 2. Halbzeit lief es dann besser und J. Zimmerling konnte bereits in der 55.min. seinen dritten Treffer erzielen. Die Gastgeber hatten das Spiel von nun an im Griff, obwohl Torhüter M. Högel dennoch 2-3mal Kopf und Kragen riskieren musste, um das Gegentor zu verhindern. Als D. Haucke in der 68.min. das 4:0 erzielte, war das Spiel endgültig entschieden. Die Moral der Gäste war jetzt auch optisch gebrochen, so dass Goseck das Spiel ruhig zu Ende spielen konnte. Das Endergebnis fiel am Ende 2 Tore zu hoch aus, da die Gäste nicht so schlecht waren, wie das Ergebnis dies widerspiegelt....“ Man hat wie in vielen Spielen mehr Spielanteile, lässt den Ball im Mittelfeld ganz gut laufen, aber hat zur Zeit keine Durchschlagskraft nach vorne. Dazu kommt, dass jeder individuelle Fehler von den Gegnern sofort bestraft wird und man damit einem Rückstand hinterher läuft. Es wird nun langsam brenzlig, da man mit nur 6 Punkten im Tabellenkeller angekommen ist und nun jeden Punkt gebrauchen kann, um nicht ganz durchgereicht zu werden. Kommendes Wochenende ist spielfrei, sodass die Mannschaft dies für einen Arbeitseinsatz auf dem eigenen Sportgelände nutzt. Am 14.10. steht dann das nächste Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer, die SG Mertendorf/Molau auf dem Programm, in das man vielleicht ohne jeglichen Druck gehen sollte und einfach versuchen sollte, als Mannschaft wieder Spaß am Fußball zu haben, damit eine Überraschung möglich ist.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Gewinner, D. Nürnberger, M. Timpel – M. Siermann, M. Scholz – P. M. Nazari(73.), M. Weiß, K. Guttmann – E. Mulic, O. Knothe – Reserve: M. Exner, M. Wilnewski(73.)
WFV rutscht nach Heimpleite gegen Leißling weiter ab03.10.2017



Am vergangenen Samstag begrüßte man die SG Fortuna Leißling an der Selauer Straße. Nachdem man in Langendorf eine sehr schwache Leistung ablieferte und zurecht als Verlierer vom Platz ging, wollte man auf heimischen Platz Wiedergutmachung betreiben und wieder einen Sieg einfahren. Leider sah die personelle Situation für dieses Spiel sehr schlecht aus. Gerade einmal 11 Spieler standen Trainergespann Henze/Weiß zur Verfügung, darunter mit Maik Exner und Marco Rosenthal zwei alte Herren, die dankenswerter Weise einsprangen. Nichts desto trotz versuchten die 11 Akteure von Anfang an alles zu geben, um die drei Punkte zu holen. Die Anfangsphase war noch recht verhalten, doch der WFV übernahm dann das Spielgeschehen. In der 12. Minute nutzte man eine der ersten Gelegenheiten zur Führung. Eine Ecke von Weiß legte Wilnewski am langen Pfosten quer in die Gefahrenzone, wo Christian Hofmeister am schnellsten schaltete und das 1:0 erzielte. Leider hielt die Führung nur 8 Minuten. Die Gäste kamen mit ihrer ersten nennenswerten Aktion zum Ausgleich. Bei einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie, der in den WFV-Strafraum geschlagen wurde, kam Tony Vater mit dem Hinterkopf an den Ball und beförderte ihn gegen die Laufrichtung von Exner zum 1:1 ins lange Eck. Danach verlief das Spiel recht ausgeglichen weiter. Große Tormöglichkeiten gab es auf beiden Seiten nicht, das Spielgeschehen fand zwischen beiden 16ern ab. In der 35. Minute kam Leißlings Christian Pauli nach einer zunächst abgewehrten Ecke ca. 18 Meter vor dem WFV-Tor an den Ball, zog ab und traf zum 1:2 in den linken oberen Winkel. Bei diesem Sonntagschance blieb Exner im WFV-Gehäuse keine Abwehrmöglichkeit. Kurz vor der Pause musste er bei einem Konter der Gäste zur Stelle sein und konnte mit einer Fußabwehr einen noch höheren Rückstand zur Pause verhindern. Nach Wiederanpfiff versuchten die Hausherren gleich druckvoller zu spielen und den Ausgleich zu erzielen. Die größte Möglichkeit hatte in der 52. Minute Marcus Wilnewski, der nach einem Freistoß den zweiten Ball volley knapp über das Gehäuse schoss. In der 55. Minute wurden die Angriffsbemühungen des WFV allerdings zunichte gemacht. In der Vorwärtsbewegung verlor Maik Gewinner bei einem unnötigen Dribbling den Ball, sodass die Gäste mit einem Pass den Konter auf Tony Vater einleiten konnten, der alleine auf Exner zugehend zum 1:3 einschob. Hinzu kam noch, dass sich Christian Hofmeister bei einem Foulspiel von Lampert, für das es unverständlicher Weise nicht mal eine Verwarnung gab, am Knie verletzte und das Spielfeld verlassen musste. So mussten die Schwarz-Gelben die Partie zu zehnt beenden. Der Kampfgeist der Mannschaft blieb jedoch ungebrochen, was man ausdrücklich nochmal lobend erwähnen muss. Man versuchte weiter nach vorne zu spielen und nochmal heranzukommen. Leider war wie so oft das letzte Abspiel nicht genau genug, sodass ein Leißlinger Verteidiger immer noch einen Fuß dazwischen bekam. Dafür brachten die herausgeholten Standards Gefahr. So rettete SG-Keeper Weinitz mit zwei Paraden die Führung der Gäste. Erst holte er einen Kopfball von Wilnewski von der Linie und danach noch einen Kopfball von Nazari, den er ebenfalls parieren konnte. Am Ende liefen dem WFV die Zeit und auch die Kräfte davon, sodass es nicht mehr für einen Punktgewinn ausreichte. Alles in allem war man nicht schlechter als der Gegner, hatte mehr Spielanteile, aber konnte eben nicht genügend Torgefahr entwickeln um einen verdienten Punkt mitzunehmen. Die neu formierte Abwehr um Matthias Siermann, der eine gute Leistung als letzter Mann zeigte, ließ abgesehen von den Gegentreffern auch wenig zu, jedoch stand man am Ende wieder mit leeren Händen da. Mit dieser Niederlage rutscht man nun ins untere Mittelfeld ab, wo die Luft auf die Abstiegsplätze langsam dünner wird und man in den kommenden schweren Partien in Goseck und gegen Mertendorf/Molau versuchen muss, etwas zählbares zu holen, um nicht ganz unten hineinzurutschen. Viel Zeit zum erholen bleibt der Truppe nicht, da man bereits am heutigen Einheitsfeiertag zum nächsten Spiel in Goseck wieder gefordert ist. Der starke Aufsteiger spielt eine gute Rolle in dieser Saison und wird unseren Jungs sicherlich alles abverlangen. Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg für diese schwere Aufgabe!

Der WFV spielte mit: M. Exner – M. Rosenthal, M. Siermann, F. Bornschein – M. Wilnewski, M. Gewinner – K. Guttmann, M. Weiß, P. M. Nazari – C. Hofmeister(60.), E. Mulic
Punkt gegen Überraschungstabellenführer verschenkt19.09.2017



Zum 4. Spieltag der Kreisligastaffel I des Burgenlandkreises hatte der WFV mit der VSG Löbitz den überraschenden Tabellenführer zu Gast an der Selauer Straße. Da man auch im Vorjahr zwei mal nicht gut gegen die Gäste aussah, hatte man den nötigen Respekt vor dieser Partie. Hinzu kam, dass momentan leider vorallem in der Abwehr große Personalsorgen das Trainergespann Henze/Weiß plagten. Somit musste man sich was einfallen lassen, um den Topstürmer Hans Meier und die schnellen Außenstürmer der Gäste in Schach zu halten. Dieses Unterfangen ging bereits in Minute eins nach hinten los. Die neu formierte Abwehr der Hausherren war noch ungeordnet und wurde durch einen Pass von Langner auf Dörl ausgehebelt. Dörl ging in den Strafraum und konnte aus spitzen Winkel mit Hilfe des Innenpfostens das frühe 0:1 erzielen. Der WFV brauchte ein paar Minuten um sich von diesem Rückschlag zu erholen, fand dann aber ins Spiel. Die ersten beiden guten Gelegenheiten hatte Marcus Wilnewski. Erst verfehlte er nach Ecke von Weiß per Kopf das Tor um einen Meter, danach hatte er aus zentraler Position aus 17 Metern eine Schussgelegenheit, verzog aber auch um einen knappen Meter, wobei er hier den besser postierten Maik Weiß hätte anspielen können bzw. müssen. Die Löbitzer überließen den Hausherren nun weitestgehend das Spiel und lauerten auf Konter, wodurch es bei mehr Präzision wieder gefährlich geworden wäre für das WFV-Gehäuse. Die Schwarz-Gelben bemühten sich im Spielaufbau, ließen den Ball recht gut laufen und suchten die Lücke in der VSG-Abwehr. Meist fehlte aber der letzte Pass oder ein entsprechender Abschluss. Immer wieder konnte Kay Guttmann über die rechte Seite frei gespielt werdern, jedoch war dann im Strafraum immer wieder ein Fuß der Gäste dazwischen. Die zahlreichen Eckbälle die dabei herauskamen, blieben aber ungenutzt, da die Gäste aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit fast jeden Ball herausköpfen konnten. Die besten Möglichkeiten entstand endurch einen direkten Eckball von Maik Weiß, den VSG-Keeper Finke gerade noch an den Querbalken lenken konnte und ein Freistoß von Oliver Knothe, der nur Zentimeter am langen Pfosten vorbeistrich. Kurz vor der Halbzeit verlor beim Spielaufbau Maik Weiß dann den Ball, wodurch Riebel den Ball direkt in den Lauf von Hans Meier spielen konnte, den Libero Wolf noch versuchte ins Abseits zu stellen. Allein auf Ecknigk zugehend ließ er ihm keine Chance und schob zum 0:2 ein. Damit ging es auch in Pause. In der Kabine spornte man sich trotz des Rückstandes nochmal an und wollte nochmal zurückkommen ins Spiel. Zum zweiten Spielabschnitt stürzte ein Wolkenbruch über das Sportgelände und der Boden wurde glitschig. Damit schienen die Hausherren besser klar zu kommen, denn man war weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings musste man weiterhin auf die Konter der Gäste aufpassen, die jeden Fehler sofort versuchten zu bestrafen. Glücklicherweise waren die Abspiel oft nicht genau genug bzw die Stürmer des Tabellenführers liefen ein ums andere Mal ins Abseits. Beim WFV blieb das Spielbild änhlich wie in der Zeit zwischen den Gegentoren. Im Ansatz sah es spielerisch ganz gut aus, doch im letzten Drittel fehlte die Präzision, Konzentration und die Durchschlagskraft. Die nächste große Möglichkeit hatte in Minute 67 Maik Weiß, der bei einem Eckball am kurzen Pfosten per Kopf an den Ball kam, doch durch einen Reflex vom Hüter Finke am Torjubel gehindert wurde. Zwei Schüsse aus der zweiten Reihe durch Wilnewski und Knothe konnte er ebenfalls entschärfen. Die Köpfe gingen bei dem ein oder anderen WFV-Spieler schon allmählich runter, ehe der eingewechselte Payandeh Mohammad Nazari, wunderbar bedient von Edlin Mulic, vom linken Strafraumeck den Ball zum 1:2 in den Winkel chipte. Damit kam nochmal Hoffnung auf. Der WFV löste nun auch die Abwehr auf und warf alles nach vorne, doch leider kamen die Bälle nicht gefährlich genug in den Strafraum. Die letzte Chance auf den Ausgleich hatte in der 89. Minute Maik Weiß durch einen Freistoß aus 20 Meter Entfernung. Er hob den Ball über die Mauer, doch Felix Finke im VSG-Tor kratzte den Ball noch von der Linie und hielt somit den Auswärtssieg und die Tabellenführung für die Gäste fest. Einen Punkt hätten sich die Schwarz-Gelben verdient gehabt, gab man doch nie auf und war zumindest auf spielerisch besser. Leider fehlte an diesem Tag die Durchschlagskraft nach vorne, sodass man am Ende leider mit leeren Händen dastand. Im nächsten Spiel beim SV Grün-Weiß Langendorf sollte das wieder besser werden, damit man bei den ebenfalls mit Personalproblemen zu kämpfenden Nachbarn aus Langendorf drei Punkte mitnehmen kann.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, A. Wolf, M. Timpel – M. Wilnewski, M. Gewinner – D. Kleinschmidt(68.), M. Weiß, K. Guttmann – O. Knothe, E. Mulic – Reserve: M. Exner, P.M. Nazari(68.), B. Rahmani
Wichtiger Auswärtserfolg in Wohlmirstedt12.09.2017



Nach dem ersten Saisonerfolg stand für den WFV vergangenen Samstag die lange Auswärtsfahrt nach Wohlmirstedt an, wo man auf die SG Billroda/Wohlmirstedt traf. Co-Trainer Hannes Weiß, der den sich im Urlaub befindenden Coach Henze vertrat, hatte mit 15 Akteuren einen ordentlichen Kader zur Verfügung. Er stellte das Team mit Hilfe von Kapitän Maik Weiß, der sich offiziell aus dem Ruhestand zurückmeldete und das Team die Saison wieder anführen wird, ein und hoffte auf den nächsten Dreier. Das Spiel begann jedoch mit einem dicken Faupax. Außenverteidiger Bornschein warf einen Einwurf am eigenen Strafraum halbhoch zurück zum WFV-Keeper Ecknigk, der etwas überhastet den Ball beim Wegschlagen nicht traf und somit Huhndorf das 1:0 auflegte. Von diesem frühen Schock ließen sich die Schwarz-Gelben allerdings nicht beeindrucken. Nur eine Minute später legte Weiß auf für Oli Knothe, der mit dem schwächeren rechten Fuß zum 1:1 einschob. Wiederum nur zwei Minuten später holte Knothe, der nach einer längeren Pause das erste Mal wieder mit an Bord war, beim Nachsetzen einen Foulelfmeter raus und verwandelte diesen selbst gewohnt sicher zum 1:2. Christian Hofmeister hätte mit zwei guten Tormöglichkeiten den Abstand erhöhen können, scheiterte aber entweder am Hüter oder schoss knapp am Tor vorbei. In der 14. Minute funktionierte die Absprache beim Herausrücken nicht ganz, sodass ein Versuch von Gewinner den Gegner ins Abseits zu stellen misslang und somit Strien über die linke Seite in den WFV-Strafraum gehen konnte und mit einem Schuss ins kurze Eck das 2:2 erzielen konnte. Nur drei Minuten später war man bei einer heimischen Ecke nicht wachsam genug, sodass der Ball per Kopf für Ehrhardt auf den 11-Meterpunkt zurückgelegt werden konnte und dieser trocken abzog und zum 3:2 einnetzte. Nach einer kurzen Findungsphase konnte der WFV dann erneut zurückschlagen. In der 23. Minute schickte Maik Weiß Kay Guttmann über die rechte Seite, wo er sich bis in den Strafraum durchsetzte und quer auf Eldin Mulic legte, sodass das 3:3 nur noch Formsache war. Nach der turbulenten Anfangsphase auf dem kleinen, aber gut bespielbaren Geläuf beruhigte sich das Geschehen dann etwas. Die beste Möglichkeit bis zur Pause hatte noch einmal Hofmeister, der den langen Pfosten anvisierte, aber knapp verfehlte. So ging es mit dem 3:3 in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff hatte wieder der WFV die erste riesen Möglichkeit. Maik Weiß schickte mit einem schönen Ball Christian Hofmeister auf die Reise, doch dieser scheiterte erneut, dieses Mal am Innenpfosten. Bei seiner nächsten Aktion in der 63. Minute kam er dieses Mal gar nicht erst zum Abschluss, da er vorher von seinem Gegenspieler von den Beinen geholt wurde. Folgerichtig gab es den zweiten Elfmeter für den WFV. Oliver Knothe legte sich den Ball erneut zurecht und hämmerte ihn links oben unter die Latte zum 3:4. Damit war sein Saisondebüt mit 3 Treffern ohne vorheriges Training wieder einmal sensationell gelungen. Das Spiel wurde nun etwas zerfahrener. Da aufgrund der Größe des Platzes nicht viel Zeit für die Akteure war, den Ball zu kontrollieren und zu verwerten, da sofort ein Gegenspieler zur Stelle war, entstand ein zweikampfbetontes Spiel, wo Schiedsrichter Borschke aus Laucha insgesamt auch 6-mal die Gelbe Karte rausholen musste. In einer Aktion hätte er auch eine andere Farbe zeigen können, wurde doch Hofmeister erneut auf dem Weg zum Tor von hinten mit einer klaren Notbremse daran gehindert. Alles in allem leitete er das Spiel aber ordentlich und ohne große Probleme. Die Gastgeber, gespickt mit vielen großgewachsenen Spielern, lösten ihre Ordnung allmählich auf und versuchten mit langen Bällen die WFV-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Doch die Hintermannschaft ließ zumindest keine 100%igen Torchancen zu. Man wehrte sich mit allen Kräften und versuchte mit Kontern den Sack zuzumachen. Allerdings mussten die mitgereisten Fans bis zur 84. Minute auf die Erlösung warten. Nach einem Abschlag von Nürnberger verlängerte Oli Knothe den Ball wunderbar in den Lauf von Hofmeister, der dieses Mal die Konzentration behielt und beim vorentscheidenden 3:5 dem SG-Keeper keine Chance ließ. Die letzte sehenswerte Aktion des Spiels eine Minute vor Schluss hatten nochmal die Gäste. Per direktem Spiel und Hackenablage von Weiß auf Hofmeister, verfehlte dessen Schuss das Gehäuse nur um Zentimeter. Damit blieb es beim 3:5-Auswärtserfolg für den WFV, der aufgrund der klareren Torchancen auch verdient war. Der Erfolg war deshalb so wichtig, da man in der kommenden Woche auf das Überraschungsteam und den aktuellen Tabellenführer aus Löbitz trifft, mit dem man bereits in der Vorsaison mächtig Probleme hatte. Man ist also gewarnt und sollte mit einer ähnlichen Einstellung wie in Wohlmirstedt in die Partie gehen und noch einige Fehler versuchen abzustellen.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – F. Bornschein(60.), D. Nürnberger, M. Siermann – A. Wolf, M. Gewinner – C. Hofmeister, M. Weiß, K. Guttmann – E. Mulic, O. Knothe(87.) – Reserve: M. Exner, P.M. Nazari, B. Rahmani(87.), M. Wilnewski(60.)
Souveräner erster Saisonsieg31.08.2017



Nachdem man in Teuchern gegen den Kreisoberligaabsteiger schon eine gute Leistung auf den Platz brachte, sich aber nicht mit einem Auswärtspunkt belohnte, war für die Mannschaft von Trainergespann Henze/Weiß am vergangenen Samstag die ersten drei Punkte zu Hause gegen die Reserve vom ESV Herrengosserstedt das ganz klare Ziel. Die Spielerdecke sah im Vergleich zu den ersten Pflichtspielen auch wieder besser aus, sodass Coach Henze wieder mehr Qualität auf den Platz bringen konnte. Die Hausherren begannen gleich sehr schwungvoll. Bereits innerhalb der ersten 10 Minuten gab es drei Großchancen für den WFV. Die erste vergab nach schöner Kopfballablage von Scholz Andreas Wolf. Er brachte einen Kopfball aus kurzer Distanz leider nicht im Tor unter. Die zweite gute Gelegenheit hatte Christian Hofmeister, der sich nach Vorarbeit von Gewinner im Strafraum durchsetzte und dann freistehend, aber leider etwas überhastet den Ball knapp über das Gehäuse schoss. Die dritte Möglichkeit vergab Marcel Scholz per Kopf nach einer Ecke. In der Folgezeit wurden die Gäste langsam etwas wacher und konnte den Druck etwas verringern. Die Schwarz-Gelben blieben aber spielbestimmend und kamen zu weiteren Möglichkeiten, wo meistens der letzte Pass in und um den 16-Meterraum nicht präzise genug war um endlich den Führungstreffer zu erzielen. So hatte man teilweise schon das Bedenken, dass man, wie so oft, für die liegengelassenen Chancen bestraft werden würde. So wäre es beinahe in Minute 32 gekommen, als sich Martin Timpel noch rettend in den Schuss seines Gegenspielers warf und somit wohl ein Gegentor verhindern konnte. Kurz danach kam Kay Guttmann zur nächsten guten Gelegenheit, scheiterte aber mit seinem Schuss am Gästekeeper Kirchhof. Kurz vor der Pause dann endlich die Erlösung. Im zweiten Versuch bekam Kay Guttmann den Ball im Strafraum vor die Füße und schob ihn überlegt ins lange Eck zum hochverdienten 1:0 für den WFV, mit dem es dann auch in die Pause ging. Nach Wiederanpfiff blieb das Spielbild gleich - der WFV weiterhin spielbestimmend, die Gäste mit wenigen Gegenangriffen. Nach weiteren vielversprechenden Angriffen der Hausherren hatte wiederum Guttmann in der 63. Minute die beste Gelegenheit, traf aus rund 12 Metern aber nur den rechten Torpfosten. In der 72. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Nach einem schönen Doppelpass mit Maik Weiß erzielte Maik Gewinner mit einem gezielten Schuss aus 13 Metern ins lange Eck das 2:0 für den WFV. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den Gästen, die nur mit 11 Spielern anreisten, den Kräfteverschleiß und somit auch die fehlende Gegenwehr an. Weitere hochkarätige Torchancen für den WFV sollten folgen. So verpassten es der eingewechselte Nazari (Minute 75) und Maik Weiß (Minute 78) das Ergebnis weiter zu erhöhen. Somit hatten die Gäste nur eine Minute später nach einer Ecke sogar die Chance auf den Anschlusstreffer, doch Maik Weiß konnte den Ball auf der Linie klären. Den Gegenangriff nutzten unsere Jungs zum endgültigen K.O. Marcel Scholz schickte Andreas Wolf auf die Reise und dieser erzielte alleine auf den Hüter zugehend das 3:0, der damit auch den Schlusspunkt setzte. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg und die ersten drei Punkte für den WFV zu Buche, der allerdings deutlich höher hätte ausfallen müssen. Alles in allem war es aber eine ordentliche Leistung der Mannschaft. Manchmal ging ein wenig die Ordnung verloren und natürlich auch die Chancenverwertung war zu bemängelnd, dennoch kann man nun etwas entspannter in die zweiwöchige Pause gehen. Das nächste Spiel findet wieder am 09.09.17 in Wohlmirstedt statt.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Siermann, D. Nürnberger, M. Timpel – M. Gewinner – A. Wolf(72.), M. Weiß, M. Scholz, K. Guttmann – E. Mulic, C. Hofmeister(62.) – Reserve: M. Exner, P.M. Nazari(62.), B. Rahmani(72.), M. Wilnewski
Gelungener Auftritt beim Schlossfestumzug29.08.2017



Nach vielen Jahren war es dem langjährigen Vereinsmitglied Marco Rosenthal ein Bedürfnis, den WFV endlich wieder beim traditionellen Schlossfestumzug zu präsentieren. In Absprache mit dem Vorstand begann schon vor einigen Monaten die Planung und was dabei herauskam, konnte sich absolut sehen lassen. Die neue WFV Jugend trug stolz die Banner des Vereins, zwei Herren im alten Frack und Gehstock stellten die Gründungsväter des ältesten Fußballvereins der Stadt dar, gefolgt von zwei Sportlern der Anfangszeit im alten Turnerhemd. Mit einem Dodge-Druck samt Hänger konnte Ralf Schischka Sponsor Lutz Schletter von der Allianz überreden, den Tross optisch und lautstark zu unterstützen. Dahinter zogen zahlreiche aktive Mitglieder im aktuellen Trikot und Alte Herren in früheren Trikots mit ihren Familien mit und verteilten reichlich Süßigkeiten an die am Rand stehenden Zuschauer. Man merkte gerade auch beim älteren Publikum ein Lächeln im Gesicht, insbesondere durch die traditionelle Darstellung des Vereins. So konnte man sich wieder in die Köpfe der Bürger der Stadt bringen und auch einigen Leuten, die den Verein nicht kennen, zeigen, dass noch Leben an der Selauer Straße ist und die Mitglieder ihren Verein mit Stolz präsentieren. Ein Dank geht auch an die Apoldaer Vereinsbrauerei, die den Umzugstross mit Getränken versorgte. Alles in allem waren alle Beteiligten mit dem ersten Auftritt seit langer Zeit sehr zufrieden und die Planung für das nächste Jahr mit ein paar Optimierungen begann bereits in geselliger Runde im Anschluss an den Umzug. Ein großer Dank geht an alle Mitglieder und Freunde des Vereins, die bei der Umsetzung mitgewirkt haben und mit Sicherheit auch viel Spaß hatten!
Derbe Pokalklatsche zum Saisonstart15.08.2017



Am vergangenen Samstag begann nach einer durchwachsenen Vorbereitung der Pflichtspielalltag für die Mannschaft von Trainergespann Henze/Weiß. In der ersten Runde des Burgenlandpokals bekam man ein Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Grana zugelost. Man wusste, dass Kreisligavertreter der Staffel II keine leichte Aufgabe werden würde. Leider gab es in den Reihen des WFV so viele Absagen (Einschulwochenende, Urlaub, Verletzung, Arbeit), dass lediglich 10 Akteure den Weg nach Grana antraten. Darunter zwei Langzeitverletzte, die sich zur Verfügung stellten und mit Ecknigk im Sturm, der sonst eigentlich das Tor sauber hält. Dementsprechend wollte man so lange wie möglich versuchen mitzuspielen und das Spiel offen zu halten. Das Unterfangen schien nach 10 Minuten allerdings schon schief zu gehen. Nach zwei individuellen Fehlern schenkte man den Gastgebern in Form von Jawara und Stier eine 2:0-Führung. Auch beim 3:0 von Diallo verlor man beim Spielaufbau in der eigenen Hälfte den Ball und brachte sich somit selbst in die zum Gegentor führenden Situation. Danach fing sich die Truppe aber und versuchte selbst ein wenig nach vorne zu spielen und die Hausherren vom eigenen Tor wegzuhalten. Dies wurde in der 36. Minute belohnt. Bei einer Hereingabe von Scholz schaltete sich der langzeitverletzte Kapitän Alexander Beutner, der eigentlich bald am Knie operiert werden soll, mit vorne ein und erzielte am langen Pfosten das 3:1. Die Gastgeber waren zwar weiterhin spielbestimmender, kamen in dieser Phase aber nur durch Fernschüsse zum Torabschluss. Kurz vor der Pause konnten die Blau-Weißen dann mit dem ersten schön herausgespielten Angriff das 4:1 erzielen. Eine schöne Flanke konnte Heger am zweiten Pfosten in die Maschen setzen. Nach der Pause wollten die Schwarz-Gelben mit Rückenwind eigentlich nochmal dagegenhalten und zumindest nicht unter die Räder kommen. Doch das 5:1 durch Trättner und das 6:1 durch Heger in Minute 50. Und 55. ließen die Moral der Gäste zu Nichte machen. Zudem schwanden zunehmest die Kräfte. Die laufstarken Mittelfeldspieler der Hausherren stellten auch nicht einen Gang zurück und nutzten dieses Spiel wohl um Selbstvertrauen zu tanken und ihre Spielfreude zu zeigen. Die Gegenwehr unserer Jungs fiel ihnen sichtlich immer schwerer. So schraubte sich das Ergebnis durch Heger(61.), Hanke(66.), Stier(71.), Heger(78.), Yari(88.) und Jawara gar noch auf 12:1, bis endlich Schiedsrichter Kruse das Treiben abpfiff. Eine derbe Klatsche, die wohl auch kaum einer vorher in der Höhe so erlebte, stand zu Buche. Das einzige Gute war, dass sich die Mannschaft nicht zerfleischte, sich nicht vollmeckerte und die 90 Minuten zumindest fast unverletzt überstand. Ansonsten konnte man dem Spiel natürlich nichts abgewinnen oder schönreden. Man war haushoch unterlegen. Das Spiel sollte man einfach vergessen und abhaken, um sich nun auf den kommenden Ligastart vorzubereiten. Mit dem Kreisoberligaabsteiger SV Teuchern bekommt man einen mindestens genauso schweren Gegner vor die Brust, sodass man gewarnt ist und hoffentlich eine andere Leistung an den Tag legt, bedingt natürlich durch anderes zur Verfügung stehendes Personal.

Der WFV spielte mit: M. Exner – A. Beutner, M. Wilnewski, F. Bornschein – M. Siermann – B. Rahmani, E. Mulic, M. Scholz, M. Timpel – M. Ecknigk
Licht und Schatten im letzten Test07.08.2017



Letzten Samstag bestritt die Mannschaft von Trainergespann Henze/Weiß das letzte Vorbereitungsspiel gegen die Reservemannschaft vom SV Burgwerben. Da die Urlaubszeit noch nicht vorbei ist, fehlten weiterhin einige Stammkräfte, dafür waren andere wieder mit an Bord, sodass Coach Henze wieder ein wenig ausprobieren konnte. Im ersten Spielabschnitt hatte der WFV leicht die Oberhand und kam auch zu einigen Tormöglichkeiten. Öfters, als in den ersten beiden Spielen, versuchte man es auch mal aus der Distanz, wo Gästekeeper Ebert allerdings fast immer zur Stelle war. Die beste Möglichkeit verpasste Eldin Mulic in der 32. Minute. Die Burgwerbener kamen durch einen Schuss von Riedel zu ihrer besten Gelegenheit, den WFV-Keeper Ecknigk aber parieren konnte. Somit ging es aber zunächst torlos in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Schwarz-Gelben die Führung. Nach einem geblockten Schuss von Gewinner sprang der Ball Anis Guiga vor die Füße und dieser schoss ihn volley zum 1:0 in den rechten oberen Winkel. Danach wurde das WFV-Spiel allmählich ungenauer und unkonzentrierter. Man verlor mehr Zweikämpfe und hatte deutlich mehr Abspielfehler als in Halbzeit eins. So schenkte man den Gästen in Minute 72 den Ausgleich. Ein missglückter Pass von Ecknigk in die Füße von Roberto Riedel, der den heraneilenden Siermann keine Chance mehr ließ, hatte das 1:1 zur Folge. Zum Ende waren die Gäste, hätten sie ihre Angriffe konsequent zu Ende gespielt, dem Siegtreffer sogar ein Stück näher als unsere Mannschaft, die nicht mehr richtig ins Spiel zurückfand. Am Ende einer fairen Partie, in der Schiedsrichte Uwe Nürnberger keine Probleme hatte, stand ein gerechtes Unentschieden zu Buche. Am kommenden Samstag steht das erste Pflichtspiel auf dem Programm. In der ersten Runde des Burgenlandpokals tritt der WFV beim SV Blau-Weiß Grana an. Man wird sehen, in welcher Verfassung die Mannschaft nach der Vorbereitung ist, aus der man zumindest ohne Niederlage hervorgeht. Allerdings erwartet man jetzt einen deutlich stärkeren Gegner, als man ihn in den Testspielen hatte.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – K. Guttmann, M. Scholz, B. Rahmani – A. Wolf – D. Kleinschmidt, M. Gewinner, M. Siermann, C. Hofmeister – E. Mulic, M. Mossa – Reserve: M. Exner, A. Guiga, Z. Alizada (alle durchwechselnd)
Erster Sieg im zweiten Test01.08.2017



Am vergangenen Samstag stand das zweite Vorbereitungsspiel für den WFV auf dem Programm. Zu Gast an der Selauer Straße war die zweite Mannschaft vom SV Motor Zeitz. Bei beiden Teams fehlten zahlreiche Stammakteure, sodass dieses Spiel hauptsächlich als Konditionseinheit diente und vielen Akteuren, die sonst nicht über 90 Minuten spielen, die Chance ermöglichte, zu zeigen, dass man auch auf sie zählen kann. Die Gäste zogen sich erst einmal zurück und überließen den Hausherren den Spielaufbau. Dort versuchten sich vor allem Maik Gewinner und Matthias Siermann zu zeigen und forderten die meisten Bälle. Nach vorne gab es allerdings kaum Torgefahr. Die Gäste lauerten auf Fehler und wurden nach diesen zwei-, dreimal gefährlich, wo Michel Ecknigk auch zur Stelle sein musste. In der 25. Minute holte der quirlige Mohamed Mossa aus zentraler Position einen Freistoß heraus, den Oliver Knothe mit einem satten Schuss zum 1:0 verwandelte. Nach der Pause wurde das Spiel ereignisreicher, aber auch ungeordneter. Die Gäste spielten nun teilweise mit drei Stürmern und wollten das Spiel drehen. Dadurch entstanden für den WFV Räume zum Kontern. So nutzte Mohamed Mossa nach schönem Zuspiel von Knothe in der 54. Minute die Gelegenheit und erzielte das 2:0. Die Ordnung im WFV-Spiel ging teilweise verloren im zweiten Spielabschnitt und die Gäste wurden auch etwas stärker. In der 66. Minute konnte Wilnewski den Ball nicht weit genug klären, sodass die Gäste im zweiten Anlauf zum 2:1-Anschlusstreffer kamen. Das Spiel wurde nun mit den schwindenden Kräften ungenauer und offener. Die Zeitzer hatten ein paar Möglichkeiten, bei konsequenterer Chancenverwertung den Ausgleich zu erzielen. Doch durch einen Konter in der 79. Minute über Mossa, machte Oliver Knothe mit dem 3:1 für den WFV den Deckel drauf. Schiedsrichter Uwe Nürnberger hatte bei der weitestgehend fairen und ruhigen Partie keine ernsthaften Probleme und pfiff die Partie bei sommerlichen Temperaturen ab. Der letzte Test vor dem Pflichtspielauftakt im Pokal am kommenden Samstag soll nochmal genutzt werden, sofern auch mehr Stammspieler anwesend sind, um sich für die schweren Aufgaben in Grana und Teuchern einzuspielen.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – F. Bornschein, M. Wilnewski, B. Rahmani – M. Gewinner – M. Timpel, M. Siermann, M. Mossa, D. Kleinschmidt – O. Knothe, Z. Alizada – Reserve: P.M. Nazari (durchwechselnd)
Remis im ersten Testspiel24.07.2017



Seit gut einer Woche ist das Team von Trainergespann Henze/Weiß in der Vorbereitung auf die neue Saison. Da der Gegner vergangene Woche kurzfristig absagte, startete man zunächst mit drei schweißtreibenden Konditionseinheiten im Training, bevor es nun am letzten Samstag zum ersten Test bei der dritten Mannschaft des SV Blau-Weiß Zorbau kam. Da noch einige Akteure im Urlaub und auch noch nicht alle Verletzungen ausgeheilt sind, hatte Coach Erhard Henze wenig Spielraum bei der Aufstellung. Lediglich während des Spiels versuchte er innerhalb der auflaufenden Akteure einige Positionen zu tauschen um ein wenig zu testen. Das Spiel begann recht munter und offen. Beide Teams kamen zu ihren Tormöglichkeiten. Doch nach und nach übernahmen die Schwarz-Gelben das Spielgeschehen und belohnten sich mit dem 0:1 durch Mohamed Mossa in Halbzeit eins. Nach Wiederanpfiff konnten die Gäste ihre Führung durch einen Doppelpack von Außenflitzer Patrick Wandelt gar auf 0:3 erhöhen. Doch die Hausherren steckten nicht auf und schlugen zurück. Durch einige Umstellungen, schwindende Kräfte und individuelle Fehler ließen sich unsere Jungs ein wenig aus der Ruhe bringen und verspielten den Vorsprung zum Ende hin noch. Mit drei Treffern erkämpften sich die Zorbauer noch ein 3:3-Unentschieden. In einigen Ansätzen sah das Spiel der Schwarz-Gelben schon recht gut aus, doch schlichen sich noch zu viele Fehler ein, sodass man bis zum ersten Pflichtspiel noch daran arbeiten muss. Für den ersten Test war die Vorstellung aber okay. Nun heißt es im Training weiter an der Fitness und am Zusammenspiel zu arbeiten.
Burgenlandpokal - 1. Hauptrunde17.07.2017



Am 12.08.2017 startet die neue Saison mit der 1. Hauptrunde des Burgenlandpokals.
Der WFV trifft auswärts auf Blau-Weiß Grana. Der 4. der Kreisliga Staffel 2 2016/17 wird ein Gradmesser für den weiteren Saisonverlauf unsere Jungs werden.

In der 2. Hauptrunde würde der WFV beim Sieger der Partie SV Teuchern : SG Lossa/Rastenberg antreten müssen.
Saisonvorbereitung 2017/201811.07.2017



Die Sommerpause endet für die Truppe um Trainergespann Henze/Weiß am kommenden Wochenende. Dann beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Nennenswerte Ab- und Zugänge sind bisher nicht zu verzeichnen, sodass dem Trainergespann fast der gleiche Kader der letzten Saison zur Verfügung steht. Am Samstag beginnt die Vorbereitung um 10 Uhr mit einer Trainingseinheit und einem gemeinsamen Mittagessen, gefolgt vom ersten Testspiel am Nachmittag. Die Termine für die Vorbereitung in der Übersicht:

Sa. 15.07. WFV – SG Germania Schönburg/Possenhain; abgesagt
Sa. 22.07. SV Blau-Weiß Zorbau III – WFV 3:3
Sa. 29.07. WFV – SV Motor Zeitz II 3:1
Sa. 05.08. WFV – SV Burgwerben II 1:1

Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg und viel Elan für die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit!




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