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Hallo Sportsfreunde, Mitglieder, Gönner und Unterstützer des WFV Schwarz−Gelb!

Wie ihr sicher bemerkt habt, hauen wir uns voll rein, um den Verein wieder attraktiver zu machen. Leider sind uns, v.a. finanziell, oft die Hände gebunden. Trotz eurer bisherigen Unterstützung sowie vieler Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt Weißenfels gestaltet es sich sehr schwierig, eine Finanzierung für die Sanierung unseres Platzes auf die Beine zu stellen. An alle Fußballverrückten da draußen: Bitte helft uns bei der Sanierung unseres Platzes, damit wir sehr bald eine neue Spielwiese präsentieren können.

Vielen, vielen Dank!

Glücklicher Sieg im eisigen Tauhardt06.12.2016



Zum letzten Spiel der Hinrunde stand für die Truppe um Trainergespann Henze/Weiß nochmal eine weiter Auswärtsreise bis an die Thüringische Grenze nach Tauhardt an, wo die SG Billroda/Wohlmirstedt ihre Heimspiele austrägt. Die Gegebenheiten vor Ort waren mehr als riskant, war doch der Platz komplett vereist, sodass die Verletzungsgefahr für alle Akteure sehr groß war. Schiedsrichter Siegfried Zille wollte das Spiel aber nicht absagen und pfiff die Partie an. Beim WFV fehlten einige Akteure an diesem Tag, sodass die Mannschaft wieder umgebaut werden musste. Die ersten Minuten gehörten aber dem WFV. Auch wenn beide Mannschaften arge Probleme mit dem Geläuf hatten, erspielten sich die Gäste die ersten Torchancen. Eine davon nutzte Kay Guttmann in der 10. Spielminute. Mit einem Haken legte er sich ca. 18 Meter vor dem Tor den Ball auf den rechten Fuß und zog ab. Sein Schuss konnte mit etwas Hilfe des unebenen Platzes vom SG-Keeper Bauer nicht mehr pariert werden und landete zum 0:1 im Netz. Ab Minute 20 kamen dann die Hausherren immer besser ins Spiel und drückten unsere Mannschaft in die eigene Hälfte. Gute Torchancen ließen nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckstoß von Ackermann traf Thomas Reiche per Kopf nur den Pfosten des Weißenfelser Kastens, ehe wenig später Kevin Spenner mit einem Schuss am glänzend reagierenden WFV-Keeper Michel Ecknigk scheiterte. Einzig Topstürmer Huhndorf, der von Frank Bornschein gut bewacht wurde, blieb weitestgehend blass. So blieb es bis zu Pause beim 0:1 für den WFV. Nach Wiederanpfiff hatte zunächst Anis Guiga eine gute Möglichkeit die Führung auszubauen, doch sein Kopfball ging ebenfalls nur an den Pfosten. Danach übernahmen wieder die Hausherren das Spielgeschehen, wobei von ansehnlichem Fußball bei diesen Bedingungen auf beiden Seiten wenig zu sehen war. Die Hausherren verzweifelten hauptsächlich an ihrem eigenen Unvermögen, droschen sie doch ein um den anderen Ball übers WFV-Gehäuse. Wenn sie sich dann mal bis in den Strafraum kombinieren konnten, war meistens Marcel Scholz als letzter Mann zur Stelle oder Michel Ecknigk im WFV-Gehäuse. Die Schwarz-Gelben verlegten ihr Spiel ausschließlich aufs Kontern, was gegen die ziemlich hochstehenden Gastgeber ein gutes Mittel war. Jedoch wurden einige sehr gute Kontergelegenheiten kläglich liegen gelassen, wo man gleich in mehreren Überzahlsituationen den letzten Pass schlecht spielte, oder im Abschluss unkonzentriert war. So blieb es weiterhin spannend. Brenzlig wurde es zwischen der 70. und 80. Minute, als der WFV zwei Mal riesen Glück hatte. Erst rettete Bornschein in letzter Not auf der Linie, ehe Spenner einen Abpraller aus drei Metern zum Entsetzen der heimischen Fans nur an den Pfosten setzte. In den letzten Minuten kam es dann zu strittigen Szenen. Erst übersah Schiedsrichter Zille ein klares Handspiel von Andreas Wolf im Gästestrafraum, wodurch es hätte Strafstoß für die SG geben müssen. In der 86. Minute kam es zu Unstimmigkeiten bei einem Spielerwechsel des WFV. Coach Henze wollte Payandeh Mohammad Nazari für Oliver Knothe ins Spiel bringen. Durch Zurufe von außen, die hauptsächlich von der Gastgeberbank kamen, stellte man aber fest, dass Nazari nicht mit auf dem Spielberichtsbogen stand. Somit ließ Schiedsrichter Zille ihn erst gar nicht auf den Platz und auch Coach Henze hielt ihn angesichts seines Irrtums zurück. So kam es zum ersten Saisoneinsatz für Marcus Wilnewski, der nach 8 Monaten Verletzungspause sich langsam wieder ins Team zurücktrainieren will. Bis zum Schlusspfiff hielt man den Druck der Hausherren stand und brachte das 0:1 über die Zeit. Angesichts der Torchancen der Gastgeber ein glücklicher Sieg für den WFV, der allerdings noch vom Sportgericht aufgrund der kuriosen Wechselszene untersucht wird. Angesichts der Handlung durch Schiedsrichter Zille, den nicht im Spielberichtsbogen aufgeführten Nazari erst gar nicht aufs Spielfeld zu lassen, zudem das Spiel auch unterbrochen war, durfte der WFV den Wechsel Wilnewski für Knothe ordnungsgemäß ausführen und hatte somit keinen unberechtigten Spieler auf dem Feld. Es bleibt abzuwarten, was bei dem Sportgerichtsverfahren herauskommt. Zunächst nehmen unsere Jungs die 3 Punkte und den guten Hinrundenabschluss mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen mit in die Winterpause und steht bis zum nächsten Jahr auf Tabellenplatz 5. Der WFV wünscht allen Mitgliedern und ihren Familien, Fans, Sponsoren und allen anderen Sportfreunden des Vereins eine schöne Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns im nächsten Jahr auf und um den Fußballplatz wieder!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – F. Bornschein, M. Scholz, A. Beutner – A. Wolf – M. Timpel, M. Weiß, A. Guiga, K. Guttmann – O. Knothe(86.), S. Amin(50.) – Reserve: M. Mossa(50.), M. Wilnewski(86.)
Versöhnlicher letzter Auftritt für „Benne“29.11.2016



Zum letzten Heimspiel des Jahres 2016 begrüßte der WFV mit Grün-Weiß Langendorf einen unmittelbaren Orts- und Tabellennachbarn an der Selauer Straße. Gegen die Gäste hatte man zuletzt vor 2 Jahren gespielt, da diese im vorigen Jahr in der anderen Kreisligastaffel des Burgenlandkreises sportlich unterwegs waren. Dieses Spiel wurde genutzt, um Dirk Benndorf seinen hochverdienten Abschied aus dem aktiven Fußball zu bereiten. Leider hat er es nach seiner schweren Verletzung vom 13.12.2014 nie wieder so auf die Beine geschafft, dass es für einen Pflichtspieleinsatz beim WFV reichte. Für dieses Spiel war er nun nochmal im Kader vom Trainergespann Henze/Weiß und sollte auch zu seinem letzten Auftritt kommen. Vor dem Spiel bedankten sich Trainer und Mannschaft für die vielen gemeinsamen Jahre, in denen er die Mannschaft als langjähriger Kapitän anführte, voran ging und immer ein Vorbild für seine Mitspieler war. Selbstverständlich wollte die Mannschaft ihm zum Abschied nun auch einen Sieg schenken. Das Spiel begann zunächst abwartend, beide Teams tasteten sich ab und wollten keine Fehler in den Anfangsminuten machen. Nach 12 Minuten kamen die Hausherren dann aber zu ihren ersten beiden guten Tormöglichkeiten durch Maik Weiß und Oliver Knothe. Beide verfehlten aber das Langendorfer Gehäuse bzw. beim Schuss von Weiß war Keeper Robitsch zur Stelle. Langendorf versuchte den Ball von hinter heraus zu spielen und bei Ballverlust sofort ins Gegenpressing umzuschalten, was ihnen aber an diesem Tag aber nicht so gut gelang. Beim Umschaltspiel waren die Schwarz-Gelben die wacheren und kamen so zu weiteren Tormöglichkeiten. Leider konnte Andreas Wolf in Minute 28. nach Zuspiel von Scholz den Ball nicht im Tor unterbringen. In der 34. Minute sah Anis Guiga den Grün-Weiß-Hüter ein wenig zu weit vor seinem Tor und versuchte es aus der Distanz. Sein Schuss ging an die Querlatte und sprang zurück ins Feld. Langendorf hatte bis dahin nur einen Torschuss von Hüfner, den Michel Ecknigk im WFV-Gehäuse aber mühelos parieren konnte. Kurz vor der Halbzeit war es nochmal Andreas Wolf, dessen Schuss aus 17 Metern erneut nicht ins Tor ging und mit einer Fußabwehr von Robitsch pariert werden konnte. Die Führung wäre mittlerweile mehr als fällig gewesen. Doch so ging man mit dem 0:0 in die Pause. Man hoffte, dass sich die liegen gelassenen Chancen nicht wie in Naumburg rächen würden. Allerdings war Langendorf an diesem Tag auch nicht so stark, wie man erwartete, sodass man weiter geduldig nach vorne spielen wollte. So begann die zweite Halbzeit gleich wieder mit einer Doppelchance für den WFV. Zunächst vertändelte Wolf nach schnellem Ballgewinn in der Langendorfer Hälfte alleine aufs Tor gehend den Ball, sodass der herauskommende Robitsch klären konnte. Kurz danach war es Maik Weiß, der eine Hereingabe aus fünf Metern knapp über das Langendorfer Gehäuse brachte. So brauchte man die Mithilfe der Gäste um endlich zum Führungstreffer zu gelangen. Nach einem Rückspiel zum Grün-Weiß-Keeper traf dieser in der 50. Minute den Ball nicht richtig, sodass sein missglückter Abschlag in den Füßen von Andreas Wolf landete und dieser nur noch zum 1:0 einschieben musste. Vier Minuten später hätte Oliver Knothe erhöhen können, doch sein Linksschuss ging knapp am kurzen Pfosten vorbei. Danach schaltete man ein wenig zurück, hatte das Spiel jedoch weitestgehend im Griff. Ein Tor von Marcel Scholz in der 62. Minute wurde aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen, wobei nicht er, sondern Weiß, der passiv blieb, im Abseits stand. Allerdings war diese Situation für den gutleitenden Schiedsrichter Franke schwer zu sehen. Ab Minute 65 wurden die Angriffsbemühungen beim WFV weniger und Langendorf versuchte nun selber besser nach vorne zu spielen. Meist fehlte bei den Gästen aber der letzte Pass oder die letzte Konsequenz im Abschluss. Allerdings schalteten unsere Jungs ein wenig zu früh den Verwaltungsmodus ein, sodass Langendorf zwischen Minute 75 und 85 nochmal gefährlich wurden. Zunächst landete ein Standard nur knapp über der Querlatte des WFV-Gehäuses und in der 81. Minute hatte Eckngik Glück, dass ein Freistoß aus dem Halbfeld nur an den linken Pfosten krachte und sich nicht ins lange Eck senkte. Die Entscheidung fiel erst in der 87. Minute. Nach einer Flanke aus dem rechten Mittelfeld konnte Zimmermann den Ball nur nach oben klären, sodass Mohamad Mossa im zweiten Anlauf per Kopfball ins kurze Eck das vielumjubelte 2:0 erzielte. Nun brachte Coach Henze Dirk Benndorf, der nochmal mit seiner Nummer 3 auflaufen durfte und für die letzten Minuten die Kapitänsbinde vom aktuellen Kapitän Alexander Beutner bekam. Sportlich passierte bis zum Schlusspfiff nichts mehr. Am Ende stand ein verdienter Sieg für den WFV zu Buche, der nicht besser hätte zu diesem Anlass und zum Abschluss der Heimspielsaison hätte laufen können. Nach dem Spiel feierte die Mannschaft zusammen mit den Fans und Bennes Bruder Jan, der für Grün-Weiß Langendorf auf dem Platz stand, noch einmal ihren alten Kapitän! Wir wünsche ihm an dieser Stelle für seine zukünftigen Wege alles Gute und hoffen ihn noch häufig mit Familie als Zuschauer am Spielfeldrand zu sehen!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – A. Beutner, D. Nürnberger, K. Guttmann – M. Gewinner – C. Hofmeister(84.), M. Weiß, M. Scholz, A. Wolf – A. Guiga(56.), O. Knothe(87.) – Reserve: D. Benndorf(87.), F. Bornschein, M. Mossa(56.), M. Timpel, T. Langrock(84.)
WFV scheitert in Naumburg an Chancenverwertung22.11.2016



Am vergangenen Samstag stand für die Jungs von Trainergespann Henze/Weiß ein schweres Auswärtsspiel bei der SG Naumburg auf dem Programm. Der Tabellenzweite war bis dahin noch ungeschlagen in dieser Saison und somit auf dem Papier der klare Favorit. Doch unsere Jungs wollten nichts unversucht lassen, um wenigstens einen Punkt aus dem Naumburger Stadt-Stadion entführen zu können. Eine Anmerkung vorne weg: Scheinbar interessieren sich in den beiden Naumburger Vereinen sehr wenige für ihre Spielgemeinschaft. So waren es doch gerade einmal der Trainer der Hausherren, sowie zwei wohl notdürftig gefundene, freiwillige Ordner, die für die Organisation des Heimspiels zur Verfügung standen. So mussten sich auch die mitgereisten Fans bei dem schmuddeligen Novemberwetter selbst versorgen, was für die Heimatvereine eher ein Armutszeugnis darstellt. Nun zum Spiel: Der WFV begann abwartend und versuchte zunächst kompakt zu stehen und auf Konter zu lauern, was in den ersten 10 Minuten auch gut gelang. Nachdem Naumburg in der 3. Minute per Kopf nach einer Ecke zunächst gefährlich wurden, konnte zwei Minuten später Mulic Anis Guiga mit einer Flanke bedienen, bei der Guiga nicht richtig hinter den Ball kam und somit freistehend die Chance ungenutzt ließ. In der 10. Spielminute startete nach einem Eckball der Hausherren Kay Guttmann aus der eigenen Hälfte, wurde von Guiga mit einem schönen Pass geschickt und ging auf das Naumburger Gehäuse zu. Am Ende des 60-Metersprints fehlte dann wohl die Konzentration beim Abschluss, sodass Hüter Jorra beim Eins-gegen-Eins mit einer Fußabwehr Sieger blieb. Nur drei Minuten später zog Andreas Wolf beim Erobern des zweiten Balls aus 25 Metern ab, doch auch hier konnte Naumburgs Schlussmann den Ball zur Ecke parieren. Die Führung für den WFV wäre nicht unverdient gewesen. Danach wurden die Hausherren langsam stärker. Vor allem 10er Nguyen riss das Spiel jetzt an sich. In der 20. Minuten wurde das WFV-Mittelfeld mit zwei Doppelpässen überspielt, sodass Stephan Reinicke zentral aus 18 Metern abziehen konnte. Sein Schuss landete unhaltbar für Langrock im rechten Winkel zum 1:0. Doch unsere Mannschaft ließ sich davon nicht schocken. In Minute 26 hätten beide Stürmer des WFV bei einer Doppelchance den Ausgleich erzielen können. Erst scheiterte Guiga an Jorra und im zweiten Versuch erwischte Knothe den Ball nicht richtig. Spielerisch bekamen die Hausherren ab Minute 30 wieder Übergewicht, ließen den Ball besser laufen und versuchten bei Ballverlust unserer Mannschaft schnell umzuschalten, um die Räume zu nutzen. In der 35. Minute musste beim WFV Mulic angeschlagen das Spielfeld verlassen. Durch eine kurze Unordnung auf der linken WFV-Seite kamen die Gäste zum Flanken. In der Mitte kam Hausmann an den Ball, scheiterte zunächst an Thomas Langrock, doch konnte im Nachsetzen das 2:0 für die Hausherren erzielen. So blieb es dann auch bis zum Pausenpfiff des gutleitenden Schiedsrichters Nägler bei der schmeichelhaften Führung für die Hausherren. Nach Wiederanpfiff hatte der Favorit auch Probleme wieder ins Spiel zu kommen. Die Schwarz-Gelben waren aggressiver in den Zweikämpfen und eroberten sich immer wieder den Ball. Leider blieben erneut gute Tormöglichkeiten liegen gelassen. Oftmals traf man bei Überzahlspiel die falsche Entscheidung oder der letzte Pass wurde nicht sauber zu Ende gespielt, sodass aus den Angriffen viel mehr hätte resultieren müssen. Die größte Tormöglichkeit hatte Maik Gewinnern in dieser Phase. Nach einer schönen Flanke von Knothe kam er völlig frei aus 8 Metern zum Kopfball, doch konnte den Ball nicht richtig platzieren. Torhüter Jorra hielt somit weiterhin die Null für die Gastgeber. In der 70. Minute hatte dann Oliver Knothe seine 100%ige Möglichkeit, die er normalerweise auch verwandelt. Nach schönem Zuspiel von Maik Weiß ging er alleine aufs Tor zu, legte sich den Ball nochmal vor, chipte ihn dann aber haarscharf am langen Pfosten vorbei. Das Trainerteam und die mitgereisten Fans rauften sich die Haare aufgrund der ausgelassenen Möglichkeiten. Und wie es immer so ist, wenn du vorne deine Chancen nicht nutzt, wirst du hinten bestraft. So landete in der 75. Minute ein abgefälschter Ball vor den Füßen von Naumburgs Roy Gumpert, der aus 12 Metern ins kurze Eck abzog und das vorentscheidende 3:0 erzielte. Damit gingen die Köpfe bei unserer Mannschaft nach unten und das Spiel war gelaufen. Kurz vor dem Ende kamen die Hausherren nach Ballverlust von Mossa in der Vorwärtsbewegung im WFV-Mittelfeld durch einen Konter noch zum vierten Treffer. Vasiliy Solotarew erzielte nach einem Querschläger volley den 4:0-Endstand. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis auf dem Spielberichtsbogen, was dem Spielverlauf allerdings nicht gerecht wird. Selbst Spieler und Trainer der SG Naumburg bedankten sich leicht verlegen bei den WFV-Verantwortlichen und Spielern, dass sie am Ende das Spiel so deutlich gewannen. Einen Punkt hätte man hier absolut mitnehmen können, wenn nicht gar müssen. Spielerisch waren die Hausherren sicherlich, auch aufgrund der individuellen Klasse einiger jungen Akteure, besser. Die größeren Chancen hatte allerdings der WFV. Letztendlich sollte es an diesem Tag nicht sein.

Der WFV spielte mit: T. Langrock – F. Bornschein, D. Nürnberger, K. Guttmann – A. Wolf, M. Gewinner – E. Mulic(34.), M. Weiß, C. Hofmeister – O. Knothe, A. Guiga(83.) – Reserve: M. Exner, S. Amin(83.), A. Beutner, M. Mossa(34.), M. Timpel, D. Kleinschmidt
Wichtiger Heimsieg nach Regenschlacht08.11.2016



Am 10. Spieltag der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I begrüßte der WFV die Gäste vom Baumersrodaer SV an der Selauer Straße. Bereits eine Stunde vor dem Spiel setzte strömender Regen ein, der den Platz und vor allem die Strafräume ordentlich aufweichte und somit beiden Mannschaften das Fußballspielen erschwerte. Die Gäste waren mit nur 10 Mann angereist, sollten aber dennoch nicht unterschätzt werden. Unser Trainergespann Henze/Weiß hatte zwar wieder 16 Akteure zur Verfügung, doch aufgrund neuer Verletzungen und der beiden roten Karten in den Vorwochen musste man das Team wieder umbauen. Neuzugang Maik Gewinner war endlich spielberechtigt und startete im zentralen Mittelfeld und Matthias Siermann stand nach Knöchelverletzung das erste Mal diese Saison auf dem Platz. Beide Mannschaften mussten sich in den ersten Minuten erst einmal mit den äußeren Bedingungen zurecht finden, sodass nennenswerte Szenen zunächst ausblieben. Die Gäste aus Baumersroda verteidigten kompakt und verschoben sehr gut, sodass die zahlenmäßige Unterlegenheit kaum auffiel. Die erste Gelegenheit für den WFV hatte dann in der 13. Minute Patrick Wandelt, dessen Schuss aus kurzem Winkel vom Hüter pariert werden konnte. Zwei Minuten später versuchte es Oliver Knothe mit einem Heber über den zuvor aus seinem Tor herausgegangenen Hüter Schreiber, verfehlte das Gehäuse um einen knappen Meter. Der WFV wurde nun spielbestimmender, wobei es noch an kreativen Ideen fehlte, die Überzahl besser zu nutzen. In der 26 Minute versuchte es der aufgerückte Guttmann mit einem Schuss aus 13 Metern, den wieder Gäste-Keeper Schreiber mit einer Fußabwehr entschärfen konnte. Bei der darauffolgenden Ecke kam Knothe zum Kopfball, doch bekam ihn nur zentral aufs Gehäuse in die Arme vom Torwart. Drei Minuten später war es wieder Knothe, der nach Doppelpass mit Guiga mit seinem starken linken Fuß aus halblinker Position abzog, aber nur das Außennetz traf. Die ungenutzten Chancen hätten sich in der 34. Minute fast gerecht, als nach einem Ballverlust im WFV-Mittelfeld Daniel Pulz den Ball an die Querlatte des WFV-Gehäuses nagelte. In der 38. Und 39. Minute kam es zu einer Doppelchance für den WFV. Erst war es Anis Guiga, der sich über rechts bis in den Strafraum dribbelte und selber aus kurzem Winkel den Hüter anschoss, anstatt auf zwei freie Mitspieler im Rückraum abzulegen. Dann ging Wandelt rechts durch und spielte den Ball scharf in die Mitte, wo er an Freund und Feind vorbei ging. In der 41. Minute war es aber soweit. Andreas Wolf verlagerte von rechts aus auf die linke Seite zu Hofmeister, der den Ball über die Abwehr auf Guiga chipte und dessen scharfe Hereingabe Sven Ziehme nur ins eigene Tor zum 1:0 befördern konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff kam der WFV wieder über die rechte Seite. Dieses Mal dribbelte sich wieder Guttmann durch. Doch auch seine Hereingabe konnte keiner in der Mitte verwerten. So blieb es zur Pause bei der knappen Führung für den WFV. Nach Wiederanpfiff wollte man den Vorsprung schnellstmöglich ausbauen. Dies gelang auch gleich mit dem ersten Angriff. Nachdem Gäste-Keeper Schreiber den Ball vor der Grundlinie noch im Spiel halten und somit die Ecke verhindern wollte, schaltete Christian Hofmeister am schnellsten und setzte nach, sodass er den Ball ins leere Tor schieben konnte. Jedoch blieb die Kugel in einer Pfütze im 5-Meterraum liegen, was Patrick Wandelt ausnutze und im Nachsetzen sein erstes Pflichtspieltor für den WFV erzielte. Mit einer beruhigenden 2:0-Führung spielte es sich jetzt ein wenig einfacher. Auch wenn die tapfer kämpfenden Gäste nicht aufgaben, beherrschte unsere Mannschaft das Geschehen weiterhin. Bei einem Fernschuss von Martin Beyer musste Maik Exner in der 57. Minute im WFV-Gehäuse auf der Hut sein, parierte den Ball aber souverän. Danach gab es für die Schwarz-Gelben Chancen fast im Minutentakt. Knothe, Gewinner und Hofmeister hätten aus aussichtsreichenden Positionen das Ergebnis erhöhen können bzw. müssen. Ein Treffer von Knothe wurde aberkannt, da der Ball beim Abspiel von Guttmann bereits knapp im Toraus war. In der 72. Minute erhöhte der eingewechselte Mohamad Mossa nach schönem Zuspiel von Wolf auf 3:0. Er umkurvte den Gäste-Keeper und schob den Ball unaufgeregt ins Tor. In der 76. Minute erzielten die Gäste den Ehrentreffer. Bei einem Freistoß aus 30 Metern von Felix Neumann konnte Exner den glitschigen Ball nicht abwehren, sodass er über die Hände ins linke Eck rutschte. Drei Minuten vor Schluss wurde noch einmal Mohamed Mossa vom laufstarken Maik Gewinner bedient, sodass er mit seinem zweiten Treffer das 4:1 für den WFV erzielte. So blieb es bis zum Abpfiff vom gutleitenden Schiedsrichter Reichold. Am Ende ein hochverdienter Sieg, der sehr wichtig war, um wieder etwas Luft auf die unteren Ränge zu bekommen. Auch wenn die Gäste mit einem Mann weniger spielten, war es keine Selbstverständlichkeit, mal eben locker die drei Punkte mitzunehmen. Die Leistung unserer Mannschaft war nach den schwierigen letzten Wochen in Ordnung. Zu verbessern gibt es immer etwas. Aber aufgrund der Bedingungen kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein und etwas beruhigter in die nächste Partie gehen, die nach einer Pokalpause nächste Woche am 19.11. bei der bislang ungeschlagenen SG Naumburg stattfinden wird.

Der WFV spielte mit: M. Exner – M. Siermann, D. Nürnberger, K. Guttmann – A. Beutner – C. Hofmeister(83.), M. Gewinner, A. Wolf, P. Wandelt(65.) – A. Guiga, O. Knothe(89.) – Reserve: P.M. Nazari, M. Mossa(65.), M. Timpel(83.), A. Amin, M. Jakubik(89.)
Gute Moral im Derby nicht belohnt02.11.2016



Vergangenen Spieltag stand für den WFV eine kurze Reise an den Röntgenweg zum Stadtrivalen Rot-Weiß Weißenfels II an. Durch den rotbedingten Ausfall von Scholz und den dazu krankheitsbedingten Ausfall von Nürnberger musste Coach Henze die Abwehr neu formieren. So kam der vor der Saison neu bestimmte Kapitän Alexander Beutner nach langer Knieverletzung zu seinem Comeback auf der Liberoposition. Auf dem Kunstrasenplatz hieß es für unsere Mannschaft zunächst einmal kompakt und eng an den Gegenspielern zu stehen, um eine gewisse Stabilität ins eigene Spiel zu bekommen. Dies gelang der Truppe in den ersten 25 Minuten auch sehr ordentlich. Zudem wurde der Ball auf kurzem Wege zum Mitspieler gespielt und somit oft in den eigenen Reihen gehalten. Allerdings blieb eine ernsthafte Torgefahr zunächst aus. Ab der 30. Spielminute hörte man dann auf Kurzpassspiel zu betreiben und verfiel in das alte Muster, mit langen Bällen zu agieren. Dadurch kamen die Bälle prompt zurück und die Hausherren besser ins Spiel. Durch die wendigen und laufstarkern Stürmer wurde unsere Hintermannschaft oft schnell unter Druck gesetzt, wodurch der Ball nun schneller verloren ging. Den ersten Warnschuss aufs WFV-Gehäuse setzte in der 33. Minute Eric Kelch aus ca. 20 Metern, den Thomas Langrock zur Ecke parieren konnte. Bei einer der darauffolgenden Ecken, köpfte ein Rot-Weiß-Akteur den Ball Richtung Tor, welcher wohl auch so ins Netzt gegangen wäre. Doch der auf der Linie und somit im Abseits stehende Onadja nickte den Ball selber über die Linie, sodass den Schwarz-Gelben der Rückstand vorerst erspart blieb. In der 39. Minute eine ähnliche Situation. Nach einem Kopfball war Langrock schon geschlagen, doch Maik Weiß am Pfosten stehend übernahm unerlaubter Weise seinen Job. Mit einem Reflex kratzte er den Ball mit der Hand von der Linie und verhinderte somit das Gegentor. Schiedsrichter Müller blieb nichts anderes übrig, als dem ehemaligen Kapitän die rote Karte zu zeigen und Strafstoß zu geben. Diesen verwandelte David Lange sicher zum 1:0 für die Hausherren. So blieb es auch bis zur Pause. Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, bis man weiter ins Hintertreffen geriet. In der 51. Minute war man nach Ballverlust zu weit weg von den Gegenspielern, sodass sich die Rot-Weißen durchkombinierten und David Lange das 2:0 erzielen konnte. Wer aber glaubte, die Partie sei entschieden gewesen, täuschte sich. Wie auch in der Vorwoche steckte unsere Mannschaft nicht auf und fing nun wieder an Fußball zu spielen und dagegen zu halten. Nachdem bei einer ersten strittigen Aktion der Pfiff noch ausblieb, bekam Kay Guttman in der 61. Minute, nachdem er klar von den Beinen geholt wurde, einen Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Oliver Knothe gewohnt sicher zum 2:1-Anschlusstreffer. Damit ging ein weiterer Ruck durch die Mannschaft und man gewann nun fast jeden Zweikampf. Nur zwei Minuten später setzte sich Christian Hofmeister auf der linken Seite schön gegen zwei Gegenspieler durch, bekam den Ball nach Doppelpass mit Knothe im Strafraum serviert und schob ihn ins lange Eck zum vielumjubelten 2:2. Die gegnerischen Akteure waren konsterniert, hatte sie doch mit einem solchen Aufbäumen unserer Jungs in Unterzahl nicht gerechnet. Das Spiel war nun völlig offen. Nach einem Abschlag rutschte der Ball in der 69. Spielminute durch die Rot-Weiß-Hintermannschaft, worauf Anis Guiga spekuliert hatte. Er ging alleine aufs Gehäuse zu und musste sich die Ecke nur noch aussuchen, doch hatte wohl zu viel Zeit zum Nachdenken und schoss am Ende nur den Keeper an. Diese riesen Gelegenheit hätte das Spiel endgültig auf den Kopf gestellt. 4 Minuten später bekamen die Hausherren mal wieder eine Gelegenheit nach einem Freistoß, den Thomas Langrock gerade so zur Ecke klären konnte. Danach bekamen die Schwarz-Gelben zwei, drei gute Standardsituationen, die Oliver Knothe kreuzgefährlich in den Strafraum brachte. Einmal ging der Ball durch alle hindurch und verpasste nur Zentimeter den langen Pfosten. In der 81. Schaffte es erneut Guiga nicht, den langgezogenen Ball völlig freistehend am zweiten Pfosten über die Linie zu drücken. Der Ball rutschte ihm über den Schädel ins Toraus. Die Kräfte schwanden nun bei unseren Jungs, sodass Rot-Weiß wieder mehr Druck machte. Bei einer brenzligen Situation in der 84. Minute konnte Frank Bornschein vor dem einschussbereiten Dembele den Ball nur noch so klären, dass er ans eigene Lattenkreuz krachte und zum Glück von da wieder ins Feld sprang. Bei einem verunglückten Freistoß in der 86. Minute war man mit zu vielen Spielern aufgerückt, sodass die Hausherren in Überzahl konterten und Siaka Dembele mustergültig zum 3:2 ins lange Eck vollendete. So blieb es bis zum Schlusspfiff. Am Ende eine bittere Niederlage für den WFV, der dadurch weiter unten reinrutscht. Zurzeit kommt vieles zusammen, was den Misserfolg erklärt: individuelle Fehler, fehlende Fitness, vereinzelt fehlende Einstellung, unkollegiales Verhalten und natürlich auch Pech. Am Abend traf sich die Truppe zu einem Mannschaftsabend, um über die Missstände zu reden und Lösungen zu finden. Es wird sich zeigen, ob die Aussprache gefruchtet hat und man sich gemeinsam aus der Situation befreit. Die letzten vier Gegner werden nicht leichter, jedoch sollte vor allem der Spaß und ein gemeinschaftliches Auftreten über 90 Minuten zurückkommen, dann stellen sich die Erfolge von ganz alleine wieder ein!

Der WFV spielte mit: T. Langrock – R. Mühlstäff, A. Beutner, F. Bornschein – A. Wolf – C. Hofmeister(88.), E. Mulic(30), M. Weiß, K. Guttmann – A. Guiga, O. Knothe(83.) – Reserve: M. Exner, P.M. Nazari(88.), M. Mossa(30.), M. Timpel, D. Kleinschmidt(88.)
WFV verliert ereignisreiches Heimspiel25.10.2016



Bei herbstlichen Bedingungen stand für die Truppe um Trainergespann Henze/Weiß endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast an der Selauer Straße war die Reserve des ESV Herrengosserstedt. In der vergangenen Saison konnte man mit einem 10:0 den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte einfahren. In diesem Jahr wusste man, dass eine andere gegnerische Mannschaft anreisen würde und es kein leichtes Spiel für unsere Jungs werden wird. Dennoch waren drei Punkte das angestrebte Ziel, zumal nach und nach die Verletzten zurückkehren und man auf einen Kader von 18 Spielern zurückgreifen konnte. Das Spiel begann zunächst etwas verhalten, wobei man sofort merkte, dass die hochgewachsenen Gäste robust in die Zweikämpfe gingen und es unserer Mannschaft sehr schwer machten. So war es auch der ESV, der zum ersten Torabschluss kam. Ein Schuss aus 20 Metern konnte Maik Exner im WFV-Tor parieren. In der 13. Minute sah es dann anders aus. Nachdem eine verunglückte Abwehr vor den Füßen von Markus Löhnert landete, fackelte der nicht lange und zog aus 25 Meter ab. Der Ball wurde immer länger und schlug unter dem Querbalken zum 0:1 im WFV-Gehäuse ein. Hierbei sah Exner nicht ganz unschuldig aus, hätte er mit einer Hand anstatt mit zwei den Ball wohl über die Latten lenken können. Der WFV kam weiterhin nicht richtig ins Spiel. Die Abstände stimmten teilweise nicht, nervöse Fehlabspiele kamen hinzu und man stand immer wieder zu weit weg von den Gegenspielern, sodass diese bei Ballverlust wenig Mühe hatten, schnell umzuschalten. So auch in der 19. Minute, als Niklas Schröder-Reif halbrechts startend an drei WFV-Abwehrspielern vorbei ging und zum 0:2 ins lange Eck traf. Eine ähnliche Szene führte in der 27. Minute zum 0:3. Nach einem Ballverlust auf der rechten Seite und anschließendem schnellen Seitenwechsel der Gäste musste Hofmeister Schröder-Reif hinterhereilen, wurde dann aber im Strafraum ausgespielt, sodass Schröder-Reif mit einem platzierten Linksschuss wieder ins lange Eck netzte. Die heimischen Fans trauten ihren Augen nicht, wurde doch jeder Fehler der Hausherren prompt bestraft. Danach wechselte Trainer Henze und stellte um. Er brachte Nürnberger als letzten Mann und schob Scholz in die Mitte, um nun das Spiel unter Kontrolle zu bekommen und mehr Torgefahr zu entwickeln. Dies schien auch zu funktionieren. In der 30. Minute verwandelte Oliver Knothe einen Freistoß aus 23 Metern direkt über die Mauer zum 1:3. Nur drei Minuten später gab es aber den nächsten Dämpfer für die Schwarz-Gelben. Nach einer verbalen Auseinandersetzung behielt Kapitän Marcel Scholz nicht die Nerven und bespuckte seinen Gegenspieler nach dessen Beleidigung ihm gegenüber. Schiedsrichter Matthias Werner blieb nichts anderes übrig, als Scholz vom Platz zu stellen. Auch wenn Scholz nach dem Spiel bereits reumütig war, darf ihm so etwas natürlich nicht passieren, zumal er seinem Team damit einen Bärendienst erwies. Bis zur Halbzeit tat sich zunächst nichts mehr. Nach Wiederanpfiff gingen unsere Jungs engagierter auf den Platz und wollten nun trotz Unterzahl das Spiel an sich reißen. Doch in der 48. Minute schien dieses Unterfangen bereits gelaufen. Nach einer Freistoßflanke schraubte sich Markus Löhnert im WFV-16er am höchsten und setzte den Ball per Kopf zum 1:4 in die linke Torecke. Wer nun glaubte, dass das Spiel entschieden war, hatte sich getäuscht. Die Schwarz-Gelben hauten sich jetzt kämpferisch in jeden Ball und gewannen immer mehr die Zweikämpfe. So drückte man die Gäste allmählich in die eigene Hälfte. Nach einem Handspiel im ESV-Strafraum zeigte Schiedsrichter Werner in Minute 52 folgerichtig auf den Punkt. Oli Knothe legte sich die Kugel zurecht und verwandelte sicher im rechten Eck zum 2:4. Durch gegenseitiges Anfeuern spielte unsere Mannschaft weiter nach vorne. Nach einem Heber von Guttmann in den gegnerischen Strafraum ging Anis Guiga energisch nach, kam vor dem herauskommenden Hüter Kopietz an den Ball und drückte ihn zum 3:4 über die Linie. Man merkte, wie ein Ruck durch die Mannschaft ging und der Glaube zurückkam, dass hier trotz Unterzahl noch etwas drin war. Nur vier Minuten später brachte Maik Weiß einen Freistoß in den Gästestrafraum, wo wieder Anis Guiga energisch Richtung Ball ging, sodass die Faustabwehr des ESV-Keepers von seinem Rücken geblockt wurde und er den Ball nur noch über die Linie schieben musste zum 4:4. Leider wurde die Aufholjagd nur drei Minuten später wieder zu Nichte gemacht. Bei einem Zweikampf im WFV-Strafraum hielten sich Mohamad Mossa und sein Gegenspieler gegenseitig am Trikot, wobei sich der ESV-Akteur cleverer Weise fallen ließ, sodass Schiedsrichter Werner Strafstoß pfiff. Diesen verwandelte Michael Wille ebenfalls sicher im linken unteren Eck zum 4:5. Der WFV steckte aber noch nicht auf. Ein Tor von Mossa wurde in der 73. Minute aufgrund einer Abseitsstellung zurecht nicht gegeben. Eine Minute später wurde nach einem taktischen Foul auch ESV-Kapitän Braune mit gelb-rot vom Platz gestellt. Doch außer einem Fernschuss von Daniel Nürnberger, der an die Querlatte ging, schafften es die Schwarz-Gelben nicht mehr, erneut den Ausgleich zu erzielen. Am Ende schienen aufgrund der langen Phase in Unterzahl die Kräfte nicht mehr zu reichen. Die gute Moral wurde somit am Ende nicht belohnt und man stand mit leeren Händen da. Allerdings darf man nicht die schlechte erste halbe Stunde vergessen, die eine solche Aufholjagd erst zu Stande kommen ließ. Man muss nun aufpassen, dass man nicht in die Abstiegszone abrutscht und den Anschluss zum Mittelfeld verliert, auch wenn tabellarisch noch alles sehr eng beieinander ist. Im Derby bei Rot-Weiß Weißenfels II heißt es nun kommenden Samstag an die gute Moral der zweiten Halbzeit anzuknüpfen, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen!

Der WFV spielte mit: M. Exner – M. Timpel(56.), M. Scholz, K. Guttmann – A. Wolf – C. Hofmeister, E. Mulic, M. Weiß. S. Amin(29.) – A. Guiga, O. Knothe – Reserve: T. Langrock, P. N. Nazari, D. Nürnberger(29.), A. Beutner, M. Mossa(56.), D. Kleinschmidt, B. Rahmani
Auswärtspleite in Löbitz18.10.2016



Nach fast dreiwöchiger Pause stand für den WFV der 7. Spieltag in der Kreisliga Burgenlandkreis Stalle I an. Man reiste zum zweiten Aufsteiger aus der Kreisklasse, dem VSG Löbitz. Da man noch nicht gegen diesen Gegner gespielt hatte, wusste die Truppe um Trainergespann Henze/Weiß nicht genau, was auf sie zukommen würde. Dennoch wollte man unbedingt drei weitere Zähler fürs Punktekonto mitnehmen. Dementsprechend begannen die Schwarz-Gelben auch die Partie mit viel Schwung und Drang nach vorne. In der ersten Minute zog der wieder genesene Christian Hofmeister aus ca. 20 Metern ab, sodass VSG-Keeper Finke den Ball nur nach vorne prallen lassen konnte. Eldin Mulic schaltete am schnellsten und staubte zum 0:1 für den WFV ab. Die Hausherren waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da bekam der WFV in der 3. Spielminute aus zentraler Position durch einen Freistoß die nächste Gelegenheit. Marcel Scholz sein Schuss wurde von der Mauer abgefälscht, sodass der Ball in Form einer Bogenlampe im Strafraum landete, wo Oliver Knothe seinen Körper geschickt zwischen Gegner und Ball brachte und das 0:2 erzielen konnte. Damit war der Weg Richtung Auswärtssieg geebnet. 6 Minuten später hatte Anis Guiga aus halblinker Position die nächste gute Chance, doch sein Schuss strich knapp am kurzen Pfosten vorbei. Nach den ersten guten 15 Minuten hörten unsere Jungs dann aber auf, so konzentriert nach vorne zu spielen und ließen die Zügel ein wenig lockerer werden. Dies wurde mit der ersten Aktion der Hausherren prompt bestraft. Nach einer verunglückten Flanke, schätzte Marco Rosenthal, der sich erneut als Aushilfe zur Verfügung stellte, den Ball falsch ein, sodass dieser durchrutschte zum freistehenden Ex-WFV-Akteur David Naujoks, der keine Mühe hatte zum 1:2 zu verkürzen. Daraufhin wachten die Hausherren auf und kamen besser ins Spiel und in die Zweikämpfe, wobei diese oft sehr hart geführt wurden, was Schiedsrichter Gentzsch zu selten unterband. Mit dieser Härte kam unsere Mannschaft nicht zurecht, sodass sie teilweise den fußballerischen Faden verloren und mehr und mehr mit langen Bällen agierten. Das Spiel war nun ausgeglichen mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst ab der 35. Minute wurde der WFV wieder stärker. Nach einer Hereingabe von Hofmeister war es wieder Eldin Mulic, der im 5-Meterraum als erster an den Ball kam und ihn ins kurze Eck drückte, doch dieses Mal konnte Hüter Finke den Ball mit einem starken Reflex von der Linie kratzen. 4 Minuten später ließ Kay Guttmann mit einem sehenswerten Solo gleich 5 Gegenspieler stehen, hatte aber Pech im Abschluss, da sein Schuss nur an die Querlatte krachte. Somit verpasste man es, wieder den Zwei-Tore-Vorsprung vor der Pause herzustellen. Es waren dann die Gäste die ihre Chance in der 44. Minute nutzen und den Ausgleich erzielten. Erst ging ein Freistoß an die Latte vom WFV-Gehäuse. Der abklatschende Ball landete vor den Füßen von Mulic, der den Ball nicht wegbekam, allerdings vorher einen Ellenbogen des Gegenspielers in die Seite bekam. Steven Kroll ging dazwischen und beförderte den Ball mittels Unterkante der Querlatte zum 2:2 ins Tor. Somit unsere Mannschaft sichtlich bedient in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff drehten die Hausherren sogar das Ergebnis. Nach schönem Doppelpass auf der rechten Seite, war es Dominique Fries, der mit einem Sonntagsschuss in den linken, oberen Winkel das 3:2 erzielte. Bei diesem Schuss konnte Ersatzkeeper Maik Exner nur hinterher schauen. Die Gäste kamen schwer wieder ins Spiel. Auch nach Einwechslung von Maik Weiß, der erst zur Halbzeit anreisen konnte, fehlten weiterhin die spielerischen Ideen, um die nun tiefstehenden Löbitzer mehr unter Druck zu setzen. Man rieb sich oft in Zweikämpfen auf, haderte mit sich, den Mitspielern und dem Schiedsrichter, sodass ein Spielfluss der ersten 15 Minuten nicht wirklich zu standen kamen. Zudem konnte man auch den ein oder anderen aussichtsreichen Standard nicht nutzen, was in solchen Spielen oft eine erfolgreiche Waffe beim WFV war. Zudem musste man immer bei schnellen Konterangriffen des Gegners auf der Hut sein. So rettet in der 67. Minute einmal Maik Exner mit einer tollen Parade und einmal Andreas Wolf auf der Line in der 77. Minute vor einem weiteren Gegentreffer. Der WFV hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte daraus aber wenig Torgefahr entwickeln. Bis zum Ende konnte man, bis auf einen Schuss von Guiga, den Hüter Finke unsicher an den Pfosten holpern ließ, keine hundertprozentige Tormöglichkeit mehr herausspielen. Dazu kamen viele Nicklichkeiten, die den Spielfluss oft unterbrachen und nur die Gemüter aufheizten. Am Ende stand man mit leeren Händen da. Aufgrund der Spielanteile hätte man wenigstens einen Punkt mitnehmen müssen, gerade aber nach dem guten Start ist es mehr als ärgerlich, dass man beim Aufsteiger keinen Sieg einfahren konnte. Am Ende wollten es die Hausherren, egal, ob die Mittel nicht immer die fairsten waren, einfach mehr und erarbeiteten sich somit die 3 Punkte. Für den WFV heißt es nun im kommenden Heimspiel unbedingt einen 3er zu holen, damit man nicht in die untere Tabellenregion abrutscht.

Der WFV spielte mit: M. Exner – M. Timpel(53.), M. Scholz, K. Guttmann – M. Rosenthal – M. Mossa, E. Mulic, A. Wolf, C. Hofmeister – A. Guiga, O. Knothe(83.) – Reserve: P.M. Nazari, S. Amin(83.), D. Kleinschmidt, M. Weiß(53.)
WFV tut sich gegen Tabellenletzten schwer27.09.2016



Zum 5. Spieltag der aktuellen Saison begrüßte der WFV mit der Reserve der SG Blau-Weiß Bad Kösen einen Neuling aus der letztjährigen Kreisklasse an der Selauer Straße. Gegen das aktuelle Schlusslicht der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I sollte unbedingt wieder ein Sieg her, um sich im Mittelfeld zu festigen und den Abstand nach unten zu vergrößern. Die Personaldecke sah mit 16 Akteuren recht vielversprechend aus, auch wenn nach wie vor einige Stammkräfte verletzungsbedingt fehlen. Die Schwarz-Gelben begannen das Spiel schwungvoll. Bereits in der zweiten Minute wurde Kay Guttmann gut in Szene gesetzt, spitzelte den Ball am herauseilenden Keeper Hendrich vorbei und wurde dabei von den Beinen geholt. Der Ball holperte an langen Pfosten vorbei. Hier hätte es für die Hausherren einen Strafstoß geben können. Nur wenige Minuten später brachte Patrick Wandelt einen Kopfball aufs Tor Gästetor, doch Hendrich hatte hier keine Mühe. In der 15. Spielminute wurde Oliver Knothe von Weiß geschickt. Der in solchen Situationen sonst eiskalte WFV-Stürmer schoss dieses Mal aber leider nur Torwart Hendrich an, der zu diesem Zeitpunkt seine Mannschaft fast alleine im Spiel hielt. Danach verflachte das Spiel allerdings. Die Gäste fingen sich langsam und zeigten auch erste ordentliche Kombinationen, die aber ungefährlich blieben. In der 29. Minute wurde der schnelle Patrick Wandelt auf der rechten Seite ins Laufen gebracht. Er zog in den Strafraum und zog ab. Doch sein Schuss traf nur das Außennetz. Das Spiel des WFV wurde nun aber immer schwächer. Wenig Bewegung, wenig Kombinationen, meist nur lange Bälle, die wenig einbrachten. In der 35. Minute kombinierten sich die Gäste das erste Mal bis in den WFV-Strafraum. Von rechts brachte Mario Schirmer den Ball in den 5-Meterraum. Marcel Scholz wollte den Ball klären, doch er kam nicht mehr richtig hin, sodass er den Ball zum 0:1 ins eigene Tor beförderte. Maik Exner, der für den verletzten Ecknigk im WFV-Tor stand, signalisierte zu spät, dass er den Ball hätte aufnehmen können. Der WFV brauchte aber nur wenige Minuten um sich von diesem Schock zu erholen. Nach schönem Zuspiel war Eldin Mulic durch, scheiterte aber ebenfalls aus kurzer Distanz am Gästekeeper. Kurz vor der Pause wurde nochmal Patrick Wandelt auf der rechten Seite geschickt. Auf dem Weg zum Tor wurde er unsanft von Ritter von den Beinen gefegt. Schiedsrichter Franke blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Allerdings hätte er statt der gelben Karte auch die rote zeigen können, wurde hier doch eine klare Torchance vereitelt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Knothe gewohnt sicher zum 1:1, was auch gleichzeitig der Pausenstand war. Nach Wiederanpfiff dachte man, dass nun noch eine Schippe drauf gepackt wird, um die Führung herbeizuführen. Die heimischen Fans wurden allerdings enttäuscht. Wenig Kreativität, weiterhin wenig Bewegung und dadurch auch weiterhin wenig Kombinationen prägten das Spiel. Die Gäste fasten dadurch auch mehr Mut und spielten ihrerseits teilweise den besseren Fußball. Wie ein Tabellenletzter präsentierte sich die junge Truppe jedenfalls nicht. Eins, zwei Mal musste auch Exner bei Torschüssen zupacken, wobei die ganz große Torgefahr jedoch ausblieb bei den Gästen. Bei unseren Jungs schien nicht viel zu gehen. Wie aus dem Nichts schickte dann Knothe in der 60. Minute den gerade erst eingewechselten Anis Guiga, der das Laufduell gewann und den Ball zum 2:1 am Gästekeeper vorbei ins Tor schob. Damit war der Knoten aber immer noch nicht gelöst bei unseren Jungs. Zu vielen Fehlpässen kam nun auch wieder das Gemeckere untereinander, was einfach unnötig ist und vor allem keinen guten Eindruck auf die Mannschaft macht. Durch einen Freistoß kamen die Gäste in der 66. Minute zum 2:2-Ausgleich. Hier schätze Wolf den Ball falsch ein, sodass er drunter durch sprang, Vollandt auf Martin Rauchbach ablegte und dieser per Volleyschuss Maik Exner keine Chance ließ. In der Folgezeit hatte man gar das Gefühl, dass die Gäste dem Siegtreffer näher waren, als unsere Jungs, ließen sie den Ball doch recht gut in den eigenen Reihen laufen. Doch in der Schlussphase drehte der WFV dann doch nochmal auf. In der 78. Minute war Schotten-Lieberam auf der linken Seite durch, konnte den Ball aber nicht zu den freistehenden Mitspielern im Rückraum spielen. Vier Minuten später brachte Timpel nach einem Befreiungsschlag den Ball vor die Füße von Guido Schotten-Lieberam, der zentral in den Strafraum ging, den Torhüter umkurvte und den Ball zum 3:2 über die Linie drückte. Der Beste Spielzug des Spiels brachte in der 86. Minute dann die Entscheidung. Nach Ballgewinn spielte Weiß den Ball auf die linke Seite zu Guttmann. Dieser wechselte mit Übersicht die Seite zum freistehenden Mulic, dessen Flanke auf Schotten-Lieberam erst einen Tick zu lang schien. Doch Schotten-Lieberam bekam an der Grundlinie den Ball unter Kontrolle und spielte ihn nach kurzer Verzögerung zurück auf den zweiten Pfosten, wo Eldin Mulic seinen Torriecher bewies und den Ball zum 4:2 einschob. Somit besiegte man letztendlich mit sehr viel Mühe die Gäste aus Bad Kösen und behielt die 3 Punkte an der Selauer Straße. Spielerisch bleibt dabei aber eine Menge Luft nach oben. Hoffen wir, dass die anstehende, fast dreiwöchige Pause allen guttut, um neue Kraft zu tanken, damit man mit mehr Schwung und Spielfreude beim zweiten Aufsteiger in Löbitz zu Werke geht.

Der WFV spielte mit: M. Exner – S. Rosenheinrich(86.), M. Scholz, F. Bornschein – A. Wolf – K. Guttmann, E. Mulic, M. Weiß, P. Wandelt(60.) – O. Knothe(66.), G. Schotten-Lieberam – Reserve: A. Kirchner, B. Rahmani, D. Kleinschmidt(86.), A. Guiga(60.), M. Timpel(66.)
Neuer Vorstand gewählt21.09.2016



Am 16.09.2016 fand in den heiligen Hallen des WFV die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Der alte Vorstand berichtete den zahlreich erschienen Vereinsmitglieder über die Geschehnisse und vollbrachten Leistungen des vergangenen Jahres. Nach Entlastung des Vorstandes wurde mit unserem Schriftführer Thomas Reichert ein langjähriges Vorstandsmitglied aus seinen Diensten verabschiedet. Er führte den Verein in guten, aber vor allem auch in den schwersten Zeiten und behielt ihn mit am Leben. Für seine langjährige Arbeit danken wir ihm noch einmal recht herzlich und wünschen Ihm für seine zukünftigen Aufgaben und Ziele alles erdenklich Gute! Es erfolgte dann die Wahl des neuen Vorstandes. Alle sich zur Wahl stellenden Personen wurden letztendlich auch gewählt. Für die nächsten zwei Jahre besteht der Vorstand aus folgenden Sportfreunden:

Geschäftsführender Vorstand:

1. Vorsitzender - Matthias Timpel
2. Vorsitzender - Daniel Nürnberger
Schriftführer - Christian Hofmeister
Kassenwart - Marcus Wilnewski

Erweiterter Vorstand:

Technischer Leiter - Alexander Beutner
Sportlicher Leiter - Andreas Wolf
Schiedsrichterobmann - Uwe Nürnberger
Koordinator Alte Herren - André Graw
Verantwortlicher Sponsoring - Ralf-Uwe Schischka

Im Anschluss konnte alle Mitglieder gemeinsam mit dem neuen Vorstand in einer offenen Diskussion über Probleme, Ziele, Aufgaben und sonstige Themen im und um den Verein debattieren. Wir hoffen, dass wir gemeinsam die erklärten Aufgaben und Ziele bewältigen und erreichen, damit der Verein noch lange am Leben erhalten wird und sich immer wieder ein Stückchen verbessern kann!
Punkte in Saubach liegen gelassen19.09.2016



Zum fälligen Punktspiel des 4. Spieltages der Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I reiste der WFV nach Saubach zur SG Bad Bibra/Saubach. Leider spielen die Hausherren die Hinrunde dort, sodass man wie im Vorjahr das „Vergnügen“ bekam, auf dem sehr kleinen und engen Platz, der durch den starken Regen zudem noch ordentlich aufgeweicht war, um die drei Punkte zu kämpfen. Der WFV erwischte einen guten Start. Bereits in der 3. Spielminute erzielte Maik Weiß, der aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere erneut aushelfen musste, per Freistoß das 0:1. Sein Schuss wurde durch die Mauer noch leicht abgefälscht und landete somit unhaltbar im Kasten der Gastgeber. Dadurch kam beim WFV eine gewisse Sicherheit ins Spiel, sodass man den Gegner weitestgehend im Griff hatte. In der 9. Spielminute bekam der WFV aus ca. 25 Metern erneut einen Freistoß zugesprochen. Dieses Mal nahm Kapitän Marcel Scholz Anlauf und drosch den Ball über die Mauer, sodass Keeper Kuhn der Ball über die Hände rutschte. Jedoch konnte er mit einem Hechtsprung nach hinten den Ball noch von der Linie kratzen. Nach einem Missverständnis im Mittelfeld des WFV kam die SG in der 25. Minute zu ihrer ersten Großchance. Adelsberger ging alleine auf WFV-Hüter Ecknigk zu, doch dieser konnte mit einem starken Fußreflex den Ball zur Ecke abwehren. Danach übernahm der WFV wieder das Spielgeschehen. Zumeist fand der letzte Pass aber nicht sein Ziel bzw. wurde auf dem rutschigen Geläuf zu schnell für unsere Stürmer. Also musste man weiterhin auf Standards hoffen. In der 30. Spielminute bekam man wieder einen Freistoß aus halblinker Position zugesprochen. Maik Weiß legte sich wieder den Ball zurecht und zirkelte ihn wunderschön über die Mauer ins kurze, obere Eck zum 0:2. Mit der beruhigenden Führung lief der Ball noch ein wenig besser beim WFV. Jedoch verpasste man es, die Führung noch vor der Pause zu erhöhen. Einen Schuss von Eldin Mulic konnte vom Keeper Kuhn gerade noch am Kasten vorbei gelenkt werden. Kurz vor der Pause bekamen die Gastgeber durch Schiedsrichter Franke einen Strafstoß zugesprochen. Da der kleine Platz (Strafraum und Seitenauslinie sind gerade einmal drei Meter auseinander) nicht abgekreidet wurde, musste Franke zunächst schauen, wo das Foulspiel begangen wurde und zeigte dann auf den Punkt. Martin Adelsberger verwandelte sicher im linken Eck zum 1:2. Das war auch der Pausenstand. Nach der Pause wollte man den alten Vorsprung gleich wieder herstellen, um die Gastgeber auf Distanz zu halten. Dies gelang auch. Der sich aufreibende Anis Guiga, dem oft der Pfiff des Schiedsrichters verwehrt blieb, setzte sich auf der rechten Seite in den Strafraum durch und konnte nur mit einem Foulspiel gestoppt werden. Auch hier erfolgte nach kurzer Kontrolle das Zeichen in Richtung Elfmeterpunkt. Maik Weiß blieb cool und erzielte mittig ins Gehäuse sein drittes Tor zum 1:3. Eigentlich schwer zu glauben, dass er seine Schuhe bereits an den Nagel hing und nur noch als Aushilfe zur Verfügung steht. Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Zweikämpfe immer intensiver, beide Teams schenkten sich nichts und auch die ersten kleinen verbalen Auseinandersetzungen ließen nicht lange auf sich warten. Schiedsrichter Franke ließ da häufig ein wenig zu viel durchgehen und traf beidseitig nicht immer die beste Entscheidung. Die Gastgeber kamen ab der 70. Minute zu besseren Tormöglichkeiten. Aber entweder verfehlten die Angreifer bei ihren Schüssen das WFV-Gehäuse oder fanden ihren Meister in dem stark spielenden WFV-Keeper Michel Ecknigk. Der WFV bekam nun ein wenig mehr Platz zum Kontern. Die Umstellung, den pfeilschnellen Patrick Wandelt als rechten Außenstürmer einzusetzen, griff leider nicht allzu oft. Wenn er jedoch auf Außen den Ball bekam, wurde es gefährlich. So auch in der 78. Minute als seine Flanke nur ganz knapp den Fuß von Guiga verfehlte. Ein kurioser Höhepunkt war die Auswechslung von Mohamed Mossa. Nachdem er von den erfahrenen Spielern Wolf und Weiß für seine lässige Spielart stark kritisiert wurde, zog er beleidigt sein Trikot aus und ging vom Platz. Für diese Aktion bekam er die gelbe Karte vom Schiedsrichter. Da alle vermuteten, dass er in der ersten Halbzeit bei einem Handgemenge bereits Gelb sah, gingen alle davon aus, dass man nun zu zehnt weiterspielen würde. Jedoch hatte Schiedsrichter Franke wohl einen anderen Spieler verwarnt. Somit wurde diese dämliche Aktion zum Glück nicht zum Nachteil und Kleinschmidt konnte für Mossa aufs Feld. Nach dieser Aktion wurde die Stimmung auf und neben dem Platz rauer. Teilweise wurden die ausländischen WFV-Akteure mit heftigen Anfeindungen angegangen, sodass es nochmal zu einem Handgemenge kam. In der 85. Minute kam der WFV mit dem besten Angriff im Spiel über die rechte Seit zur vermeintlichen Entscheidung. Nachdem Guiga Kay Guttmann bediente, legte dieser von der Grundlinie zurück auf den freistehenden Patrick Wandelt, der den Ball über die Linie schob. Leider hatte Schiedsrichter Franke etwas gegen den ersten Saisontreffer des Neuzugangs. Er entschied zum Unverständnis aller auf Abseits. Selbst die Heimfans konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen bei dieser Szene. Bei allem Ärger vergaß man nun leider das Fußballspielen. Durch ein Stochertor in der 89. Spielminute von Nico Riegler wurde das Spiel nochmal spannend. Jetzt hieß es die 4 Minuten Nachspielzeit zu überstehen. Doch leider fiel mit der letzten Aktion noch der Ausgleich. Nach einem Eckball schraubte sich Moritz Hartung am höchsten und drückte per Kopf den Ball zum 3:3 über die Linie. Ein ganz bitteres Ende für den WFV, da man das Spiel über 90 Minuten weitestgehend im Griff hatte und den Sieg hätte mitnehmen müssen. Auch wenn die Bedingungen widrig waren und die Schiedsrichterleistung nicht die Beste war, muss man sich bis zum Schluss mit dem eigenen Spiel befassen, hochkonzentriert bleiben, damit man sich für die kämpferisch gute Leistung mit drei Punkten hätte belohnen können.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Timpel, M. Scholz, B. Rahmani(46.) – A. Wolf – E. Mulic, M. Weiß, P. Wandelt – M. Mossa(80.), A. Guiga, K. Guttmann – Reserve: F. Bornschein(46.), D. Kleinschmidt(80.), M. Exner
Debakel gegen Kreisoberligaabsteiger14.09.2016



Da sich ein Teil des Presseteams im Urlaub befand, gibt es zum letzten Punktspiel nur einen verkürzten Bericht. Am vergangenen Samstag hatte der WFV mit dem Ortsnachbarn SV Burgwerben einen harten Brocken zu Gast an der Selauer Straße. Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga haben sich die Gäste im Sommer gut verstärkt und haben sich den direkten Wiederaufstieg zum Ziel für diese Saison gesetzt. Und das bekamen die Hausherren von Beginn an zu spüren. Bereits nach drei Minuten erzielte der wohl beste Neuzugang der Gäste Kaba Diakite den Führungstreffer für die Gäste. Mit viel Laufbereitschaft, hochkonzentriertem Passspiel und dem nötigen Selbstvertrauen setzten die Burgwerbener unsere Mannschaft weiter unter Druck. Auch wenn es personell etwas besser aussah als in den vergangenen beiden Spielen, bekam man keinen Zugriff zu den Gegenspielern und rannte meist den spielerisch starken Gästen hinterher. So erhöhte folgerichtig Bastian Schlag auf 0:2. In der 34. Minute fiel durch Tom Schwabe bereits der dritte Treffer für Burgwerben. Kurz vor der Pause hätte der WFV eine Strafstoß bekommen müssen, da sich aber Mulic in dieser Aktion nicht wie wohl jeder andere Spieler fallen ließ, blieb der Pfiff aus. Nach der Pause wollte man nochmal dagegenhalten und zum Anschlusstreffer gelangen, doch dieses Unterfangen wurde in der 56. Minute zu Nichte gemacht. Nach einem Foulspiel an Roberto Riedel verwandelte selbiger souverän zum 0:4 per Strafstoß. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Moral unserer Mannschaft gebrochen. Hinzu kam nun die deutlich bessere Fitness auf Seiten der Gäste, die unseren Jungs weiterhin zu schaffen machte. In der 61. und 66. Minute erhöhten Diakite und Schlag bereits auf 0:6. Das Debakel ließ sich nun nicht mehr verhindern. Man versuchte noch ein paar gute Spielzüge nach vorne, die aber prompt von den pfeilschnellen Gästen ausgekontert wurden. So auch das 0:7 in der 71. Minute durch Diakite, der damit seinen dritten Treffer verzeichnen konnte. Den Schlusspunkt setzte in der 83. Minute ebenfalls mit seinem dritten Treffer Bastian Schlag zum 0:8. Man muss anerkennen, dass man an diesem Tag keine Chancen hatte und sollte sich aber auch hinterfragen, warum es zu so einer derben Klatsche kommen musste. Auch wenn viele Spieler noch verletzte fehlen, müssen zu oft unsere älteren Spieler, manche haben eigentlich schon aufgehört, die Knochen hinhalten und die schwarz-gelbe Fahne versuchen hochzuhalten. Da kann es gegen ein junges, fites, spielstarkes Team wie Burgwerben leider auch zu so einem Ergebnis kommen. Es sollte sich jeder hinterfragen, wie er zur Mannschaft steht und wie er sich einbringen kann und sollte. Jetzt heißt es zusammenzurücken, zum Training zukommen, um die nötige Fitness zu erlangen und mit dem nötigen Ehrgeiz anzutreten, damit die nächsten Spiele wieder erfolgreich gestaltet werden können und die Mannschaft ihr wahres Gesicht zeigen kann!

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk - M. Rosenthal, M. Scholz, D. Nürnberger - A. Wolf(46.) - T. Langrock(76.), E. Mulic, M. Weiß, M. Mossa(83.) - O. Knothe, G. Schotten-Lieberam - Reserve: F. Bornschein (46.), M. Timpel(76.), D. Kleinschmidt(83.)
Denkwürdige Hitzeschlacht in Mertendorf30.08.2016



Nachdem man bereits in der Vorwoche beim knappen Pokalaus in Goseck mit lediglich 10 Akteuren antrat, sah es am vergangenen Samstag erneut sehr finster aus, was die zur Verfügung stehenden Spieler betraf. Aufgrund der schlimmen Verletzungsmisere plus den arbeits-/urlaubsbedingten Ausfällen fehlten Co-Trainer Hannes Weiß, der für Coach Henze dieses Spiel an der Linie stand, 13 potenzielle Stammspieler, sodass man mit Spielern der ehemaligen zweiten Mannschaft und Alten Herren gerade mal wieder 11 Mann auf den Platz in Mertendorf bekam. Und das bei den hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad und mehr. Somit wusste man vor dem Spiel, wie schwer es werden würde, hier etwas Zählbares mitzunehmen. Dennoch wollte man für einander kämpfen und so lange es ging, dagegen halten. Der WFV erwischten einen perfekten Start. Direkt nach Anstoß spielte Maik Weiß einen langen Ball auf Guttmann, der sich diesen auch erlief, behauptete und wieder auf Weiß prallen ließ, sodass dieser aus 25 Metern den Ball in den Winkel zum 0:1 zirkelte. Mit 16 Sekunden könnte das wohl das schnellste Tor der WFV-Geschichte gewesen sein. Danach hatte der WFV bei zwei Großchancen durch Kranz und Staude Glück, dass man nicht gleich den Ausgleich fing. In der 9. Spielminute sah dann Daniel Nürnberger Weiß aus dem Mittelfeld heraus starten und spielte einen schönen Ball über die Abwehr. Maik Weiß ließ den Ball nochmals aufkommen und zog dann vom rechten Strafraumeck volley ab, sodass der Ball im langen Eck zum 0:2 einschlug. In der Folgezeit versuchte man kompakt zu verteidigen, dass die Hausherren meist nur zu Fernschüssen kamen, die über das Gehäuse von Maik Exner gingen. In der 32. Minute musste allerdings Andreas Wolf nach Ecke einen Kopfball von der Linie kratzen. Somit wieder Glück für den WFV. In der 42. Minute holte Guiga den ersten Eckball für den WFV raus. Weiß brachte den Ball in die Mitte, wo sich der für gewöhnlich im Tor stehenden Michél Ecknigk hochschraubte und per Kopf sein erstes Tor für den WFV zum 0:3 erzielte. Mertendorf/Molau-Trainer Stenzel konnte es kaum fassen. Kurz vor der Halbzeit hätte sogar das vierte Tor für den WFV fallen müssen, als Kay Guttmann und Michél Ecknigk alleine aufs Gehäuse zugingen, beide jedoch nicht aufs Abseits achteten und somit Ecknigk beim Querpass von Guttmann ein Stück zu weit vorne stand. Das wäre wohl die Entscheidung gewesen. Zu diesem Ärgernis kam hinzu, dass im Gegenzug Maik Exner beim Herauslaufen so unglücklich mit einem Gegenspieler zusammenprallte, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wir wünschen ihm gute Besserung an dieser Stelle. Somit ging Ecknigk in den WFV-Kasten und man musste zu 10. weiter spielen. Bei diesen Temperaturen wusste man, dass es nun eine Abwehrschlacht werden würde und trotz dieser Führung man noch lange nicht an den Auswärtssieg denken durfte. Die Hausherren wollten nun alles reinschmeißen, um den Bock nochmals umzustoßen und gingen dementsprechend in die Offensive. Gleich in den ersten 5 Minuten nach Wiederanpfiff musste Ecknigk dreimal zur Stelle sein um den ersten Gegentreffer zu vermeiden. WFV-Angriffe bekam man nun so gut wie nicht mehr zu sehen. In der 59. Minute war es dann der 4. oder 5. Eckball, der die Gastgeber jubeln ließ. Daniel Heid ließ einen auf den kurzen Pfosten gezogenen Ball über den Scheitel ins lange Eck zum 1:3 rutschen. Doch kurz danach hatte Anis Guiga die riesen Möglichkeit den alten Abstand wieder herzustellen. Nachdem Hüter Herfurth eine Flanke nicht richtig festhielt, stand Guiga vor dem fast leeren Tor und schoss aus kurzer Distanz den einzigen Mertendorf-Spieler auf der Linie an, sodass der Ball nur zum Eckball ins Aus ging. Vor der zweiten Trinkpause im Spiel hatte dann der beste Mann auf dem Platz, Sebastian Staude, seinen Auftritt. Mit einem starken Solo durch drei Mann hindurch, kam er aufgrund seiner Schnelligkeit vor dem herauseilenden Ecknigk an den Ball und verwandelte aus 12 Metern ins linke untere Eck zum Anschlusstreffer. Die Stimmung ging bei vielen mit den schwindenden Kräften in den Keller, da man auch noch beinharte 20 Minuten vor sich hatte. Nach erneuter Glanztat von Ecknigk in Minute 71 war es dann aber 5 Minuten später soweit. Zwei WFV-Akteure ließen Heid auf der rechten Seite in den Strafraum gehen und zum Flanken kommen, sodass der unbewachte Nico Köllner am langen Pfosten nur noch zum 3:3 einschieben brauchte. Jetzt hieß es, wenigstens den Punkt mitzunehmen. In der 83. Minute wurde ein weiterer Treffer der Hausherren zu Recht vom gutleitenden Schiedsrichter Nielsen abgepfiffen, da sich Schäler bei seinem Kopfball gut zwei Meter im Abseits befand. Am Ende war es sogar Kay Guttmann für den WFV, der noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte, aber etwas zu überhastet aus zentraler Position abschloss und somit das Gehäuse verfehlte. Somit blieb es beim 3:3-Unentschieden. Auch wenn sich die Akteure aufgrund der 3:0-Führung erst einmal ärgerten, muss man doch sagen, dass aufgrund der Vielzahl an Chancen, der Punkt für Mertendorf/Molau mehr als verdient war und man am Ende auch damit leben kann, gerade aufgrund der Besetzung, mit der man anreiste. Allen Akteuren soll nochmal ein Lob ausgesprochen werden, dass man sich trotz Hitze, trotz teilweise fehlender Fitness, trotz des vielleicht nicht ganz so guten Mitspielers, trotz 45-minütiger Unterzahl reingeschmissen hat und diesen Punkt erkämpft hat!

Der WFV spielte mit: M. Exner(45.) – M. Timpel, D. Nürnberger, F. Bornschein – E. Mulic, A. Wolf – D. Metzenbauer, M. Weiß, K. Guttmann – A. Guiga, M. Ecknigk
Fußballturnier für Flüchtlinge26.08.2016



Nach einer Anfrage der Malteser Flüchtlingshilfe hat sich der WFV bereit erklärt, am Samstag, den 03.09.16 ein kleines Fußballturnier für Flüchtlinge auf dem Sportgelände an der Selauer Straße 29 auszutragen. Dabei sollen 4 Mannschaft in freundschaftlicher Atmosphäre im Turniermodus gegeneinander antreten. Wir würden uns freuen, wenn ein paar interessierte Sportfreunde zum Zuschauen vorbei kommen. Für Speis und Trank wird seitens des WFV gesorgt.
Beginn des Turniers ist 10 Uhr.
Gelungener Saisonauftakt gegen Leißling16.08.2016



Vergangenen Samstag startete die Kreisliga Burgenlandkreis Staffel I in die Saison 2016/2017. Der WFV begann die neue Spielzeit mit einem Heimspiel und hatte die Fortuna aus Leißling zu Gast an der Selauer Straße. Die Vorbereitung verlief recht durchwachsen, hatte das Trainergespann durch Urlaub, Arbeit oder noch andauernden Verletzungen immer wechselndes Personal zur Verfügung. Es fanden mit dem abgebrochenen Test gegen Borau und in Osterfeld lediglich nur eineinhalb Vorbereitungsspiele statt, sodass man nicht so recht wusste, auf welchem Stand die Mannschaft ist. Zudem mussten gleich für das erste Spiel bereits verabschiedete Kräfte, wie Maik Weiß und Marco Rosenthal reaktiviert werden, da 7 Stammkräfte nicht zur Verfügung standen. Nichtsdestotrotz wollte man mit einem Sieg in die Saison starten und den zahlreichen Zuschauern ein anschauliches Spiel abliefern. Da auch bei den Gästen ein paar Akteure fehlten, merkte man beiden Teams in der ersten Halbzeit an, dass keiner einen Fehler machen wollte und man erst einmal abwartend agierte. Leißling überließ den Hausherren das Spiel und versuchte aus einer kompakten Abwehr heraus auf Fehler im Spielaufbau der Schwarz-Gelben zu lauern und dann zu kontern. Mit mehr Ballbesitz suchten unsere Jungs nach der Lücke in der Gästeabwehr, fand diese mangels Bewegung und Kreativität vorerst nicht. Man versuchte es zunächst mit Fernschüssen, wie in der 18. Minute durch Neuzugang Patrick Wandelt (spielt nebenbei noch für den WHV ´91), den wir an dieser Stell nochmal herzlich beim WFV willkommen heißen. Die beste Möglichkeit für den WFV hatte Marcel Scholz, der als Vertreter für den noch verletzten neuen Kapitän Alexander Beutner die Binde an diesem Tag trug. Nach einer Hereingabe zog er direkt ab, bekam aber nicht genug Fahrt hinter den Ball, sodass Gästekeeper Kochanek den Ball im linken unteren Eck parieren konnte. Mitte der ersten Halbzeit wurde Leißling etwas stärker und kam zu ersten Tormöglichkeiten, allerdings auch eher aus der Distanz. Die beste Chance im Spiel entstand nach einem Freistoß aus halblinker Position. Pauli brachte den Ball zum torgeschnitten in den Strafraum und Daniel Nagel verpasste den Ball nur um Zentimeter. So trudelte das Leder knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Kurz vor der Halbzeit musste Neuzugang Wandelt nach einem Zusammenprall mit dem Gästetorhüter verletzte ausgewechselt werden. Unverständlicher Weise bekam er Gelb für die Aktion, wobei es hätte, wenn überhaupt Foulspiel gepfiffen, eher für den WFV-Akteur entschieden werden müssen, da er sogar den Ball leicht am Hüter vorbeispitzelte. Nach Wiederanpfiff versuchten die Hausherren das Spiel wieder zu kontrollieren. Jedoch plätscherte das Spiel, wie so oft gegen Leißling vor sich hin. Man wusste, wer hier das erste Tor erzielt, gewinnt dieses Spiel. Der für Wandelt eingewechselte Mohamad Mossa brachte ein wenig mehr Bewegung ins Offensivspiel und riss durch viele Laufwege einige Lücken auf. In der 65. Minuten wurde nach Ballgewinn der Ball von Maik Weiß tief auf den bis dahin glücklosen Guido Schotten-Lieberam gespielt. Auf der linken Seite erlief er sich den Ball drei Meter vor der Grundlinie, zog ins Eins-gegen-Eins nach Innen und versenkte den Ball mit einem schönen Schuss ins lange Eck zum 1:0 für den WFV. In dieser Aktion merkte man den unbedingten Willen nun das Tor zu erzielen. Leißling bemühte sich um eine Antwort, doch die Kräfte schwanden langsam, sodass wenig Gefahr für Ecknigk im WFV-Gehäuse entstand. Nur bei einer kollektiven Schlafeinheit in der WFV-Hintermannschaft musste Michél Ecknigk in allerletzter Not vor dem einschussbereiten Tony Vater retten. Er stürmte aus seinem Tor und konnte den Ball vor dem alleingelassenen Vater klären. 10 Minuten vor dem Ende ging nach erneuter Balleroberung Christian Hofmeister auf der linken Seite durch. Mit einem beherzten Antritt ließ er gleich drei Gegenspieler stehen, ging in den Strafraum und spielte den Ball straff in die Mitte, wo Fortunas Keeper den Ball nur prallen lassen konnte, sodass der frisch vermählten Bräutigam Oliver Knothe mit ein bisschen Glück den Ball zum 2:0 über die Linie drückte und sich damit selbst ein passendes Geschenk zu seiner vortägigen Hochzeit machte. Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels war kurz vor Schluss ein Foul an Christian Hofmeister. Ein Leißliner Akteur ließ ihn so hart auflaufen, dass er benommen vom Feld musste und bei ihm schließlich eine mittlere Brustbeinprellung diagnostiziert wurde. Er wird dem Team somit in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen ihm gute Besserung! Mit dem Schlusspfiff durch den gutleitenden Schiedsrichter Harnisch stand ein 2:0-Auftaktsieg für den WFV zu Buche, der aufgrund der zweiten Halbzeit nicht unverdient war und dem Team für die kommenden schweren Spiele in der Liga Selbstvertrauen geben sollte. Zunächst muss man nächsten Samstag aber erst im Pokal bei der LSG Goseck ran, bevor es in der Liga in Mertendorf weitergeht.

Der WFV spielte mit: M. Ecknigk – M. Rosenthal, D. Nürnberger, S. Rosenheinrich – M. Weiß, M. Scholz – C. Hofmeister(86.), G. Schotten-Lieberam, P. Wandelt(38.) – A. Guiga, O. Knothe(83.) – Reserve: F. Bornschein(86.), M.Mossa(38.), T. Langrock(83.)
WFV Schwarz-Gelb - Ein Sportverein am Limit12.08.2016



"Weißenfels - Matthias Timpel gibt sich entschlossen. „Wir wollen raus aus dem Pachtvertrag mit der Stadt, möglichst bis zum Jahresende“, sagt der Vorsitzende des Weißenfelser Fußballvereins (WFV) Schwarz-Gelb. Denn er weiß: Längst ist das Papier zur drückenden Altlast geworden.

Rückblick: 1994 haben die damaligen Verantwortlichen des WFV einen Vertrag mit der Stadt abgeschlossen. Dem zufolge kümmert sich der Verein allein um die Sportanlage an der Selauer Straße und trägt sämtliche anfallenden Kosten. Im Gegenzug wurde dem WFV das alleinige Nutzungsrecht für die Sportanlage eingeräumt. Der 1903 gegründete Sportverein ist nicht nur der älteste in Weißenfels, sondern auch der einzige, der einen solchen Pachtvertrag mit der Stadt hat. Die anderen Vereine zahlen seit 2012 eine jährliche Betriebskostenpauschale von fünf Euro pro erwachsenem Mitglied, dafür kümmern sich die Mitarbeiter des Sport- und Freizeitbetriebes um die Sportanlagen.

Ungewolltes Alleinstellungsmerkmal

Was in den ersten Jahren beim WFV funktioniert haben mag, ist längst zum „ungewollten Alleinstellungsmerkmal in der Stadt“ geworden, sagt der heutige Vereinsvorsitzende. Man müsse mittlerweile jährliche Betriebskosten in einem „hohen vierstelligen Bereich“ allein stemmen. Instandhaltung des in die Jahre gekommenen Vereinsheims, Pflege des Wettkampf- und Trainingsplatzes sowie der Außenanlagen, Reparatur und Wartung der Technik - damit ist der Verein mit seinen heute noch rund 70 Mitgliedern zunehmend überfordert. Ganz zu schweigen davon, dass man seit vier Jahren einen neuen Pächter für die vereinseigene Gaststätte sucht.

„Seit 1994 ist hier über lange Zeit nicht das gemacht worden, was hätte geleistet werden müssen“, kritisiert Viola Schikorr, die Leiterin des Sport- und Freizeitbetriebes. Das Ergebnis ist nicht zu übersehen. Den Sportplatz, auf dem die Kreisliga-Mannschaft ab dem morgigen Sonnabend wieder ihre Punktspiele bestreitet, bezeichnet der Vereinsvorsitzende selbst nur noch als „Wiese“. Zwei Beispiele der jüngsten Zeit offenbaren das ganze Dilemma.[...]"
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Vorbereitung Saison 2016/201710.07.2016



Das Trainergespann Henze/Weiß bittet seine Jungs zum Trainingsauftakt. Die Vorbereitung für die kommende Saison beginnt am Donnerstag, den 14.07. um 18:30 Uhr mit der ersten Trainingseinheit.

Folgende Vorbereitungsspiele stehen bisher auf dem Programm:

Fr. 15.07. 18:30 Uhr WFV - FSV Blau-Weiß Borau 1:3 (nach 45 Min verletzungsbedingt abgebrochen)
Sa. 30.07. 15:00 Uhr FSV Grün-Gelb Osterfeld - WFV 4:2
Sa. 06.08. 15:00 Uhr SG SC UM/1. FC Weißenfels II - WFV abgesagt




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