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Spendenaufruf!





Hallo Sportsfreunde, Mitglieder, Gönner und Unterstützer des WFV Schwarz−Gelb!

Wie ihr sicher bemerkt habt, hauen wir uns voll rein, um den Verein wieder attraktiver zu machen. Leider sind uns, v.a. finanziell, oft die Hände gebunden. Trotz eurer bisherigen Unterstützung sowie vieler Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt Weißenfels gestaltet es sich sehr schwierig, eine Finanzierung für die Sanierung unseres Platzes auf die Beine zu stellen. An alle Fußballverrückten da draußen: Bitte helft uns bei der Sanierung unseres Platzes, damit wir sehr bald eine neue Spielwiese präsentieren können.

Vielen, vielen Dank!

Auch beim Rückrundenauftakt gegen Nebra unterlegen11.12.2019



Noch vor der langen Winterpause stand am vergangenen Wochenende der erste Rückrundenspieltag für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb in der Kreisoberliga an. Mit dem FC ZWK Nebra begrüßte man eines der Topteams der Liga an der Selauer Straße. Im Hinspiel ist man in Nebra ordentlich unter die Räder gekommen, womit man um die Schwere der Aufgabe gewappnet war. Zudem kam die dünn besetzte Personaldecke, da zahlreiche Verletzungen und Blessuren zu Ausfällen oder ungewisser Einsatzfähigkeit führten. So wurden Felix Schade und Maik Weiß für dieses Spiel reaktiviert, die sich für solche Fälle immer noch bereithalten. Die Gäste waren ebenfalls nur mit 12 Akteuren angereist, zeigten jedoch von Anfang an, warum sie oben in der Tabelle stehen. Wie im Hinspiel gingen sie aggressiv vorne drauf, ließen unserer Mannschaft wenig Luft zum Atmen und waren in den Zweikämpfen hellwach und energisch. Unsere Mannschaft versuchte dagegen zu halten, wurde aber schnell in die Defensive gedrängt. Bei einem normalen Foul in der 9. Spielminute von Andreas Wolf an Henning Knuhr, verdrehte dieser sich unglücklich das Knie und musste zeitig vom Feld. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung. Für ihn kam der leicht angeschlagene Toptorschütze der Gäste Lukas Poweleit, der im Hinspiel alleine vier Tore schoss, rein und sollte nur eine Minute später gleich zuschlagen. Nach einem Eckball, den Maik Gewinner im SG-Tor falsch einschätzte, stand er am langen Pfosten goldrichtig und drückte den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie. Nur vier Minuten später war es wieder Poweleit, der sich am linken Strafraumeck durch seine körperliche Überlegenheit gegen Andreas Wolf durchsetzte und den Ball quer in die Mitte auf Tobias Breuer legte. Gewinner versuchte den Ball vorher abzuwehren, hechtete aber vorbei, sodass Breuer den Ball zum 0:2 einschieben konnte. Wieder nur wenige Minuten später rutschte Maik Weiß nach Zuspiel von Schnürer auf dem rutschigen Geläuf weg, wodurch Christiani an den Ball kam und auf den am Rande des Abseits startenden Poweleit durchsteckte. Im Eins-gegen-Eins blieb dieser eiskalt und erzielte mit Hilfe des rechten Innenpfostens das 0:3. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wieder wach und man drohte, erneut eine Klatsche zu kassieren, zumal die Gäste sehr effizient ihre Torchancen nutzten. Doch danach fingen sich die Hausherren und kamen besser ins Spiel. Auch die ersten Torabschlüsse durch Schneider und Schnürer konnten verzeichnet werden. In der 33. Minute konnte Daniel Haucke einen Freistoß von Andreas Wolf vor dem 16er festmachen und auf Max Schnürer ablegen, der sofort abzog. Seinen Schuss konnte Gästekeeper Schmidt nur zur Seite prallen lassen, wo wiederum Haucke am schnellsten schaltete und den Abpraller zum 1:3 einnetzte. Damit war man zumindest wieder im Spiel und traute sich nun auch mehr zu. Der schnelle und robuste Felix Schade auf der linken Außenbahn kam nun auch zu besseren Aktionen. So auch in der 42. Minute, als er sich per schönem Doppelpass mit Nils Schneider bis in den Strafraum spielte und die Übersicht behielt, um auf den besser postierten Maik Weiß querzulegen, der den Ball nur noch ins Tor hätte schieben müssen, doch mit seinem schwächeren linken die Kugel nicht richtig traf, sodass der Ball an den rechten Pfosten trudelte. Mit dem Anschluss direkt vor der Halbzeit hätte man die Partie nochmal spannend machen können. Nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Starke-Färber, der mit seinem Gespann sonst in Thüringen pfeift und die Partie gut im Griff hatte, bekamen die Gäste das Spiel mit zunehmender Zeit wieder mehr in den Griff und sorgten in der 56. Minute mit dem 1:4 für die Entscheidung. Nachdem sich erst Maudrich und dann auch Müller auf der linken Seite beim Kopfball verschätzten, ging Fritsche und gleich drei weitere Gästeakteure auf den verbleibenden Andreas Wolf zu. Nach Querpass schob Marvin Chritstian souverän ein und ließ Gewinner keine Abwehrmöglichkeit. Damit war die Luft aus dem Spiel und die Hausherren mussten zwischen der 60. und 80. Minute aufpassen, nicht noch mehr Gegentore zu fangen. Hier erwies sich Maik Gewinner als guter Rückhalt, aber auch der Pfosten vereitelte in der 77. Minuten einen weiteren Gegentreffer. Am Ende ließen auch die Gäste nach, wodurch der eingewechselte Daniel Gebühr die letzte Torchance des Spiels auf Seiten der SG hatte. Alleine auf den Hüter zugehend wartete er zu lange und konnte beim Abschluss noch entscheidend gestört werden, sodass der Ball deutlich am Tor vorbei ging. So stand am Ende ein verdienter 1:4-Sieg der Nebraer zu Buche, die damit als Tabellenzweiter überwintern. Die SG bleibt 10. mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Am Abend feierte das Team auf der Weihnachtsfeier trotz der durchwachsenen Hinrunde nochmal ausgelassen das Jahr mit dem Aufstieg und ließ es bis in die frühen Morgenstunden ordentlich krachen. In der Winterpause können nun alle ihre Blessuren auskurieren und wieder Kraft tanken, um im neuen Jahr wieder anzugreifen und den Klassenerhalt zu schaffen. Wir bedanken uns bei allen Fans und Anhängern für die Unterstützung in diesem Jahr und wünschen allen Mitgliedern und Wohlgesonnen des Vereins Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die SG spielte mit: M. Gewinner – F. Schade(75.), P. Maudrich, P. Müller, A. Wolf, C. Hofmeister – R. Czepluch, M. Weiß, M. Schnürer – D. Haucke(57.), N. Schneider(86.) – Reserve: D. Gebühr(75.), E. Weiß(57.), B. Händler(86.), F. Meier
Knappe Heimniederlage gegen Großkorbetha04.12.2019



Zum letzten Hinrundenspieltag der Kreisoberliga begrüßte am 1. Advent die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb den TSV Großkorbetha an der Selauer Straße. Die Gäste konnten sich bisher im oberen Mittelfeld festigen und wollten zum Abschluss nochmal einen Sieg einfahren. Aber auch SG-Trainer Marco Sommerfeld stellte seine Mannschaft so ein, dass man hier etwas mitnehmen wollte. Der holprige Platz beim WFV sollte eher den Hausherren in die Karten spielen, sodass man das Spiel lange offen halten wollte. Zunächst waren es aber die Gäste, die deutlich besser ins Spiel kamen und die winterlichen Bedingungen besser annahmen. Vor allem Nico Wieruch kam bereits in den ersten 15 Minuten zu drei Torabschlüssen, die aber noch am Tor von Maik Gewinner, der weiterhin als Ecknigk-Vertreter im SG-Tor stand und seine Aufgabe auch in dieser Partie wieder sehr ordentlich machen sollte, vorbei gingen. Die erste Chance für unsere Mannschaft ergab sich, nachdem sich Andreas Wolf über rechts durchsetzte und eine gute Flanke in den Strafraum auf Christian Wahren schlug. Doch der hochgewachsene Sebastian Burkhardt im TSV-Gehäuse konnte den Ball gerade noch wegfangen. In der 23. Minute belohnten sich die Gäste dann für die überlegene Anfangsphase mit dem 0:1. Nachdem sich Tsianakas über rechts durchspielte und auf Roberto Riedel zurücklegte, konnte Gewinner dessen Schuss nur in die Mitte vor die Füße von Wieruch abprallen lassen, sodass dieser keine Mühe hatte, den Ball über die Linie zu drücken. Wenige Minuten später hätten die Gäste das Ergebnis erhöhen können. Doch dieses Mal konnte Gewinner seine Mannschaft mit einem starken Reflex im Spiel halten. Den Schuss von Große lenkte er noch an den Querbalken. Kurz vor der Pause wurden die Hausherren dann etwas stärker und kamen zu zwei-drei guten Offensivaktionen. Die beste ergab sich in der 37. Minute als Nils Schneider über rechts durchging und eine scharfe Hereingabe in den Strafraum brachte, die Sturmpartner Wahren nur ganz knapp verpasste. Ansonsten war das SG-Spiel aber geprägt von vielen kleinen Abspiel- und Annahmefehlern, die so ein besseres Offensivspiel verhinderten. Nach der Pause schalteten die Gäste plötzlich ein wenig zurück und verloren somit ihre spielerische Überlegenheit. So wurde unsere Mannschaft etwas mutiger und kam zu einigen Abschlusssituationen, die aber entweder vom gut mitspielenden Burkhardt unterbunden wurden oder im Toraus landeten. Da das Spiel dennoch vor sich hin plätscherte, lief der SG allmählich auch die Zeit davon. Logischerweise musste man die Defensive immer mehr öffnen, was Großkorbetha bei Kontern natürlich Räume gab. So hatte die SG in der 71. Minute Glück als Stefan Große alleine auf Gewinner zugehend den Ball nicht richtig traf und dieser somit im Toraus landete. Nur wenige Minuten später war es wieder Maik Gewinner, der einen Schuss von Wieruch parierte und somit die Chance auf einen Punkt wahrte. Die Schlussviertelstunde gehörte dann aber ganz der SG. Großkorbetha wollte das Ergebnis nun über die Ziellinie bringen und zog sich zurück. Unsere Mannschaft kämpfte am Ende nochmal und wollte den Ausgleich erzielen. Die erste Tormöglichkeit hatte Daniel Haucke, dessen Schuss aus 16 Metern durch eine starke Parade von Burkhardt abgewehrt wurde. Beim Nachschuss wurde Sebastian Dose noch entscheidend gestört, sodass der Ball knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Nur wenige Minuten später war es wieder Dose, der sich über rechts bis in den Strafraum durchsetzte und gleich mehrere Anspielmöglichkeiten in der Mitte und im Rückraum hatte, sich für die Variante auf den kurzen Pfosten auf Gebühr entschied, was letztendlich die falsche war, da Burkhardt auch hier dazwischen ging. In der 90. Minute war es dann Nils Schneider mit der riesen Möglichkeit auf den Ausgleich. Nachdem er im Strafraum freigespielt wurde und schon am geschlagenen TSV-Keeper vorbei war, hätte er den Ball nur etwas über die sich in den Weg schmeißenden Gästespieler ins Tor heben müssen, zog aber flach mit links ab, sodass der Schuss kurz vor der Torlinie geblockt wurde. Damit blieb es am Ende beim 0:1 für den TSV Großkorbetha. Letztendlich war der Sieg aufgrund der weitest gehenden Überlegenheit und auch der größeren Tormöglichkeiten verdient, doch am Ende hätte die SG auch gut und gerne einen Punkt mitnehmen können. So beendet man die Hinrunde mit 10 Punkten auf Tabellenplatz 10. Insgesamt hätte es der ein oder andere Punkt mehr sein können bzw. müssen, jedoch steht man noch fünf Punkte über den Abstiegsplätzen und als bester Aufsteiger dar. Also sollte man auch nicht alles schlecht reden. Am kommenden Samstag findet noch vor der Winterpause bereits der erste Rückrundenspieltag statt, wo man erneut an der Selauer Straße den FC ZWK Nebra empfängt. Nach der deutlichen Hinspielniederlage sollte sich unsere Mannschaft auf ein erneut schweres Spiel einrichten und versuchen mit Teamgeist und Kampf dagegen zu halten, damit vielleicht die Überraschung gelingt und man am Abend auf der Weihnachtsfeier ausgelassen das Aufstiegsjahr feiern kann. Haut euch nochmal rein Jungs!

Die SG spielte mit: M. Gewinner – M.Schnürer, P. Maudrich, P. Müller, A. Wolf, P. Wolf – D. Haucke, S. Theile, S. Dose – C. Wahren(42.), N. Schneider – Reserve: D. Gebühr(42.), E. Weiß, F. Meier
Zu hohe Niederlage in Profen27.11.2019



Am vergangenen Wochenende reiste die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb zur Eintracht nach Profen. Man kannte sich noch aus dem letzten Jahr, als die Profener mit 1:0 im Pokal in Weißenfels gegen unsere Mannschaft gewannen. Nach den letzten Ergebnissen der Eintracht in der Liga war man aber gewarnt, dass es eine schwere Aufgabe werden wird. Das Spiel begann jedoch recht ausgeglichen und die SG verstecke sich keineswegs. Man merkte frühzeitig, dass man die Hausherren durch frühes Anlaufen in Schwierigkeiten bringen kann, um sie erst gar nicht bis zu ihrer gefährlichen Sturmreihe durchspielen zu lassen. Die erste Torchance des Spiels hatte dann auch die SG nach einem Eckball. Hier kam Reik Czepluch erst zum Kopfball, der abgeblockt wurde und auch Nils Schneiders Nachstochern konnte übers Tor entschärft werden. In der 13. Spielminute schlug Sebastian Dose einen schönen Diagonalball auf Max Schnürer, der den Ball sauber im Strafraum annahm und zum Abschluss kam. Leider wurde der Winkel etwas zu spitz, sodass Eintrachtkeeper Lindner den Ball zur Ecke klären konnte. Nur wenige Minuten später war es Sebastian Dose, der bei einem sorglos gespielten Freistoß der Profener Hintermannschaft dazwischen ging und fast alleine vor dem gegnerischen Tor stand, doch gerade noch von einem Verteidiger gestört wurde. In der 22. Minute tankte sich dann Reik Czepluch über die linke Seite durch und musste den Ball nur noch am herauseilenden Lindner vorbeilegen, blieb jedoch am ausgefahrenen Bein des Keepers hängen. In dieser Phase hätte die SG durchaus in Führung gehen können, zumal die Hausherren nicht zu ihrem Spiel fanden. Einzig eine strittige Szene im Strafraum der SG, bei der es hätte auch einen Elfmeter für die Hausherren geben können, als Müller und sein Gegenspieler beide zum Ball gingen und es nicht genau zu erkennen war, wer zuerst den Ball spielte, war erwähnenswert. Die erste Torchance der Eintracht hatte in der 28. Minute der Toptorjäger der Liga Florian Stahl, als er der SG-Abwehr durch einen schnellen Pass in die Gasse entwischte, den Ball aber neben das Tor hob. In der 33. Minute machte er es dann besser. Nachdem man etwas zu hektisch das Spiel eröffnete und noch unsortiert war, startete der Gegenangriff der Profener an der Mittellinie, von wo aus Eric Schleifenecker auf der linke Seite bedient wurde. Die SG-Abwehrreihe war da unsortiert, sodass Phillip Müller rausschiebte und die Mitte aufmachte. Damit konnte Florian Stahl ungehindert die Hereingabe zum 1:0 verwandeln. Damit waren unsere Jungs ein wenig geschockt und hätten wenige Minuten später gleich den zweiten Gegentreffer kassieren können. Doch hier rettete Phillip Müller in letzter Not knapp vor der Torlinie und dem heranrauschenden Stahl. Kurz vor der Pause fing sich unsere Mannschaft dann wieder und konnte quasi mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielen. Nach einer Freistoßhereingabe von Dose kam Patrick Wolf am zweiten Pfosten zum Kopfball und drückte ihn zum 1:1 über die Linie. Dabei sah der Profener Hüter etwas unglücklich aus, da der Ball doch sehr lange in der Luft war. Nach der Pause war zunächst die SG wieder die gefährlichere Mannschaft. Nach einen schönen Zuspiel von Andreas Wolf ging Daniel Haucke alleine auf Lindner zu, scheiterte aber zunächst durch einen guten Reflex des Keepers. Der Ball blieb aber noch heiß und Haucke kam erneut zum Abschluss. Doch drei nachgeeilte Gegenspieler warfen sich vor der Linie in den Schuss und vereitelten somit die Führung der Gäste. Nur wenige Minuten später nutzen die Hausherren dann ihre erste Torchance im zweiten Durchgang und gingen ihrerseits wieder in Führung. Nachdem man im zentralen Mittelfeld die Kopfbälle verlor bzw. nicht entscheidend hinging, konnte Jäger den Ball auf die rechte Außenbahn zu Justen Wendt spielen. Dieser brachte eine schöne Flanke in den Strafraum der SG auf den Kopf von Eric Schleifenecker, der den Ball unhaltbar zum 2:1 ins linke Eck köpfte. Die SG wollte wieder antworten, kam aber nicht mehr gefährlich vors gegnerische Tor. Dafür waren die Hausherren in der 65. Minute wieder eiskalt. Nachdem ein Abschlag von Gewinner prompt zurückkam, da das Loch im Mittelfeld zu groß war und die Abwehr zu weit auseinander stand. Al Bazerbachi konnte wieder unbedrängt von der rechten Seite flanken und Florian Stahl köpfte zum 3:1 ein. Hier hatte er dazu noch Glück, dass sein eher harmloser Kopfball durch Andreas Wolf entscheidend ins eigene Tor abgefälscht wurde. Damit gingen die Köpfe bei unserer Mannschaft runter, da man trotz der bisher guten Leistung wieder so einfach die Tore fing. Nur fünf Minuten später machten die effektiven Hausherren dann den Deckel zu, als Müller einen Zweikampf, in den er nicht hätte gehen müssen, 30 Meter vor dem Tor verlor und die Profener in Überzahl auf Andreas Wolf zugingen. Den ersten Schuss von Al Bazerbachi konnte SG-Keeper Maik Gewinner noch parieren, doch Florian Stahl brauchte den Nachschuss nur noch zum 4:1 über die Linie drücken. Damit erzielte der erst 20-jähroge bereits seinen 23. Treffer im 13. Spiel, eine beeindruckende Bilanz. Zu allem Übel fing die SG in der 80. Minute sogar noch den fünften Gegentreffer. Dieses Mal flankte Al Bazerbachi von der linken Seite auf den Fuß von Daniel Schlecht, der wieder viel zu unbedrängt zum 5:1 einschob. Am Ende stand eine deutliche Niederlage zu Buche, die sicherlich zwei Tore zu hoch ausfiel, da man fast 60 Minuten sehr gut mitspielte, wenn die nicht gar die bessere Mannschaft war und auch wieder die Chancen zur Führung hatte. Man machte dann aber wieder zu einfache und kapitale Fehler, die die Profener eiskalt bestraften. Somit fährt man wieder mit leeren Händen und einer derben Klatsche nach Hause. Zum Ende des Jahres hat man zwei Heimspiele an der Selauer Straße, wo man nochmal alles versuchen sollte, den einen oder anderen Punkt einzufahren, auch wenn mit Großkorbetha und Nebra zwei starke Gegner zu Gast sein werden.

Die SG spielte mit: M. Gewinner – R. Czepkuch, P. Maudrich, P. Müller, A. Wolf, P. Wolf – S. Theile, M. Schnürer – S. Dose – D. Haucke(74.), N. Schneider(84.) – Reserve: E. Weiß(74.), D. Gebühr, B. Händler(84.)
Hart erkämpfter Punkt im Abstiegsduell13.11.2019



Am 11. Spieltag der Kreisoberliga stand eigentlich das nächste Auswärtsspiel für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb an. Da aber der SV Großgrimma Probleme mit der Kabinenbelegung hatte wurde vorher vereinbart, dass man das Heimrecht tauscht. So fand die Partie in Langendorf statt. Nach dem letzten Sieg wollte die Mannschaft von Trainerteam Sommerfeld/Benndorf im direkten Duell gegen den Mitaufsteiger SV Großgrimma II nachlegen, um den Gegner und auch die Abstiegsplätze auf Distanz zu halten. Leider mussten einige Spieler angeschlagen ins Spiel gehen, bissen aber von Anfang an die Zähne zusammen, damit die drei Punkte eingefahren werden konnten. Das Spiel begann sehr zäh. Die Gäste traten mit ihrer erwarteten robusten Gangart zu Werke und kauften unserer Mannschaft zunähst den Schneid ab. Die erste vielversprechende Torchance hatte aber die SG. Nach frühem Ballgewinn konnte Kapitän Max Schnürer über rechts in Richtung Strafraum gehen. Hätte er das schlechte Stellungsspiel des zuvor herauskommenden Gästekeepers Buchal erkannt, so hätte er den Ball einfach in die weit offen stehende kurze Ecke schießen können. Er schaute aber zu den mitgelaufenen Mitspielern und wollte diese in der Strafraummitte bedienen. Sein Pass zu Nils Schneider war dann aber zu weit in den Rücken gespielt, sodass die Gelegenheit verpasst wurde. Nachdem die ersten Fouls der Gäste etwas härter wurden, wurde in der 24. Minute Christian Hofmeister von Großgrimmas Matschaß vom Feld getreten. Mit offener Sohle kam er zu spät und verletzte Hofmeister so stark am Knöchel, dass dieser mit dicker Schwellung vom Platz musste und wohl auch den Rest der Hinrunde ausfallen wird. Wir wünsche ihm gute Besserung! Patrick Wolf rückte für ihn in die SG-Hintermannschaft. Matschaß bekam für die Aktion die erste gelbe Karte des Spiels, die bei weitem nicht die letzte sein sollte. Unsere Mannschaft kam weiterhin nicht zu ihrem Spiel und so blieb es zumeist ein unansehnliches Fußballspiel, in dem die Gäste etwas mehr die Überhand gewannen. Max Schnürer hatte aber in der 31. Minute nach Zuspiel von Schneider nochmal im rechten Strafraumeck die Möglichkeit auf die Führung für die SG, verzog seinen Schuss aber rechts am Kasten vorbei. Viele Zweikämpfe und viele Foulspiele prägten bis zur Halbzeit weiterhin das Spielbild. Kurz vor der Pause spielten sich die Gäste dann über die rechte Seite gut bis in den Strafraum der SG durch, wo Andreas Wolf die Möglichkeit hatte den Ball zu klären, indem er das Zuspiel von Buchal auf Bauer bereits ablief. Doch er nahm den Ball so mit, dass er wieder in den Lauf von Bauer kam und dieser ihn zum 0:1 am herauskommenden Maik Gewinner im SG-Tor vorbeispitzelte. Mit diesem Schock ging es auch in die Pause. Zur Halbzeit musste dann auch noch der angeschlagene Christian Wahren, der zuletzt mit vier Toren einen Lauf hatte, das Feld verlassen. Für ihn kam Erik Weiß in die Partie. Man wusste, dass man nur über den Kampf zurück in die Partie kam, da es an diesem Tag schwer war, spielerisch was auf die Beine zu stellen. Mit Wiederanpfiff hielt unsere Mannschaft dann auch dagegen. In der 53. Minute hatte Nils Schneider nach Zuspiel von Schnürer und gutem Weglassen von Haucke die große Möglichkeit zum Ausgleich. Alleine vor dem Hüter stehend schob er den Ball aber Zentimeter knapp am langen Pfosten vorbei. Danach wurde das Spiel wieder härter und aggressiver. Vor allem die Gäste übertrieben es oft und gingen deutlich zu hart und teilweise unfair in die Zweikämpfe. Schiedsrichter Grimm mit seinem Gespann ließ dort teilweise zu oft Gnade vor Recht walten. Allerdings erspielten sich die Gäste zwischen der 60. und 75. Minute auch die gefährlicheren Torchancen. Erst traf Bauer nach einer Flanke per Drehschuss nur das Außennetz und dann hatte die SG Glück, dass der Schuss des eingewechselten Gästestürmers nur an den Pfosten und von da aus direkt in die Arme von Gewinner sprang. In dieser Phase hätte das Spiel durch die Gäste entschieden werden können. Für die Schlussoffensive der SG brachte Trainer Sommerfeld dann noch den angeschlagenen Sebastian Dose, der nochmal für den ein oder anderen spielerischen Moment sorgen sollte. Unsere Jungs fighteten jetzt um jeden Zentimeter und drückten die Gäste mehr und mehr in die eigene Hälfte. Großgrimma wollte jetzt nur noch das 0:1 über die Ziellinie bringen und versuchte es mit allen Mitteln, das Spiel der SG zu zerstören. In der 81. Minute hatte Daniel Haucke nach einer abgewehrten Ecke auf Höhe des 16ers den Ball auf dem schwächeren rechten Fuß und schoss ihn in Richtung rechtes Toreck, wo der Ball wohl auch eingeschlagen wäre. Doch Nils Schneider stand ungünstig und blockte den Schuss des Mitspielers unfreiwillig ab. Die Standards häuften sich jetzt für die SG. In der 87. Minute war es wieder eine zu kurz abgewehrte Ecke, die vor den Füßen von Sven Theile landete, dessen sofortiger Schuss von Großgrimmas Andreas Buchal mit der Hand abgeblockt wurde. Auch wenn die Entfernung nicht groß war und die Hand als Schutz vor dem Gesicht war, zeigte Schiedsrichter Grimm regelkonform auf den Punkt. Die Diskussionen über Hand oder nicht Hand kann man immer wieder führen. Laut aktueller Regel war es aber ein Elfmeter. Max Schnürer übernahm die Verantwortung und schob souverän zum wichtigen 1:1-Ausgleich ein. Die Gäste wollten direkt mit dem Anstoß aber noch den Sieg und warfen alles nach vorne. Nach einem gewonnen Ball im Mittelfeld wurde dann Max Schnürer nach Einleiten des SG-Konters vom aufgerücktem Käpitän und Liberos Sebatsian Benndorf von hinten in den Oberschenkel getreten, wofür es eine klare rote Karte hätte geben müssen. Schiedsrichter Grimm beließ es aber bei Gelb. Die letzte Tormöglichkeit des Spiel hatte dann nach einem Konter nochmal die SG. Nachdem Gästekeeper Buchal eine Flanke nicht festhalten konnte, kam Daniel Haucke nochmal an den Ball und wollte den Ball über den Keeper ins Tor heben, bekam aber, bedingt durch beidseitige Leistenprobleme nicht genug Druck dahinter, sodass der Ball abgewehrt wurde. Der Nachschuss von Weiß ging dann ebenfalls neben das Gehäuse. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten 1:1. Ein Spiel was nicht schön anzuschauen war, aber von der Spannung und der harten Gangart Gäste lebte, die in manchen Situationen eine Spur zu viel war. Umso unverständlicher die Beschwerden der Gästeanhänger nach dem Spiel über den Schiedsrichter. Neun Gelbe Karten auf Seiten Großgrimmas sprechen auch eine deutliche Sprache bei diesem Spiel. Am Ende kann die SG aufgrund des späten Ausgleichs mit dem Punkt leben, hat man zumindest den Abstand zu Großgrimma gehalten und zu den Abstiegsplätzen sogar auf fünf Punkte ausgebaut. In den zwei Wochen Pausen gilt es nun die Wunden zu lecken und zu regenerieren, damit man mit ein paar gesünderen Spielern mehr in die letzten Spiele vor der Winterpause gehen kann.

Die SG spielte mit: M. Gewinner – A. Wolf(70.), P. Maudrich, P. Müller, C. Hofmeister(25.), M. Riel – D. Haucke, S. Theile, M. Schnürer – C. Wahren(46.), N. Schneider – Reserve: P. Wolf(25.), S.Dose(70.), E. Weiß(46.), D. Gebühr, B. Händler

Heimrecht gegen Großgrimma II getauscht08.11.2019



Für das kommende Kreisoberligaspiel am Sonntag, den 10.11.19 wurde auf Antrag von Großgrimma das Heimrecht getauscht. Das Spiel findet Sonntag 14 Uhr in Langendorf statt!
Abeitseinsätze vor dem Winter06.11.2019



Werte Vereinsmitglieder und Anhänger des Vereins,

an folgenden Tagen finden unsere Arbeitseinsätze vor dem Winter statt:

Freitag, den 29.11.2019 ab 15:00 Uhr
Samstag, den 30.11.2019 ab 9:00 Uhr

Es wird gebeten, dass jedes Mitglied mindestens an einem der Termine zur Verfügung steht!

Denkt daran, Ihr habt auch Pflichten!
SG mit wichtigem Sieg am Reformationstag02.11.2019



Den 10. Spieltag der Kreisoberliga Burgenlandkreis eröffnete die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb bereits am vergangenen Donnerstag gegen die SG Zorbau II/Lützen. Bei kaltem, aber sonnigem Herbstwetter wollten die Jungs von Trainergespann Sommerfeld/Benndorf in Langendorf endlich wieder einen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt einfahren und sich für die zuletzt guten Leistungen belohnen. So ging man auch in die Partie und versuchte von Beginn an das Spielgeschehen zu übernehmen. Die Gäste ließen sich zunächst etwas fallen und versuchten aus einer gesicherten Defensive über die jungen Ergänzungsspieler aus der Verbandsligamannschaf von Blau-Weiß Zorbau Pellmann und Böttcher für Nadelstiche zu sorgen. Doch die SG erspielte sich gute Torchancen. Meist ging es über die rechte Außenbahn, wo Michael Riel immer wieder den Weg anzeigte und von Dose oder Schnürer bedient werden konnte. Seine Hereingaben vors Tor wurden fast immer gefährlich. Die erste Torchance hatte aber Christian Wahren in der 9. Minute nach einem Eckball von Schnürer. Am zweiten Pfosten kam er zum Kopfball und setzte diesen nur knapp neben das Gehäuse. In der 16. Spielminute war es wieder Wahren, der nach einer Flanke von Riel aus 6 Metern frei zum Kopfball kam, diesen aber zu zentral auf das Tor brachte, sodass Gästekeeper Kondziela den Ball entschärfen konnte. Die nächste vielversprechende Möglichkeit ergab sich in Minute 23, als Daniel Haucke von Nils Schneider im Strafraum angespielt wurde, den Ball mit der Hacke auf den einlaufenden Erik Weiß zurücklegte und dessen Schuss noch so abgefälscht wurde, dass der Ball zur Ecke am Tor vorbeiging. Vier Minuten später war es dann aber soweit. Andreas Wolf schlug aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß in den Strafraum, wo Christian Wahren am schnellsten reagierte und den Ball mit der Fußspitze an Kondziela vorbei zum 1:0 ins Tor brachte. Allerdings war bei der Hereingabe vorher Schneider noch leicht mit dem Fuß am Ball, wodurch Wahren im Abseits stand und der Treffer nicht hätte zählen dürfen. Hier war das Glück mal auf Seiten der SG. Leider hielt dir Führung nur zwei Minuten. Mit dem ersten guten Angriff der Gäste bekam man sofort den Ausgleich. Wolf musste nach Zuspiel von Böttcher auf Pellmann ins Eins gegen Eins auf rechten Außenbahn, da Riel in diesem Moment zu offensiv stand und somit nicht gedoppelt werden konnte. Pellmann setzte sich durch und brachte die Flanke auf den Kopf von Michael Heinze, der seinen Torriecher unter Beweis stellte und gegen den Lauf von SG-Keeper Gewinner zum 1:1 einköpfte. Leicht die Köpfe hängend spielte die SG nicht mehr wie in den ersten 27 Minuten und die Gäste wurden somit stärker. Weitere Fernschüsse blieben allerdings ungefährlich. In der 40.Spielminute hätten sie aber in Führung gehen können/müssen. Erst kam Baumann völlig frei vor Gewinner zum Schuss, den der SG-Keeper mit einer starken Fußparade entschärfen konnte und beim zweiten Ball behinderten sich zwei Gästespieler gegenseitig vor dem fast leeren Tor, sodass der Abschluss in die Arme von Gewinner trudelte. So ging es mit dem 1:1 in die Pause, wo man sich erst einmal wieder sammeln konnte. Im zweiten Spielabschnitt war das Spiel ausgeglichener. Heinze, eigentlich der beste Spieler bei den Gästen ist, versuchte sich vermehrt um Sebastian Dose zu kümmern, damit dieser nicht mehr so viele Freiräume bekam wie in Halbzeit eins. Mit der Hereinnahme von Sven Theile, der erst zur Halbzeit von Arbeit aus kam, konnte Haucke seine Defensivrolle im zentralen Mittelfeld endlich abgeben und sich mehr nach vorne einschalten, was sich später noch lohnen sollte. Große Tormöglichkeiten gab es auf beiden Seiten nicht. Die Gäste hatten mit Böttger noch die beste, doch er verzog seinen Schuss aus 14 Metern. In der 60. Spielminute musste die SG die nächste Verletzung beklagen. Bei einem Abwehrversuch verletzte sich Daniel Nürnberger an der Wade und konnte nicht mehr weiterspielen. Wie lange er ausfallen wird, ist noch nicht klar. Wir wünsche ihm eine schnelle Genesung! Für ihn rückte Patrick Wolf mit in den Abwehrverbund. Es dauert dann bis zur 67. Minute, als Maik Gewinner mit einem schnellen Abwurf auf Dose das Spiel eröffnete und sich etwas Raum für die SG ergab. Dose spielte Daniel Haucke zentral in der gegnerischen Hälfte an. Nachdem Haucke die erste Möglichkeit auf Schneider zu spielen verpasste, chipte er den Ball gefühlvoll in den Lauf von Christian Wahren, der den herauslaufenden Gästehüter umkurvte und das vielumjubelte 2:1 erzielte. Von da an zog man sich in einen kompakten Defensivverbund zurück und versuchte die Schlussoffensive der Gäste abzuwehren. Außer zwei-drei Flanken, einigen ungefährlichen Standards und einem Torschuss von Böttger gelang es der SG auch dagegenzuhalten. Durch gute Zweikampfführung, den nötigen Kampf und das gegenseitige Helfen gewann man die entscheidenden Zweikämpfe. Herausstechend war dort vor allem Andreas Wolf, der fast jeden Zweikampf gegen seinen Gegenspieler Pellmann gewann und an dem kein Vorbeikommen war. Durch die aufrückenden Gäste ergaben sich bei Ballgewinn natürlich einige gute Kontergelegenheiten für die SG. Die beste hatte in der 87. Minute Nils Schneider, der nach weitem Sprint aber aus spitzem Winkel am Gästekeeper scheiterte. Am Ende brachte man das 2:1 über die Ziellinie und konnte die wichtigen drei Punkte somit einfahren. Nicht zu verschweigen, ist die gute Spielführung des jungen Schiedsrichterkollektivs um Referee Richard Schibath, das bis auf die Fehlentscheidung beim 1:0 eine tadellose Leistung zeigte. Insgesamt war der Sieg auch verdient. Gerade in den ersten 30 Minute war man klar die bessere Mannschaft, auch wenn man vor der Halbzeit auch in Rückstand hätte geraten können. Zudem kamen die mannschaftliche Geschlossenheit und der nötige Biss in den Zweikämpfen, vor allem am Ende des Spiels. Somit kann man etwas beruhigter in die nächsten Aufgaben gehen und gemeinsam auf dem heutigen Sportlerball in Langendorf den Sieg feiern!


Die SG spielte mit: M.Gewinner – E. Weiß(55.), P.Müller, D. Nürnberger(60.), A. Wolf, M. Riel(84.) – D. Haucke, S. Dose, M. Schnürer – N. Schneider, C. Wahren – Reserve: S. Theile(55.), P. Wolf(60.), B. Händler, D. Gebühr(84.)
Ergebnis widerspiegelt nicht Leistung der SG in Zeitz29.10.2019



Am vergangenen Sonntag stand für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb das nächste Auswärtsspiel im Rudolf-Puschendorf-Stadion beim SV Motor Zeitz an. Die Hausherren gehören mit zu den Spitzenteams der Liga und sollten dementsprechend eine schwere Aufgabe für unsere Jungs werden. Trainer Sommerfeld nahm wie schon gegen Bad Kösen vor dem Spiel den Druck von seiner Mannschaft und stellte sie gut auf die Partie ein. Aus einer kompakten Defensive heraus wollte man das Spiel lange offen halten, um einen Punkt mitzunehmen. Der Beginn sah auch gut aus. Die Hausherren hatten zwar etwas mehr Ballbesitz, aber man ließ keine Torchancen zu. In der 16. Spielminute geriet man dann leider doch unglücklich in Rückstand. Ein eher harmloser Pass von Ginter wurde zwei Mal von Abwehrspielern der SG abgefälscht und landete so zentral vor den Füßen von Dustin Gebhardt, der ins rechte Eck zum 1:0 einschob. Danach stellte die SG sofort um, nahm Sebastian Dose, der zunächst als erfahrenster Spieler im Abwehrzentrum begann, ins zentrale Mittelfeld und Christian Wahren in den Sturm. Das sollte sich auch gleich auszahlen. Nach einem langen Ball auf rechts außen setzte sich Wahren im Laufduell durch und ging an der Grundlinie in den Strafraum. Seinen ersten Schuss konnte Keeper Becker zunächst parieren, doch im Nachsetzen schoss Wahren den Ball mit links ins linke obere Eck zum 1:1-Ausgleich. Kurz danach hatte Max Schnürer im Strafraum eine gute Gelegenheit, doch sein Schuss konnte Becker entschärfen. Nur drei Minuten später ging Wahren wieder über rechts durch und wurde direkt am Strafraumeck auf dem Weg zum Tor von Fuhrmann von den Beinen geholt. Das Schiedsrichtergespann um Sascha Tietze legte das Foul aber außerhalb des 16ers. So gab es nur Freistoß für die SG, den Daniel Haucke einen guten Meter über das Tor setzte. Das Spiel war mittlerweile ausgeglichen, unsere Jungs spielten mutig mit und hätten durchaus in Führung gehen können. In der 35. Minute kassierte man mit der zweiten Chance der Hausherren aber prompt den zweiten Gegentreffer. Dustin Hoffmann ging am Rande des Abseits nach Zuspiel von Albert über links durch, legte zurück auf Daniel Rolle, der nur noch zum 2:1 einschieben musste. Hier war die SG-Abwehr zu offen und bot dem Gegner zu große Räume. Unsere Mannschaft ließ die Köpfe aber nicht hängen und hätte ein paar Minuten später wieder ausgleichen können. Nach Hereingabe von Max Schnürer ging der Ball durch bis zu Christian Wahren, der leider durch den strömenden Regen und dem durchnässten Rasen wegrutschte und somit nur im Liegen zum Torabschluss kam, der von einem Zeitzer Verteidiger kurz vor der Torlinie geblockt wurde. Kurz vor der Pause wurde die SG dann durch einen schnellen, ansehnlichen Angriff der Hausherren über rechts förmlich überrannt. Nguyen ging bis zur Grundlinie durch, legte zurück auf Daniel Albert, der SG-Hüter Florian Meier keine Chance ließ und auf 3:1 stellte. In der Halbzeit musste Trainer Sommerfeld verletzungsbedingt Wechseln. Sven Thele musste mit muskulären Problemen vom Feld und Torhüter Florian Meier fiel bei einer Aktion so unglücklich auf die rechte Schulter, dass er sich wie Wilnewski in der Vorwoche eine Schultereckgelenkssprengung zuzog und damit für längere Zeit ausfallen wird. Wir wünschen auch ihm eine schnelle Genesung! Maik Gewinner ging nun ins Tor der SG, Erik Weiß besetzte die linke Seite und Patrick Wolf rückte auf die rechte Abwehrseite. Das Spielbild änderte sich aber nicht, die SG ging mit Schneider und Wahren, die viele Wege liefen und dazu von Schnürer, Dose und Haucke unterstützt wurden, früh dazwischen und versuchte so frühe Ballgewinne zu erzwingen. So in Minute 58., als Max Schnürer ein Abspiel von Ehrlein blockte und der Ball somit frei vor den Strafraum prallte. Schnürer ging direkt nach und stand alleine vor dem Zeizer Torhüter, wurde aber vom Schiedsrichtergespann zurückgepfiffen, da hier auf Abseits des passiven Christian Wahren entschieden wurde. Fragwürdig hierbei ist nicht, dass die Fahne des Assistenten hoch ging, da der abgeblockt Ball in Richtung von Wahren ging, aber der sehr späte Pfiff von Schiedsrichter Tietze, der die Aktion erst unterband als Schnürer an den Ball kam. In der 64. Minute wurde es nicht besser für die SG. Nach einem Seitenwechsel der Zeitzer, ging Selzer über rechts in Richtung Strafraum. Pierre Maudrich ging hinter und lief neben Selzer als dieser im Strafraum das linke Bein leicht ausfuhr und somit an Maudrich hängen blieb und zu Fall kam. Davon ließ sich das Schiedsrichtergespann täuschen und entschied auf Strafstoß für die Zeitzer, den der „gefoulte“ Selzer selber souverän zum 4:1 verwandelte. Das Spiel schien damit gelaufen, doch die SG gab sich noch nicht geschlagen. In der 67. Minute spielte Patrick Wolf auf der rechten Seite einen zweiten Ball in den Lauf von Sebastian Dose. Dieser flankte den Ball auf den langen Pfosten, wo Christian Wahren per Direktabnahme halb im Fallen das sehenswerte 4:2 machte. Nur 7 Minuten später wäre die SG fast nochmal rangekommen, als Andreas Wolf nach abgewehrter Hereingabe am 16er zum Schuss kam, dieser noch abgefälscht wurde und durch einen sensationellen Reflex von Keeper Becker gerade noch entschärft wurde. In der 84. Minute machten die Hausherren dann den Deckel drauf. Nach einem Freistoß konnte Pierre Maudrich den Ball per Kopf nur in die Mitte klären, wo Philipp Gehring stand und ungehindert zum 5:2 einköpfte. Auch hier stand ein Zeitzer Spieler im Abseits und behinderte dabei SG-Keeper Gewinner beim Rauslaufen. Die letzte Torchance hatte nach Zuspiel von Patrick Wolf Daniel Gebühr, dessen Schuss aus 15 Metern vom Zeitzer Hüter pariert werden konnte. Am Ende fuhr man mit einer 5:2-Niederlage nach Hause, die absolut nicht das Spiel widerspiegelt. Selbst die gegnerischen Spieler lobten unsere Jungs und sahen unsere Mannschaft als ebenbürtigen Gegner. Leider kann man sich dafür nichts kaufen. Die Zeitzer waren extrem effizient, nutzten die Fehler der SG brutal aus und hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Dazu kam die schlechte Schiedsrichterleistung, die es der SG zusätzlich erschwerte, an diesem Tag etwas mitzunehmen. Die Leistung an sich war absolut in Ordnung. So hätte man in den Spielen gegen unmittelbare Konkurrenten wie Osterfeld und Kretzschau auf alle Fälle seine Punkte geholt. Daran sollte man jetzt anknüpfen, dazu Fehler abstellen, weiter an sich glauben, damit man die nötigen Punkte in den nächsten Spielen einfährt. Weiter geht es bereits am kommenden Donnerstag, den 31.10. im Heimspiel gegen die SG Lützen/Zorbau II in Langendorf.

Die SG spielte mit: F.Meier(46.) – M. Gewinner, P. Müller, S. Dose, P. Maudrich, C. Wahren – M. Schnürer, S. Theile(46.), A. Wolf – D. Haucke(83.), N. Schneider – Reserve: P. Wolf(46.), B.Händler, E. Weiß(46.), D. Gebühr(83.)
Gute Leistung - teure Niederlage22.10.2019



Zum 8. Spieltag der KOL-Burgenlandkreis begrüßte die SG Grün-Weiß Langendorf / WFV Schwarz-Gelb an der Selauer Straße den Zweitplatzierten Blau-Weiß Bad Kösen. Die Gäste waren bis jetzt ungeschlagen und schmissen in der Vorwoche Landesklassevertreter Wacker Wengelsdorf mit 5:1 aus dem Pokal. Somit wusste man um die Schwere der Aufgabe, die uns erwartete. Trainer Marco Sommerfeld stellte seine Mannschaft gut auf die Partie ein und nahm ein wenig den Druck von seinen Schützlingen, hatte man doch nichts zu verlieren. Die Gäste zeigten in den Anfangsminuten, dass sie Ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten. So erspielten sie sich die ersten Tormöglichkeiten. Die gefährlichste davon hatte in der 7. Spielminute Oliver Eschrich per Kopf nach einen Eckball. Ansonsten hielt die kompakte Defensive der Hausherren stand. Die SG überließ Bad Kösen zumeist den Ball, lauerte aber auf Konter. Durch gezieltes Pressing und die nötige Mithilfe des holprigen Geläufs schlichen sich ab Minute 15 die ersten Fehler im Aufbauspiel der Gäste ein. So konnte die SG bereits in der gegnerischen Hälfte den Ball erobern und kamen zu zwei hochkarätigen Torchancen. Die erste hatte Christian Wahren, nachdem er halbrechts in Szene gesetzt wurde und ungestört Richtung Tor ging. Im Strafraum wartete er ein wenig zu lang und verzog letztendlich seinen Schuss rechts am Tor vorbei. Nur weniger Minuten später war es Nils Schneider, der nach Vorlage von Haucke ebenfalls völlig frei vor Gästekeeper Ehrhardt stand und sich die Ecke aussuchen konnte, jedoch zu zentral abschloss und somit die Führung durch die Fußparade verpasste. Die Gäste waren zwar spielerisch leicht überlegen, dennoch wirkte das Spiel offen. In der 39. Spielminute geriet die SG dann doch in Rückstand. Nachdem ein Freistoß aus der eigenen Hälfte direkt wieder zurück kam, verschätzte sich Christian Hofmeister und unterlief den Ball. Sein Gegenspieler Eschrich konnte so unbedrängt den Ball in die Gasse auf Kevin Gerber spielen, der zwischen Maudrich und SG-Keeper Maik Gewinner als Erster an den Ball kam und zum 0:1 einschob. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Nach Wiederanpfiff stellte die SG auf drei Stürmer um, damit man den Spielaufbau des Gegners noch eher stören konnte. Dies schien auch zu klappen, da das Spiel etwas mehr in die gegnerische Hälfte verlagert werden konnte. Man merkte unseren Jungs an, dass an diesem Tag etwas gehen könnte. Durch gute Zweikampfführung und diszipliniertes Verschieben stellten sie Bad Kösen immer wieder vor Probleme und hielten gut dagegen. In der 61. Spielminute steckte Sven Theile den Ball nach Eroberung diagonal zu Wahren durch, der wieder in Richtung Tor ging. Nach Grätsche von Verteidiger Marc Eschrich wurde er am Torabschluss im Strafraum gerade noch gehindert. Dieses Einsteigen war sehr grenzwertig, da nicht nur der Ball, sondern auch klar Wahren am Bein getroffen wurde. Schiedsrichter Pfannschmidt ließ hier aber weiter laufen. Bad Kösen hatte durch Kapitän Eschrich erneut per Kopf die nächste Tormöglichkeit im Spiel. Die Hausherren hielten die Partie aber weiterhin offen und mussten mit ablaufender Zeit langsam mehr Risiko gehen. Dies wurde ihnen in der 79. Minute zum Verhängnis. Nach einem Einwurf der Gäste weit in der eigenen Hälfte konnte Kevin Gerber von gleich vier SG-Akteuren nicht gestoppt werden und den Ball an der aufgerückten SG-Hintermannschaft auf Jonas Porsche vorbei spielen. Dieser ging alleine Richtung Tor. Christian Hofmeister eilte noch hinterher und versuchte ihn zu stellen. Dabei kreuzten sich die Laufwege der beiden und Porsche kam im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Pfannschmidt zeigte folgerichtig auf den Punkt. Zu allem Übel gab er Hofmeister als letzten Mann die Rote Karte. Auch wenn es regelkonform ist, sollte diese Doppelbestrafung abgeschafft werden. Kevin Gerber trat an und ließ Maik Gewinner, der mittlerweile der vierte Keeper im SG-Tor ist und seine Sache ordentlich machte, keine Chance. Zu Zehnt gaben sich die Hausherren zwar immer noch nicht geschlagen, konnten aber nicht noch mal für Spannung sorgen. Das Spiel endete nicht nur 0:2, sondern auch noch mit einer Schulterverletzung von Marcus Wilnewski. In der letzten Aktion des Spiels fiel er bei einem Zweikampf unglücklich auf die rechte Schulter und wurde direkt ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde eine Schultereckgelenkssprengung diagnostiziert, wodurch er den Rest der Hinrunde ausfallen wird. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung. Am Ende konnte sich die Mannschaft für eine der besten Leistungen der Saison leider nicht belohnen. Durch die nichtgenutzten Großchancen am Anfang des Spiels wurde es am Ende eine zu schwere Aufgabe, einen Punkt zu Hause zu behalten. Dennoch sollte man an diese Leistung in den kommenden Wochen anknüpfen.

Die SG spielte mit: M. Gewinner – P. Müller, P. Maudrich, M. Wilnewski(90.), C. Hofmeister, M. Riel(53.) – M. Schnürer, S. Theile, C. Wahren(87.) – D. Haucke, N. Schneider – Reserve: P. Hädrich, P. Wolf(53.), E. Weiß(87.), B. Händler(90.)
Aus im Burgenlandpokal16.10.2019



Vergangenen Samstag begrüßte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb im Achtelfinale des Burgenlandpokals den Landesklassevertreter ESV Herrengosserstedt an der Selauer Straße. Die Gäste gingen natürlich als klarer Favorit ins Spiel und so stellte man sich entsprechend defensiv auf die Begegnung ein. Da auch die kommenden Partien und generell die KOL aus stärken Gegner bestehen werden, wollte man dieses Spiel auch als eine Art Test ansehen, um sich weiter darauf einstellen zu können. Mit einem 5-4-1-System schickte Trainer Marco Sommerfeld die Mannschaft auf den Platz, was in den ersten 15 Minuten auch ganz gut funktionierte. Man überlies den Gästen zwar den Ball, stand aber kompakt und ließ nichts zu. Doch in der 16. Minute war das Vorhaben, die 0 zu halten, bereits dahin. Nachdem Müller den Ball nur mit einem Querschläger in die Mitte klären konnte und somit Theile ins Kopfballduell musste, was er nicht erfolgreich bestreiten konnte, ging der Ball durch zu Ruslan Ivanchenko, der aus 10 Metern ins lange Eck zum 0:1 vollenden konnte. Danach spielte die SG dennoch erst einmal so weiter. Nach einem Fehlabspiel von Wilnewski in der hinteren Reihe wäre beinahe das zweite Tor der Gäste gefallen, doch Patrick Hädrich im SG-Tor konnte den Fehler seines Vordermannes mit einer glänzenden Fußabwehr gegen Hackbart wieder ausbügeln. Ab der 25. Minute gingen die Hausherren dann etwas früher drauf und prompt bauten sich die ersten Fehler im Spiel der Gäste ein. So eroberte man öfter den Ball bereits in der gegnerischen Hälfte und versuchte für Torgefahr zu sorgen. Ein erster Abschluss durch den mit aufgerückten Christian Hofmeister konnte ESV-Keeper Grieser aber problemlos klären. In der 34. Minute hatte Michael Riel die große Chance auf den Ausgleich. Nach einer Hereingabe von Phillip Müller aus dem linken Halbfeld, die diagonal durch den Strafraum ging, stand Riel am zweiten Pfosten völlig frei und war wohl selber ein wenig überrascht, sodass er die Direktabnahme knapp am linken Pfosten vorbeisetzte. Die nächste gute Möglichkeit hatte nach einer guten Kombination auf der linken Seite Sven Theile, der nach dem Querpass von Haucke einschussbereit am Elfmeterpunkt stand und in letzter Minute noch vom Gästespieler geblockt wurde. In dieser Phase hätten die Nadelstiche durchaus zum Ausgleich führen können, es fehlte hier ein wenig das Glück. Ansonsten hatten die Gäste den Ball und das Spiel weitestgehend im Griff. Nach der Pause wollten die Hausherren mit Rückenwind und mit der Sonne spielend nach und nach mehr aufmachen. Jedoch wurde dieses Unterfangen nach ordentlichem Start in der 52. Minute bereits verhindert. Nachdem Hädrich erst einen gefährlichen Fernschuss von Hackbarth mit dem Fuß parieren konnte, wollte er den Nachschuss aus 18 Metern von Ivanchenko ebenfalls mit dem Fuß klären, was ihm aber misslang. Relativ zentral auf Hädrich zukommend rutschte der Ball über seinen Fuß zum 0:2 ins Tor und ließ ihn keine gute Figur dabei machen. Damit gingen die Köpfe wieder ein wenig runter bei unseren Jungs. Ein Fernschuss von Nils Schneider in der 59. Minute war dann die einzig nennenswerte Aktion im Spiel der SG. Die Gäste versuchten den Sack zuzumachen und verpassten meist den letzten Pass vor dem Tor der Hausherren. In der 61. Minute half man dann wieder selber mit, den Gästen zum Torerfolg zu gelangen. Nachdem Hofmeister den schnellen Ivanchenko im Laufduell bereits gut abgelaufen hatte, wollte er den aufspringenden Ball im holprigen oberen Strafraum spielerisch klären, was ihm missglückte. So bekam ihn Ivanchenko wieder genau in den Lauf, sodass er weiter aus Tor gehen konnte und letztendlich vom herauseilenden Hädrich von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Töpel, der das Spiel weitestgehend problemlos mit seinen Assistenten leitete, zeigte sofort auf den Punkt. Eddi Oberreich blieb vom Punkt ganz cool und verwandelte sicher zum vorentscheidenden 0:3. Mit dem 0:4 in der 57. Minute durch Ivanchenko, der dieses Mal den eingewechselten Patrick Wolf auf der linken Seite überlief und den Ball in den langen Winkel schob, war die Partie durch. Danach schienen es die Gäste ein wenig zu locker anzugehen, ergaben sich doch für unsere Jungs nun erstaunlich viele Räume. So konnte man sich teilweise bis ins gegnerische Drittel kombinieren, war dort dann aber zu unkonzentriert, zu hastig, um aus den großen Räumen für deutlich mehr Torgefahr zu sorgen. Dort fehlten oft die Absprachen, Bälle wurden zu lang gespielt oder es wurden die falschen Entscheidungen getroffen, wodurch man sich nicht mit einem Torerfolg belohnen konnte. Am Ende siegte der Favorit verdient mit 0:4 und zieht ins Viertelfinale ein. Ärgerlich für die SG ist nicht die Niederlage an sich, sondern wie sie wieder zu Stande kam. Man schenkt dem Gegner durch individuelle Fehler zu leicht die Tore, wodurch die größtenteils gute und kompakte Defensivleistung zu Nichte gemacht wird. Zudem kann man in der Offensive die Räume, die einem der Gegner gibt und die man sich teilweise erspielt durch fehlende Kommunikation und Konzentration nicht nutzen. Daran gilt es weiterhin zu arbeiten, um in den kommenden Spielen und auf die Saison gesehen, mithalten zu können und die Spiele offener gestalten zu können! Bereits am kommenden Sonntag zum nächsten Heimspiel an der Selauer Straße wird mit Blau-Weiß Bad Kösen, die noch ungeschlagen durch die Saison gingen und im Pokal Wacker Wengelsdorf(Landesklasse) mit 5:1 rausgeschmissen haben, der nächste harte Brocken erwartet.

Die SG spielte mit: P. Hädrich – E. Weiß, P. Müller, M. Wilnewski, C. Hofmeister, M. Riel(58.) – M. Gewinner, D. Haucke, S. Theile, M. Schnüer – N. Schneider – Reserve: D. Gebühr, A. Wolf, P. Wolf(58.), B. Händler
Klare Niederlage in Spora09.10.2019



Da die Presseabteilung nicht vor Ort war, folgt ein kurzer Bericht vom Auswärtsspiel der SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb beim SV Spora:
Die Gäste reisten leider mit dem letzten Aufgebot nach Spora und baten in der Vorwoche gar um eine eventuelle Spielverlegung, da ganze 12 Absagen das Trainerteam aus unterschiedlichsten Gründen erreichten. Da Spora aber keinen freien Termin zur Verfügung hatte, fand das Spiel statt. So muss man zumindest den 12 Akteuren ein Kompliment aussprechen, dass sie sich trotz der schlechten Vorzeichen, teilweise angeschlagen auf die Reise nach Spora machten und der schweren Aufgabe entgegentraten. Das Spiel began mit ein paar Offensivaktionen gar nicht so schlecht für unsere Jungs, doch leider geriet man mit dem ersten Torschuss der Hausherren in der 8. Spielminute durch Beer in Rückstand. Die Hausherren mit ihren schnellen Angreifern wollten direkt nachlegen, doch konnten Patrick Hädrich, der als Aushilfskeeper im Tor der SG stand, nicht überwinden. In der 23. Minute erhöhte Dörfer dann aber unhaltbar auf 2:0. Die große Chance auf den Anschlusstreffer hatte danach Daniel Gebühr, doch er konnte den Ball aus 10 Metern nicht im Tor unterbringen und schob ihn am rechten Pfosten vorbei. Kurz darauf waren die Gastgeber wieder eiskalt zur Stelle und erzielten durch Dörfer das 3:0. Bis zur Pause hielt die SG-Defensive dann dagegen und auch Hädrich hielt unsere Mannschaft mit ein paar guten Paraden noch im Spiel. Nach der Pause hatte Nils Schneider alleingehend auf Sporas Schlussmann die zweite große Möglichkeit die SG nochmal heranzubringen, doch auch er schob den Ball neben den Kasten. Bochskanl sorgte in der 52. Minute mit dem 4:0 dann für die Vorentscheidung. Danach hatte man zwar immernoch ein paar gute Aktionen nach vorne, doch man merkte nun an, dass die Sporaer einfach zu stark waren an diesem Tag und die Kräfte der SG-Akteure nachließen. Nach dem 5:0, welches zumindest vermeidbar war, ließ man doch nach einer abgewehrten Ecke am zweiten Pfosten gleich drei Hausherren völlig alleine stehen und mühelos einnetzen, musste Sven Theile angeschlagen vom Feld und wurde durch Benjamin Händler ersetzt, der sich aufgrund seiner Dauerbereitschaft und positiven Stimmung im Team, trotz wenig Einsatzzeitchancen seine KOL-Minuten redlich verdiente! Am Ende besiegelte das 6:0 in der 76. Minute durch Kullack die deutliche Niederlage der SG in Spora, die auch wieder alte Fehler aufzeigte, aber aufgrund der dünnen Spielberdecke und teilweisen Unerfahrenheit im Team nicht zu drastisch zu sehen sein sollte. Dennoch muss weiter an der Abstellung der Fehler gearbeitet werden. Man frisst zu viele Gegentore und muss vorne die wenigen Chancen, die man in der Liga bekommt, einfach besser nutzen, denn sonst wird es schwer mit dem Klassenerhalt. Am kommenden Samstag steht das Achtelfinale im Burgenlandpokal an. An der Selauer Straße begrüßt man den Landesklassevertreter ESV Herrengosserstedt, der ein wohl noch schwererer Brocken für unsere Jungs sein wird, als Spora. Schauen wir mal, wie sich die Mannschaft dagegenstemmt und den Favoriten ärgern kann.

Die SG spielte mit. P. Hädrich - D. Nürnberger, P. Müller, P. Wolf - E. Weiß, S. Dose, S. Theile(69.), D. Haucke, C. Wahren - N. Schneider, D. Gebühr - Reserve: B. Händler(69.)
Gegen Kretzschau keine Durchschlagskraft02.10.2019



Zum fälligen Punktspiel des 6. Spieltages der Kreisoberliga begrüßte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb den SV Kretzschau auf dem Sportplatz in Langendorf. Nach der Niederlage in Osterfeld wollte man gegen einen ebenfalls unmittelbaren Konkurrenten Wiedergutmachung betreiben und die 3 Punkte zu Hause behalten, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen aufrecht zu erhalten. Leider musste das Trainergespann Sommerfeld/Benndorf erneut auf ein paar Stammkräfte verzichten, sodass es weiterhin bisher nicht möglich war, alle zur Verfügung stehenden Spieler auf den bestmöglichen Positionen einzusetzen. Als kleines nachträgliches Hochzeitsgeschenk durfte der frisch vermählte Sven Theile an diesem Tag die Mannschaft als Kapitän anführen. Das Spiel auf dem gut bespielbaren Rasen begann sehr abwartend. Beide Mannschaften tasteten sich ab und waren zunächst um Sicherheit bemüht. Gefährliche Situationen kamen in den ersten 20 Minuten nicht zu Stande. Zwischen Minute 20 und 40 übernahmen die Hausherren etwas mehr das Spiel. Die erste gelungen Aktion hatte Maik Gewinner über die linke Seite. Er ging in den Strafraum bis zur Grundlinie durch, doch seine Rückgabe konnte von einem Verteidiger geklärt werden. Wenige Minuten später brachte Christian Hofmeister einen Ball von rechts in den Strafraum, der immer länger wurde und am langen Pfosten knapp von Gewinner verpasst wurde. In der 35. Minute war es Kay Guttmann der über rechts durchgehen konnte und ebenfalls bis zur Grundlinie ging, aber den Ball auch nicht zum freistehenden Mitspieler in die Mitte bekam. Die Gäste wurden nur durch einen Kopfball von Scholz, bei dem SG-Keeper Florian Meier aber wenig Probleme hatte, gefährlich. In der 41. Minute bekam Kretzschau dann links vor dem Strafraum einen Freistoß zugesprochen. Den scharf reingeschlagenen Ball lenkte Phillip Müller bei seinem Abwehrversuch unglücklich ins lange Eck zum 0:1. Mit diesem Tiefschlag ging es dann auch in die Pause. In der zweiten Halbzeit wollte man mit Rückenwind das Spiel noch drehen und offensiv endlich zu besserem Kombinationsfußball finden. Leider gelang dies nur bedingt. Meist war es nur Sebastian Dose, der sich im zentralen Mittelfeld zeigte und die Bälle forderte. Viele Akteure hatten zu wenig Vertrauen in die eigenen Stärken und trauten sich in den Offensivaktionen zu wenig zu. Zudem wurden zu wenige Wege angezeigt, um die Gästehintermannschaft auseinander zu ziehen. Hinzu kam, dass man keiner der unzähligen Ecken verwerten konnte, sodass allmählich die Zeit davon lief. Die Gäste zogen sich etwas zurück, spielten aus einer kompakten Defensive heraus und versuchten über ihre beiden schnellen Stürmer Kalkofen und Scholz das vorentscheidende 0:2 zu erzielen. In der 73. Minute gelang dies dann auch. Nach einem Befreiungsschlag konnte Kalkofen seinen Zweikampf gegen Müller gewinnen Richtung Tor aufdrehen. Der aus dem Abseits kommende Scholz ging jedoch ebenfalls zum Ball und irritierte dadurch Wilnewski, der noch hätte eingreifen können. Doch so lief Kalkofen davon in den Strafraum und traf ins linke lange Eck zum 0:2. Danach gingen die Köpfe bei fast allen SG-Akteuren runter und man merkte, dass eine Aufholjagd wohl nicht mehr folgen würde. Nachdem weitere Standards nicht in Zählbares verwertet werden konnte, war es in der 84. Minute ein Freistoß aus 32 Metern von Dose, der ans Lattenkreuz krachte und die SG fast nochmal ins Spiel zurückgebracht hätte. Der endgültige Genickschlag folgte dann aber in der 86. Minute. Nach eigenem abgewehrtem Eckball wurde man über rechts klassisch ausgekontert. Am Ende konnte Scholz den gut gespielten Pass in den Lauf am herauskommenden Meier vorbei zum 0:3 einschieben. Damit war die Heimniederlage besiegelt, durch die Kretzschau in der Tabelle aufschließen konnte und die aufzeigte, dass man im eigenen Offensivspiel noch viel zu tun hat. Der Gegner war am Ende nicht unbedingt besser, aber ein Tick cleverer als unsere Mannschaft, wodurch diese Niederlage auch verdient ist, wenn auch ein Tor zu hoch. Es bleibt weiterhin ein Lernprozess, bei dem sich alle Akteure hinterfragen müssen, was kann ich am eigenen Spiel verbessern und wie kann ich der Mannschaft weiterhelfen. Dazu brauch es vor allem Selbstreflektion und den Willen, die Fehler zu erkennen und abzustellen. In den nächsten Wochen kommen im Vergleich zu den letzten Spielen noch stärkere Gegner auf die Mannschaft zu, wodurch die Niederlage umso bitterer erscheint. Dennoch darf man jetzt nicht die Köpfe in den Sand stecken und wieder an die eigenen Stärken glauben und vor allem als Team in die nächsten Aufgaben gehen, damit man dort den ein oder anderen Punkt erkämpfen kann!

Die SG spielte mit: F. Meier – P. Müller, M. Wilnewski, P. Maudrich – S. Dose, S. Theile – E. Weiß(60), D. Haucke, K. Guttmann(65.) – M. Gewinner, C. Hofmeister – Reserve: D. Gebühr(60.), P. Wolf(65.), B. Händler
Führung in Osterfeld verspielt24.09.2019



Da die komplette Presseabteilung nicht vor Ort war, gibt es dieses Mal nur einen verkürzten Spielbericht vom Spiel der SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb beim FSV Grün-Gelb Osterfeld. Nach den positiven Ergebnissen der letzten Wochen wollte man in Osterfeld bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt direkt nachlegen und Punkte mitnehmen. Leider fielen ein paar Akteure krankheits- oder urlaubsbedingt aus oder gingen angeschlagen ins Spiel, sodass der Kader nicht so breit aufgestellt war am vergangenen Sonntag. Die SG erwischte jedoch auf dem holprigen Geläuf den besseren Start. In der 15. Minute brachte Kapitän Max Schnürer einen Eckball scharf getreten auf den kurzen Pfosten, wo ein Osterfelder Verteidiger den Ball zum 0:1 ins kurze Eck beförderte. Mit der Führung im Rücken kam jedoch nicht wirklich Ruhe ins Spiel der SG. Die Hausherren liefen unsere Hintermannschaft früh an, sodass ein gepflegtes Spiel von hinten heraus selten möglich war. Zudem kamen die Osterfelder hauptsächlich über die linke SG-Seite immer wieder gefährlich durch. In der 32. Minute gewann Sebastian Dose im Mittelfeld den Zweikampf gegen seinen Gegenspieler und schickte Kay Guttmann über rechts kommend in die Gasse. Guttmann ging in den Strafraum rein, zog aus 14 Metern im rechten Strafraumeck ab und versenkte den Ball mit viel Wucht unter die Latte zum 0:2 für die SG. Aber auch nach diesem Treffer bekam die SG keine Ruhe ins Spiel und somit auch keine Kontrolle. Noch vor der Pause bekam man nach einem Eckball den 1:2 Anschlusstreffer durch Heilmann. Man wusste, dass es lange 45 Minuten werden würden, wenn man sich nicht steigern sollte im zweiten Durchgang. Leider gelang dies größten Teil weiterhin nicht. Die Osterfelder wurden immer druckvoller und drängten unsere Mannschaft hinten rein. Nach vorne gelang weiterhin zu wenig. Bis zur 70. Minute konnte man die Angriffe der Hausherren noch vom Tor weghalten, doch die druckvollste Phase zwischen 70. und 80. Minute nutzen dann die Gastgeber, um das Spiel zu drehen. Mit einem Doppelschlag in der 75. Und. 79. Spielminute durch Faust und Guhs kippte das Spiel zu Gunsten der Osterfelder. Bei den Gegentoren merkte man die Unordnung im Zentrum vor der Abwehr, die auch durch Missverständnisse nach den Auswechslungen entstand und wodurch die Gegenspieler zu viele Räume hatten. Leider konnten sich unsere Jungs nicht nochmal aufraffen, um noch einen Punkt mitzunehmen. So musste man am Ende eine alles in allem verdiente 3:2-Niederlage hinnehmen, da man fast das gesamte Spiel keine Kontrolle über das Geschehen hatte und nicht zum eigenen Spiel fand. Im Gegensatz zu den Spielen davor schien die Bissigkeit und der Wille bei dem ein oder anderen zu fehlen und auch taktisch wurden wieder Fehler gemacht, die man bereits abgestellt hatte. Nun heißt es, dies im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den SV Kretzschau wieder besser zu machen und drei wichtige Punkte gegen einen ebenfalls mit unten stehenden Gegner einzufahren!

Die SG spielte mit: F. Meier – P. Müller, D. Nürnberger, P. Maudrich – A. Wolf(70.), M. Schnürer – E. Weiß(88.), S. Dose, K. Guttmann(80.) – D. Haucke, N. Schneider – Reserve: R. Czepluch(88.), M. Riel(80.), M. Gewinner(70.)
SG feiert deutlichen Heimsieg gegen Mitaufsteiger und verabschiedet Toptorjäger17.09.2019



Am vergangenen Sonntag hieß es zum ersten Mal Kreisoberligafußball an der Selauer Straße! Die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb begrüßte zum 4. Spieltag den Staffelsieger und Mitaufsteiger aus der letztjährigen Kreisliga LSV Rot-Weiß Reichardtswerben. Die Gäste, die aufgrund von Sanierungsarbeiten auf dem heimischen Platz bisher nur auswärts antreten mussten, konnten noch keinen Zähler auf ihr Punktekonto holen und brauchten gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt dringend die ersten 3 Punkte. Im Gegensatz zu den Hausherren, bei denen nach dem Pokalspiel einige Stammkräfte zurückkehrten, fehlten den Gäste beide Torhüter, sodass Feldspieler Plutz ins Tor musste, sowie ihre Offensivkräfte Ion und Pusch. Aber auch die SG musste auf ihren Stammkeeper verzichten, der bei einem Unfall sich den rechten Mittelfinger brach und die nächsten Wochen leider ausfallen wird. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung! Vor der Partie wurde Oliver Knothe, der in den letzten 7-8 Jahren der Toptorschütze beim WFV war und mit seinen 18 Toren im vergangenen Jahr maßgeblich am Aufstieg der SG beteiligt war, gebührend verabschiedet. Aufgrund beruflicher und familiärer Gründe beendet er seine erfolgreiche Karriere und hängt seine Schuhe an den Nagel. Sein berüchtigter linker Fuß und seine Torgefährlichkeit werden wir stark vermissen! Wir bedanken uns bei Oli für die vielen Tore und die schöne Zeit beim WFV/bei der SG und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute! Nun zum Spiel: Die SG, von Trainer Marco Sommerfeld gut eingestellt, ging motiviert in die Partie und erwischte einen guten Start. Man ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen und erspielte sich in der 6. Spielminute die erste Torchance. Nach Zuspiel von Schneider kam Daniel Haucke am zweiten Pfosten an den Ball, konnte ihn aufgrund des schlechten, holprigen Geläufs aber nicht gleich verwerten, sodass er ihn sich nochmal zurechtlegen musste und knapp am langen Eck vorbeischoss. Vier Minuten später machte er es dann besser. Nachdem im Mittelfeld Nils Schneider einen entscheidenden Zweikampf gewann und Christian Hofmeister über rechts kommend bediente, konnte dieser sich bis in den Strafraum durchsetzen und legte quer auf Haucke, der nur noch zur 1:0-Führung einschieben brauchte. Nur fünf Minuten später legten die Hausherren nach. Sebastian Dose konnte seinen Gegenspieler nach Zuspiel von Maudrich abschütteln und ging über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch. Seine aufsetzende Flanke konnte erneut Daniel Haucke, der gut vom zweiten Pfosten einlief, wuchtig per Kopf in den rechten Torwinkel verwandeln. Mit diesem Doppelpack belohnte er sich verdientermaßen für die bisher guten gezeigten Leistungen in seinem neuen Team. Die Gäste ließen in dieser Phase bereits ein wenig die Köpfe hängen und kamen weiterhin nicht ins Spiel. Sie standen relativ hoch, was den drei SG-Stürmern Haucke, Schneider und Dose, die sich immer wieder gut abwechselten und die Räume hinter der Abwehr suchten, sehr entgegen kam. Bei besseren Platzverhältnissen und etwas mehr Genauigkeit beim letzten Pass oder Torabschluss hätten die Räume viel effizienter noch genutzt werden müssen und das Spiel früh entschieden werden können. Die Möglichkeit war dennoch in der 23. Minute da. Nach einem gut herausgespielten Angriff über Erik Weiß und Andreas Wolf, konnte Schneider sein Laufduell gewinnen und zurücklegen auf den einschussbereiten Haucke. Beim Schuss wurde dieser jedoch rüde vom Reichardtswerbener Zimmermann weggegrätscht, wofür es zurecht durch Schiedsrichter Thieme Elfmeter und Gelb gab, wobei dieses Foul auch hätte mit einer anderen Karte bewertet werden können, zumal Haucke aufgrund dieser Aktion in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt vom Platz musste. Sebastian Dose übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch am Reservekeeper Conrad Plutz, der den Ball aus der linken Ecke fischte. Das war wohl für die Gäste der Hallo-wach-Effekt, denn danach kamen sie wieder ins Spiel. In der 28. Minute konnte Sebastian Siedler unbedrängt auf Höhe der Mittellinie den einlaufenden Enrico Bossig in Szene setzen, der allen davonlief und überlegt ins lange Eck zum 1:2-Anschlusstreffer einschoss. Danach verloren die Hausherren im Mittelfeld zu schnell den Ball und standen etwas zu hoch, sodass man dem pfeilschnellen Bossig genau die Räume gab, die man ihm wie beim Gegentor nicht geben sollte. So konnte er nur wenige Minuten später erneut von Mikitiuk bedient der Abwehr davonlaufen und hätte beinahe mit seinem Lupfer über den herauskommenden Ersatzkeeper Florian Meier den Ausgleich erzielt. Der Ball ging glücklicherweise nur an den Querbalken und von da aus zurück in die Arme von Meier. Danach konnte die SG aber wieder das Spielgeschehen beruhigen und übernehmen. Kurz vor der Pause stand die LSV-Abwehr wieder sehr hoch, sodass Marcus Wilnewski mit einem langen Ball Nils Schneider auf die Reise schicken konnte, der seinem Gegenspieler davonlief und fast von der Grundlinie den auf eine Flanke spekulierenden Keeper Plutz im kurzen Eck zum 3:1 überlisten konnte. Damit ging es auch in die Halbzeit. Nach der Pause verflachte das Spiel ein wenig. Das Tempo war nicht mehr so hoch, da die SG zunächst nichts zulassen wollte und eher auf Fehler der Gäste lauerte. Die erste Chance das Spiel zu entscheiden hatte dann wieder Daniel Haucke. Nach Vorlage von Schneider kam er freistehend aus 10 Metern zum Abschluss, doch auf der Linie konnte Scholze seinen dritten Treffer gerade noch verhindern. Die Gäste hätten in der 68. Durch Kaufmann nochmals herankommen können, doch dessen Abschluss ging knapp neben das Gehäuse. Die Vorentscheidung für die Hausherren fiel dann in der 72. Minute. Nach einem abgewehrten Eckball ging Andreas Wolf beim Konter der Gäste konsequent dazwischen und brachte den Ball direkt wieder in den Strafraum, wo Nils Schneider völlig frei den Ball annehmen und zum 4:1 einschieben konnte. Vier Minuten später konnte der eingewechselte Maik Gewinner einen Eckball von Sebastian Dose am langen Pfosten ebenfalls völlig freistehend zum 5:1 über die Linie drücken. Damit war das Spiel endgültig gelaufen. Oli Knothe konnte zum Ende auch nochmal ein paar Minuten auf dem Platz stehen und mit den Jungs genießen. Ergebniskosmetik betrieb in der 90. Minute noch Adrian Mikitiuk, dessen schöner Schuss aus 20 Metern zum 5:2 im linken Torwinkel landete. Am Ende stand ein verdienter 5:2-Heimsieg für die SG zu Buche, mit dem man drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren konnte und nun mit weiterem Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben gehen kann. Leider gingen einige Akteure mit deutlichen Blessuren vom Platz, welche wohl auch zu Ausfällen für die kommenden Spiele führen werden. Also müssen andere einspringen und ebenfalls an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, damit man weitere Punkte sammeln kann!

Die SG spielte mit: F. Meier – P. Müller, M. Wilnewski, P. Maudrich – E. Weiß, M. Schnürer, A. Wolf, C. Hofmeister(78.) – D. Haucke(72.), N. Schneider(83.), S. Dose – Reserve: O. Knothe(83.), P. Wolf, M. Riel(78.), M. Gewinner(72.)
Mit viel Mühe in die nächste Pokalrunde10.09.2019



Am vergangenen Samstag stand für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb die zweite Runde im Kreispokal des Burgenlandkreises an. Man war zu Gast beim KOL-Absteiger SG Droyßig, der zeigen wollte, dass er dennoch nicht zu Unrecht in dieser Liga gespielt hatte. Da der Pokal nicht den größten Stellenwert hat und man einige angeschlagene Spieler zu verzeichnen hatte, schonte das Trainergespann Benndorf/Weiß, welches immer noch den sich im Urlaub befindlichen Trainer Sommerfeld vertrat, einige Stammkräfte, die erst gar nicht mit anreisten. So bekamen andere ihre Chance sich zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen. Das Spiel begann recht verhalten. Die Hausherren schauten sich zunächst an, wie der Favorit ins Spiel ging und ließen unsere Hintermannschaft in Ruhe den Ball hin und her schieben. Aufgrund der vielen Umstellungen wollte aber auch die SG zunächst nicht viel riskieren und bemühte sich um Sicherheit. Nachdem sich Zaman Alizada, der nach einem Jahr Pause wieder den Weg zurück an die Selauer Straße fand, in der 9. Minute bis an die Strafraumkante durchsetzen konnte und dort zu Fall gebracht wurde, bekam die SG aus aussichtsreicher Position einen Freistoß zugesprochen. Max Schnürers Versuch wurde aber von der Mauer abgeblockt. Danach wurden die Droyßiger mutiger und merkten, dass sie hier auf einen nicht eingespielten Gegner trafen. So gingen sie früher drauf und zwangen unsere Mannschaft zu mehr Fehlern. Die ersten Tormöglichkeiten der Gastgeber ließen nicht lange auf sich warten. Allerdings waren die Torabschlüsse zu ungenau oder landeten in den Armen des glänzend aufgelegten Michel Ecknigk im Tor der SG. Die Abstimmungen passten nicht immer bei unserer Mannschaft und im Spiel nach vorne ging der Ball zu schnell verloren. Man traute sich auch zu wenig zu und spielte lieber den sicheren Ball nach hinten, sodass nur wenig Gefahr in der Offensive entstand. Anders die Hausherren, die mit robusten Körpereinsatz immer besser ins Spiel kamen und nun auch öfter die Lücken in der Hintermannschaft der SG fanden. So hatte Florian Mächler in der 28. Minute die riesen Chance auf die Führung. Nach schnellem Umschaltspiel der Hausherren wurde er gut bedient und ging alleine aufs SG-Gehäuse zu. Der herauskommende Ecknigk wurde überlupft und alle dachten schon, der Ball trudelt über die Linie, als Andreas Wolf noch hinterhereilte und den Ball kurz vor der Linie zur Ecke klären konnte. Die Hausherren haderten oft mit sich selbst, da der letzte Pass oder die Flanke meist zu lang oder zu ungenau war und immer wieder Ecknigk im SG-Tor zur Stelle war. So ging es mit dem 0:0 in die Pause. Nach Wiederanpfiff veränderte sich das Bild etwas. Die Droyßiger gingen nun direkt vorne drauf, sodass unsere Mannschaft mit langen Bällen operieren musste, was aber teilweise sogar für mehr Gefahr sorgte, da die Hintermannschaft der Hausherren nicht ganz sattelfest war und so die schnellen Hofmeister, Gewinner, der für den verletzten Alizada ins Spiel kam, oder auch Haucke im letzten Drittel an den Ball kamen und für mehr Gefahr sorgen konnten. So auch in der 52. Minuten. Nach einer Flanke kam Erik Weiß am linken Strafraumeck an den Ball und wollte den Ball erneut in die Mitte bringen. Dabei wurde der Ball vom Droyßiger Verteidiger mit dem Arm, welcher zu weit vom Körper gestreckt war und somit deutlich die Körperfläche vergrößerte, abgeblockt, sodass Schiedsrichter Iser folgerichtig auf Strafstoß entschied. Kapitän Max Schnürer übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher im rechten oberen Winkel zum 0:1. Die Hausherren wollten natürlich direkt antworten und wären auch beinahe wenige Minuten später zum Ausgleich gekommen, doch den satten Schuss von Siegel aus 20 Metern konnte Michel Ecknigk mit einer Glanzparade zur Ecke klären. Unsere Mannschaft stand nun tiefer und versuchte nur noch auf Konter zu lauern, da ein richtiges Kombinationsspiel an diesem Tag nicht wirklich zu gelingen schien. Den Hausherren wurde aber immer wieder ihr eigener relativ kurzer Platz zum Verhängnis, da fast jeder Ball zu lang gespielt wurde und Ecknigk diese ablaufen konnte. In der 72. Minuten bekam Droyßig dann aus 20 Metern halbrecht vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen. Marcel Trexler trat an und drosch den Ball ins linke Eck genau neben den Pfosten zum 1:1-Ausgleich. Ecknigk machte hier leider keine gute Figur, da er durch einen Schritt in die Mitte seine Torwartecke aufmachte. Es sollte aber sein einziger Fehler an diesem Tag sein. Im weiteren Verlauf war er ein bombensicherer Rückhalt für sein Team, der alles, was in seinen Strafraum flog, runterpflückte. Bis zur 90. Minute passierte dann nicht mehr viel. Kurz vor Schluss hatte nur noch Kösling die Chance auf den Siegtreffer für Droyßig, doch er verzog deutlich. So ging es in die Verlängerung. Hier schienen aber die Kräfte der Hausherren zu schwinden, konnten sie sich doch nicht mehr so ein Übergewicht erspielen, wie zuvor. Die größte Möglichkeit hatte in der ersten Halbzeit der Verlängerung dann die SG. Nach einer Flanke von Schnürer kam Daniel Haucke am langen Pfosten zum Kopfball, den Keeper Klimke gerade noch von der Linie kratzen konnte. Das Spiel verflachte und alle stellten sich so langsam aufs Elfmeterschießen ein, als Christian Hofmeister in der 120. Minute einen letzten Angriff der Hausherren mit einem Befreiungsschlag klärte, der direkt in den Lauf von Daniel Haucke ging. Dieser ging über links weiter, sah im Augenwinkel den in der Mitte startenden Maik Gewinner und bediente ihn mustergültig, sodass Gewinner zentral vor dem Tor an den Ball kam und ihn überlegt ins lange Eck zum vielumjubelten 1:2-Siegtreffer einschob. Damit waren die Hausherren natürlich mehr als bedient, da sie über das gesamte Spiel an sich die bessere Mannschaft waren, sich aber nicht belohnten und in letzter Minute sogar noch eiskalt bestraft wurden. Bei der SG nimmt man den Sieg natürlich mit, auch wenn man wieder gesehen hat, dass weiterhin hart gearbeitet werden muss, damit das eigene Spiel so funktioniert, wie man es sich wünscht. Dennoch haben alle Akteure 120 Minuten gekämpft und alles gegeben, wodurch man sie zum Weiterkommen auch beglückwünschen darf.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – P. Müller, M. Wilnewski, P. Wolf – A. Wolf(80.), M. Schnürer(121.) – E. Weiß, D. Haucke, C. Hofmeister – Z. Alizada(50.), D. Gebühr(110.) – Reserve: D. Nürnberger(121.), R. Czepluch(80.), P. Maudrich, M. Gewinner(50.), B. Händler(110.)
Mitgliederversammlung05.09.2019



Am Freitag, den 13.09.19 findet um 19:30 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung im Vereinsheim des WFV statt. Alle Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen! Wir bitten um zahlreiche Teilnahme, da wichtige Themen, wie die Zukunft des Vereins an diesem Tag erläutert und diskutiert werden.
Erster KOL-Sieg in Mertendorf03.09.2019



Am 3. Spieltag der Kreisoberliga stand für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb die nächste Auswärtspartie beim SV Mertendorf auf dem Programm. Auch wenn ein paar Akteure noch arbeits-, urlaubs- und verletzungsbedingt fehlten, standen dem Trainerteam Benndorf/Weiß, die Coach Sommerfeld an diesem Wochenende vertraten, 17 Akteure zur Verfügung, sodass man eine schlagfertige Truppe auf den Platz schicken konnte. Gegen Mertendorf wollte man zum ersten Mal punkten und sich für die harte Arbeit im Training und die allmählichen Fortschritte im eigenen Spiel belohnen. Auch wenn die Anfangsphase etwas nervös war und Mertendorf hier zwei gute Möglichkeiten bekam, merkte man von Anfang an bei jedem auf dem Platz, dass hier Punkte mitgenommen werden sollten. Die erste gute Chance für die SG hatte Nils Schneider in der 12. Minute, wo er aber noch verzog. Nur drei Minuten später ging erneut Schneider frühzeitig drauf und luchste Mertendorfs Verteidiger den Ball ab. Alleingehend aufs Tor hätte er selber abschließen können, verzögerte aber nochmal, da er wohl dem Geburtstagskind Daniel Haucke, der an diesem Tag 30 Jahre alt wurde, sein Geburtstagsgeschenk auflegen wollte. Nach Querpass von Schneider brauchte Haucke aus 8 Metern nur noch zur Führung einschieben, jedoch rutschte ihm der Ball über den Schlappen, sodass er links am Tor vorbei ging. Nachdem Mertendorf meist mit Diagonalbällen von links agierte und einige Standards für Gefahr sorgten, konnte die SG doch weiterhin Nadelstiche setzen und durch gutes Positions- und Laufspiel die Mertendorfer Abwehr unter Druck setzen. So war es in der 27. Minute erneut Daniel Haucke, der an der gegnerischen Grundlinie nachging, den Ball eroberte und aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. In letzter Sekunde konnte sein Schuss noch übers Tor zur Ecke gelenkt werden. In der 30. Minute war es dann aber soweit. Max Schnürer brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld mit Schnitt zum Tor, wo Mertendorfs Alexander Seyfarth beim Abwehrversuch mit dem Kopf an den Ball kam und den Ball unhaltbar in den rechten Winkel zum 0:1 verlängerte. Mit mehr Selbstvertrauen gelangen nun auch immer mehr Ballstaffeten. So konnte der beste SG-Spielzug in Minute 36 nur durch ein Foulspiel noch gestoppt werden. Nach Ballgewinn von Haucke am eigenen Strafraum und schönem Doppelpass mit Schneider, schickte er direkt den startenden Max Schnürer über links außen, der den Ball sofort in die Mitte zu Christian Wahren weiterleitete. Dieser wurde dann vom Mertendorfer Verteidiger festgehalten und auf dem Weg zum Tor gehindert. Dabei hatte Mertendorf Glück, dass noch ein weiterer Spieler in Reichweite war, sonst wäre es eine klare Rote Karte gewesen. Der darauffolgende Freistoß von Schnürer wurde ebenfalls gefährlich. Er schoss den Ball scharf flach an der Mauer vorbei, doch dieses Mal war Ex-Langenorfer Zilse im Mertendorfer Tor zur Stelle. Vor der Pause hörte die SG dann leider auf, das eigene Spiel so fortzuführen, sodass die Gastgeber Druck aufbauen konnten und Möglichkeiten zum Ausgleich bekamen. Die größte Chance konnte Michel Ecknigk kurz vor der Pause mit einer Glanzparade gerade noch vereiteln. So ging es mit dem 0:1 in die Pause. In der Halbzeit musste der angeschlagenen Christian Wahren mit muskulären Problemen vom Platz. Für ihn kam Michael Riel, der durch körperliche Präsenz sofort da war und sich gut ins Team einbrachte. Nach der Pause plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Die SG stand sicher und überlies den Gastgebern mehr Spielanteile. Jedoch konnten die Hausherren wenig damit anfangen. Meist waren es lange Bälle, wo man den hochgewachsenen Chlebnicek immer wieder suchte. Für große Gefahr sorgte das aber weitestgehend nicht. Das Spiel änderte sich dann in der 57. Minute. Nachdem Kay Guttmann auf Höhe der Mittellinie den Ball eroberte und sich nach Abspiel mit in den Angriff einschalten wollte, wurde er von seinem Gegenspieler Kevin Wagner abseits des Ball durch Nachhaken und Festhalten daran gehindert. Leider ließ er sich davon so provozieren, dass er überreagierte und Wagner zu Boden schubste. Mit viel Theatralik nahm Wagner die Szene dankend an. Guttmann bekam von Schiedsrichter Schaller, der die Szene mit seinem Assistenten nochmals besprach, zu Recht die Rote Karte gezeigt. Leider bekam Wagner für die erste Aktion keine Karte, zumal er diese aufgrund mehrerer kleiner, versteckte Fouls im Spiel abseits des Balles mehr als verdient gehabt hätte. So mussten unsere Jungs über eine halbe Stunde zu zehnt weiterspielen. Dies machten sie aber außerordentlich gut und diszipliniert. Man verschob gut, haute sich in jeden Zweikampf und ging auch weite Wege, um sich gegenseitig zu unterstützen. Die Gastgeber fanden weiterhin wenig Mittel. Die SG schaffte es sogar teilweise gute Konter anzusetzen, wie auch in Minute 63. Dort brachte Pierre Maudrich auf der rechten Seite einen langen Ball in den Lauf von Nils Schneider, der ihn mitnahm und sah, dass der weit draußen stehende Keeper Zilse nicht gut stand und so den Ball ins kurze Eck zum vielumjubelten 0:2 verwandeln konnte. Danach hieß es mit Mann und Maus verteidigen. Dies gelang ohne Torgefahr fürs SG-Gehäuse bis zur 73. Minute als Schöbel den Ball aus 23 Metern an den linken Torwinkel hämmerte. Danach wurde der Druck der Mertendorfer größer. Nachdem Nürnberger, der ansonsten die Hintermannschaft der SG gut zusammenhielt, in der 81. Minute einen hohen Ball falsch einschätze, hatte Willem freistehend die große Chance für den Anschlusstreffer, doch er scheiterte am lange stehen bleibenden Ecknigk. Trotz schwindender Kräfte und steigendem Druck der Gastgeber, die natürlich hinten aufmachten, konnte man sich sogar durch den im Laufe des Spiels immer besser werdenden Erik Weiß befreien und hatte in der 85. Minute durch Nils Schneider sogar die Chance auf das dritte Tor. Doch Schneider wurde kurz vor dem Abschluss im Strafraum noch entscheiden gestört. Es wäre auch ein wenig des Guten zu viel gewesen. Die letzte hochprozentige Torchance der Gastgeber kurz vor Abpfiff konnte Michel Ecknigk dann auch noch mit einem Wahnsinnsreflex vereiteln. Einen wuchtigen Kopfball von Willem aus 6 Meter Entfernung konnte er gerade noch an die Latte lenken und somit die 0 seiner Mannschaft sichern. Am Ende stand ein hartumkämpfter, wichtiger 0:2-Auswärtserfolg für die SG fest, den sich alle Akteure redlich verdienten. Leider ging man mit einigen Blessuren aus der Partie, die hoffentlich schnell verheilen. Wir wünschen allen Spielern schnelle Genesung. Der Mannschaft ist abschließend nochmal ein Kompliment auszusprechen, da der Teamgeist und die Einstellung stimmte und man auch spielerisch aus einer gesicherten Defensive gute Aktionen zeigen konnte. So nahm man die wichtigen ersten 3 Punkte mit und kann mit Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben gehen. Am Samstag steht aber zunächst die nächste Pokalrunde in Droyßig an, wo sicherlich einige Akteure geschont werden müssen und somit andere Spieler zeigen können, was sie drauf haben.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – P. Müller, D. Nürnberger, P. Maudrich – S. Theile(84.), M. Schnürer – E. Weiß, D. Haucke, K. Guttmann – C. Wahren(46.), N. Schneider(92.) – Reserve: S. Dose, M. Riel(46.), P. Wolf, Z. Alizada(92.), M. Gewinner(84.), B. Händler
WFV präsentiert sich stimmungsvoll beim Schlossfestumzug27.08.2019



Auch in diesem Jahr nahm der älteste Fußballverein der Stadt wieder beim traditionellen Schlossfestumzug teil. Nicht nur der Löwe als Attraktion für vor allem junge Straßenrandbesucher sorgte für eine ausgelassene Stimmung, auch die als Turner verkleideten Mitglieder des WFV, der schwarz-gelbe Trabi oder die zahlreichen verkleideten Spieler und Altherren mit ihren Familien, die hinter dem WFV-Hänger, gezogen vom gewaltigen Dodge, sorgten für ein buntgemischtes Bild. Bei sommerlichen Temperaturen konnte unser Verein erneut würdevoll präsentiert werden und ins Gedächtnis der Weißenfelser gebracht werden. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, Organisatoren und allen Mitgliedern mit ihren Familien, die an diesem schönen Event teilgenommen haben und die Fahne des WFV hochgehalten haben!
SG trotz Leistungssteigerung gegen den Favoriten unterlegen27.08.2019



Zum ersten Heimspiel der Kreisoberligasaison begrüßte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb am vergangenen Samstag die zweite Mannschaft des SC Naumburg auf dem Sportplatz in Langendorf. Die Gäste gelten als einer der Topfavoriten in dieser Saison auf den Titel und wurden dementsprechend von unserer Mannschaft mit Respekt empfangen. Nach der deutlichen Niederlage in Nebra zum Auftakt wollte man aus einer sehr kompakten Defensive heraus auftreten und eher auf Konter setzen. Eher unerwartet ließen die Gäste unsere Hintermannschaft zunächst in Ruhe das Spiel aufbauen und warteten auf Aktionen. Da keiner einen Fehler machen wollte, ließ man den Ball weitestgehend in der Defensive laufen und schlug den Ball meist diagonal hinter die Abwehr, was zunächst aber für keine Gefahr sorgte. Der SCN nahm dann langsam das Spiel an sich und versuchte es breit zu machen, damit unsere Jungs ins Laufen kommen sollten. Nach einem Eckball in der 9. Minute wurde es vor dem Tor der SG dann das erste Mal gefährlich. Eine misslungene Abwehraktion von Maudrich landete genau vor den Füßen von Weingarten, der den Ball aus 6 Metern aber nicht im Tor unterbringen konnte und drüber schoss. Nur wenige Minuten später bekamen die Gäste auf der rechten Seite einen Freistoß zugesprochen. Diesen zog Stephan Reinicke aufs Tor von Ersatzkeeper Florian Meier, der den fehlenden Ecknigk an diesem Tag vertrat. Der Ball schien lange in der Luft und wurde von Meier unterschätzt, sodass er zum 0:1 hinter ihm einschlug und ihn unglücklich aussehen ließ. Nach diesem frühen Schock ließ sich die Mannschaft von Trainerteam Sommerfeld/Benndorf aber nicht beirren und hielt an der taktischen Vorgabe fest. Durch einen massiven Abwehrverbund gelang es weitestgehend die spielstarken Naumburger vom Tor wegzuhalten. Lediglich ein Pfostentreffer von Reinicke in der 26 Minute brachte Gefahr für das SG-Tor. Bei Ballgewinn versuchte man neben der einzigen Spitze Christian Wahren auch die schnell nachrückenden Außenspieler Schnürer und Hofmeister in Szene zu setzen. Leider hatte man zwei Mal die Möglichkeit bei einem Konter in Überzahl aufs Tor zu laufen, doch der letzte Ball wurde zu ungenau gespielt, sodass eine vielversprechende Torchance nicht zu Stande kam. Einzig ein Freistoß von Schnürer und ein Schuss von Theile in der 35 Minute ging letztendlich in Halbzeit eins in Richtung SCN-Tor. Die Hintermannschaft der SG musste immer wach und auf der Hut sein, da zu jeder Zeit der SCN das Tempo anziehen und gefährlich werden konnte. Man hielt trotz weiterer Chancen der Gäste bis zur Pause aber das 0:1. Die Vorgabe für die zweite Halbzeit blieb die gleiche, man wollte das Spiel lange eng halten, um dann über einen Konter zum Torerfolg zu kommen. Leider zerstörte erneut ein individueller Fehler dieses Vorhaben. Beim Spielaufbau blieb Schlussmann Marcus Wilnewski im Rasen hängen, stolperte und ging zu Boden. Er konnte im Liegen zwar den Ball noch vor dem ersten anstürmenden Gegenspieler klären, spielte ihn aber in die Füße zu Werner, der den Ball sofort quer auf Boni Yaou legte. Dieser zog aus 17 Metern ab und zirkelte den Ball zum 0:2 in den Winkel. Damit war kurz der Zahn bei unseren Jungs ein wenig gezogen, doch man versuchte weiter zu spielen. In der 58. Minute hatte Andreas Wolf den Anschlusstreffer dann auch auf dem Fuß. Nachdem Christian Hofmeister auf der rechten Seite von Sven Theile gut bedient wurde, behielt er die Übersicht und legte zurück auf Wolf, dessen Schuss nur Zentimeter über das Naumburger Tor ging. Die Naumburger kontrollierten aber weiterhin das Spiel und kamen nun auch zu mehr Räumen, da sie vorne das Spiel noch mehr in die Breite zogen und unsere Mannschaft nicht mehr so kompakt stand wie in Halbzeit eins. So hatte die SG bei einem weiteren Pfostentreffer Glück, dass es nicht schon höher stand. In der 73. Minute fiel dann aber die Entscheidung. Bei einer kurz ausgeführten Ecke war man nicht wach genug und vergaß den von hinten einlaufenden Andre Weingarten, der am kurzen Pfosten unbedrängt zum 0:3 einköpfen konnte. Aber auch jetzt gaben sich unsere Jungs noch nicht auf. Christian Hofmeister ging nach schönem Pass von Theile über rechts in den Strafraum rein und scheiterte knapp am starken Schlussmann Bergmann, der seinen Schuss mit einer Fußparade abwehren konnte. Nur wenige Minuten später kam Wilnewski nach Eckball von Schnürer frei zum Kopfball, verzog diesen aber deutlich. Die größte Möglichkeit hatte dann in der 80. Minute der sich aufreibende Christian Wahren. Max Schnürer ging über links durch und bediente Wahren in der Mitte, der den Ball hätte direkt nehmen müssen und einfach am Hüter vorbeischieben sollen. Er zog ihn aber nochmal zurück und kam erst zum Abschluss als sich Bergmann vor ihm großmachen konnte und den Winkel entscheiden verkürzen konnte. So blieb unserer Mannschaft leider der erste KOL-Treffer verwehrt, den sie sich an diesem Tag schon verdient hätte. Am Ende ließen bei den sommerlichen Temperaturen die Kräfte nach und Naumburg kam noch zu zwei bis drei guten Torchancen. Eine davon nutze in der 84. Minute nach schönem Zuspiel von Albert Reinicke erneut Boni Yaou, der den 0:4-Endtand herstellte. Am Ende war es natürlich ein verdienter Sieg für die favorisierten Gäste, allerdings hätte man das Ergebnis mit ein bisschen mehr Glück auch etwas anders gestalten können. Um gegen einen solchen Gegner aber in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen, muss eben alles passen, was an diesem Tag leider nicht der Fall war. Lobend zu erwähnen ist an dieser Stelle noch das Schiedsrichtergespann Tischendorf/Czäczine/Giebel, welches einen sehr guten Job ablieferte. Trotz der erneuten deutlichen Niederlage konnte man im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung feststellen, auf die es aufzubauen gilt. Nächsten Sonntag in Mertendorf sollte man daran anknüpfen und vielleicht den ersten Punkt mitnehmen!

Die SG spielte mit: F. Meier – A. Wolf(75.), P. Maudrich, M. Wilnewski, D. Nürnberger, K. Guttmann – D. Haucke(70.), S. Theile – M. Schnürer, C. Hofmeister – C. Wahren(81.) – Reserve: D. Gebühr(81.), P. Wolf(75.), E. Weiß(70.), B. Händler
„Willkommen“ in der neuen Liga21.08.2019



Am vergangenen Sonntag startete die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb beim FC ZWK Nebra in die neue Kreisoberligasaison. Nachdem die Vorbereitung durchwachsen verlief, man aber im letzten Testspiel und im Pokal zwei Siege einfuhr, wollte man auch einen guten Start in der Liga hinlegen. Dieses Unterfangen ging leider gründlich daneben. Aufgrund des Einschulungswochenendes und der Urlaubszeit fehlten dem Trainerteam Sommerfeld/Benndorf die gesamte Abwehr, sodass man erneut flexibel darauf reagieren musste und bereits im Training einen neuen Abwehrverbund versuchte zu finden. Die Gastgeber waren hochmotiviert und wollten den Aufsteiger von Anfang an frühzeitig attackieren und unter Druck setzen, was ihnen auch gelang. In der 11. Minute konnte Michel Ecknigk im SG-Tor einen Befreiungsschlag nur mittig in die Füße der zweiten Reihe von Nebra bringen, wodurch Poweleit mit einem einfachen Pass Richard Fritsche bedienen konnte und der zum 1:0 einschob. Nach einer Schlafwageneinheit der SG-Hintermannschaft fiel nur zwei Minuten später durch Lukas Poweleit auch prompt das 2:0. Ecknigk konnte hierbei den ersten Schuss noch parieren, war aber beim Nachschuss chancenlos. Danach kamen die einzigen 10-15 Minuten, in denen die SG sich etwas fing, befreien konnte und auch zu Torchancen kam. Christian Wahren und Max Schnürer hatten durch eine Doppelchance die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Mit dem 3:0 in der 30. Minute durch Marvin Christiani, der sehr schön rausgespielt wurde, war die kurz gefundene Ordnung aber wieder dahin. Man lief den schnellen Nebraer eigentlich immer nur hinter her und war fast in jeder Aktion einen Schritt zu spät oder langsamer als der Gegner. Was man sich in der Kabine vorher vorgenommen hatte, funktionierte fast nie, da einige Akteure ihre Positionen nicht hielten, zu passiv agierten und so die Nebraer durch ein gepflegtes Kurzpassspiel mit „Prallen lassen“ und wieder „Gehen“ unsere Mannschaft teilweise auseinandernahm. Das Loch zu unseren beiden Stürmer war oft zu groß, sodass, wenn sie den Ball mal halten konnten, die Zeit zum Nachrücken zu lang war und somit eine mögliche Offensivsituation verpuffte. Mit dem 4:0 in der 33. Minute durch erneut Poweleit war die Partie schon komplett gelaufen. Michel Ecknigk lenkte in dieser Situation den ersten Schuss durch Eckardt noch an die Latte, aber der Ball landete unglücklicherweise genau auf dem Fuß vom Nebraer Stürmer. Man schleppte sich erstmal in die Pause, wo ein paar deutliche Worte gefunden werden mussten, um die Mannschaft wachzurütteln und nochmal zu motivieren. Leider mussten zur Pause mit Felix Schade und Sebastian Dose auch noch zwei Spieler verletzungsbedingt ausgewechselt werden, was wohl auch für die kommenden Spiele noch zum tragen kommen könnte. Nach der Pause schalteten die Hausherren einen Gang zurück und ließen den Ball einfach locker in den eigenen Reihen laufen. Doch unsere Mannschaft konnte selber wenig Akzente nach vorne setzen. In der 65. Minute erzielte Christiani mit seinem zweiten Treffer das 5:0 für die Hausherren, wodurch die Moral unserer Jungs weiter sank. Durch das laufintensive Spiel, zu dem Nebra unsere Mannschaft zwang, gingen ab der 75. Minute einige Spieler, die versuchten viele Lücken zuzulaufen bereits auf dem Zahnfleisch, sodass auch der Ehrentreffer nicht mehr gelang. Im Gegenteil konnte Lukas Poweleit mit seinem dritten und vierten Treffer im Spiel kurz vor Ende das Ergebnis sogar noch auf 7:0 schrauben, sodass unsere Mannschaft letztendlich mit einer derben Klatsche nach Hause fahren musste. Wenn die Hausherren weiter so druckvoll agiert hätten, wie in der ersten Halbzeit, hätte das Ergebnis vielleicht auch noch höher ausfallen können. Leider hatten einige Spieler der SG einen denkbar schlechten Tag bzw. stießen einfach komplett an ihre Grenzen. Zudem wurden taktische Vorgaben nicht eingehalten, sodass die Formation immer wieder auseinandergerissen wurde. Man muss sich eingestehen, dass man nun in der KOL angekommen ist und es eine harte Saison werden wird. Dennoch sollte man die Köpfe nicht in den Sand stecken. Es werden noch andere Gegner kommen, gegen die man punkten kann. Zudem wird man sich weiterentwickeln, Fehler abstellen und sich nach und nach den schweren Aufgaben annehmen. Am nächsten Wochenende wartet bereits eine mindestens genau so schweren, wenn nicht noch härte Aufgabe auf unsere Jungs. Mit dem SC Naumburg II kommt einer der Topfavoriten auf den Titel auf den Langendorfer Sportplatz. Also Jungs, Kopf hoch, weitermachen und die Herausforderung mit vollem Einsatz und Konzentration als Team annehmen!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – F. Schade(46.), A. Wolf, C. Hofmeister – D. Haucke, S. Dose(46.) – E. Weiß, D. Gebühr, M. Schnürer – C. Wahren, N. Schneider(80.) – Reserve: D. Nürnberger, M. Riel(46.), P. Wolf(46.), M. Händler(80.)
Arbeitssieg zum Auftakt im Pokal12.08.2019



In der ersten Pokalrunde des Burgenlandpokals bekam die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb eine weite Auswärtsfahrt zugelost. In Wohlmirstedt trat man gegen den neugegründeten SV Kaiserpfalz an und ging als Favorit ins Spiel. Allerdings fehlten hauptsächlich urlaubsbedingt einige Stammakteure, sodass die Mannschaft, betreut durch Jan Benndorf und Daniel Nürnberger, auf einigen Positionen umgebaut werden musste. Dennoch wollte man sich gegen den Kreisklassevertreter keine Blöße geben und die nächste Runde erreichen. Zu Beginn plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin und war von vielen Fehlpässen bestimmt. Nach 10 Minuten wurde die SG dann langsam ihrer Favoritenrolle gerecht und wurde spielbestimmender. Die ersten beiden Schussversuche von Kapitän Max Schnürer gingen aber übers Tor. Der Spielaufbau von hinten lief recht gut, da die Hausherren tief standen und nicht wirklich attackierten. Sie setzten auf schnelle Konter und agierten zumeist mit langen Bällen. Die erste gefährliche Möglichkeit für unsere Mannschaft hatte dann in der 19. Minute Christian Wahren, der nach einem Eckball knapp neben das Tor köpfte. Weitere Möglichkeiten sollten in dieser Phase folgen. So legte nur zwei Minuten später Wahren über rechts kommend quer auf Schnürer, dessen Schuss die Querlatte streifte, aber nicht zum ersten Torschrei führte. In der 24. Minute war es dann Erik Weiß, der nach Doppelpass mit Schnürer zum Abschluss kam, den Ball aber zu zentral in die Arme vom Keeper der Gastgeber setzte. Wieder nur eine Minute später flankte der mit aufgerückte Maik Gewinner von links in den Strafraum, wo Christian Wahren den Ball mit der Brust auf Schnürer ablegte und dessen Schuss gerade noch von einem kaiserpfälzischen Verteidiger abgeblockt werden konnte. Die Führung wäre mittlerweile hochverdient gewesen. Der erste Torschuss der Hausherren dauerte bis zur 34. Minute, als die SG-Abwehr nach einem Freistoß den Ball nicht konsequent klären konnte und der Nachschuss knapp übers Gehäuse von Ecknigk ging. Kurtz vor der Pause hatte dann noch Christian Wahren bei einem Fallrückzieher Pech, dass der Ball nur an den Pfosten ging. So blieb es beim 0:0 zur Pause. Nach Wiederanpfiff war es wieder Christian Wahren der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nachdem er unsanft von den Beinen geholt wurde und Schiedsrichter Sturm folgerichtig auf Strafstoß entschied, schritt Wahren selber zur Tat, scheiterte aber am Keeper der Hausherren, der den Ball in der linken Torwartecke parierte. Die SG ließ sich davon aber nicht beirren und erhöhte weiter den Druck. In der 55. Minute hielt Kaiserpfalz Keeper Nörren erneut einen straffen Schuss von Nils Schneider. Danach wurden gleich mehrere Schussversuche in und um den Strafraum der Gastgeber geblockt, die Hausherren warfen sich mit allem dazwischen. In der 61. Minute war es dann aber soweit. Nachdem Christian Wahren mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler auf der linken Seite abschütteln konnte und den Ball in Mitte auf Schnürer hob, der diesen nicht traf, lauerte Kay Guttmann am zweiten Pfosten und schob den durchgehenden Ball zum 0:1 über die Linie. Danach machten die Hausherren etwas auf und kamen prompt auch mal vors Tor vom Michel Ecknigk, der nach fehlender Ordnung in der SG-Hintermannschaft einen Schuss parieren musste. Leider gab es in der 76. Minute dann eine unrühmliche Szene auf SG-Seite. Nachdem der eingewechselte Mohamed Mossa und Max Schnürer alleine frei vor dem Gehäuse standen und Mossa den mitgelaufenen Schnürer nicht sah und das fast leere Tor nicht traf, gab es von ein paar Spielern einige verärgerte Worte in Richtung Mossa. Daraufhin wollte er nicht mehr Weiterspielen, zog sein Trikot aus und verließ den Platz. Für ihn kam der langzeitverletzte Reik Czepluch rein, der damit etwas unfreiwillig sein Comeback feiern konnte. Natürlich ist eine solche Aktion von Mossa ein absolutes No Go. Es bleibt aber noch zu klären, was ihm in dieser Szene so missfallen hat. Die Mannschaft, ein wenig irritiert von dieser Szene, war in den kommenden Minuten etwas von der Rolle und so musste Michel Ecknigk erst einen Schuss von Töpe und dann noch einen Freistoß der Hausherren mit einer Glanztat parieren. Die Entscheidung fiel dann in der 84. Minute. Nachdem Nils Schneider auf der rechten Seite Kay Guttmann bediente und dieser nach etwas Verzögern wieder zurück auf Schneider legte, musste er nur noch zum 0:2 für die SG einnetzen und damit die Partie entscheiden. Somit blieb man am Ende seiner Favoritenrolle gerecht und zog mit dem 0:2 in die nächste Runde ein. Der Gegner steht hier bereits schon fest. Am 07.09.19 muss man bei der Droyßiger SG antreten. Durch eine bessere Chancenverwertung hätte man sich das Leben an diesem Tag etwas leichter machen können, so blieb es fast bis zum Ende unnötig spannend. Am Ende zählt aber nur das Weiterkommen und das wurde geschafft. Jetzt geht am kommenden Wochenende die Saison richtig los. In Nebra beginnt man die Mission Kreisoberliga, welche alle mit Spannung aber natürlich auch mit dem nötigen Respekt erwarten und nun angehen wollen.

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Gewinner, P. Müller, P. Wolf – M. Schnürer, S. Theile – E. Weiß, D. Gebühr(58.), K. Guttmann – C. Wahren, N. Schneider – Reserve: R. Czepluch(76.), D. Nürnberger, M. Mossa(58.)(76.)
SG überzeugt in Kötzschau06.08.2019



Für das dritte Testspiel der SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb stand eigentlich Eintracht Profen II als Gegner auf dem Spielplan, doch die Profener sagten kurzfristig ab, sodass ein neuer Testspielgegner gefunden werden musste. Mit dem SV Germania Kötzschau wurde man fündig und vereinbarte für den vergangenen Samstag das Freundschaftsspiel. Nachdem man zwei ordentliche Klatschen gegen höherklassige Teams erleiden musste, nutzte man die Trainingswoche vor allem im taktischen Bereich. So einigten sich das Trainerteam in Absprache mit der Mannschaft auf ein neues System, was gleich zum Einsatz kommen sollte. Zudem nutzte man die höherklassige Erfahrung von Sebastian Dose, der den Jungs einige wichtige Tipps mit auf den Weg gab. Die junge Kötzschauer Mannschaft, die letztes Jahr noch in der KOL im Saalekreis spielte, war ein guter Gegner, um das neue System zu trainieren. Auf dem sehr gut bespielbaren Platz erwischte die SG einen perfekten Start. In der 3. Minute konnte der erste sehenswerte Spielzug gleich zur Führung genutzt werden. Sebastian Dose setzte Kay Guttmann auf der rechten Seite gut in Szene, der sich den Diagonalball vor der Grundlinie erlaufen konnte und in den Rückraum auf Christian Wahren zurücklegte. Wahren zog sofort ab und vollendete im linken, oberen Winkel zum 0:1. Die Defensive der SG stand kompakt und sicher, da man die Abstände gut einhielt und zudem viel miteinander kommunizierte. Einzig eine Freistoßhereingabe brachte in der 12. Minute für Gefahr, da Ersatzkeeper Florian Meier den Ball gerade noch auf der Linie zu fassen bekam. Drei Minuten danach störte man die hochstehenden Hausherren beim Aufbauspiel, sodass Christian Wahren nach Ballgewinn alleine Richtung Tor ging und den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Keeper mit einem Schlenzer in den rechten Winkel zum 0:2 überwinden konnte. Nur zwei Minuten später konnte man nach erneutem Ballgewinn im Mittelfeld schnell umschalten und wieder war es der flinke Wahren, der über die linke Seite allen davon in den Strafraum lief. Dort behielt er die Übersicht und legte quer auf den mitgelaufenen Sebastian Dose, der nur noch zum 0:3 einschieben brauchte. Die Gastgeber waren ein wenig von der Rolle und konnten ihre technisch guten Spieler nicht entscheidend einsetzen. Immer wieder störte ein SG-Spieler oder man löste es im Verbund. Nach einem schönen Spielzug über die linke Seite ging Max Schnürer in der 32. Minute bis in den Strafraum durch und zog 16 Meter vor dem Tor ab. Sein sehenswerter Abschluss knallte aber leider nur an den Querbalken. Da das eigene Spiel vor allem für die Außenspieler dennoch sehr laufintensiv war, wechselte man frühzeitig durch, um auch mehrere Spieler auf verschiedenen Positionen zu bringen. So kamen Maik Gewinner, Mohamed Mossa und Erik Weiß noch vor der Halbzeit rein und zeigten von Beginn an eine ebenso disziplinierte Leistung wie der Rest der Mannschaft. In der 38. Minute bekam die SG nach einem unerlaubten Rückpass vom sehr gut leitenden Schiedsrichter Wiebach einen indirekten Freistoß im Strafraum der Hausherren zugesprochen. Nach kurzer Absprache stieg Dose über den Ball und Christian Wahren drosch ihn zum 0:4 unter die Latte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Nachdem Dose leicht angeschlagen im zweiten Durchgang auf der Bank blieb, fehlte ein wenig der Motor im Mittelfeld der SG, der zudem viele taktische Anweisungen gab. Nach kurzer Findungsphase übernahmen dies aber andere Spieler wie Wilnewski und Haucke und somit hielt man gut die Ordnung. Die Hausherren zeigten im zweiten Durchgang, dass sie keinesfalls vier Tore schlechter waren und zeigten einige gute Aktionen. Ihre guten Einzelspieler waren aber oft zu verspielt und fanden so selten den entscheidenden Pass in die Schnittstellen der SG-Defensive. Diese stand weiterhin sehr kompakt und verschob diszipliniert. Mit Sven Theile auf der Doppel-6 neben Haucke wurde viele Löcher zugelaufen und so gute Möglichkeiten frühzeitig unterbunden. Man ließ dem Gegner aber mehr vom Spiel und versuchte noch mehr auf Konter zu spielen. In der 74. Minute kamen die Gäste dann aber mal durch und so konnte sich auch Michel Ecknigk, der zur Halbzeit reinkam, auszeichnen, indem er die Großchance der Hausherren mit einem starken Reflex vereiteln konnte. Zum Ende hin schienen die Kräfte bei Kötzschau etwas zu schwinden, kam unsere Mannschaft nun wieder zu mehreren Offensivaktionen. So gelang Maik Gewinner in der 85. Minute nach einem Eckball, der bereits abgewehrt war mit einem satten Linksschuss vom linken Strafraumeck das 0:5. Den Schlusspunkt setzte der emsige Mohamed Mossa, der sich in vielen Zweikämpfen aufrieb und immer wieder nachsetzte. Nach Balleroberung von Florian Meier, der noch ein paar Minuten als Feldspieler agieren durfte, umkurvte Mossa den Keeper der Gastgeber und machte das halbe Dutzend voll. So gewann man am Ende mit 0:6 bei einem Gegner, der keineswegs so schlecht war, wie es der Endstand vermuten lässt. Die SG spielte in allen Mannschaftsteilen sehr diszipliniert und war dazu noch sehr effektiv vor dem Tor, sodass Trainer Sommerfeld zufrieden war mit der gezeigten Leistung. Darauf lässt sich sehr gut aufbauen und genau so sollte man weiter machen, damit es eine erfolgreiche KOL-Saison werden kann! Allerdings war es erst der Anfang, ein erster Schritt in die richtige Richtung. Am Abend feierte man noch gemeinsam auf dem Dorffest in Langendorf das 90-jährige-Bestehen des SV Grün-Weiß Langendorf. Der WFV gratuliert an dieser Stelle recht herzlich zu diesem Vereins-Jubiläum!

Die SG spielte mit: F. Meier(46.)(85.) – P. Müller, M. Wilnewski, P. Maudrich – S. Dose(43.), S. Theile – M. Schnürer(35.)(65.), D. Haucke, K. Guttmann(65.) – C. Wahren(85.), D. Gebühr(29.) – Reserve: M. Ecknigk(46.), M. Mossa(29.), E. Weiß(43.), M. Gewinner(35.)
Änderung Testspiel01.08.2019



Da Eintracht Profen II leider absagte, konnte mit dem SV Germania Kötzschau ein neuer Testspielgegner für den kommenden Samstag gefunden werden. Anstoß ist 15 Uhr in Kötzschau!
SG erhält Lektion aus Leipzig30.07.2019



Zum zweiten Testspiel begrüßte die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb vergangenen Samstag den SV Mölkau 04 aus Leipzig an der Selauer Straße. Die Urlaubszeit sorgte bei unserem Trainerteam für 13 Absagen, sodass man bei der Aufstellung ordentlich improvisieren musste. Da man trotzdem den Test gut nutzen wollte, wurde zum ersten Mal offensiv als auch defensiv in der 4er-Kette agiert. Leider ging das Spiel denkbar schlecht los. Mit dem ersten Angriff fiel gleich das 0:1 für Mölkau. Nach einem schönen Diagonalball über die SG-Kette überlupfte Neupert Keeper Ecknigk und stellte die Weichen für den Auswärtssieg. Die SG stand sehr hoch und versuchte den Raum sehr eng zu machen, allerdings brigte dies die Gefahr, dass die Kette immer wieder mit gut getretenen Diagonalbällen überspielt wurde und es prompt gefährlich wurde. Der eigene Spielaufbau war recht gefällig, jedoch fehlte erneut wie gegen Naumburg die Präzision im letzten Drittel. Man merkte bei den Gästen, die im Übrigen auch nicht in Topbesetzung kamen, dass sie schon etwas länger auf einem höheren Niveau spielten. Sie ließen den Ball und unsere Jungs gut laufen, was sich bei den hochsommerlichen Temperaturen noch bemerkbar machen sollte. In der 30. Minute stellte Reichardt nach einer ähnlichen Aktion wie beim ersten Tor auf 0:2. Vorher musste allerdings Michel Ecknigk zwei, drei weitere gute Tormöglichkeiten der Gäste vereiteln. Einzige Torchance der SG hatte Maik Weiß bei einem Freistoß, den der Gästekeeper aber entschärfen konnte. Mit dem 0:2 ging es dann in die Kabine. In Halbzeit zwei kam der dritte Neuzugang der SG Michael Riel, der vom SCC Weißenfels zurück zu den Langendorfern kam, zum Einsatz und wollte sich ein wenig Spielpraxis holen. Leider begann auch der zweite Durchgang nicht gut für die SG. Nach einem Eckball stand man zu weit von den Gegenspielern weg und bekam vom wohl kleinsten Spieler des SV Mölkau per Kopf das 0:3. Die Abstände in der 4er-Kette, sowie die Absprachen zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen stimmten weiterhin zu oft nicht, sodass die Gäste weiter spielbestimmend waren und auf weitere Tore drängten. In der 65. Minute war es dann auch soweit, als wieder ein Mölkauer Spieler unbedrängt den Ball in die Schnittstelle spielen konnte und Henck allein auf Ecknigk zu gehend nur noch einschieben brauchte. Danach kam die SG endlich auch zu eignen Tormöglichkeiten. So hatten Christian Wahren nach schöner Vorarbeit von Hofmeister und Mohamed Mossa wenige Minuten später zwei gute Möglichkeiten, das Ergebnis etwas anschaulicher zu gestalten , doch Mölkaus Schlussmann Brandt hielt seinen Kasten mit zwei Glanzparaden sauber. Zum Ende hin gingen die Kräfte bei unserer Mannschaft langsam zu Ende. Leider stimmte auch die Körpersprache bei einigen nicht mehr und man ließ den Gegner zu einfach gewähren. So schraubten Jänicke und Henck das Ergebnis noch auf 0:6, wodurch die Stimmung nicht gerade besser wurde. Uwe Nürnberger, der das Spiel ohne Probleme leitete, erlöste dann unsere Mannschaft mit dem Abpfiff. Wir bedanken uns bei unseren Gästen für den fairen und auch lehrreichen Test und wünschen ihnen für die Stadtliga in Leipzig viel Erfolg! Man muss sich eingestehen, dass die Leipziger auf einem anderen Niveau agierten und man selber noch viele taktische, läuferische sowie spielerische Defizite hat und man umso härter daran arbeiten muss und diese schnellsten abstellen sollte, damit man in der KOL mithalten kann. Trotz der beiden deutlichen Niederlagen zum Auftakt sollte man jetzt nicht gleich die Köpfe in den Sand stecken, sondern seine Lehren daraus ziehen und es in den kommende Wochen besser machen. Die Aufstiegssaison ist vorbei, das sollten alle langsam verinnerlichen, auch wenn die Zeit zum Genießen kurz war. Es wird ein schwerer Weg, zumal der Saisonauftakt in naher Zukunft liegt. Somit sollte jede Trainingseinheit genutzt werden um sich zu verbessern!

Die SG spielte mit: M. Ecknigk – M. Gewinner, M. Wilnewski, S. Theile, C. Hofmeister – E. Weiß, D. Haucke, M. Weiß, K. Guttmann – C. Wahren(70.) –M. Mossa(46.) – Reserve: D. Gebühr(70.), M. Riel(46.)
Erster Gegner eine Nummer zu groß22.07.2019



Für das erste Testspiel der Vorbereitung auf die neue Saison konnte mit dem SC Naumburg ein attraktiver Gegner für die SG gefunden werden. Der Landesligist hatte bereits ein Trainingslager und erste Testspiele hinter sich gebracht und stand damit schon deutlich mehr im Saft als unsere Jungs, die erst eine Trainingseinheit absolvierten. Zudem kamen die urlaubsbedingten Absagen, die den Kader doch ziemlich schrumpfen ließen. Mit Daniel Haucke und Mohamed Mossa waren aber zumindest die beiden Neuzugänge mit an Bord. Trainer Sommerfeld legte diese Partie vor dem Spiel allerdings nur als eine bessere Trainingseinheit aus, wusste er, dass die Naumburger doch deutlich mehr vom Spiel haben werden und unsere Mannschaft hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt sein wird. Und so kam es auch, dass die Gäste von Anfang an ihr Spiel aufzogen und unsere Mannschaft in die eigene Hälfte drückte. So ergaben sich bereits in den ersten 10 Minuten zwei hochprozentige Tormöglichkeiten für den Landesligisten, die aber liegen gelassen wurden. Florian Meier, der für den fehlenden Ecknigk ins Tor der SG ging, erwischte einen Sahnetag und konnte weitere gute Tormöglichkeiten der Naumburger vereiteln. Außer zwei Eckbällen und einem Fernschuss sprang in der ersten halben Stunde keine nennenswerte Tormöglichkeit für die Hausherren heraus. Man hatte genügend damit zu tun, die Angriffsbemühungen der Gäste vom Tor wegzuhalten. Nach weitere guten Tormöglichkeiten, die ebenfalls nicht zur längst verdienten Führung der Naumburger führten, kam die SG in der 36. Minute zu einer vielversprechenden Kontergelegenheit. Nach Ballgewinn von Andreas Wolf wurde Sebastian Dose auf die Reise geschickt, der von links in den Strafraum ging und den Ball zum mitgelaufenen Christian Wahren chippte. Doch in letzter Sekunde konnte ein Naumburger Verteidiger den Ball vor dem einköpfbereiten Wahren zur Ecke klären. Es dauerte dann bis zur 40. Minute, ehe die Naumburger endlich zum Torerfolg kamen. Allerdings resultierte dieser aus einem Ballverlust der Gastgeber im Mittelfeld. Dadurch stand man hinten etwas offener und die Naumburger nutzten im schnellen Umschaltspiel nun den Raum für das 0:1 durch Steve Villmann. Nur zwei Minuten später erhöhte Moritz Denke auf 0:2. Leider fing man durch einen Fernschuss von Lukas Storch auch noch vor der Halbzeit den dritten Gegentreffer. Bereits zur Pause merkte man unserer Mannschaft an, dass die Kräfte durch die hohe Laufintensität schwindeten. Nach Wiederanpfiff durch das gutleitende Schiedsrichtergespann Töpel, Schumann, Nürnberger schaffte es die SG aber wiederum 20 Minuten keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren. Christian Wahren, der in der zweiten Halbzeit zwischen den Pfosten stand, konnte sich hier zwei Mal gut auszeichnen. Doch in der 65. und 67. Minute erhöhten Storch und Ballin mit einem Doppelschlag auf 0:5. So langsam wurden die Beine schwere, zumal die sommerlichen Temperaturen ihr übriges dazu gaben. Spätestens jetzt merkte man den deutlichen Fitnessunterschied beider Teams an, welcher zur ohnehin schon spielerischen Überlegenheit der Gäste hinzukam. Jonas Ballin und Bastian Hanisch schraubten das Ergebnis noch auf 0:7, sodass es am Ende doch eine deutliche Niederlage wurde, die allerdings auch so in Ordnung ging. Positiv zu sehen ist, dass die SG egal bei welchem Spielstand versuchte von hinten heraus den Spielaufbau zu führen, auch wenn dies nicht immer gelang. Spätestens aber im zweiten Drittel des Spielfeldes fand man dann nicht die nötige Ruhe und Präzision im Passspiel, um sich etwas mehr nach vorne durchzuspielen und sich auch zu entlasten. Am Ende waren es zu viele lange und schwere Bälle, die gespielt wurden und von den körperlich überlegenen Naumburgern gut verteidigt werden konnten. Insgesamt war der Gegner einfach eine Nummer zu groß an diesem Tag. Man sollte somit das Ergebnis nicht überbewerten und ein paar lehrreiche Dinge für sich mitnehmen. Jetzt heißt es im Training Vollgas zu geben und es am kommenden Wochenende gegen den SV Mölkau etwas besser zu machen, auch wenn es ebenfalls eine schwere Aufgabe wird.

Die SG spielte mit: F. Meier(46.) – M. Gewinner, P. Müller, M. Wilnewski, C. Hofmeister – E. Weiß(78.), A. Wolf(55.), S. Dose, F. Schade – D. Haucke, C. Wahren – Reserve: D. Gebühr (78.), M. Mossa(46.), M. Schnürer(55.), B. Händler
Erste Runde des Burgenlandpokals22.07.2019



Am Samstag wurde die erste Runde des Burgenlandpokals ausgelost. Die SG zog ein Auswärtsspiel beim neugegründeten Kreisklassevertreter SV Kaiserpfalz (ehem. Memleben/Wohlmirstedt). Die Partie findet bereits am Samstag, den 10.08.19 statt! Anpfiff ist 15 Uhr in Wohlmirstedt. Damit fällt natürlich das geplante Testspiel gegen Wacker Wengelsdorf II aus und man muss eine Woche vorher in die neue Saison starten, als gedacht.
Spannendes 4. Fanclubturnier beim WFV15.07.2019



Die Sommerpause wurde genutzt, um am vergangenen Samstag das vor 5 Jahren ins Leben gerufene Fanclubturnier beim WFV zu veranstalten. Nach langer Planung für die vierte Auflage ist es dem Organisationsteam gelungen trotz vieler Absagen 6 Teams an die Selauer Straße zu locken und ein ansprechendes Starterfeld zu präsentieren. Die Mannschaften waren bunt gemischt aus Jugendspielern, aktiven Fußballern aus dem Männerbereich, alten Herren und Freizeitkickern. Rund um das Turnier gab es Unterhaltung für Groß und Klein. So konnten sich Kinder beispielsweise beim Kinderschminken oder auf der Hüpfburg bespaßen lassen. Dazu konnten beim Torwandschießen die Fußballer ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen und einige attraktive Preise gewinnen. Die mit vielerlei Unterstützung auf die Beine gestellte Tombola war wieder das Highlight unter den Gästen. Rasch waren alle Lose verteilt und alle Preise vergeben. Die Akteure und Gäste konnten bei Roster, Steak, Fischbrötchen und kühlen Getränken dem Treiben auf dem „Sparkasse Burgenlandkreis“-Kleinfeldplatz folgen. Aber auch für den süßen Gaumen gab es ein reichliches Angebot. So stellte der zukünftige Abiturjahrgang des Goethegymnasiums in Weißenfels verschiedene Kuchen und Kaffee zur Verfügung. Das Turnier war von Beginn an eine spannende Angelegenheit. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ gaben die Teams alles, um den Apoldaer-Wanderpokal am Ende nach oben stemmen zu können. Ein klarer Turnierfavorit kristallisierte sich dabei nicht wirklich heraus. Am Ende kämpften drei Teams um den Turniersieg. Die Mannschaft der ÖSA Versicherung Lehmann, die mit einigen Regionalliga-Jugendspielern bestückt waren, die FC Bayern-Fans, ebenfalls gut besetzt mit aktiven Fußballern aus Weißenfels und Leipzig und der Titelverteidiger ASW Pro Save, der am Ende wieder einmal die Nase vorn behielt und bereits zum dritten Mal den Pokal gewinnen konnte. Wir sagen herzlichen Glückwunsch dazu! Der Frankfurter Fanclub „die Weißenfelser Adler“ war auch wieder vertreten und trat in einer Spielgemeinschaft mit Akteuren von Frischli an, die am Ende im Mittelfeld landeten. Ebenso konnten der WFV die Langendorfer Freunde von Grün-Weiß begrüßen, die sich trotz geringer Spielerzahl wacker schlugen. Wie immer dabei war auch der 1. FC Bierkasten, der fast ausschließlich aus Freizeitkickern bestand, die einfach nur Spaß am Fußball haben und wieder mit viel Eifer dabei waren. Am Ende kam folgendes Turnierergebnis heraus:

1. Platz - ASW Pro Save - 12 Punkte (14:8 Tore)
2. Platz - FC Bayern - 10 Punkte (18:4 Tore)
3. Platz - ÖSA Versicherung - 10 Punkte (11:4 Tore)
4. Platz - Frischli/WSF Adler - 7 Punkte (6:11 Tore)
5. Platz - GW Langendorf - 4 Punkte (5:7 Tore)
6. Platz - 1. FC Bierkasten - 0 Punkte (3:23 Tore)

Wir bedanken uns bei allen Teams und den beiden jungen Schiedsrichtern Dorian Kugler und Florian Sperlich für den reibungslosen Turnierverlauf und das faire Miteinander und hoffen, dass wir viele im nächsten Jahr wieder sehen werden. Zum Glück spielte das Wetter auch mit, sodass alle die Veranstaltung genießen konnten und zufrieden bei einem Bierchen und angeregten Gesprächen ausklingen ließen. Der WFV bedankt sich nochmal herzlichst bei allen Sponsoren, Spendern, Helfern und Unterstützern, die zum Erfolg der Veranstaltung beitrugen und den Tag ermöglichten. Vielen, vielen Dank und bis nächstes Jahr zum 5. Fanclubturnier!
Die SG bereitet sich auf die Saison 2019/2020 vor10.07.2019



Nach einer kurzen Sommerpause startet die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb die Vorbereitung auf die Kreisoberligasaison am Donnerstag, den 18.07.19 um 18:30 Uhr mit einer Trainingseinheit. Am darauffolgenden Samstag steht dann das erste kleine Highlight der Saison an. Mit dem SC Naumburg empfangen unsere Jungs in Langendorf einen Landesligavertreter, der bereits mitten in der Vorbereitung steckt und unsere Mannschaft richtig fordern wird. Danach geht es weiter mit einem Heimspiel gegen den SV Mölkau 04 aus Leipzig, die ebenfalls einen Aufstieg in die Stadtliga feiern konnten und somit ein starker Testspielgegner sein werden. Nachdem die ersten schweißtreibenden Trainingseinheiten hinter sich gebracht sind, soll in der zweiten Vorbereitungshälfte an der eigenen Spielphilosophie gebastelt werden. Mit Eintracht Profen II und Wacker Wengelsdorf II stehen noch zwei Kreisligavertreter auf dem Testspielplan, gegen die man versuchen will sein Spielsystem zu finden, welches dann auch in der Liga zum Erfolg führen soll. Wir wünschen dem Trainerteam um Cheftrainer Marco Sommerfeld und seinen Jungs viel Elan und Ehrgeiz in der Vorbereitungszeit! Auf geht’s Jungs!

Alle Testspiele nochmal im Überblick:

SG GWL/WFV : SC Naumburg – Samstag, 20.07.19 - Ergebnis 0:7

SG GWL/WFV : SV Mölkau 04 – Samstag, 27.07.19 - Ergebnis 0:6

Eintrach Profen II : SG GWL/WFV – Samstag, 03.08.19 (Absage Profen)

SV Germania Kötzschau - SG GWL/WFV - Samstag, 03.08.19 - Ergebnis 0:6
Zweiter Rückkehrer04.07.2019



Im Winter hatte es sich bereits angedeutet, als er beim Testspiel in Theißen mit auf dem Platz stand, jetzt ist er auch wieder spielberechtigt für den WFV und für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV und wird in der kommenden Saison den Kader verstärken. Mohammed Mossa kehrt zurück an die Selauer Straße, wo er 2015 das erste Mal in Deutschland die Fußballschuhe schnürte. Der gebürtige Syrer hatte sich damals schon sehr gut integriert und konnte sein fußballerisches Talent unter Beweis stellen. Nach 2 Jahren Abstinenz beim SV Burgwerben und beim TSV Großkorbetha, wo er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft spielte und nicht so recht glücklich wurde, will er nun wieder bei "seinem" Verein spielen, Spaß mit der Mannschaft haben und auf Torejagd gehen. Wir freuen uns, dass er wieder da ist und wünsche ihm viel Erfolg und Spaß mit der SG!
Zurück an alter Wirkungsstätte02.07.2019



Der WFV kann für die kommende Saison den ersten Neuzugang für die SG Grün-Weiß Langendorf/WFV Schwarz-Gelb präsentieren. Daniel Haucke wechselt von der LSG Goseck an die Selauer Straße, wo er seine Fußballkarriere in der Jugend begann. Über Uichteritz und Burgwerben führte sein Weg dann nach Goseck, wo er den Verein fast 10 Jahre lang prägte und zuletzt als Kapitän die Gosecker Mannschaft anführte. Es war für ihn keine leichte Entscheidung, den Verein in Goseck zu verlassen, aber die sportlichen Gegebenheiten, dazu sein guter Bezug zu vielen Akteuren der SG haben ihn letztendlich dazu bewogen, ab der nächsten Saison für die SG aufzulaufen und die schwierige Aufgabe Kreisoberliga in Angriff zu nehmen. So auch sein Statement bei der Anmeldung: „Ich bedanke mich bei meinen ehemaligen Mitspielern der LSG Goseck für die vielen tollen Jahre und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Zugleich freue ich mich auf die kommende Saison in der Kreisoberliga und hoffe, meinen Teil zum Erreichen des Saisonzieles beizutragen.“ Als sehr ehrgeiziger und flexibel einsetzbarer Spieler wird er seinen Platz mit Sicherheit in der Mannschaft finden. Unter seinem letzten Trainer Bleck konnte er im taktischen Bereich zudem einiges mitnehmen, was er sicherlich mit ins Team einbringen wird. Wir freuen uns sehr, dass er an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, wünsche ihm viel Erfolg mit der SG und eine tolle Zeit beim WFV! Herzlich Willkommen Daniel!